z.B.: Gen 18,16-33 oder Ps 84

An die Gemeinde in Korinth: Erster Brief

Kapitel 11

1Haltet euch an mich als euer Vorbild, wie ich mich an das des °Messias halte. 2Ich lobe euch, weil ihr euch in allem an meinem Verhalten orientiert; wie ich es euch überliefert habe, so bewahrt ihr die Überlieferungen. 3Ich möchte, dass ihr ernst nehmt, dass das Haupt jedes Mannes der Messias ist, der Mann aber das Haupt der Frau, das Haupt °Christi ist Gott. 4Alle Männer, die mit Kopfbedeckung beten oder prophezeien, setzen ihr Haupt herab. 5Alle Frauen, die ohne Kopfbedeckung beten oder prophezeien, setzen ihr Haupt herab. Sie sind nicht besser als geschorene Frauen. 6Wenn die Frauen sich nicht bedecken, können sie sich auch scheren lassen! Wenn es für Frauen entehrend ist, geschoren oder kahl rasiert zu werden, sollen sie sich auch bedecken. 7Ein Mann muss sein Haupt nämlich nicht bedecken, weil er ein Ebenbild und °Abglanz Gottes ist; die Frau jedoch ist °Abglanz des Mannes. 8Denn der Mann ist nicht von der Frau genommen worden, sondern die Frau vom Mann. 9Auch ist der Mann nicht wegen der Frau geschaffen worden, sondern die Frau wegen des Mannes. 10Deshalb muss die Frau wegen der °Engel eine Macht über ihrem Haupt haben(781). 11Jedoch: In der Gemeinschaft mit °Christus lebt die Frau nicht ohne den Mann und der Mann nicht ohne die Frau. 12Wie nämlich die Frau aus dem Mann genommen wurde, so wird der Mann durch die Frau geboren. Alles aber kommt von Gott. 13Urteilt selbst! Ist es anständig, wenn eine Frau mit unbedecktem Haupt zu Gott betet? 14Lehrt euch nicht die Natur selbst, dass es für einen Mann entehrend ist, wenn er lange Haare trägt, 15für eine Frau jedoch eine °Ehre, wenn sie lange Haare hat? Denn die langen Haare sind ihr als Verhüllung gegeben. 16Wenn jemand Streit sucht – wir kennen diese Sitte nicht und auch nicht die °Gemeinden Gottes.
17Folgendes habe ich euch zu sagen: Ich kann es nicht loben, dass ihr zum Schaden, nicht zum Nutzen zusammenkommt. 18Erstens nämlich – so höre ich – gibt es Spaltungen unter euch, wenn ihr in der °Gemeindeversammlung zusammenkommt, und zum Teil °glaube ich es. 19Denn es muss ja wohl unter euch unterschiedliche Verhaltensweisen geben, damit sich herausstellt, wer sich unter euch bewährt. 20Wenn ihr also an einem Ort zusammenkommt, dann esst ihr in Wahrheit das Mahl nicht als °Gemeinschaft derer, die zu Christus gehören. 21Denn alle essen nur ihre private Mahlzeit, so dass manche hungern und andere betrunken sind. 22Habt ihr denn keine Häuser, um zu essen und zu trinken? Oder verachtet ihr die °Gemeinde Gottes und demütigt die Besitzlosen? Was soll ich euch sagen? Soll ich euch loben? In dieser Sache kann ich nicht loben! 23Denn ich habe von °unserem Befreier empfangen, was ich euch weitergegeben habe, nämlich: In der Nacht, in der er übergeben wurde, nahm °der, dem wir angehören, Jesus, das Brot. 24Er sprach den Segen, brach das Brot und sagte: »So ist mein °Leib für euch; das tut zur Erinnerung an mich.« 25Nachdem die Mahlzeit beendet war, nahm er ebenso den Becher mit den Worten: »Der neue °Bund durch mein Blut ist mit diesem Becher da. Das tut, sooft ihr trinkt, zur Erinnerung an mich«.