Predigttexte
für die nächsten Tage
11Ich bin der gute Hirte. Der gute Hirte gibt sein °Leben für die Schafe. 12Bezahlte Angestellte, die nicht Hirtinnen oder Hirten sind, und denen die Schafe nicht gehören, die sehen den Wolf kommen und verlassen die Schafe und fliehen – und der Wolf raubt die Schafe und treibt sie auseinander. 13Dies geschieht, weil sie bezahlte Angestellte sind und ihnen nichts an den Schafen liegt. 14Ich bin der gute Hirte und ich kenne die Meinen und die Meinen kennen mich, 15so wie mich °Gott wie eine Mutter kennt und ich °Gott kenne. Und ich gebe mein °Leben für die Schafe. 16Aber ich habe noch andere Schafe, die nicht von diesem Hof stammen; auch diese muss ich führen und sie werden meine Stimme hören, und sie alle werden eine Herde mit einem Hirten sein. 17Deshalb liebt mich °Gott, weil ich mein Leben gebe, um es wieder zu empfangen. 18Kein Mensch nimmt es von mir, sondern ich gebe es von mir selbst aus. Ich habe Macht, es zu geben, und ich habe Macht, es wieder zu empfangen. Diesen °Auftrag habe ich von °Gott, meinem Ursprung, empfangen.« 19Wieder entstand eine Spaltung unter den anderen jüdischen Menschen wegen dieser Worte. 20Viele von ihnen sagten: »Er ist von einem °Dämon besessen!« und: »Er ist verrückt! Was hört ihr auf ihn?« 21Andere sagten: »Dies sind nicht die Worte eines Besessenen. Ein Dämon kann doch Blinden nicht die Augen öffnen!«
22Damals fand in Jerusalem das Chanukkafest statt. Es war Winter 23und Jesus ging im Tempel in der Säulenhalle Salomos umher. 24Es umringten ihn nun die anderen jüdischen Menschen und sagten ihm: »Wie lange noch hältst du uns hin? Wenn du der °Messias bist, so sage es uns offen.« 25Jesus antwortete ihnen: »Ich habe es euch gesagt und ihr glaubt nicht. Die Werke, die ich im Namen °Gottes tue, diese legen für mich Zeugnis ab. 26Aber ihr glaubt nicht, weil ihr nicht zu meinen Schafen gehört. 27Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie und sie folgen mir, 28und ich gebe ihnen °ewiges Leben, und sie werden bis in Ewigkeit nicht verloren gehen und niemand wird sie aus meiner Hand rauben. 29°Gott hat sie mir gegeben und ist größer als alle, und niemand kann sie aus der Hand °Gottes rauben. 30Ich und °Gott sind eins.«
21Denn in dieses Leben seid ihr berufen: Weil auch °Christus für euch litt, euch hinterließ er das Vorbild, damit ihr seinen Spuren folgt. 22Der nichts °Übles getan hat, keine List kam aus seinem Mund, 23der geschmäht wurde, aber selbst nicht schmähte, er litt und drohte nicht, überließ es Gott, für Recht zu sorgen. 24Der unsere °Verfehlungen selbst an sich trug, an seinem °Körper bis zum Kreuz, damit wir leben sollen, um zu tun, was °gerecht ist, weil wir getrennt sind von allem, was verfehlt ist. Durch seine Striemen seid ihr geheilt. 25Denn ihr wart verirrt wie Schafe, aber nun habt ihr euch dem Hirten zugewendet, der euer °Leben behütet(844).
