Predigttexte
für die nächsten Tage
10Fortan werdet stark durch °den, zu dem wir gehören, und in der Kraft seiner Stärke. 11Zieht die Waffenrüstung Gottes an, damit ihr bestehen könnt gegen die Methoden des °Teufels. 12Denn wir kämpfen nicht gegen Blut und °Fleisch, sondern gegen die Mächte, gegen die Gewalten, gegen die Weltherrscher dieser Finsternis, gegen die Geistkräfte der Bosheit in den Himmelsräumen. 13Deshalb ergreift die Rüstung Gottes, damit ihr widerstehen könnt am bösen Tag und, weil ihr alles überwunden habt, standhalten könnt. 14Steht also fest und habt eure Hüfte mit Wahrheit umgürtet und seid bekleidet mit dem Brustpanzer der °Gerechtigkeit 15und an den Füßen tragt als Schuhe die Bereitschaft zur °Freudenbotschaft des Friedens. 16Bei allem ergreift den Langschild des °Glaubens, mit dem ihr alle brennenden Pfeile des Bösen werdet löschen können. 17Und empfangt den Helm der °Rettung und das Schwert der Geistkraft, das ist die Rede Gottes.(805)
1So lautet der Brief, den der Prophet Jeremia aus Jerusalem an die unter den Verbannten übrig gebliebenen Ältesten sandte, an die Leute mit priesterlicher oder prophetischer Aufgabe und an das ganze Volk, das Nebukadnezzar aus Jerusalem nach Babel in die Verbannung geführt hatte, 2nachdem der König Jojachin, die Gebieterin(↑276), die Hofbeamten, die politische Führung von Juda und Jerusalem, die Handwerksleute und die Handeltreibenden Jerusalem verlassen mussten. 3Er schickte den Brief durch Elasa, Schafans Sohn, und durch Gemarja, Hilkijas Sohn, die Zidkija, der König von Juda, zu Nebukadnezzar, dem König von Babel, nach Babel sandte. 4So sagt Gott der Gewalten, die Gottheit Israels, zu allen in der Verbannung, die ich aus Jerusalem in die Verbannung nach Babel geführt habe: 5Baut Häuser und wohnt darin! Pflanzt Gärten und verzehrt ihren Ertrag. 6Heiratet und bekommt Söhne und Töchter. Verheiratet eure Söhne und Töchter, so dass auch sie Söhne und Töchter bekommen. Vermehrt euch dort, werdet nicht weniger. 7Seid um das °Wohl der Stadt, in die ich euch verbannt habe, besorgt. Betet um ihretwillen zu Gott, denn in ihrem Wohl liegt auch euer Wohl.
8Ja, so sagt Gott der Gewalten, die Gottheit Israels: Lasst euch nicht von den Leuten täuschen, die bei euch prophetisch tätig sind oder Orakel geben. Hört nicht auf die Deutungen eurer Träume, die ihr träumt, 9denn jene Leute erfinden falsche Prophezeiungen in meinem Namen. Ich habe sie nicht gesandt – so Gottes Spruch.
10So sagt Gott: Wenn für Babel 70 Jahre vorbei sind, will ich mich um euch kümmern; ich werde an euch die Zusage meines Wohlwollens erfüllen und euch an diesen Ort zurückbringen. 11Ich allein weiß, was ich mit euch vorhabe, – so Gottes Spruch – Pläne des °Friedens und nicht des Unglücks; ich will euch Zukunft und Hoffnung geben. 12Wenn ihr mich ruft, wenn ihr kommt und zu mir betet, werde ich euch hören. 13Wenn ihr mich sucht, werdet ihr mich finden; ja, wenn ihr von ganzem °Herzen nach mir fragt, 14werde ich mich von euch finden lassen – so Gottes Spruch. – Ich werde euer Schicksal zum Guten °wenden und euch aus allen °Nationen und von allen Orten sammeln, wohin ich euch zerstreut habe – so Gottes Spruch. – Ich bringe euch an den Ort zurück, von dem ich euch in die Verbannung weggeführt habe.
34Denkt nicht, ich sei gekommen, um °Frieden auf die Erde zu bringen. Ich bin nicht gekommen, Frieden zu bringen, sondern das Schwert. 35Denn ich bin gekommen, die Männer gegen ihre °Väter aufzubringen, die Töchter gegen ihre Mütter und die Schwiegertöchter gegen ihre Schwiegermütter. 36Feindlich sind einander die Menschen, die zusammen ein Haus bewohnen. 37Die ihren °Vater oder ihre Mutter mehr lieben als mich, passen nicht zu mir, und auch die, die ihre °Söhne und Töchter mehr lieben als mich, passen nicht zu mir. 38Wer das eigene Kreuz nicht aufnimmt und mir nachfolgt, passt nicht zu mir. 39Wer das eigene °Leben findet, wird es verlieren, und wer das eigene Leben meinetwegen verloren hat, wird es finden.
