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  • Michael Jordan

    Ebach, Mehr Bibel oder mehr Luther – Liebe Redaktion, auf Ihrer Website habe ich diesen Aufsatz von Jürgen Ebach gefunden. Könnten Sie mir die Quelle nennen, in der er erschienen ist? Oder wurde er für die Website der BigS geschrieben?

    • Carsten Jochum-Bortfeld

      Lieber Herr Jordan,“Blickpunkt.e“, Heft 1, Februar 2017, S. 3-19 – dort finden Sie den Vortrag von Jürgen Ebach. Carsten Jochum-Bortfeld

  • David

    Hallo BigS-Team,

    vielen Dank für die online Version und die Ergänzungen.
    Die Erklärungen im Glossar finde ich hilfreich um die Übersetzung einordnen zu können.
    Leider ist es mühsam, zu den Autorenkürzeln den passenden Namen zu finden. Ich fänd es super, wenn der Name ausgeschrieben dabeisteht, oder das Kürzel verknüpft wird mit weiteren Informationen der/des Schreibenden. lg DMP

  • Markus Praprotnick

    Gibt es eigentlich auch jemanden, der sie und ihren Schwachsinn, den sie hier verbocken ernst nimmt? Wie verblendet muss man eigentlich sein, so etwas wie hier zu verzapfen. Unerträglicher Genderwahnsinn und Geldverschwendung von linken und grünen Spinnern, die den ganzen Tag nichts besseres zu tun haben. Diese Operation am offenen Herzen der Vernunft entpuppt sich immer mehr als das, was sie heute schon ist: eine Luxusbeschäftigung für verwöhnte, anderweitig unausgelastete Akademiker.

    • Jürgen Ebach

      Sehr geehrter Herr Prapotnick,als ein – nach Ihren Worten – „verwöhnte(r), anderweitig unausgelastete(r) Akademiker“, anders gesagt: als Mitübersetzer der „Bibel in gerechter Sprache“ und als Mitglied ihres Herausgabekreises möchte ich auf Ihren Kommentar reagieren. Ich bediene mich dabei nicht Ihrer Tonlage, denn dieses Meinungsforum hat etwas Anderes verdient. Und zudem setze ich trotz Ihrer beleidigenden Formulierungen darauf, dass Sie sich Argumenten nicht gänzlich verschließen mögen.Nun zur Sache: Was denn, meinen Sie, wäre die Aufgabe von Menschen, die sich als Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit der Übersetzung der Bibel befassen? Oder ist das in Ihren Augen eine ohnehin überflüssige Aufgabe? Aber sollte die Bibel dann nur für die lesbar sein, die über die ausreichenden Kenntnisse im Hebräischen, Aramäischen und Griechischen verfügen? (Nur am Rande gefragt: Gehören Sie zu denen?)Wenn wir aber der Übersetzungen bedürfen, stellt sich immer wieder und immer neu die Frage, welche Wiedergabe am ehesten den originalen Texten entspricht. Das ist in jedem einzelnen Fall zu diskutieren und – so ist das nun einmal in der Wissenschaft – das bleibt in sehr vielen Fällen auch strittig. Ich kann verstehen, dass Ihnen das Sichtbar-Werden von Frauen in der Übersetzung der Bibel zunächst einmal ungewohnt und vielleicht auch verstörend ist. Wir montieren da jedoch nicht etwas in die Texte hinein, das ihnen nicht entspricht, sondern wir machen das sichtbar, was in ihnen enthalten ist und was durch Übersetzungstraditionen unsichtbar geworden ist.Als kritischer Betrachter „unserer“ Übersetzung werden Sie ja gewiss auch andere neue und wie die unsere wissenschaftlich verantwortete Übersetzungen wahrnehmen. Was denken Sie darüber, dass nun auch die neue Revision der Lutherbibel wie die der (katholischen) Einheitsübersetzung – beide 2016 erschienen – und auch die neue Zürcher Bibel (2007) in der Anrede in Paulusbriefen nicht mehr nur „Brüder“, sondern „Brüder und Schwestern“ angeredet sein lassen? Ist auch das ein Zeichen von – wie Sie es nennen – „Genderwahnsinn“? Oder könnten Sie es wenigstens für möglich halten, dass diese Wiedergabe dem im biblischen Wortlaut Gemeinten besser entspricht? Wenn Sie das für möglich halten, könnte ein Gespräch über manche weitere Stellen folgen. Dazu bedürfte es freilich einer Bereitschaft, sich auf dieses Gespräch einzulassen, statt mit beleidigenden Breitseiten aufzuwarten.Ich bin, um diese Formulierung noch einmal aufzunehmen, zwar keineswegs „unausgelastet“, aber ein solches Gespräch empfände ich nicht als Last, sondern als wichtigen Teil meiner Arbeit.Mit freundlichem GrußJürgen Ebach

      • Markus Praprotnick

        Sehr geehrter Herr Ebach,zuerst möchte ich klarstellen, dass ich weder des Hebräischen, des Aramäischen oder des Griechischen mächtig bin, weshalb ich mich an der Diskussion über verschiedene Übersetzungsprobleme nicht beteiligen werde. Ich bin auch kein Theologe – ich bin einfach nur ein Chrsit, dem das Handeln des „Bodenpersonals unseresn Herrn jesu“ Angst und Sorgen macht.Auf Grund dessen ist es für mich auch so erschreckend, wie sich die Kirche in unserem Land mehr und mehr dem Mainstream, insbesondere aber den gefährlichen und falschen Gedanken und Ideen der 68er hingibt – im doppelten Sinne. Wir geben uns der Beliebigkeit hin. Heute so und morgen so, wenn sich da jemand wieder mal einen neuen Blödsinn einfallen lässt. Dabei wird vergessen, daass die biblischen Texte Zeugnisse einer anderen Zeit und Kultur sind. Und so wurden sie auch geschrieben. D. h. damals gab es eben keien Geschlechtergerechtigkeit und der Mann hatte das Sagen – die Frau war ihm Untertan. Na und. Ich kann doch die Geschichte nicht einfach umschreiben und umdeuten, nur weil es irgendwelche „verwöhnte, anderweitig unausgelastete“ Feministen das so wollen. Und ich behaupte auch, dass diese sogenannte Übersetzung tatsächlich ein Versuch des Wertens, des Umdeutens und der meinungsmache ist.Und daher bleibt es für mich unerträglich, wie hier etwas konstruiert wird – nämlich eine Ungleichheit im Buch der Bücher – und völlig abstruse Wortkreationen erfunden werden. Es geht doch gar nicht darum, ob Paulus die Brüder und Schwestern ansprechen wollte – das kann ja sein. Das kann man auch schreiben. Wenn dann aber auf einmal Pharisäerinnen, Hirtinnen, Apostelinnen und Jüngerinnen auftauchen, dann ist und bleibt das völlig absurd und inakzeptabel. Dies ist und bleibt Genderwahnsinn, auch wenn sie das nicht wahr haben wollen.Als Letztes dann noch das Allerschlimmste – Gen 2,2-3 : „Gott aber brachte das eigene Werk am siebten Tag zum Abschluss, indem sie am siebten Tag von all ihrem Werk ruhte, das sie getan hatte. Und Gott segnete den siebten Tag und machte ihn heilig. Denn an ihm ruht sie von all ihrem Werk, das Gott geschaffen hat, um zu wirken.“ Sie und ihre Mitstreiter kann man angesichts solcher Sätze eingfach nicht ernst nehmen. Nicht nur, dass das völlig unverständlich und überhaupt kein Deutsch ist. Gott ist der Vater und nichts anderes. Er ist weder eine Sie noch irgendetwas dazwischen. Ich denke, dass dies der Höghepunkt der Arbeit von 52 hochdotierten und -ausgebildeten Theologen ist. Vielleicht sollten sie einfach mal weider an die Basis gehen und dort mit den tatsächlichen Problemen der Menschen konfrontiert werden. Eine ungerechte Sprache ind er Bibel gehört ganz bestimmt nicht dazu.MfGM. Praprotnick

