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Predigttexte

für die nächsten Tage

ha-Schem   der Lebendige   der Eine   die Ewige   die Heilige

44Er sagte zu ihnen: »Dies sind meine °Worte, die ich zu euch gesagt habe, als ich noch bei euch war: Alles muss erfüllt werden, was in der °Tora des Mose und in den prophetischen Schriften und Psalmen über mich geschrieben steht.« 45Da öffnete er ihnen den Sinn, damit sie die Schriften verstanden, 46und er erklärte ihnen, was geschrieben stand, dass nämlich der °Christus auf diese Weise leiden und am dritten Tag von den Toten °auferstehen werde, 47und dass auf seinen Namen hin °Umkehr unter allen °Völkern ausgerufen werden solle, um vom °unrechten Tun abzulassen. »Fangt an in Jerusalem; 48und seid dafür Zeuginnen und Zeugen. 49Siehe, ich sende die Verheißung °Gottes auf euch: Ihr aber bleibt in der Stadt, bis ihr ausgerüstet werdet mit Kraft aus der Höhe.«
50Er führte sie hinaus bis in die Nähe von Betanien und erhob seine Hände und segnete sie. 51Während er sie noch segnete, entschwand er ihnen und wurde in den Himmel emporgehoben. 52Sie warfen sich anbetend vor ihm nieder und kehrten mit großer Freude nach Jerusalem zurück. 53Und sie waren allezeit im Tempel und priesen °Gott.

15Weil ich von eurem °Vertrauen auf Jesus °als Herrn der Welt und zu allen Heiligen gehört habe,(799) 16höre auch ich nicht auf, für euch zu danken, wenn ich bei meinen Gebeten an euch denke: 17Der °Gott Jesu Christi, °zu dem wir gehören und der °Ursprung des Glanzes ist, möge euch Geistkraft der Weisheit und Offenbarung geben mit Gotteserkenntnis, 18dass die Augen des °Herzens erleuchtet seien, damit ihr versteht, worin die Hoffnung der göttlichen Berufung besteht, welch °glänzender Reichtum in Gottes Erbteil unter den °Heiligen ist 19und was die überragende Größe der göttlichen Macht für uns, die °Glaubenden, bedeutet, die der intensiven Wirksamkeit göttlicher Kraft entspricht: 20Sie zeigte sich wirksam in dem Gesalbten, den sie von den Toten auferweckte und in den Himmelsräumen zu ihrer Rechten setzte, 21über jede Herrschaft und alle Gewalt und alle Macht und jedes Herrentum und alles, was sonst noch mit einem Namen angerufen wird, nicht nur in diesem °Zeitalter, sondern auch in der Zukunft. 22Und alles hat sie unter seine Füße gelegt und hat ihn als Haupt und Anfang(800) über alles in der °Gemeinde gegeben, 23die sein °Leib ist, die Fülle der göttlichen Kraft, die das All in allem erfüllt.

22Und Salomo trat im Beisein der ganzen °Versammlung Israels vor den Altar der Ewigen. Da breitete er seine Hände zum Himmel aus 23und sagte: » Ewige, Gottheit Israels, es gibt keine Gottheit im Himmel oben und auf der Erde unten, die dir gleicht, denn du hältst fest am °Bund und der °Treue zu deinen °Untergebenen, die mit ganzem °Herzen vor dir leben. 24Du hast gehalten, was du deinem °Untergebenen David, meinem Vater, zugesagt hast. Was dein Mund gesprochen hat, hat deine Hand heute erfüllt. 25Doch nun, Ewige, Gottheit Israels, halte, was du deinem Untergebenen David, meinem Vater, zugesagt hast: ›Es soll dir nie an einem Nachkommen vor mir fehlen, der auf dem Thron Israels sitzt, solange deine Nachkommen darauf achten, ihren Weg vor mir so zu gehen, wie du ihn gegangen bist.‹ 26Und nun, Gottheit Israels, möge doch dein Wort, das du deinem °Untergebenen David, meinem Vater, gegeben hast, °beständig sein. 27Sollte die Gottheit denn wirklich auf der Erde wohnen? Wo doch schon die Himmel und die Himmel der Himmel dich nicht fassen können, geschweige denn dieses Haus, das ich gebaut habe! 28Wende dich doch dem Gebet deines °Untergebenen und seinem Bitten zu, Ewige, meine Gottheit. Höre auf das Rufen und auf das Gebet, das dein °Untergebener heute vor dir betet.