9Wie mich °Gott geliebt hat, so habe auch ich euch geliebt. Bleibt in meiner Liebe. 10Wenn ihr meine °Gebote haltet, bleibt ihr in meiner Liebe, so wie ich die Gebote Gottes gehalten habe und in ihrer Liebe bleibe. 11Dies habe ich euch gesagt, damit meine Freude in euch sei und eure Freude vollkommen werde. 12Dies ist mein Gebot, dass ihr einander liebt, wie ich euch geliebt habe. 13Es gibt keine größere Liebe, als das eigene °Leben für die Freundinnen und Freunde hinzugeben. 14Ihr seid meine Freundinnen und Freunde, wenn ihr handelt, wie ich euch gebiete. 15Ich nenne euch nicht mehr °Sklavinnen und Sklaven, denn eine Sklavin weiß nicht, wie ihre °Gebieterin handelt und ein Sklave kennt das Vorhaben seines Herrn nicht. Euch aber habe ich Freundinnen und Freunde genannt, denn ich habe euch alles, was ich von °Gott, meinem Ursprung, gehört habe, mitgeteilt. 16Nicht ihr habt mich erwählt, sondern ich habe euch erwählt und euch dazu bestimmt, dass ihr hingeht und Frucht tragt und eure Frucht bleibt, so dass euch gegeben wird, um was ihr Gott in meinem Namen bitten werdet. 17Ich gebiete euch, dass ihr euch gegenseitig liebt!
1So zog Abram von Ägypten hinauf in Richtung Negev, er und seine Frau und alles, was ihm gehörte, auch Lot war bei ihm. 2Abram war schwerreich an Vieh, an Silber und an Gold. 3Es ging etappenweise vom Negev bis nach Bet-El, bis an die Stätte, wo sein Zelt zu Anfang gestanden hatte, zwischen Bet-El und Ai, 4zur Stätte des Altars, den er beim ersten Mal dort gebaut hatte, und dort rief Abram den Namen Adonajs an.
5Aber auch Lot, der mit Abram zog, hatte Kleinvieh und Rinder und Zelte. 6So ertrug sie das Land nicht mehr, solange sie zusammenwohnten. Weil ihr Besitz groß war, konnten sie nicht mehr zusammenwohnen. 7Es entstand Streit zwischen den Leuten, die Abrams Vieh, und denen, die Lots Vieh hüteten – dabei wohnte doch das kanaanäische und das perisitische Volk im Land. 8Abram sprach zu Lot: »Es sollte doch keinen Streit geben zwischen mir und dir, oder zwischen denen, die mein und die dein Vieh hüten, wo wir doch Männer und Brüder sind. 9Liegt nicht das ganze Land vor dir? So trenne dich von mir! Nach links? Dann geh ich nach rechts. Nach rechts? Dann ich nach links.« 10Da hob Lot seine Augen und erblickte den gesamten Umkreis des Jordanflusses, dass da alles bewässert wurde. Denn bevor Adonaj Sodom und Gomorra zerstörte, war es dort wie im Garten Adonajs, wie im Land Ägypten – bis hinüber nach Zoar. 11Da wählte sich Lot den ganzen Umkreis des Jordan. Er brach nach Osten auf und so trennten sie sich, ein Mann von seinem Bruder. 12Abram blieb im Land Kanaan wohnen, Lot aber wohnte in den Städten des Jordankreises und zeltete bis nach Sodom hin. 13Die Männer von Sodom aber waren böse und voll Verfehlungen gegen Adonaj, in hohem Maße.
14Adonaj sprach zu Abram, nachdem sich Lot von ihm getrennt hatte: »Heb doch deine Augen auf und blick von dem Ort, an dem du bist, nach Norden und nach Süden, nach Osten und nach Westen. 15Ja, das ganze Land, das du siehst, das will ich dir und deinen Nachkommen für °immer geben. 16Ich werde deine Nachkommen wie den Staub auf der Erde machen. Nur wenn jemand die Staubkörner der Erde zählen kann, können auch deine Nachkommen gezählt werden. 17Auf, zieh im Land umher, in seiner Länge und in seiner Breite, denn dir will ich es geben.« 18So schlug Abram sein Zelt auf und ab, kam schließlich an und blieb bei den Bäumen Mamres wohnen, die bei Hebron sind. Dort baute er einen Altar für Adonaj.
38Ihr habt gehört, dass Gott gesagt hat: Auge um Auge und Zahn um Zahn. 39Ich lege euch das heute so aus: Leistet dem Bösen nicht mit gleichen Mitteln Widerstand. Vielmehr, wenn dich jemand auf die rechte Backe schlägt, halte ihm auch die andere Backe hin. 40Und wenn jemand gegen dich prozessiert, um dein Hemd zu bekommen, gib diesem Menschen auch deinen Mantel. 41Wenn dich jemand zur Zwangsarbeit für eine Meile Weg nötigt, gehe mit ihm zwei. 42Gib denen, die dich darum bitten, und wende dich nicht ab von denen, die etwas von dir borgen wollen.