        • Jürgen Ebach

          Sehr geehrter Herr Praprotnick,ich will Ihnen noch einmal antworten, weil Sie sich wenigstens am Beginn Ihrer Antwort um einen weniger diffamierenden Sprachstil bemüht haben. Wenn ich versuche, Ihre Grundkritik zu verstehen, kommt es mir so vor, als wüssten Sie über die biblische Rede von Gott viel mehr als ich. Für Sie ist es nun einmal eindeutig: „Gott ist der Vater und nichts anderes.“ Für mich als Leser der Bibel selbst ist das nicht so eindeutig. Wie soll ich den Satz in Hosea 11,9 verstehen, in dem Gott sagt: „Gott bin ich und kein Mann“? Und weiter: Sie finden die Rede von den Hirtinnen unbiblisch. Aber ist nicht in 1Mose 29,9 von Rahel als „Hirtin“ die Rede? Stimmt es denn, dass in biblischen Zeiten nur der Mann das Sagen hatte? Für Sie stimmt es, ich finde dagegen an etlichen Stellen ein anderes Bild. Wenn es Ihnen wirklich um die Sache ginge, wäre dazu noch manches zu sagen.Ich spitze meine Rückfragen zu: Geht es Ihnen wirklich um die Bibel oder geht es Ihnen um ihr festgezimmertes gegenwärtiges Welt- und Menschenbild, dem die Bibel gefälligst entsprechen möge? Was Ihre Schlussbemerkungen angeht: An der Basis der Kirchengemeinden gibt es viele Menschen, denen die Frage, wie die Bibel selbst über Männer- und Frauenrollen spricht und was das für die Sprache von Bibelübersetzungen bedeutet, sehr wohl wichtig ist.Ich werde Sie nicht überzeugen können, zumal ich zu den von Ihnen pauschal abqualifizierten 68ern gehöre. Darum möchte ich den mail-Wechsel auch nicht weiter fortsetzen. Wichtiger ist mir, was andere Leserinnen und Leser dieser Seite dazu denken.Mit freundlichem GrußJürgen Ebach

          • Andrea Kurschus

            Sehr geehrter Herr Ebach, mit Interesse habe ich Ihren Disput mit Herrn Praprotnick verfolgt, nur um leider feststellen zu müssen, wie sehr Sie sich offensichtlich in Ihrem Elefenbeinturm eingenistet haben und im Kreise Ihrer Mitstreiter als selbsternannte Gralshüter gar nicht bemerken, dass es außerhalb der akademischen Diskussionen auch noch eine konkrete Welt gibt, in der wirkliche Menschen leben, denen die Art der elitären Selbstbeweihräucherung inzwischen scheinbar über ist. Wenn man finanziell breit abgesichert im warmen Forschungsstübchen sitzt, dann fällt weder auf, dass der zu hütende Gral ein völlig leeres Gefäß ist, noch wird evident, dass es die Menschen ganz offensichtlich satt haben, bevormundet und gegängelt zu werden mit scheinbar unumstößlichen „Wahrheiten“, zu deren Allgemeingültigkeit sie nicht einmal befragt wurden. Für Gender Mainstreaming oder Veggie Days oder Unisex-Klos gibt es keinen gesellschaftlichen Konsens – vielleicht war einmal Toleranz möglich, diese jedoch wurde durch ein Akzeptanz-Verdikt verunmöglicht. Wir sehen leider die breite Ablehnung der elitären Bestrebung seitens der Mehrheiten vieler Völker inzwischen in den unseligen, ruchlosen und bedauerlichen politischen Verschiebungen und Verwerfungen. Nun wird das Kind global und europäisch mitsamt dem Bade der höheren Weihen ausgeschüttet, weil wir Eliten es übertrieben haben. Demokratie und Menschenrechte bleiben dabei auf der Strecke. Herr Trump ist nicht als Person angsteinflössend, sondern als eines von vielen politischen Zeichen der Zeitenwende, zurück zu Protektionismus und zum Tausch von Knochenperlen gegen Trockenfisch (regionaler Herkunft). Aber Ihr Institut wird sich in den kommenden Jahrzehnten ja glücklicherweise erst einmal damit befassen, die bei der Neuübersetzung bisher vernachlässigten Homo-/Trans-/Intersexuellen samt irgendwelchen weiteren 4000 sexuellen Varianzen (EKD-Studienzentrum für Genderfragen) in die Heilige Schrift einzuarbeiten. Ein schöner, langwieriger und sicher sehr, sehr einträglicher Auftrag, aber Geld ist ja in Hülle und Fülle dafür vorhanden. Ich selber empfand es als befremdlich, beim Gemeindegottesdienst zum Ablesen und Mitbeten von gendergerechtem (und auch sprachlich verunglücktem) Vaterunser und Glaubensbekenntnis gezwungen zu werden, und ich fürchte, dass das gutmeinende Aufoktroyieren von Richtungsdenken allen Dingen bisher eher geschadet als genutzt hat, zumal wenn es nicht vernünftig kommuniziert wird, wie in diesem Falle. Dies führt in der Quintessenz dazu, dass die Menschen davonlaufen, sich abkehren oder per Wahlzettel und anderswie noch viel krassere Dinge unternehmen. Eigentlich wäre doch dies eine lohnenswertere Aufgabe, um die sich die Religionsgemeinschaften (auch die EKD) kümmern sollten, oder? Angeblich ist es Ihnen ja wichtig, was andere Leser dieser Seite denken – voilà. Gute Grüße: ANDREA KURSCHUS

          • Michael Jordan

            Vielen Dank, lieber Herr Ebach für Ihre differenzierte und freundlichen Antworten. Das kann man vom abwertenden Ton von Herrn Praprotnick nicht behaupten. Danke auch für Ihre wissenschaftlichen Arbeiten zur Bibel. Sie erschließen andere Welten ohne zu behaupten, dass sie allein gültig wären. Gleichzeitig sind sie engagiert und immer interessant zu lesen. Mit freundlichen Grüßen Michael Jordan

          • Markus Praprotnick

            Sehr geehrter Herr Ebach,da sind wir uns ja zumindest in der Tatsache einig, dass wir niemals zu einer gemeinsamen Position kommen werden, was die sogenannte „Bibel in gerechter Sprache“ angeht. Ich schäme mich meiner Meinung auch nicht und halte auch nicht hinter dem Berg damit. Denn ich kenne nicht eine Person in meiner Heimatgemeinde, die mit 1000 Gliedern sicher nicht die Größte ist, auf diese Übersetzung gewartet hat. Ich kennen eigentlich niemanden, dem, wie sie sagen „die Frage, wie die Bibel selbst über Männer- und Frauenrollen spricht und was das für die Sprache von Bibelübersetzungen bedeutet, sehr wohl wichtig ist“.An dieser Stelle möchte ich eines klarstellen – nicht um mich zu rechtfertigen – dass es selbstverständlich zu begrüßen ist, dass beispielsweise im Rahmen des Gender-Mainstreaming nicht nur bei Personalentscheidungen darauf geachtet wird, dass niemand wegen seiner Herkunft, seines Glaubens, möglicher Handicaps oder seines Geschlechts benachteiligt wird. Hier steht die Gleichstellung von Mann und Frau im Mittelpunkt. Und das finde ich gut. Darüber müssen wir auch nicht weiter diskutieren.Ich schäme mich aber auch nicht, in einer Welt der Beliebigkeit und der Wertelosigkeit, ein festes oder wie sie es nennen festgezimmertes Weltbild zu haben – das klingt ja bei ihnen fast wie ein Vorwurf. Dieses Weltbild gibt mir Orientierung und Halt. Dieses Weltbild lasse ich mir von Niemanden kaputt machen. Schon gar nicht, und jetzt werde ich vielleicht wieder diffamierend, von Verwirrten, die das biologische Geschlecht überwinden möchten. Wie ich bereits angedeutet habe, gehen diese Debatten, die Gender-Aktivisten führen, an der Lebensrealität vorbei. Und das tun aus meiner Sicht tatsächlich alle Gender-Debatten. Wir Christen sollten uns der Lebensrealität stellen. Das Problem, welches ich mit dieser Gender-Politik habe, beginnt schon damit, dass sie auf einer falschen Annahme basiert. Und die lautet: Es gibt keinen Unterschied zwischen Mann und Frau. Alles ist nur Erziehungssache. Wir müssen umerzogen werden und die sogenannte „gender-unsensible“ Erziehung hinter uns lassen. Gefangen im Rollendenken, dass zum Nachteil der Frau gereichen und aus denen wir natürlich endlich befreit werden müssen. Ich sage dazu Unsinn.Viel treffender wird dieser Unsinn aber in einem alten Sprichwort zum Ausdruck gebracht. „Fiat iustitia, pereat mundus“ – Gerechtigkeit muss her und wenn dabei die Welt drauf geht. Dieses Mal ist nicht die Welt, sondern das Wort Gottes draufgegangen.In diesem Sinne einen schönen Tag wünschtMarkus Praprotnick

          • Katharina Friebe

            Lieber Herr Ebach,vielen Dank, dass Sie sich als Herausgeber so viel Zeit für einen eher unerquicklichen Dialog nehmen!Als Gemeindepastorin erlebe ich beide, sowohl klare Ablehnung der BigS als auch große Zustimmung. Menschen, die sich bislang nicht in der Kirche beheimaten konnten, denen biblische Texte fremd und unverständlich, z.T. auch anstößig blieben, finden durch die Übersetzung der BigS neue Zugangsmöglichkeiten.Herzliche GrüßeKatharina Friebe

  • Markus

    Können Sie etwas dazu sagen, warum in Mk 1,31 im Hinblick auf die Schwiegermuttes des Petrus mit „sie wurde wie die anderen eine Nachfolgerin Jesu“ übersetzt wurde, anstatt „sie diente ihnen“ Gibt das der griechische Urtext her?