20Ich bitte aber nicht allein für diese, sondern auch für alle, die durch ihr Wort an mich glauben. 21Sie alle sollen eins sein, so wie du, Gott, in mir bist und ich in dir. Sie sollen in uns sein, damit die Welt glaubt, dass du mich gesandt hast. 22Und ich habe ihnen den °Glanz gegeben, den du mir gegeben hast, damit sie eins sind, so wie wir eins sind. 23Ich bin in ihnen und du bist in mir, so dass sie zu einer Einheit vollendet werden, damit die Welt erkennt, dass du mich gesandt hast und dass du sie geliebt hast, wie du mich geliebt hast. 24°Gott, ich will, dass die, die du mir gegeben hast, auch da, wo ich bin, bei mir sind. Sie sollen meinen Glanz sehen, den du mir gegeben hast, weil du mich geliebt hast vor der Entstehung der Welt. 25Gerechter Gott, die Welt hat dich nicht erkannt, ich aber habe dich erkannt, und diese haben erkannt, dass du mich gesandt hast. 26Und ich habe ihnen deinen Namen mitgeteilt und ich werde mitteilen, dass die Liebe, mit der du mich geliebt hast, in ihnen ist und ich in ihnen bin.«

3Ihnen stellte er sich auch durch viele Beweise nach seinem Leiden als lebendig dar, indem er 40 Tage hindurch erschien und vom °Reich °Gottes sprach. 4Und während er mit ihnen zusammenkam, wies er sie an, sich nicht von Jerusalem zu entfernen, sondern darauf zu warten, was vom °Vater verheißen ist; »darüber habt ihr von mir gehört, 5dass Johannes mit Wasser °taufte, ihr aber mit heiliger °Geistkraft getauft werdet nicht lange nach diesen Tagen.« 6Als sie sich nun versammelt hatten, fragten sie ihn: »°Herr, stellst du in dieser Zeit das °Reich für Israel wieder her?« 7Er sagte ihnen: »Nicht euch kommt es zu, Zeiten und Zeitpunkte zu kennen, die der °Vater in eigener Souveränität festgesetzt hat. 8Ihr werdet vielmehr Kraft empfangen, wenn die heilige °Geistkraft über euch kommt, und werdet meine Zeugen sein in Jerusalem und in ganz Judäa und Samarien und bis ans Ende der Erde.«
9Als er das gesagt hatte, wurde er vor ihren Augen emporgehoben, und eine Wolke nahm ihn auf und entzog ihn ihren Augen. 10Und während sie, als er wegging, zum Himmel blickten, standen da zwei Gestalten in weißen Gewändern bei ihnen; 11die sagten: »Ihr Männer aus Galiläa, was steht ihr da und blickt zum Himmel? Dieser Jesus ist euch entzogen und zum Himmel hinaufgenommen worden. Wie ihr ihn zum Himmel gehen gesehen habt, so wird er kommen.«