1Da erreichte mich das °Wort der Lebendigen: 2Mensch, rede prophetisch über die Hirtinnen und Hirten Israels, rede prophetisch und sprich zu ihnen, denen die Herde anvertraut ist: So spricht die Lebendige, °mächtig über allen: Wehe den Hirtinnen und Hirten Israels, die sich selbst weiden! Sollen Hirtinnen und Hirten nicht die Herde weiden? 3Das Fett verzehrt ihr, in die Wolle kleidet ihr euch, die gemästeten Tiere schlachtet ihr – aber die Herde weidet ihr nicht! 4Die Erschöpften stärkt ihr nicht, die Kranken heilt ihr nicht, die Gebrochenen stützt ihr nicht, die sich verirrt haben, bringt ihr nicht zurück, und die Verlorenen sucht ihr nicht. Mit Gewalt haltet ihr sie nieder und mit Härte. 5Meine Herde zerstreute sich, weil niemand da war, sie zu hüten. Sie wurde zum Fraß für alle Tiere des Feldes. 6Meine Herde irrt umher über alle Berge und alle hohen Hügel. Über das ganze Land ist meine Herde zerstreut – und niemand fragt nach ihr, niemand sucht sie.
7Deshalb, ihr Hirtinnen und Hirten, hört das Wort der Lebendigen: 8So wahr ich lebe – Ausspruch der Lebendigen, °mächtig über allen –, weil meine Tiere zur Beute geworden sind und meine Herde zum Fraß für alle Tiere des Feldes wurde, weil niemand da war, sie zu hüten, und niemand nach meiner Herde fragte, weil die, denen die Herde anvertraut war, sich selbst weideten, meine Herde aber nicht weideten – 9deshalb, ihr Hirtinnen und Hirten, hört das Wort der Lebendigen: 10So spricht die Lebendige, mächtig über allen: Jetzt gehe ich gegen die Hirtinnen und Hirten vor! Ich fordere meine Herde aus ihrer Hand zurück, ich mache ihrem Hüten meiner Herde ein Ende. Die für die Herde verantwortlich sind, sollen sich nicht länger selbst weiden. Ich rette meine Herde aus ihrem Rachen, sie soll ihnen nicht länger zum Fraß werden.
11Ja, so spricht die Lebendige, mächtig über allen: Seht her, ich bin da und frage nach meiner Herde und gebe auf sie Acht. 12Wie jeder Hirte und jede Hirtin auf die eigene Herde Acht gibt, wenn sie bei den sich lagernden Tieren sind, so will ich auf meine Herde Acht geben: Ich berge sie von allen Orten, an die sie sich zerstreut hat am Tag der Wolken und der Dunkelheit. 13Ich führe sie aus den °Völkern heraus und sammle sie ein aus den Ländern. Ich bringe sie in ihr Land. Ich weide sie auf den Bergen Israels, an den Wasserläufen und allen Wohnorten des Landes. 14Auf guter Weide werde ich sie weiden, und auf den hohen Bergen Israels wird ihr Weideland sein. Dort werden sie lagern auf gutem Weideland, fette Weide werden sie finden auf Israels Bergen. 15Ich selbst werde meine Herde weiden, ich selbst werde sie sich lagern lassen – Ausspruch der Lebendigen, °mächtig über allen. 16Die Verlorenen werde ich suchen, die sich verirrt haben, werde ich zurückbringen, die Gebrochenen werde ich stützen, und die Schwachen werde ich stärken. Den Fetten und Starken aber werde ich Einhalt gebieten – ich werde sie weiden, wie es dem °Recht entspricht.
17Ihr aber, meine Herde, so spricht die Lebendige, mächtig über allen, seht her! – ich bin dabei, Recht zu schaffen zwischen Schaf und Schaf, Widdern und Böcken. 18Genügt es euch nicht, auf guter Weide zu weiden, dass ihr den Rest eurer Weide mit euren Füßen zertrampelt, genügt es euch nicht, klares Wasser zu trinken, dass ihr das übriggebliebene mit euren Hufen trübe macht, 19so dass meine Herde auf dem weiden muss, was eure Füße zertrampelt haben, und von dem trinken muss, was eure Hufe trüb gemacht haben? 20Deshalb spricht die Lebendige, °mächtig über allen, zu ihnen: Seht her, ich bin da und schaffe Recht zwischen fettem Schaf und magerem Schaf. 21Weil ihr mit Seite und Schulter gedrängelt und die Erschöpften mit euren Hörnern weggestoßen habt, bis ihr sie gänzlich ins Abseits gedrängt hattet, 22°helfe ich meiner Herde, damit sie nicht mehr zur Beute wird! Ich schaffe Recht zwischen Schaf und Schaf.