    • Felix

      Natürlich gibt das der griechische Urtext nicht her. Die Bibel in gerechter Sprache hat sich einer konstruierten Zweigeschlechtlichkeit unterworfen. Deshalb sitzen bspw. jetzt auch Jüngerinnen mit beim letzten Abendmahl Jesu. Ist doch toll, oder? :-) 

  • Johanna

    Gibt es eigentlich irgendwo auch so liturgische Texte wie Glaubensbekenntnisse in gerechter Sprache?

    • Online-Red. BiGS

      Leider mittlerweile vergriffen sind die von Hanne Köhler und Erhard Domay herausgegebenen Bände ‚Der Gottesdienst. Liturgische Texte in gerechter Sprache‘ – in derem ersten Band gab es ab S. 349 auch eine Sammlung von Glaubensbekenntnissen. Mit viel Glück gibt es immer mal wieder was davon exemplarisch; im Moment allerdings leider nur zu absolut unverschämten Preisen…

      Ansonsten verstreut im Netz bei den verschiedenen Gottesdienst-Instituten.

      Tut uns leid:(

  • Bernd Kehren

    Können Sie bitte einmal kurz erläutern, wie sich die unterschiedlichen Auflagen der Bibel in gerechter Sprache unterscheiden?Würden Sie z.B. empfehlen, neben (oder anstatt) der 3. Auflage auch die 4. Auflage anzuschaffen? Oder lohnt es sich inzwischen, auf eine 5. Auflage zu warten? 

    • Online-Red. BiGS

      Von hinten angefangen: Nein, eine fünfte Auflage ist derzeit nicht geplant.

      Die 1.-3. Auflage sind unverändert. Für die vierte Aufgabe haben die Übersetzenden ihre Texte zum Teil leicht überarbeitet; manche Druck- und sonstige kleine Fehler sind verbessert worden; außerdem haben wir seitens des Herausgabekreises das Glossar um einige Begriffe (z.B. malach, lev) erweitert.

      Um zu überprüfen, ob Sie auch die vierte Auflage erwerben wollen (z.B. in der günstigen Taschenausgabe, die auch ohne Rückenschäden gut transportabel ist;)), empfehle ich ein parallel Lesen in Ihrer dritten Auflage und der Online-Vers-Suche (bzw. der bald verfügbaren kompletten Online-Version); diese folgen nämlich beide der aktuellen, also vierten, Auflage.

      Beste Grüße und gutes Vergleichen,

      Kerstin Schiffner

      • Bernd Kehren

        4. Auflage als E-BookWann wird es bitte die 4. Auflage als E-Book geben?
        Ich gestehe, ich bin ein wenig verärgert, denn in der Werbung wird die Seitenanzahl der 4. Auflage genannt – und drin ist dann doch die 3. Auflage. Das ist nicht wirklich fair.
        OK, auf der Verlagsseite weist eine Rezension darauf hin, dass es sich nicht um die aktuelle Auflage handele. Aber wegen der Seitenzahl…
        Die Taschenbuchausgabe ist wegen der kleinen Schrift nicht immer ganz leicht lesbar. Allein deswegen wäre ein E-Book schön. Das kann man entsprechend groß und hell einstellen und auch die Vorschläge für den Gottesnamen in der hellgrauen Darstellung könnten besser erkannt werden.

  • Kathrin Müller

    Guten Tag!Ich finde es wunderbar, dass die BigS jetzt auch online zu finden ist, macht das Predigtschreiben deutlich einfacher. Aber wieso kann ich immer nur 5 Verse gleichzeitig sehen und nicht im Text scrollen? Die wenigsten Perikopen haben nur 5 Verse. Schade!!Viele Grüße

    • Online-Red. BiGS

      Das finden wir auch schon eine Weile, haben darum nicht locker gelassen und mit dem Verlag immer wieder neu überlegt, was gehen kann – und deshalb freuen wir uns sehr, dass wir Ihnen heute sagen können: Die komplette BigS-Online kommt und sie kommt bald. Schon in wenigen Wochen werden Sie hier also komfortabel und gut aufbereitet die BigS in Gänze finden.

      Vorfreudige Grüße im Namen von BigS e.V., Kerstin Schiffner

  • Michael Meyer

    Als ich zuletzt online war, habe ich gebeten, dass die BigS in Abschnitten dargestellt wird. Jetzt bin ich ganz überrascht, dass das so schnell gegangen ist und möchte herzlich dafür DANKEN!Ich besuche die Web-Seite jetzt noch lieber und arbeite gerne in RU und Gemeinde damit.

    • Michael Meyer

      PS: Ich meinte die Perikopentexte für die Sonntage. Den biblischen Fließtext abschnittsweise zu bringen, wird sicher schwieriger sein und länger dauern, vermute ich….

  • Michael

    ich vermisse die Online Bibel der BigSonline hier auf der Seite Bibelstellen finden und damit weiter arbeiten

    • Online-Red. BiGS

      Hallo Michael,

      wir arbeiten daran, auch eine komplette Online-Ausgabe der BigS hier zur Verfügung zu stellen; das ist nicht zuletzt eine Frage der Rechte. Im Augenblick können wir erstmal nur auf die Vers-Suche auf der Startseite verweisen.

  • Felix

    Was heißt denn hier „Bibel in gerechter Sprache?“Wenn Sie sich schon des Gender Mainstreams“ verpflichtet fühlen, dann bitte richtig. Sie sprechen von Pharisäerinnen und Jüngerinnen. Wo bleiben bitte die Himosexuellen sowie Trans- und Intersexuellen?Am Abendmahl Jesu nahmen 12 Jünger*innen teil. Und es wäre nur gerecht, wenn man Jesus keinem Geschlecht zuordnet, also vom Sohn und der Tochter Gottes spricht! Ich bitte um mehr Rücksicht!

    • Online-Red. BiGS

      Hallo Felix,

      wir freuen uns auf weitere Projekte, die sich dieser Thematik stärker annehmen als wir; für die Bibel in gerechter Sprache geben wir frei heraus zu, dass wir uns mit unserem mittlerweile immerhin schon fast 10 Jahre alten Übersetzungswerk zumindest sprachlich einer (konstruierten) Zweigeschlechtlichkeit unterworfen haben – hier können wir nur um etwas Nachsicht für die ‚alte Dame‘ BigS bitten;)))

      • Felix

        Seit 10 Jahren arbeiten 50 Wissenschaftler*innen an der Übersetzung der „Bibel in gerechter Sprache“. Holla, dix Waldfex… ;-)Das hat der alte Herr Martin Luther vor fast 500 Jahren in 11 Wochen hinbekommen. Halten Sie die BigS im Vergleich zur Luther-Bibel angesichts dieses Arbeitsaufwands für das bedeutendere Werk?  

    • Karin

      Hallo Felix, mehr Rücksicht geht doch kaum….Warum soll Jesus nicht Sohn genannt werden? Vor Gott zäblt das Geschlecht eh nicht! Wir sind Kinder unseres Vaters, der auch mütterlich ist ♥ besser gehts doch nicht! Ha!leluja!