1Im(↑493) ersten Jahr Belschazzars, des Königs von Babel, sah Daniel auf seinem Bettlager einen Traum und Visionen, die sein Kopf empfing. Er schrieb den Traum auf. Der Beginn der Sache lautete: 2Daniel fing an zu reden und sagte: »Schauend sah ich in meiner Vision in der Nacht: Da! die vier Winde des Himmels brachen auf das große Meer herein. 3Vier große Tiere kamen aus dem Meer herauf, eins anders als das andere. 4Das erste glich einer Löwin mit Adlerflügeln. Ich sah, wie seine Flügel ausgerissen wurden. Es wurde von der Erde aufgehoben, auf zwei Füße gestellt wie ein Mensch und erhielt ein °Menschenherz. 5Da! ein anderes, zweites Tier, einem Bären gleich, an einer Seite aufgerichtet, drei Rippen in seinem Maul zwischen den Zähnen. Man sagte ihm: Friss viel °Fleisch! 6Dann schaute ich: Da! ein weiteres, einem Panther gleich, mit vier Vogelflügeln an seinen Seiten. Vier Köpfe hatte das Tier, und es erhielt Macht. 7Dann schaute ich in nächtlichen Visionen: Da! ein viertes Tier, Furcht einflößend, Schrecken erregend, außergewöhnlich stark, große Zähne aus Eisen. Es fraß und zermalmte. Was übrig blieb, zerstampfte es mit seinen Füßen. Es unterschied sich von allen vorherigen Tieren und hatte zehn Hörner. 8Ich betrachtete die Hörner genau: Da! ein anderes, kleines Horn wuchs dazwischen herauf. Drei der früheren Hörner wurden vor ihm ausgerissen. Da! Augen wie menschliche Augen waren an diesem Horn, und ein Mund redete Gewaltiges. 9Ich schaute, wie Throne aufgestellt wurden. Eine hochbetagte Gestalt nahm Platz. Ihre Kleidung war weiß wie Schnee, ihr Haupthaar wie reine Schafwolle, ihr Thron wie Feuerflammen mit Rädern aus brennendem Feuer. 10Ein feuriger Fluss strömte und floss vor ihr her, tausendmal Tausende bedienten sie, zehntausendmal Zehntausende standen vor ihr. Eine Gerichtssitzung begann. Akten wurden geöffnet.
11Da schaute ich, vom Erklingen der gewaltigen Worte, die das Horn redete, bis das Tier getötet und sein Leib vernichtet und dem brennenden Feuer übergeben wurde. 12Auch den übrigen Tieren wurde ihre Macht genommen. Für ihre Lebensdauer wurde ihnen Zeit und Frist gegeben. 13Ich schaute in nächtlichen Visionen: Da! mit Himmelswolken kam etwas wie °ein Mensch, näherte sich der hochbetagten Gestalt und wurde zu ihr gebracht. 14Ihm wurde Macht, Ehre und Königsherrschaft verliehen. Alle Völker, Stämme und Sprachgemeinschaften dienten ihm. Seine Macht ist ewige Macht, die nicht vergeht. Seine Königsherrschaft wird nicht zerstört. 15Ich, Daniel – mein °Geist krümmte sich in seiner Hülle, und die Visionen, die mein Kopf empfing, machten mir Angst. 16Ich trat an eine der dabeistehenden Gestalten heran und bat sie um Zuverlässiges über all das. Sie antwortete mir und erklärte mir die Bedeutung: 17Diese vier großen Tiere: Vier Könige werden sich von der Erde erheben. 18Die Heiligen der °höchsten Macht werden die Königsherrschaft erhalten und die Königsherrschaft innehaben – °ewig, ewig und ewige Zeit! 19Dann bat ich, über das vierte Tier aufgeklärt zu werden, das sich von allen unterschied – gewaltige Furcht einflößend, seine Zähne aus Eisen und seine Klauen aus Bronze, es fraß und zermalmte, und was übrig blieb, zerstampfte es mit seinen Füßen –, 20und über die zehn Hörner auf seinem Kopf, und das andere, das heraufwuchs, während drei vor ihm herausfielen – jenes Horn und die Augen an ihm, der Mund, der Gewaltiges redete, und seine Erscheinung, die größer war als die seiner Genossen. 21Ich schaute: Dieses Horn führte Krieg gegen die Heiligen und wurde ihnen überlegen, 22bis die hochbetagte Gestalt kam, den Heiligen der höchsten Macht Gerichtsgewalt übertragen wurde und die Zeit kam, als die Heiligen die Königsherrschaft erhielten. 23Sie sagte: Das vierte Tier: Eine vierte Königsherrschaft wird auf der Erde sein, unterschieden von allen Königsherrschaften. Sie wird sich die ganze Erde einverleiben, zerstampfen und zermalmen. 24Die zehn Hörner: Aus dieser Königsherrschaft werden zehn Könige aufstehen. Nach ihnen wird ein weiterer aufstehen, der sich von den früheren unterscheidet. Drei Könige wird er zu Fall bringen. 25Er wird Worte gegen die höchste Macht richten und den Heiligen der höchsten Macht hart zusetzen. Er wird die Hoffnung hegen, Kalender und Weisung zu ändern, und sie werden für dreieinhalb Zeitabschnitte in seine Hand gegeben werden. 26Dann wird Gerichtsverhandlung gehalten, seine Macht wird ihm entzogen, um endgültig vernichtet und zerstört zu werden. 27Königsherrschaft und Macht und die Großartigkeit der Königsherrschaften unter dem ganzen Himmel wird dem °Volk der Heiligen der höchsten Macht übertragen werden. Ihre Königsherrschaft ist ewige Königsherrschaft. Alle Mächte werden ihr dienen und auf sie hören.
28Hier der Schluss der Sache. Ich, Daniel – meine Gedanken machten mir Angst, meine Miene geriet aus den Fugen, und ich behielt die Sache in meinem °Herzen