23Dann werde ich ihnen einen einzigen Hirten berufen, sie zu weiden: David, °der zu mir gehört – er wird sie weiden, er wird ihr Hirte sein. 24Ich, die Lebendige, ich werde für sie °Gott sein, und David, der zu mir gehört, wird Oberhaupt sein mitten unter ihnen. Ich, die Lebendige, verspreche es! 25Ich schließe ein °°Friedensbündnis mit ihnen. Ich schaffe die bösen Tiere aus dem Land – dann werden sie auch in der Wüste sicher wohnen und in den Wäldern schlafen können. 26Ich mache sie und den Umkreis meines Hügels zum Segen. Regen lasse ich kommen zu seiner Zeit – es werden Ströme des Segens sein. 27Die Bäume des Feldes werden ihre Frucht geben, die Erde wird ihren Ertrag hervorbringen. Auf ihrem Land sind sie sicher. Sie werden erkennen, dass ich der Lebendige bin, wenn ich die Haken ihres Jochs zerbreche und sie aus der Hand derer, die sie °knechten, befreie. 28Sie werden nicht länger eine Beute der °Nationen sein. Auch den wilden Tieren der Erde werden sie nicht mehr zum Opfer fallen. Sie werden sicher wohnen – niemand wird sie erschrecken! 29Ich lasse für sie einen Garten wachsen, der weithin bekannt sein wird. Niemand im Land wird mehr durch Hunger zugrunde gehen, und auch die Geringschätzung der Nationen werden sie nicht mehr ertragen müssen. 30Sie werden erkennen, dass ich, der Lebendige, °Gott für sie und mit ihnen bin, und sie, das Haus Israel, sind °Volk für mich – Ausspruch des Lebendigen, mächtig über allen. 31Ihr seid meine Herde, Herde meiner Weide, Menschheit seid ihr, und ich bin Gott, für euch da – Ausspruch des Lebendigen, °mächtig über allen.
15Als sie gefrühstückt hatten, sagte Jesus zu Simon Petrus: »Simon, Sohn des Johannes, liebst du mich mehr als die anderen?« Er sagte zu ihm: »Ja, °Rabbi, du weißt, dass ich dich liebe.« Er sagte zu ihm: »Hüte meine Lämmer!« 16Noch einmal sagte er zu ihm: »Simon, Sohn des Johannes, liebst du mich?« Er sagte zu ihm: »Ja, Rabbi, du weißt, dass ich dich liebe.« Er sagte zu ihm: »Weide meine Schafe!« 17Er sagte zum drittenmal zu ihm: »Simon, Sohn des Johannes, liebst du mich?« Petrus war traurig, dass er ihn zum drittenmal fragte: ›Liebst du mich?‹ Er sagte zu ihm: »Rabbi, du weißt alles, du weißt, dass ich dich liebe.« Jesus sagte zu ihm: »Hüte meine Schafe! 18°Amen, amen, ich sage dir: Als du jung warst, hast du dir selbst den Gürtel festgebunden und bist gegangen, wohin du wolltest. Wenn du aber alt bist, wirst du deine Arme ausstrecken und jemand anders wird dich festbinden und dich bringen, wohin du nicht willst.« 19Dies sagte er, um anzudeuten, durch welche Todesart er Gottes °Glanz zeigen würde. Und dann sagte er ihm: »Folge mir!«
1Die Ältesten unter euch möchte ich nun um etwas bitten. Ich selbst bin auch Ältester, bin Zeuge des Leidensweges °Christi geworden und ich habe teil an dem °Glanz Gottes, der offenbar wird. 2Hütet die Herde Gottes, die bei euch ist, ohne eure Obhut aus Pflichterfüllung auszuüben, sondern freiwillig, weil es Gott gefällt. Ihr sollt diese Aufgabe auch nicht übernehmen, weil ihr euch einen Gewinn versprecht, sondern aus innerem Antrieb heraus. 3Ihr sollt nicht Aufsicht führen wie die, die über ihr Eigentum gebieten, sondern ihr sollt eure Aufgabe so ausführen, dass ihr Vorbilder werdet für die Herde. 4Und wenn der erste Hirte von allen für alle sichtbar geworden ist, werdet ihr den °glänzenden Siegeskranz erlangen, der nie verwelkt.