      • Felix

        Hallo Karin,die Bibel in gerechter Sprache hat sich sprachlich einer (konstruierten) Zweigeschlechtlichlichkeit unterworfen. Also solltest du korrekterweise schreiben:“Vor Gott und GÖTTIN zählt das Geschlecht eh nicht…“Heilige Elter1 Maria, ist das so schwer zu begreifen?! 

    • Christoph

      Die Bibel in „gerechter“ Sprache war vielleicht einmal eine originelle Idee, weil sie dazu anregte, die vermutete und mancherorts und zu manchen Zeiten gewiss auch praktizierte „Männlichkeitsfixierung“ der Bibel zu relativieren. Aber die Autoren und die noch verbliebenen Anhänger der BiGS wären keine typisch deutschen Überzeugungstäter, wenn sie ihre Idee nicht so erbarmungslos perfektioniert hätten, dass zum Schluss nur noch Absurdistan herauskommt. Ich habe immer mal wieder unter Alten und Jungen, Christen und Nichtchristen herumgefragt und bislang keinen gefunden, der über solche Texte nicht (bestenfalls nur) den Kopf schüttelt. Wie einige Uralt-68er erscheinen mir die Adepten solcher Bibelversion inzwischen aus der Zeit herausgefallen; vielleicht sollten sie sich dem neuesten Zeitgeist-Wind in der ev. Kirche widmen, dem Gender Mainstreaming, solange bis der sich – wiederum von einigen Anhängern ins Absurde vorangetrieben – von selbst wieder totläuft.

  • Matthias Z.

    Ich kann dieses Projekt nicht nachvollziehen! Hat sich in der Vergangenheit wirklich schon mal jemand durch die Bibel diskriminiert gefühlt? Warum springen Sie auch auf den Gender Mainstreaming-Zug auf, der da gerade durchs Land rattert? Für mich ist das nur eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme für Soziologen und wie gesagt, ich finde es schade, daß die Kirche sich hier instrumentalisieren läßt und nicht bei ihren Werten bleibt!MfGMatthias Z.

    • Online-Red. BiGS

      Hallo Matthias Z.,

      als sich der Herausgabekreis 2001 entschlossen hat, eine neue Bibelübersetzung aus den Ursprachen anzufertigen und dazu ÜbersetzerInnen eingeladen hat, geschah dies aus eigener Lust an der Sache, an den biblischen Texten und ihrer Übersetzung – diese Lust ist uns bis heute erhalten geblieben, die Vielfalt der biblischen Stimmen zum Klingen zu bringen, daran haben doch gerade protestantische ChristInnen schon aus Prinzip ihre Freude:)

      Vielleicht mögen Sie diese Übersetzung ja als eine eben solche Stimme hören – und wenn nicht: ärgern Sie sich nicht, sondern greifen fröhlich zu einer der anderen auf dem Markt befindlichen deutschsprachigen Übersetzungen (kleiner Tipp: Es lohnt sich immer zu schauen, wer da mit welcher Intention übersetzt… ist nur nicht überall so deutlich ausgesprochen bzw. -geschrieben wie in der BigS;)).

      Sonnige Sommergrüße:)

      Kerstin Schiffner

  • B.Klak

    Gibt es Tipps aus der Gemeinde der Leser, wie man am Besten nachträglich ein Griffregister für die Bibel erstellt. Gibt es spezielle Griffregister für Bibeln zu kaufen? Auf die Frage konnte ich leider bisher nicht antworten, aber vielleicht findet sich hier eine gute Antwort für alle Interessierten?Viele GrüßeB.Klak

  • Michael Jordan

    Vielen Dank, dass Sie die BiGS jetzt auch digital zur Verfügung stellen!

    Etwas „lästig“ ist aber, dass z. B. bei der Eingabe Jes 58,1-14 nur die ersten sieben Verse erscheinen,
    darunter dann immer der Psalm 119.
    Um das gesamte Kapitel abzurufen, musste ich die Eingabe drei oder viel Mal wiederholen.

    Alles Gute
    Michael Jordan

    • Online-Red. BiGS

      Leider können wir daran zur Zeit wenig ändern; das ist eine Rechtefrage… Die Vers-Suche gibt immer nur den oben eingegebenen vers plus je zwei verse davor und danach… aber: wir bleiben dran und versuchen, das ganze (noch) komfortabler zu gestalten;)

        • Online-Red. BiGS

          gerne – danke fürs geduldige warten auf die antwort…! und: natürlich stellen wir sofort online, falls sich an den nutzungsbedingungen was ändern sollte…

  • Andrea Kurschus

    Ich stamme aus einer Theologen-Familie, meine Cousine, Annette Kurschus, ist Präses der Landeskirche NRW, wir sind keine Pietisten, nicht konservativ, wir haben immer ein feministisches und pro-judäisches Wort gelebt. Da ich derzeit im Ausland lebe, habe ich am Weihnachtsfest 2013 zum ersten Mal Berührung mit der so genannten „gerechten (???) Bibel“ bekommen, als ich meine Mutter in Hessen zu zwei Weihnachtsgottesdiensten begleitete. Ich dachte, ich bin im falschen Film. Alleine Johannes 1 hörte sich an wie ein sehr, sehr schlechtes Zitat aus „Star Wars“. Was soll das????????????? Ich werde aus der evangelischen Kirche austreten, denn etwas dermaßen Billiges, Dummes und Polemisches habe ich seit vielen, vielen Jahren nicht gehört. Das ist „PÖFF“ = Protestantischer Öko-Faschismus der Feministinnen. Plumpe Deutung überdeckt den Sinn des ursprünglichen Wortes. Das ist ja was ganz Neues. Oder nicht? George Orwell „1984“ hat ja schon vom Umschreiben der Geschichte gesprochen. Das haben wir denn jetzt im Protestantismus. Und diese Leute, die das betreiben, sind dermaßen betriebsblind und ungebildet, dass sie sich auch noch selber feiern. If that’s moving up – I’m moving out. ANDREA KURSCHUS

    • Online-Red. BiGS

      Leider haben Sie anderes als zuvor ausdrücklich gewünscht auf unsere Mail und das Angebot zur inhaltlichen Diskussion bisher nicht reagiert. Wir behalten uns deshalb vor, Ihren Kommentar demnächst von der website zu nehmen. Freundliche Grüße, im Namen des Teams, Kerstin Schiffner

    • Christian Bihrer

      Man kann sicher über die Übersetzung bestimmter Passagen angeregt oder je nach Temperament auch aufgeregt diskutieren. Ich persönlich war beispielsweise immer ein Freund der Einheitsübersetzung und ziehe diese weiterhin der „Bibel in gerechter Sprache“ vor. Aber diese Übersetzung als Vorwand für einen Kirchenaustritt zu missbrauchen kommt mir einigermaßen billig vor. Warum sagt man denn nicht ehrlich: Ich habe den Glauben verloren! Oder: Ich möchte keine Kirchensteuer mehr zahlen!

      • Christoph

        Vielleicht hat so jemand ja auch nur die Nase voll von der oft unerträglichen Anbiederung der offiziellen ev. Kirche an gerade aktuelle Zeitgeistströmungen und sucht sich irgendwo eine neue geistliche Heimat. Ihm vorzuwerfen, dass er mit seinem Schritt lediglich Kirchensteuer sparen will, ist ein Schlag unter die Gürtellinie. Mich wundert, dass die Redaktion, die ja achon angedroht hat, den ihr offenbar unbequemen Kommentar zu streichen, an dieser Entgleisung keinen Anstoß nimmt. Mein Vorschlag: Sie vermeiden der Eindruck einer „Zensurbehörde“ und lassen beide Kommentare drin. Gegenüber dem in Bezug auf die BIgS oft unerträglichen Soziologengesäusel sind ab und zu ein paar Kraftworte einfach erholend; das hat auch Luther so gehalten (wie wohl die BigS-Zensorinnen mit dem armen Reformator und seinen 95 Thesen umgesprungen wären …).

  • Jutta P.

    Liebes Internt-Team,
    ein ganz großes Lob an „Alle“ die an dieser tollen Seite gearbeitet haben. Mir gefällt sie sehr gut und wünsche allen Nutzern ganz viel Freude damit.

