z.B.: Gen 18,16-33 oder Ps 84

Erster Johannesbrief

Kapitel 3

1Seht, wie viel Liebe °Gott uns geschenkt hat, damit wir Gottes Kinder genannt werden, und wir sind es. Deshalb versteht uns die Welt nicht, weil sie Gott nicht versteht. 2Geliebte, jetzt sind wir Gottes Kinder, aber was wir einst sein werden, ist noch nicht sichtbar. Wir wissen: Wenn es sichtbar sein wird, werden wir Gott gleichen, denn wir werden Gott sehen, wie sie ist. 3Alle, die diese Hoffnung auf Gott setzen, heiligen sich, weil Gott heilig ist. 4Alle, die °gottfern leben, tun auch °Unrecht, und die Gottferne ist das Unrecht. 5Und ihr wisst, dass Jesus erschienen ist, um die Trennung von Gott aufzuheben – und er ist Gott unendlich nahe. 6Alle, die in ihm bleiben, sind nicht °fern von Gott. Alle, die gottfern leben, haben Jesus nicht gesehen und nicht verstanden. 7Kinder, niemand soll euch täuschen und verwirren. Die, die °Gerechtigkeit verwirklichen, sind gerecht, wie Jesus gerecht ist. 8Die gottfern handeln, sind vom °Teufel, weil der Teufel von Anfang an Gott °fern ist. Deshalb ist Gottes °Erwähl ter erschienen, um die Taten des Teufels zu zerstören. 9Alle, die Gott geboren hat, leben nicht gottfern, denn das göttliche Samenkorn bleibt in ihnen. Sie können nicht gottfern leben, weil sie von Gott geboren sind. 10Daran sind die Kinder Gottes und die Kinder des Teufels erkennbar: Alle, die die Gerechtigkeit nicht verwirklichen und ihre Geschwister nicht lieben, sind nicht von Gott.

11Dies ist die Botschaft, die ihr von Anfang an gehört habt: Dass wir einander lieben sollen. 12Nicht wie Kain, der vom Bösen war und seinen Bruder ermordete. Und weshalb ermordete er ihn? Weil seine Taten böse waren, die seines Bruders aber gerecht. 13Wundert euch nicht, Geschwister, wenn euch die Welt hasst. 14Wir wissen, dass wir vom Tod ins Leben hinübergegangen sind, weil wir die Geschwister lieben. Die nicht lieben, bleiben im Tod. 15Alle, die ihre Geschwister hassen, sind Mörderinnen und Mörder – und ihr wisst, dass alle, die morden, kein ewiges Leben in sich wohnen haben. 16Daran haben wir die Liebe erkannt, dass Jesus sein °Leben für uns gab – auch wir sind verpflichtet, unser Leben für die Geschwister zu geben. 17Die aber weltlichen Besitz haben und den Bruder oder die Schwester Mangel leiden sehen und ihr Herz vor ihnen verschließen – wie kann die Liebe Gottes in ihnen wohnen? 18Kinder, lasst uns nicht mit °Wort und Rede lieben, sondern durch Tat und Wahrheit. 19Daran werden wir erkennen, dass wir aus der Wahrheit sind, und Gott gegenüber unser °Herz beruhigen: 20Wenn unser Herz etwas gegen uns weiß, ist Gott größer als unser °Herz und weiß alles. 21Geliebte, wenn unser °Herz nichts gegen uns weiß, sind wir unerschrocken vor Gott, 22und was wir bitten, bekommen wir von Gott, weil wir ihre °Gebote beachten und tun, was ihr gefällt. 23Dies ist Gottes Gebot, dass wir an den Namen ihres °Erwählten, Jesus, des °Messias °glauben und einander lieben, wie uns geboten ist. 24Alle, die Jesu Gebote halten, bleiben in ihm und er in ihnen. Durch die °Geistkraft, die uns gegeben ist, erkennen wir, dass er in uns bleibt.