1Doch Sarai, Abrams Frau, hatte ihm keine Kinder geboren. Sie hatte aber eine ägyptische Sklavin, deren Name war Hagar. 2Da sagte Sarai zu Abram: »Sieh doch, Adonaj verhindert, dass ich Kinder bekomme. Geh doch zu meiner Sklavin, vielleicht wird durch sie mein Haus gebaut.« Und Abram hörte auf die Stimme Sarais. 3Als Abram zehn Jahre im Land Kanaan gewohnt hatte, nahm deshalb Abrams Frau Sarai ihre ägyptische Sklavin Hagar und gab sie ihrem Mann Abram zur Frau. 4Da ging er zu Hagar und sie wurde schwanger. Doch als sie merkte, dass sie schwanger war, verlor ihre Herrin an Gewicht in ihren Augen. 5Da sagte Sarai zu Abram: »Die Gewalt, die mir geschieht, treffe dich! Ich selbst habe dir meine Sklavin ins Bett gelegt. Doch kaum merkt sie, dass sie schwanger ist, verliere ich an Gewicht in ihren Augen. Adonaj soll richten zwischen mir und dir.« 6Abram sagte zu Sarai: »Deine Sklavin ist doch in deiner Hand. Mach mit ihr, was dir gefällt.« Da demütigte Sarai sie so, dass sie die Flucht ergriff, weg von ihr.
7Adonajs °Bote fand sie an einer Wasserquelle in der Wüste, an der Quelle auf dem Weg nach Schur, 8und sprach sie an: »Hagar! Du Sklavin Sarais, woher kommst du und wohin willst du?« Sie sagte: »Weg von Sarai, meiner Herrin! Ich bin auf der Flucht.« 9Da sprach Adonajs Bote zu ihr: »°Kehr zurück zu deiner Herrin und lass dich von ihrer Hand demütigen.« – 10Da sprach Adonajs Bote erneut zu ihr: »Ungeheuer vermehren will ich deine Nachkommen, so dass man sie vor Menge nicht zählen kann.« – 11Da sprach Adonajs Bote wieder zu ihr: »Sieh dich an, du bist schwanger und wirst einen Sohn gebären, den sollst du Ismaël nennen, ›Gott hört‹, denn Adonaj hat deine Demütigung gehört. 12Der wird ein Wildesel-Mensch sein, er gegen alle, und alle gegen ihn. Allen Kindern Sarais und Abrams zum Trotz wird er sich niederlassen.«
13Da schließlich gab sie Adonaj, der Gottheit, die mit ihr redete, einen Namen: »Du bist El Roï, °Gottheit des Hinschauens.« Denn sie sagte: »Sogar bis hierher? Ich habe geschaut hinter der her, die mich anschaut.« 14Daher heißt der Brunnen: ›Brunnen der lebendigen Schau‹. Siehe, er liegt zwischen Kadesch und Bered. 15Und Hagar gebar dem Abram einen Sohn, und Abram nannte seinen Sohn, den Hagar geboren hatte, Ismaël, ›Gott hört‹. 16Abram war 86 Jahre alt, als Hagar für Abram den Ismaël gebar.
22Die Ewige schuf mich zu Beginn ihrer Wege,
als Erstes all ihrer Werke von jeher.
23Gewoben wurde ich in der °Vorzeit; zu Urbeginn, vor dem Anfang der Welt.
24Bevor es das Urmeer gab, wurde ich geboren.
Bevor die Quellen waren, von Wasser schwer.
25Bevor die Berge verankert wurden, vor den Hügeln wurde ich geboren.