  • Barbara A. Kawon

    Eine sehr schön gestaltete, edle Seite, auf der es Spaß macht, zu schauen und zu lesen – absolut gelungen und dem Sujet Bibel in gerechter Sprache angemessen! (Ein klein wenig schneller könnte es zugehen …)

    • BigS-Redaktion

      Danke für Ihren Hinweis. Wir haben ihn gern aufgenommen und die Seite jetzt nochmal etwas umgestaltet, sodass die Downloads nicht mehr jedes Mal im footer erscheinen. Das lässt jetzt alles wieder etwas schneller laufen – so hoffen wir jedenfalls;)

  • Susanna K.

    Ich habe gerade die neue gestaltete Website entdeckt. Wow, das hat sich aber gelohnt. Ich musste mich hier erst mal neu orientieren, aber ich habe alles gefunden, was ich gesucht habe :-)
    Die Verssuche gefällt mir besonders gut.

    Alles Gute für den Verein wünscht
    SK.

  • Alois Perner

    Mich hat die BigS in meinem Bibelverständnis um vieles weiter gebracht und ich bin sehr froh, daß ich, wenn ich unterwegs bin, die Taschenausgabe nehmen kann.
    (ich bin katholisch:) beim Nachlesen des gestrigen Sonntags-Evangeliums (21.10.2012, 29. So im JK) fiel mir auf, daß bei Mk 10,35-45 der Querverweis auf Mt 20,20 ff fehlt; vice versa ist er allerdings vorhanden.

  • A. F.

    Ich habe die Bibel in gerechter Sprache zum Geburtstag geschenkt bekommen. Nach erstem blättern, freue ich mich schon auf die vielen neuen Einsichten. Ich bin in den USA in eine Kirche der United Church of Christ (UCC) gegangen, in der das Vater Unser immer als Unser Vater, Unsere Mutter … gebetet wurde – was mich nur kurz irritierte, ich dann aber als Bereicherung empfand. Ich danke Ihnen für den Mut zu dieser Bibelübersetzung und hoffe, das das Projekt noch lange nicht abgeschlossen sein wird.

  • Christoph Fleischer

    Das Angebot von Jokers, die Schmuckausgabe für 12,95 Euro zu erwerben, konnte ich mir nicht entgehen lassen. Zuvor hatte ich mir die Bibel in gerechter Sprache nicht gekauft, weil ich die Verwendung der Worte für Gott für verwirrend halte. Auch die von Jürgen Ebach anfangs beabsichtigte Unterscheidung zwischen dem Gottesnamen und der Bezeichnung Gottheit wird durch die Vielzahl wieder aufgehoben. Außerdem bin ich ohnehin der Meinung, dass eine inklusive Sprache nicht durch Feminisierungen ausgedrückt wird, sondern eher durch Plural oder Neutrum. Eine Übersetzung darf keine neue Sprache erfinden (Gott, die). Doch andererseits ist die Bibel in gerechter Sprache in ganz anderer Weise zu einer Fundgrube geworden, und zwar in der Übersetzungspraxis sehr vieler unterschiedlicher Verse. Erst diese Bibel macht mit dem Anspruch der Über-Setzung ernst. Das Wort Menschensohn z. B. gibt es in der deutschen Sprache nicht, es ist ein Biblizismus der jetzt endlich passabel übersetzt wird. Die Menschen verstehen diese Sprache Kanaans heute nicht mehr, sondern wollen in ihrer eigenen Sprache angesprochen werden. Das was Luther ursprünglich wollte, dem Volk aufs Maul schauen und dann die Bibel in diese Sprache über-setzen, wird hiermit vollzogen. Dass diese Bibel – Übersetzung manchen Fundamentalismus unmöglich macht, ist gut. Die Gottesbegriffe sollten in Zukunft vereinfacht und auch hier wie sonst durchgängig ins Deutsche übersetzt werden.

  • Ulrike Domann

    Ich finde, daß die Bibel eine ernste Letüre ist, es lohnt sich, diese zu lesen.mich verwundert, dass viele Glaubensrichtungen eine fanatische Interpretation der Bibelauslegung betreiben.

  • Rosemarie Anna Kochno

    Ich habe noch nicht sehr viel mit der Bibel in gerechter Sprache gearbeitet, immer nur einzelne Texte quer gelesen und z. B. mit der Lutherübersetzung verglichen. Im nächsten Jahr mache ich ein Fernstudium Feministische Theologie und werde dann wahrscheinlich ganz viel mit dieser Bibel arbeiten und freue mich schon sehr darauf, dass gerade dieses Studium eine große Bereicherung durch diese Bibel erfährt.
    Danke.

  • Eva Maria Walther

    Aus meiner persönlichen perspektive ist, die Bibel in gerechter sprache für mich selbst sehr wertvoll!
    Danke!
    mfg eva maria walther

  • Robert Meyer

    Ich werde einfach nicht fertig mit Ihrer Übersetzung des Johannes-Prologs.
    Wie bete ich nun den mir seit Kindheit vertrauten und sehr lieben Englischen Gruss (Tagesgebet am Mittag) ??
    Vorschlag erbeten.
    Als Reaktion dazu:
    Die Bibel in gerechter Sprache möchte ganz sicher niemand liebgewordene Gebetstexte wegnehmen und auch nicht andere Bibelübersetzungen ersetzen. Als eine von über 30 deutschsprachigen Bibelübersetzungen kann sie aber hoffentlich verdeutlichen, welche Aspekte – neben dem Liebgewordenen – auch in dem jeweiligen biblischen Abschnitt stecken und evtl. bisher überlesen wurden. Zuweilen wird dadurch auch die Gebetssprache bereichert. Aber welche Worte jeweils in einem Gebet angemessen sind, können nur die entscheiden, die sich in der konkreten Situation an Gott wenden.

  • Christiane Eller

    Weiterdenken – ich gebe zu, dass ich mich zu dieser Studienwoche zum ersten Brief an die Gemeinde in Korinth nur nach einem persönlichen Gespräch mit einer der drei leitenden Frauen angemeldet habe. Meine Ehrfurcht vor der deutschen Universitätstheologie ist immer noch so groß, dass ich erst mal davon ausgehe, dass zum Weiterdenken andere Menschen gebraucht werden: solche, die regelmäßig Griechisch übersetzen, die bewandert sind in neutestamentlicher Theologie und den halben Bultmann oder wen auch immer auswendig können.
    In Hofgeismar habe ich einmal mehr erfahren können, dass diese meine Ehrfurcht eine falsche Furcht ist. Wir haben nicht nur den Bibelwissenschaftlerinnen Prof. Dr. Luise Schottroff, Dr. Marlene Crüsemann und Dr. Claudia Janssen bei der Arbeit über die Schulter geschaut sondern waren in diese Arbeit einbezogen, beteiligt, wurden gehört und konnten förmlich zusehen, wie unsere Fragen und Beiträge in die Gesamtarbeit einflossen. Es hat sich bestätigt, was ich in Gruppen im Umgang mit der Bibel in gerechter Sprache immer wieder erlebe: Menschen teilen im Angesicht biblischer Texte ihr Wissen aber vor allem auch ihre eigenen (Lebens)erfahrungen miteinander, die Texte werden lebendig mitten unter uns, wir fühlen uns angesprochen in unserer sozialen, politischen und wirtschaftlichen Existenz und darin auf eine zutiefst geistliche Weise in unserem ganzen Menschsein.

    Neben den drei leitenden Theologinnen waren neun Frauen und ein Mann zur Studienwoche gekommen, darunter mehrere in verschiedenen kirchlichen Bereichen ehrenamtlich Engagierte, zwei Theologiestudentinnen und eine Doktorandin, drei in der Frauenarbeit bzw. Erwachsenenbildung Tätige, alle sehr an der Bibel in gerechter Sprache interessiert. Am Vormittag, späteren Nachmittag und auch am Abend wurde in der Gruppe gearbeitet. Der größere Teil des Nachmittags diente der Einzelarbeit. Schwerpunkte waren die Themen Paulus und die Gemeinde in Korinth (1,26-31; 4,11-21), Sklaverei und Freiheit (7,17-24), Kreuz und Auferstehung/Christologie (1,18-2,5) und Auferstehung und Körper (15,35-49). Die intensive Arbeit war gut strukturiert anhand von vier Fragen zur Übersetzung, sozialgeschichtlichen Informationen, theologischen Zielen/Bezügen zu anderen biblischen Texten und Reflexion heutiger Praxis. In der persönlichen Studienzeit war auch Gelegenheit, in Kleingruppen an eigenen Fragen (weiter)zuarbeiten. Anschließend wurden die Ergebnisse im Plenum vorgestellt und befruchteten damit den Verlauf der gesamten Woche.