26In unserer Ohnmacht steht uns die °Geistkraft bei, wenn wir keine Kraft mehr haben, mit den überlieferten Worten zu beten. Die Geistkraft selbst tritt für uns ein mit wortlosem Schreien. 27Gott versteht, wofür die Geistkraft sich einsetzt, weil sie im Sinne Gottes für die °heiligen Geschwister eintritt, deren Herzensanliegen Gott kennt. 28Alles wirkt zum Guten zusammen für die, die Gott lieben, weil Gott entschieden hat, sie zu rufen. Das wissen wir. 29Denn alle, die Gott von Anfang an kannte, hat Gott auch von Anfang an dazu bestimmt, das gleiche Wesen und den gleichen Weg zu haben wie der °Sohn, damit dieser der Erstgeborene unter vielen Geschwistern sei. 30Die von Anfang an dazu bestimmt waren, die wurden auch gerufen. Die gerufen wurden, die wurden auch gerecht gesprochen. Die gerecht gesprochen wurden, wurden auch mit °göttlicher Klarheit erfüllt.

5Jetzt aber gehe ich dorthin, woher ich gesandt bin, und niemand von euch fragt mich: ›Wohin gehst du?‹ 6Sondern weil ich euch dies gesagt habe, erfüllt Trauer euer °Herz. 7Aber ich sage euch die Wahrheit: Es hilft euch, dass ich weggehe. Denn wenn ich nicht wegginge, würde der Trost nicht zu euch kommen. Wenn ich aber gehe, werde ich ihn zu euch senden. 8Und jener Trost kommt und wird die °Gottferne und die °Gerechtigkeit und das Gericht der Welt aufdecken: 9Die Gottferne besteht darin, dass sie nicht an mich °glauben. 10Die Gerechtigkeit, dass ich zu °Gott, meinem Ursprung, gehe und ihr mich nicht mehr seht. 11Und das Gericht, dass die Macht, die diese Welt beherrscht, verurteilt ist. 12Ich habe euch noch viel zu sagen, aber ihr könnt es jetzt nicht ertragen. 13Wenn aber jene kommt, die °Geistkraft der Wahrheit, dann wird sie euch in alle Wahrheit führen, denn sie wird nicht von sich aus reden, sondern sie wird sagen, was sie hören wird, und euch das Kommende ankündigen. 14Sie wird meinen °göttlichen Glanz aufstrahlen lassen, denn von dem, was mein ist, wird sie empfangen und euch verkünden. 15Alles, was °Gott hat, ist mein. Deshalb habe ich gesagt: ›Von dem, was mein ist, empfängt sie und wird euch verkünden.‹

14Deshalb beuge ich meine Knie vor °der schöpferischen Kraft, 15die jedes Volk im Himmel und auf Erden benannt hat. 16Gott möge euch entsprechend dem Reichtum seiner °Ehre geben, dass ihr mit Kraft durch Gottes °Geist im Innern gestärkt werdet, 17dass Christus durch den Glauben in euren °Herzen wohne, in Liebe verwurzelt und begründet, 18so dass ihr imstande seid, mit allen °Heiligen zu begreifen, was die Länge und Breite und Höhe und Tiefe ist, 19und die Liebe Christi zu erkennen, die die Erkenntnis übersteigt, so dass ihr mit der ganzen Fülle Gottes erfüllt werdet. 20Gott, die über alles hinaus überströmend mehr zu tun vermag als das, was wir mit der in uns wirkenden Kraft bitten oder denken, 21sei °Ehre in der °Versammlung und in Christus Jesus bis in alle Geschlechter der °ewigreichenden Ewigkeit. Amen.