26Noch hatte sie weder Erde noch Felder erschaffen
oder den ersten Staub des Festlands.
27Als sie den Himmel ausspannte, war ich dabei,
als sie den Erdkreis auf dem Urmeer absteckte,
28als sie die Wolken oben befestigte,
als die Quellen des Urmeers kräftig waren,
29als sie das Meer begrenzte, damit das Wasser ihren Befehl nicht überträte,
als sie die Fundamente der Erde einsenkte:
30Da war ich der Liebling an ihrer Seite.
Die Freude war ich Tag für Tag und spielte die ganze Zeit vor ihr.
31Ich spielte auf ihrer Erde und hatte meine Freude an den °Menschen.
32Nun, Töchter und Söhne, hört auf mich:
Glücklich können sich alle schätzen, die auf meinen Wegen gehen.
33Hört auf die Ermahnungen und werdet weise; gebt nicht auf!
34Glücklich können sich alle schätzen, die auf mich hören,
die Tag für Tag meine Türen bewachen und meine Türpfosten hüten.
35Denn wer mich findet, hat Leben gefunden
und wird von der Ewigen Freude erhalten.
36Wer mich verfehlt, fügt sich °selbst Gewalt zu.
Alle, die mich hassen, lieben den Tod.«
1Ich bin der wahre Weinstock und °Gott ist meine Gärtnerin. 2Jeden Zweig an mir, der keine Frucht trägt, nimmt sie weg, und jeden, der Frucht trägt, reinigt sie, damit er noch mehr Frucht trage. 3Ihr seid schon °rein durch das °Wort, das ich zu euch gesagt habe. 4Bleibt in mir und ich in euch. Wie der Zweig aus sich selbst keine Frucht tragen kann, wenn er nicht am Weinstock bleibt, so könnt auch ihr es nicht, wenn ihr nicht in mir bleibt. 5Ich bin der Weinstock, ihr seid die Zweige. Die in mir bleiben und ich in ihnen, die tragen viel Frucht, denn ohne mich könnt ihr nichts tun. 6Alle, die nicht in mir bleiben, werden hinausgeworfen wie die Zweige und vertrocknen und sie werden gesammelt und ins Feuer geworfen und verbrannt. 7Wenn ihr in mir bleibt und meine Worte in euch bleiben – bittet, was ihr wollt, und es wird euch geschehen. 8Dadurch °erstrahlt Gottes Glanz, dass ihr viel Frucht tragt und meine °Jüngerinnen und Jünger seid.
22Paulus stand nun mitten auf dem Areopag und sagte: »Ihr Leute von Athen, ich sehe, wie außerordentlich religiös ihr in jeder Hinsicht seid. 23Denn als ich hier umherging und mir ansah, was ihr verehrt, fand ich auch einen Altar mit der Inschrift: ›Der unbekannten °Gottheit‹. Was ihr nun im Bewusstsein, es nicht zu kennen, verehrt, das verkündige ich euch. 24Gott hat die Welt und alles in ihr gemacht, herrscht über Himmel und Erde, wohnt nicht in von Händen gemachten Tempeln, 25lässt sich auch nicht von Menschenhänden versorgen, hat nichts nötig, gibt doch selbst allen Leben, Atem und alles. 26Gott machte aus einem einzigen Menschen alles °Menschenvolk, zu beleben das ganze Antlitz der Erde, bestimmte die Rhythmen der Zeit und begrenzte die Räume zum Leben. 27So sollten sie suchen, ob sie wohl °Gott ertasteten und fänden; ist Gott doch nicht fern von jeder und jedem von uns. 28Denn in Gott leben wir, bewegen wir uns und sind wir. So haben es auch einige von euch poetisch zum Ausdruck gebracht: ›Denn(755) von solcher Art sind auch wir.‹ 29Sind wir also von °göttlicher Art, dürfen wir nicht meinen, das Göttliche gleiche Gold oder Silber oder Stein, gestaltet durch menschliche Technik und Intuition. 30Über die Zeiten der Ignoranz nun hat Gott zwar hinweggesehen, fordert aber jetzt Menschen überall auf, umzukehren. 31Denn Gott hat einen Tag festgesetzt, um an ihm die Menschheit °gerecht zu richten durch einen Mann, der dafür bestimmt und gegenüber allen ausgewiesen ist, weil Gott ihn von den Toten °aufstehen ließ.« 32Als sie vom °Aufstehen der Toten hörten, spotteten die einen und die anderen sagten: »Darüber wollen wir dich ein andermal hören.« 33So ging Paulus von ihnen weg. 34Einige aber schlossen sich ihm an und °kamen zum Glauben, darunter auch Dionysius, ein Mitglied des Gerichts auf dem Areopag, sowie eine Frau namens Damaris und weitere mit ihnen.