    Vor allem im nachhinein ist mir wieder deutlich geworden wie wichtig parallel zur Übersetzung der Bibel in gerechter Sprache solche Seminarangebote sind. Bei vielen Menschen hat diese Bibelübersetzung etwas aufbrechen lassen, und es braucht Räume, wo die neuen Fragen besprochen werden können. Ich selbst erlebe mich durch meine Arbeit mit der Bibel in gerechter Sprache in Konventen und Gemeindegruppen immer mehr als Multiplikatorin und habe entsprechende Stärkung und vertiefende Weiterarbeit nötig. Das grundsätzliche theologische Umdenken, das hinter dieser Übersetzung steht, geschieht nicht mit einem Mal, sondern ist ein langwieriger Prozess. Es braucht die regelmäßige Begegnung mit neuen sozialgeschichtlichen Erkenntnissen und die wiederholte Erfahrung, mit dem gewohnten metaphorischen oder auch idealistischen Bibelverständnis in die Sackgasse zu geraten, um aus der realistischen Herangehensweise der neuen Übersetzung dauerhaft Gewinn zu ziehen, d.h., damit selbständig weiterarbeiten zu können. Für mich hat diese Woche ganz konkret

    1.Paulus zu einem liebenswerten Menschen gemacht,

    2.die Erkenntnis gebracht, dass sich Berufung dezidiert von Statustheologie unterscheidet,

    3.Torheit/Dummheit sichtbar gemacht als eine Eigenschaft von Menschen, die sich unbeirrbar dem Zynismus und dem so selbstverständlichen Machtmissbrauch der Welt entgegenstellen,

    4.das Wort vom Kreuz erschlossen als ein Erzählen vom Kreuz, von Leidgeschichten (und im Erzählen, Zuhören und Teilen der Geschichten geschieht das Wunder vom Erlöstwerden; in solcher Erzählgemeinschaft keimt Hoffnung auf).

    Die Studientage am Frauenstudien- und bildungszentrum der EKD haben mich sehr bereichert und für uns alle wohl etwas von dem Geschehen in den ersten christlichen Gemeinschaften Wirklichkeit werden lassen. Und so war es nur stimmig, dass wir uns mit einer Abendmahlsfeier nach einer Liturgie von Bärbel Wartenberg-Potter voneinander verabschiedeten.

  • Eva Maria Walther

    Mit großer Freude lese ich die Bibel in gerechter Sprache, weil sie uns sowohl zum mündigen ChristInnensein, als auch zur Gleichberechtigung und zum achtungsvollen Miteinander von Frauen und Männern einläd.
    Da wird das Christentum wieder ganz lebendig und lebensbejahend.
    Mir selber ist es wichtig, dass Schechina und Jahwe gleichberechtigt und mit ihrer ganzen Liebe, diese wunderbare Schöpfung erschaffen haben und wir ihre geliebten und gut beschützten Gottes Kinder sind.
    Das macht mein Herz sehr glücklich. Ich von ganzem Herzen dankbar, die liebevolle und respektvolle Fürsorge von Jahwe und Schechina im Alltag zu erleben!
    Die Bibel in gerechter Sprache unterstützt mich in meinem lebendigen, lebensbejahenden, selbstbestimmten und selbständigen Frausein. Außerdem läd sie die Welt ein gemeinam in einem Netzwerk für das Leben zum verantwortungsvollen und zuverlässigen Handeln für den Frieden und die Achtung und Bewahrung der Menschenrechte/Frauenrechte/Kinderrechte/Tierrechte, sowie der Natur und der ganzen Mutter Erde ein. Gemeinsam werden wir es schaffen. Bitte wir alle Schechina und Jahwe uns dabei zu unterstützen unser Bestes für ihre geliebt Welt zu geben, damit es uns allen gut geht!

    Liebe Grüße
    Eva Maria Walther

  • Helga Müller

    Ich glaube, daß die lutherische Übersetzung die bessere ist. In Zeiten, wo sich für die Menschen so viel verändert, wo aber Werte eingefordert werden von der Politik muß es Beständiges geben- das ist die Bibel in lutherischer Übersetzung.
    Der Feminismus hat uns Frauen nicht zu besseren Menschen gemacht. Sogar Frau Kathrin Göring-Eckart hat im März 2007 für den Kriegs-Einsatz in Afghanistan im Bundestag gestimmt.
    Orwellsches Neusprech ist die Sprache der neuen Herren.
    Will das die Kirche wirklich unterstützen?
    Dann kann man nur noch außerhalb der Kirche seinen Gott in sich selbst finden.
    Wir werden abwarten und sehen.

    Freundliche Grüße aus Thüringen von frau Helga Müller, Neustraße 28, 07778 Dornburg

  • Peter Wührn

    Habe nun schon viel in der Bibel in gerechter Sprache gelesen und bin fasziniert wie sehr sich mir der Text neu erschließt.
    Herzlichen Dank dafür!

  • Birgit Foth

    Die Bibel in gerechter Sprache liegt neben Luther, Zürcher und Guter Nachricht auf meinem Schreibtisch zur Vorbereitung von Gottesdiensten und Gemeindeveranstaltungen. Als Textlesung im Gottesdienst habe ich sie bislang nicht verwendet, weil mir die Texte entweder den anderen Übersetzungen zu ähnlich oder aber wieder so anders erschienen, dass sie zu viel Erklärungen erfordert hätten. In der Predigt kann ich dagegen gut manche Formulierungen und die dahinterstehenden Erkenntnisse aufgreifen.

    Für mich ist ihre herrausragende Eigenschaft, dass sie zu theologischer Auseinandersetzung und Nachforschung anregt, ja mich unwiderstehlich in diese Fragen hineinzieht. Ich arbeite jetzt wieder mehr mit den Urtexten, und versuche mir die sozialgeschichtlichen und religionsgeschichtlichen Erkenntnisse zu erschließen, die hinter manchen Übersetzungen stehen. Eine der spannendsten Fragen ist dabei für mich die Christologie, die sehr in Bewegung gerät, wenn die neutestamentlichen Texte im Kontext jüdischer zeitgenössischer Theologie gelesen werden und nicht von den späteren christlichen Bekenntnissen her.

    Persönlich gefällt mir besonders die neue Aufmerksamkeit für den Namen Gottes und das Nachdenken über angemessene Übersetzungen in die eigene Gottesbeziehung hinein.

    Ich finde diese Bibel vor allem für Gespräch und Weiterdenken wertvoll.

    Zum einfach so Lesen ist sie vielleicht weniger geeignet, besonders wegen ihrer Vielstimmigkeit. Die ist zwar an sich wertvoll, aber die Art der Übersetzung schwankt zwischen dem Versuch historisch genau zu sein und dem Anspruch weit in unsere Sprache hinein zu übersetzen. Das macht die Einschätzung schwierig, mit was für einem Text ich es gerade zu tun habe.

    Die Übersetzungen in die Alltagssprache hinein finde ich aber zum Teil große Klasse. Besonders das vielgescholtene Beispiel Gen 3,1 von der Schlange, die weniger an aber mehr drauf hat als die anderen Tiere, finde ich genial. Hier ist die Übersetzung eines Wortspiels gelungen! Überhaupt ist die Übersetzung von Gen 1-4 von Frank Crüsemann sehr sprachschöpferisch. Das hilft, diesen theologisch so grundlegenden und altbekannten Text neu zu verstehen.

    Schrecklich finde ich dagegen die Übersetzung in Joh1 von sarx mit Materie.
    Ich bin gespannt auf weitere Entdeckungen.

  • Rolf Plagge

    Nach intensivem Studium während des letzten halben Jahres, sowie einer Info-Veranstaltung mit einer Mit-Übersetzerin auf Eiderstedt des Ev. Frauenwerks, bin ich zum der Überzeugung gelangt,daß dieses Werk im wesentlichen der Profilierung der Herausgeber/innen dient. Es hat mit den Urtexten weniger zu tun als die Luther-Übersetzung, setzt aber stark auf den Zeitgeist, vor allem in feministischer Theologie. Am liebsten würden die Mitarbeitenden wohl alle Personen in die Jünger/Jüngerinnen verfrachten und nur der Moderne passende Passagen verwenden.