31Gebt Acht, die Zeit wird kommen, – so Gottes Spruch – da will ich mit dem Haus Israel und mit dem Haus Juda einen neuen °Bund schließen. 32Dieser °Bund gleicht nicht dem Bund, den ich mit ihren Eltern geschlossen habe an dem Tag, als ich sie an ihrer Hand nahm, um sie aus dem Land Ägypten herauszuführen: diesen meinen °Bund konnten sie brechen, obwohl ich über sie geboten habe – so Gottes Spruch. 33Sondern so wird der °Bund aussehen, den ich mit dem Haus Israel nach jener Zeit schließen will: – so Gottes Spruch – Ich werde meine °Weisung in ihr Inneres legen, in ihr °Herz werde ich sie schreiben. Ich werde ihnen °Gott und sie werden mir °Volk sein. 34Sie werden einander nicht mehr belehren und weder zu den Mitmenschen noch unter den Geschwistern sagen: Lerne Gott kennen! Denn sie alle werden mich kennen, alle von Klein bis Groß – so Gottes Spruch. – Denn ich werde ihre °Vergehen verzeihen und an ihre °Unrechtstaten nicht mehr denken.

1Der Junge Samuel also stand im Dienst des Heiligen unter der Aufsicht Elis. Das Wort des Heiligen war selten zu dieser Zeit, Gesichte waren nicht verbreitet. 2Eines Tages nun geschah dies: Eli lag schon an seinem Schlafplatz, seine Augen hatten angefangen, trüb zu werden, so dass er nicht mehr sehen konnte. 3Die Gotteslampe war noch nicht erloschen. Und Samuel lag im Tempel des Heiligen, wo sich der Gottesschrein befand. 4Da rief der Heilige Samuel. Der sagte: »Da bin ich!« 5Und er rannte zu Eli und sagte: »Da bin ich! Du hast mich ja gerufen.« Der aber sagte: »Ich habe dich nicht gerufen. Lege dich wieder hin!« So ging er und legte sich hin. 6Und der Heilige rief noch einmal: »Samuel!« Da stand Samuel auf, ging zu Eli und sagte: »Da bin ich! Du hast mich ja gerufen.« Der aber sagte: »Ich habe dich nicht gerufen, mein Sohn. Lege dich wieder hin!« 7Samuel hatte den Heiligen nämlich noch nicht kennen gelernt, ihm war noch kein °Wort des Heiligen offenbart worden. 8Dann rief der Heilige Samuel zum dritten Mal. Der stand auf, ging zu Eli und sagte: »Da bin ich! Du hast mich ja gerufen.« Da begriff Eli, dass es der Heilige war, der den Jungen rief. 9Und Eli sagte zu Samuel: »Geh! Lege dich hin! Wenn dich dann jemand ruft, sag: Rede, Heiliger! Dein °Getreuer hört ja.« Da ging Samuel und legte sich an seinen Platz. 10Und der Heilige kam, stellte sich hin und rief wie die andern Male: »Samuel! Samuel!« Da sagte Samuel: »Rede! Dein Getreuer hört ja.«

37Am letzten, dem Haupttag des Sukkotfestes, stand Jesus da und rief aus: »Alle, die durstig sind, sollen zu mir kommen und trinken. 38Alle, die an mich glauben, über die heißt es in der Schrift: ›Flüsse lebendigen Wassers werden aus ihrem Inneren fließen.‹(733)« 39Dies sagte er über die °Geistkraft, die alle empfangen sollten, die an ihn glaubten; denn es gab noch keine Geistkraft, weil Jesus noch nicht in °göttlichem Glanz war.