1Bei Beginn
Als Anfang
Zu Anfang
Durch einen Anfang hat °Gott Himmel und Erde geschaffen.
Im Anfang
Zu Beginn
Am Anfang
2Da war die Erde Chaos und Wüste, Dunkelheit war da angesichts der Urflut, und Gottes °Geistkraft bewegte sich angesichts der Wasser.
3Da sprach Gott: »Licht werde«, und Licht wurde. 4Gott sah das Licht: Ja, es war gut. Und Gott trennte das Licht von der Finsternis.
16Noch kurze Zeit und ihr seht mich nicht mehr, und nach wiederum kurzer Zeit werdet ihr mich sehen.« 17Da sagten einige der Jüngerinnen und Jünger zueinander: »Was bedeutet das, was er uns sagt: ›Noch kurze Zeit und ihr seht mich nicht, und nach wiederum kurzer Zeit werdet ihr mich sehen?‹ Und: ›Ich gehe zu °Gott, meinem Ursprung?‹« 18Sie sagten also: »Was bedeutet das, was er sagt: ›noch kurze Zeit‹ ? Wir wissen nicht, was er sagt.« 19Jesus wusste, dass sie ihn fragen wollten, und sagte zu ihnen: »Ihr befragt euch untereinander darüber, dass ich gesagt habe: ›Noch kurze Zeit und ihr seht mich nicht, und wiederum nach kurzer Zeit werdet ihr mich sehen.‹ 20°Amen, amen, ich sage euch: Ihr werdet weinen und klagen, die Welt aber wird sich freuen. Ihr werdet leiden, aber euer Schmerz wird in Freude verwandelt werden. 21Eine Frau, die gebiert, hat Schmerzen, wenn ihre Zeit gekommen ist. Wenn sie aber das Kind geboren hat, erinnert sie sich nicht mehr an die Qual vor Freude, dass ein Mensch zur Welt gekommen ist. 22Auch ihr habt jetzt Schmerzen, aber ich werde mich wieder von euch sehen lassen und euer °Herz wird sich freuen und die Freude wird euch nicht weggenommen werden. 23Und an jenem Tag werdet ihr mich um nichts bitten.
Amen, amen, ich sage euch, was ihr °Gott in meinem Namen bitten werdet, das wird sie euch geben.
14Wir wissen, dass die Macht, die Jesus °aufweckte, °dem wir gehören, uns auch mit Jesus aufwecken und uns zusammen mit euch in ihre Gegenwart stellen wird. 15Alles geschieht ja für euch: So wächst die °Zuwendung, indem eine immer größere Zahl von Menschen den Dank überfließen lässt zur °Ehre Gottes.
16Deshalb verlieren wir nicht den Mut. Wenn auch unser äußerliches Menschsein verfällt, so erneuert sich doch das innere Tag um Tag. 17Die Last unserer gegenwärtigen Bedrängnis ist leicht, denn sie führt uns in den alles Maß überschreitenden Raum, der die Fülle °göttlicher Klarheit ist, der °Zeiten und Welten umfasst – 18für uns, die wir nicht das Sichtbare im Blick haben, sondern das Unsichtbare. Das Sichtbare gehört ja dem Augenblick, doch das Unsichtbare der °Unendlichkeit.