    Man sollte dies Werk betrachten was es ist, Abfall aus dem Haufen der Kirchengeschichte; keinenfalls ernst zu nehmen. WIEDER EINMAL SOLL DEN CHRISTEN VON OBEN EINE SICHT VERKAUFT WERDEN.

    Schade, das ein intensiver Zugang in der Regel nur den Angehörigen der Amtskirche möglich ist, bzw. andere qualifizierte Bibelleser sich kaum öffentlich äußern.

  • Becker, Thomas

    Nachdem ich zunächst überrascht (und erfreut) bin, nicht mit der Göttin provoziert zu werden, stolpere ich gleich danach ganz unerwartet über: niederzwingen.
    Genesis 1, 26. \Wir wollen Menschen machen in unsrer Gestalt. Sie sollen niederzwingen…. das Vieh, die ganze Erde…\
    Die Übersetzung wird der Schöpfungsethik nicht gerecht. Ist krass ungerecht gegenüber unsern Mitgeschöpfen, nicht nur aus der Tier- und Pflanzenwelt…
    Das Gottesbild, das darin zum Ausdruck kommt, steht doch im Widerspruch zur Intention der Bibel in gerechter Sprache. Mittlerweile wird durchaus von vielen Christinnen und Christen Gerechtigkeit auch für die Tiere und Pflanzen- artgerechtes Haltung – gefordert.
    Die Übersetzung: niederzwingen ist daneben, nächstes Mal bitte besser machen!
    Luthers \herrschen\ alllemal besser, auch wenn der verhasste \Herr\ drin vorkommt.
    Und: wie wär´s mit: walten?
    Hinweis: Zur Begründung der Übersetzungsentscheidungen vgl. den Beitrag ›Bemächtigen? Niederzwingen?- Die Herrschaft der Menschen über Tiere und Erde (Gen 1)‹ auf dieser Internetseite.

  • Melanie Rohn

    Die Bibel in gerechter Sprache wurde mir von meinem Buchhändler empfohlen und ich lese sehr gern darin. Es ist wirklich eine Bibel, die zum Nachdenken anregt, da manches auf den ersten Blick etwas ungewohnt lautet und zum Vergleichen reizt. Was mir besonders gefällt, sind die hebräischen und griechischen Original-Wörter, die teilweise am Rand stehen und deren verschiedene Bedeutungen man im Glossar nachschlagen kann, sowie die zahlreichen Querverweise und auch die Erklärung der sehr unterschiedlichen Übersetzungen des Gottesnamens. Ein Lob an die Herstellung: Schriftbild und Papierfarbe sind sehr angenehm und gut zu lesen. Sehr ansprechend finde ich den einspaltigen, doppelzeiligen Satz und den Flattersatz an vielen lyrischen Stellen. Vielen Dank den offenbar sehr engagierten Übersetzerinnen und Übersetzer und auch natürlich den Herausgebern und dem Lektorat! Ich wünsche dieser Bibel viel Erfolg! Liebe Grüße, Melanie Rohn

  • Friedrich Bühler

    Ich habe mir von einigen Wochen ein Exemplar der Bibel in gerechter Sprache besorgt und das NT gelesen. Als Folge davon kann ich mich nur dem Gutachten von Dr. Ulrich Wilckens anschliessen. Diese Bibel ist in jeder Hinsicht ungeeignet, geschweige denn ein Ersatz für bestehende Übersetzungen. Wer eine zeitgemässe, leserliche und zugleich präzise Übersetzung der Bibel sucht, der oder die besorge sich ein Exemplar der Luther-Bibel.

  • Heidrun Hemme

    Meine Erfahrungen und Erlebnisse mit der Bibel in gerechter Sprache sind in persönlichen Kontakten fast immer positiv, sei es, dass ich mit Menschen zusammentreffe, die sehr aufgeschlossen sind und sich gerne auf etwas Neues einlassen, sei es, dass ich mit Freunden und Bekannten sachliche und interessierte theologische Gespräche über einzelne Bibelstellen führe …
    Und schließlich habe ich in mir durch die Begegnung mit den neu zu lesenden, neu wirkenden und oft alt vertrauten Texten ganz persönliche Veränderungen festgestellt!
    Bisher war mein Gottesbild stark geprägt durch tief und fest verankerte Bilder meiner Kindheit. Wie stark die doch noch lange nachwirken! Und genau deswegen lässt sich der alte, gütige, allmächtige, weißhaarige Mann auf der Wolke auch nicht einfach so verdrängen.
    Aber dieses Bild verändert sich gerade, es wird blasser, wenn ich insbesondere im Ersten Testament Gott mit alten hebräischen Begriffen bezeichnen kann, mit denen ich weder Mann noch Frau, weder Bild noch Figur identifiziere.
    Dann wird das Gottesbild zu einem Verhältnis, in dem auch ich eine andere Rolle bekomme – und eben nicht mehr das Kind oder die Abhängige bin, wie eine Marionette an den Fäden eines autoritären Spielführers. Ich erlebe mich als eine von Gott / Adonaj / HaSchem / Schechina gewollte selbstständige lebendige Frau!
    So kann ich kurz gefasst feststellen: Mein Gottesbild verschwindet und wird zu einem wunderbaren Gottesverhältnis! Damit geht es mir gut!

  • Patricia Metzer

    Ich freue mich sehr über diese wundervolle Übersetzung; danke allen, die daran gearbeitet haben!

    Die BigS hat uns im Gesprächskreis \Bibel + Leben\ der evangelischen Kirchengemeinde Berlin-Marienfelde schon viele interessante Studien und Erkenntnisse ermöglicht: http://ev-kirchengemeinde-marienfelde.de
    Ebenso hilfreich ist die BigS auch in unserer Gemeinde Queer Christ Berlin, wo wir alle uns viel Zeit zum christlichen Gespräch nehmen: http://www.queerchrist.de
    Bei meiner christlichen Lebens – Beratung oft verletzter Menschen sind Liebe und Gerechtigkeit sehr wichtig: http://www.c-f-a.info Dabei ist mir die BigS neben anderen Übersetzungen eine grosse Hilfe!

    Seit 38 Jahren arbeitet ich intensiv und stetig wachsender Freude mit vielen Übersetzungen, aus dieser Kenntnis heraus schätze ich die BigS als eine – die bisher fehlte –

  • Thomas Tschirpig

    Sehr geehrte Damen und Herren, ich habe die BigS mir gleich bei Erscheinen gekauft, verfolge auch seit der Zeit davor schon diese Webpage hier. In gleichem Maße wie die Kritik an der BigS wächst, scheint sich diese Seite mehr und mehr zu einer Lobpreisseite auf das Projekt und seine Autoren zu wandeln. Die kritischen Presseberichte (faz, zeit, neue züricher,…), die hier mal verlinkt waren, finden sich nicht mehr, nur noch unter links sog. fundierte Presseberichte, die mE genauso fundiert (iSv representativ) sind wie die Sprache der BigS gerecht. Deshalb möchte ich hier auf den Link zu Ulrich Wilckens webpage mit seinem Gutachten der BigS u.a. hienweisen. http://www.bigs-gutachten.de/ Mit freundlichen Grüßen Thomas Tschirpig Kommentar von Hanne Köhler, Mitherausgeberin: Herzlichen Dank für Ihren Hinweis. Die Internetseiten zur Bibel in gerechter Sprache enthielten in der Tat bis zum Erscheinen im Oktober 2006 alle uns elektronisch zugänglichen Presseberichte zum Thema. Bis Mitte März 2007 waren die Internetseiten zudem auf diesem Stand eingefroren und sie hatten nur noch dokumentarischen Charakter. Auf vielfache Nachfrage hin wurden nun diesen Monat die Internetseiten vollständig erneuert. Zwischenzeitlich wurden wir darauf hingewiesen, dass es rechtlich nicht erlaubt ist fremde Presseartikel auf eigenen Internetseiten zugänglich zu machen. Aber da uns seit Erscheinen der Übersetzung über 500 Pressebeiträge allein elektronisch zugingen, wäre eine komplette Dokumentation ohnehin nicht möglich gewesen. Wer nach Bibel in gerechter Sprache im Internet sucht, stößt schnell auch auf kritische Beiträge. Bei Google erscheint z.B. die von Ihnen genannte Internetseite von Altbischof Wilckens unter den ersten 10 Einträgen. Und er sammelt auf seiner Internetseite ausdrücklich nur ablehnende Stellungnahmen. Wir beschränken uns bei unseren Hinweisen auf Internetseiten, die weniger leicht zugänglich sind.

