Professor Dr. Micha Brumlik, Frankfurt

Die Bibel in gerechter Sprache ist für den jüdisch-christlichen Dialog unentbehrlich, da sie gerade in ihrem neutestamentlichem Teil den jüdischen Wurzeln dieser jüdischen Schriften endliche Gerechtigkeit widerfahren lässt.

Professorin Dr. Irmtraud Fischer, Graz

Schon Luther riet, bei Bibelübersetzungen den Leuten aufs Maul zu schauen. Heute redet niemand mehr im öffentlichen Leben, ohne auch Frauen anzusprechen. Von daher ist die Bibel in gerechter Sprache ein längst überfälliges Projekt.

Pfarrerin Renate Höppner, Magdeburg

Ich engagiere mich für die Bibel in gerechter Sprache, weil ich in meinen Gemeindegruppen erlebe, wie die gerechte Sprache neues Nachdenken provoziert.

Dr. Reinhard Höppner (†), Magdeburg

Wir brauchen die Bibel in gerechter Sprache, damit das Buch der Bücher wieder genau so provokativ wird, wie es damals war.

Professor Dr. Rainer Kessler, Marburg

An der Bibel in gerechter Sprache übersetze ich mit, weil ich die herbe Schönheit biblischer Sprache heute zu Gehör bringen möchte.

Pröpstin Friederike von Kirchbach, Berlin

Ich engagiere mich für die Bibel in gerechter Sprache, weil ich nicht einfach nur ‚mitgemeint‘ sein will.

Professor Dr. Norbert Mette, Dortmund

Mir ist an der Bibel in gerechter Sprache wichtig, dass ihre Übersetzung niemanden – weder Frauen noch Männer, weder Kinder noch ältere Menschen, weder farbige noch weiße Menschen usw. ausschließt.

Dr. Elisabeth Raiser, Berlin

Bibel in gerechter Sprache: ein großartiges und wichtiges Projekt für alle, die heute biblische Texte verstehen wollen. Beim Kirchentag haben wir mit Versuchen dieser Art bereits seit über zehn Jahren beste Erfahrungen gemacht.

Organisationberaterin Heidi Rosenstock, Schwalbach/Ts.

Ich engagiere mich für die Bibel in gerechter Sprache, weil eine gerechte Bibelsprache mit der Gerechtigkeit der biblischen Botschaft übereinstimmen muss.

Dr. Eva Renate Schmidt, Valdora

Als Beraterin von Organisationen ist mir wichtig, dass gerade auch Menschen, denen die Kirche fremd ist, die Bilder, Erzählungen und die Sprache der Bibel verstehen, um Antworten für sich und ihre Lebenssituation zu finden.

Professor Dr. Helmut Schwier, Heidelberg

Ich unterstütze das Projekt Bibel in gerechter Sprache, weil die Vielfalt des biblischen Zeugnisses innerhalb und außerhalb biblischer Sprachgrenzen neue Leserinnen und Leser finden soll.

Kirchenpräsident Professor Dr. Peter Steinacker, Darmstadt (Vorsitz)

Paulus schreibt, dass es in Christus keine Diskriminierung nach Geschlecht, ethnischer Zugehörigkeit oder sozialer Schichte geben soll (Gal 3,28). Diese Gerechtigkeit möchte ich auch in der Sprache der Bibel wiederfinden.

Bischöfin Bärbel Wartenberg-Potter, Lübeck

Ein gerechtes Buch muss in eine gerechte Sprache, deshalb engagiere ich mich für das Bibelprojekt.

Professor Dr. Klaus Wengst, Bochum

Ich übersetze mit an der Bibel in gerechter Sprache, weil Gott kein Mann ist – und der Anschein, dies sei so, nicht durch die Sprache erweckt werden soll.

Pfarrerin Mechthild Werner, Erfurt

Neu übersetzen heißt, keine neue Bibel schreiben, nur den alten Glauben ins Heute übersetzen. Und dabei fällt auf: die Gott ist ewig schon weiblicher als Mann glaubt.