  • Gunter Odrich

    Nachdem uns vergangene Woche im Pastoralkolleg diese Bibelübersetzung beschäftigt hat, kann ich mich für den Text mehr und mehr begeistern. So ein Satz wie: Die Schlange hatte weniger an aber mehr drauf als alle anderen Tiere ist ein gelungener Versuch, Witz und Hintergründigkeit der ursprünglichen hebräischen Sprache deutlich zu machen. Nach jüdischer Überzeugung hat Gott selbst Freude am Studium der Tora. Ich höre fast ihr Lachen, wenn sie zu ihrem Studium jetzt diese Übersetzung zur Hand nimmt.
    Wieso hat eigentlich noch keiner der irdischen Männer sich in diesem Forum geäußert? Wo bleibt denn hier die (Geschlechter-) Gerechtigkeit?

    Gunter Odrich (Pirna)

  • Dagmar Gruß

    Liebe Mitwirkende,
    für die Veranstaltung zur Bibel in gerechter Sprache gestern in unserer Gemeinde habe ich Luthers Sendbrief nochmal ausführlich gelesen, dabei kamen (vielleicht als bescheidene Antwort auf die VELKD-Stellungnahme vom 6.3.07) 7 Thesen heraus, die die Gemeinsamkeiten der Lutherübersetzung und der BigS herausstellen:
    Beide Übersetzungen sind …

    1. entstanden, ohne von einem kirchlichen Gremium autorisiert zu sein

    2. nur gemacht für jene, die es nicht besser können

    3. insofern mit Texteinträgen versehen als es die Absicht des Textes erfordert und erzwingt mit Gewalt

    4. nicht willens, den Eseln und Buchstabilisten zu fordern

    5. in großer Sorgfalt entstanden

    6. bereit , redlicherweise ihre Vorentscheidungen aufzudecken

    7. wollen nicht wehren, dass die anderen verdeutschen, was sie wollen

    (Zitate aus Luthers Sendbrief vom Dolmetschen, 1530)

    Weil U.Wilckens das immerhin gemacht hat im Gegensatz zu fast allen anderen Kritikern, verdient er Respekt.
    Bei meinen Recherchen fiel mir noch auf, dass die Volxbibel von kirchenleitender (auch röm.-kath.) Seite sehr positiv beurteilt wird und dass ich die VELKD-Stellungnahme vom 6.3. als Widerspruch zu der von ihr herausgegebenen Agende, dem Evangelischen Gottesdienstbuch (5. Punkt über inklusive Sprache) empfinde. Soweit ein paar Gedankensplitter.

    Viele Grüße,
    Dagmar Gruß

  • Tina R.

    Hallo!

    Ich war als Katholikin auch auf dem Studientag in der ev. -luth. Hochschule in Neuendettelsau! Ich war begeistert von den Vorträgen v.a. der beiden Pfarrerinnen. Eine von denen war ja auch Professorin für Feministische Theologie. Es war auch für mich als Nichttheologin verständlich und ich bin begeistert von der neuen Bibel in gerechter Sprache! Endlich eine Bibel auch für uns Frauen.

    Beste Ökumenische Grüße,
    Tina

  • Cornelia Schriefer

    Ich hatte Gelegenheit, am Sonnabend in Neuendettelsau am Studientag zur BigS teilzunehmen. Verblüfft habe ich begriffen, dass die Auffassung von Gerechtigkeit, die dieser Übersetzung zugrunde liegt, viel umfangreicher als nur feministisch ist. Gott wird mir als allumfassende Kraft und Liebe deutlich, nicht nur als männliche Macht. Das ist tröstlich und hilft mir im Alltag. Die wissenschaftliche Sorgfalt der ÜbersetzerInnen ist beeindruckend und der Mut, ihre Intentionen offen zu legen bewundernswert. Vielen Dank!

  • Regina Franke

    Ich freue mich sehr darüber, dass dieses Projekt umgesetzt worden ist. Als Katholikin bete ich im Gottesdienst bereits jetzt schon: Mutter unser, denn es ist für mich nicht nachvollziehbar, warum Gott wollen könnte, dass immer nur Vater unser gebetet wird, wenn er doch nicht männlich ist, sondern kein Geschlecht hat. Dann kann doch abwechselnd auch Mutter unser gebetet werden. Ich jedenfalls mache es und weiß, dass es sicher noch 1000 weitere Jahre dauern wird, bis das Allgemeingut geworden ist. In diesem Sinne spricht mir das Projekt Bibel in gerechter Sprache aus dem Herzen. Ich freue mich darauf, sie zu lesen.

  • Irene Girardet Fischer

    Wenn ich die Bibel in gerechter Sprache aufschlage und darin lese, geschieht für mich vor allem eines: ich kann atmen! Sonst hatte dieses Buch mit seiner Sprache doch oft etwas Beklemmendes an sich.

    Herzlichen Dank! Irene Girardet Fischer

  • Margun Welskopf

    Immer wieder mal lese ich eine andere Bibelausgabe durch, deshalb habe ich mich auf die neue Übersetzung sehr gefreut und lese jetzt gerade das Lukasevangelium mit riesigem Interesse. Altbekanntes mal anders und neu… das lässt mich beim Lesen stolpern und ich freue mich jedesmal drüber, denn dann geht mir ein neues Licht auf.

  • Christiane Thiel, Stadtjugendpfarrerin Leipzig

    Ein Wunder!

    Würdigung der Bibel in gerechter Sprache

    Endlich ist sie da. Schwer wie ein Ziegelstein und leider ein bisschen blass in der Farbgebung. Von außen. Dafür verbergen sich zwischen ihren Buchdeckeln massenweise farbenfrohe biblische Überlieferungen, die dank der neuen Übersetzung in den hellsten Farben zu strahlen beginnen. Sie leuchten und funkeln und die neugierige Leserin kann einen Edelstein nach dem anderen entdecken.

    Gerechtigkeit auf der ganze Linie, jedenfalls dann, wenn bei der Leserin ein dynamischer und parteiischer Gerechtigkeitsbegriff anzutreffen ist. Das geht bei der Transparenz der Übersetzungsentscheidungen los, deren Begründungen im knappen Glossar nachvollziehbar gemacht sind. Und setzt sich fort, bei der weisen Einsicht, dass der Revisionsprozess mit dem Tag der Erscheinung der Bibel in gerechter Sprache begonnen hat.

    Ihren – für die kritischen und zum Teil hämischen Stimmen – schmerzhaftesten Ausdruck findet die Gerechtigkeit in der konsequenten Benennung beider Geschlechter in allen Texten, die sich den Menschen zuwenden.

    Ihren schönsten und liebeswertesten Ausdruck findet sie in der Gerechtigkeit zwischen den Testamenten. Endlich eine christliche Bibel, die ihrer Wertschätzung der Hebräischen Bibel in Übersetzung und Reverenzsystem deutlich zu machen versteht. Endlich eine Bibel, die der Weisheit innerbiblischer Lektüre versucht angemessen Raum zu gewähren. Leider wurde dieses Ansinnen durch Vorgaben des Verlages im Umfang eingeschränkt. Es wäre wünschenswert, die Revision würde uns noch mehr Einblicke in das Farbenspiel innerbiblischer Selbstkritik, Wiederholung und Veränderung, Aktualisierung und Vergegenwärtigung gewähren. Wir können von dieser unglaublichen Gabe der Bibel mehr lernen als aus zahlreichen kirchlichen Verlautbarungen oder gepriesenen Dogmatiken.

    Ihre streitbarste Erscheinung erhält die Gerechtigkeit in den sichtbar, lesbar, hörbar gemachten Ergebnissen und Einsichten aus dem jüdisch-christlichen Dialog, die es unmöglich machen, Paulus weiterhin als Gründer der Kirche und Judenfeind zu lesen.

    Ein Schatz, den zu heben, Zeit braucht, aber den zu heben, die Lust mit jeder Seite wächst. Wer hätte das von der Bibel noch erwartet?

    Dank den wackeren und mutigen Trägern und Trägerinnen dieses Projektes. Vielen, vielen Dank.

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