43Ihr habt gehört, dass Gott gesagt hat: Liebe deine Nächste und deinen Nächsten und hasse die feindliche Macht. 44Ich lege das heute so aus: Begegnet denen, die euch Feindschaft entgegenbringen, mit Liebe und betet für die, die euch verfolgen. 45So werdet ihr °Töchter und Söhne °Gottes, eures Vaters und eurer Mutter im Himmel, die ihre Sonne über Böse und Gute aufgehen lässt und es über °Gerechte und °Ungerechte regnen lässt. 46Denn wenn ihr liebt, die euch lieben, welchen Lohn wird Gott euch geben? Tun das nicht auch die Zöllnerinnen und Zöllner? 47Und wenn ihr nur eure Geschwister grüßt, was tut ihr Großartiges? Tun das nicht auch die Menschen aus den °Völkern? 48Seid nun vollkommen, wie euer °Gott im Himmel vollkommen ist.
4Höre, Israel!(108) Adonaj ist für uns °Gott, einzig und allein Adonaj ist Gott. 5So liebe denn Adonaj, Gott für dich, mit °Herz und Verstand, mit jedem °Atemzug, mit aller Kraft. 6Die Worte, die ich dir heute gebiete, sollen dir am Herzen liegen. 7So schärfe sie deinen Kindern ein und sprich davon, ob du nun zu Hause oder unterwegs bist, wenn du dich hinlegst und wenn du aufstehst. 8Du sollst sie dir zum Zeichen auf deine Hand binden, und sie sollen dir ein Schmuckstück zwischen deinen Augen sein. 9Schreibe sie auf die Türpfosten deines Hauses und auf deine Tore.
26Fürchtet sie nicht! Es gibt nichts Verhülltes, was nicht aufgedeckt werden wird, und nichts Verborgenes, was nicht bekannt wird.
27Was ich euch in der Dunkelheit sage, das sagt im Licht! Und was euch ins Ohr geflüstert wird, das verkündet von den Dächern! 28Ängstigt euch nicht vor denen, die den °Körper töten. Das °Leben aber können sie nicht vernichten. Fürchtet vielmehr die Macht, die Körper und Leben in der Hölle vernichten kann. 29Werden nicht zwei Spatzen für Kleingeld verkauft? Und doch fällt keiner von ihnen ohne °Gott zur Erde. 30Nun sind aber sogar eure Haare auf dem Kopf alle gezählt! 31°Habt nun keine Angst, wie verschieden seid ihr und die Spatzen. 32Denn zu allen, die sich zu mir bekennen vor den Menschen, werde auch ich mich bekennen vor °Gott, für mich Vater und Mutter im Himmel. 33Aber die mich verleugnen vor den Menschen, werde auch ich verleugnen vor Gott im Himmel.
1Zur Freiheit hat uns der °Messias befreit, steht also aufrecht und lasst euch nicht wieder unter das Joch der Sklaverei fangen. 2Gebt Acht – ich, Paulus, sage euch dies: Wenn ihr euch beschneiden lasst, wird euch der Messias nichts nützen. 3Noch einmal bin ich Zeuge für jeden Mann, der sich beschneiden lässt, dass es seine Pflicht und Schuldigkeit ist, die ganze °Tora zu tun. 4Abgeschnitten seid ihr vom Messias, die ihr durch die °Gesetzesordnung ins °Recht gesetzt werden wollt, herausgefallen aus der °geschenkten Zuwendung. 5Denn unser Warten und Hoffen auf °Gerechtigkeit und Zurecht-Bringen steht im Zeichen der °Geistkraft und des °Vertrauens. 6Im Messias Jesus nämlich bewirkt weder Beschneidung noch Vorhaut etwas, sondern das Vertrauen, das durch die Liebe wirksam ist.
1Für die musikalische Aufführung. Vom korachitischen Chor. Nach der Melodie: Junge Frauen. Ein Lied.
2Die °Gottheit ist uns Zuflucht und Macht,
als Helferin in Nöten lässt sie sich finden.
3Darum °fürchten wir uns nicht, wenn die Erde schwankt,
wenn die Berge im Herzen der Meere wanken.
4Die Wasser toben, sie schäumen,
die Berge erbeben, wenn sie sich erhebt. Sela(↑397)
5Die Arme eines Stromes erfreuen die Stadt °Gottes,
die heilige Wohnung der °Höchsten.
6Gott ist inmitten der Stadt, sie wankt nicht.
Die Gottheit hilft ihr, wenn der Morgen anbricht.
7°Völker tobten, Königreiche wankten,
die Gottheit erhob ihre Stimme, da schwankte die Erde.
8Adonaj der Himmelsmächte ist bei uns,
eine Fluchtburg ist uns die Gottheit Jakobs. Sela
9Geht, schaut auf die Taten Adonajs,
der Unfassbares auf der Erde vollbringt:
10Gott setzt den Kriegen ein Ende, überall auf der Erde,
zerbricht den Bogen, zerschlägt den Speer,
verbrennt die Streitwagen im Feuer.
11Lasst ab vom Krieg und erkennt: Ich bin °Gott,
ich bin erhaben unter den °Völkern, erhaben über die Erde.
12Adonaj der Himmelsmächte ist bei uns,
eine Fluchtburg ist uns die Gottheit Jakobs. Sela
1Jesus sah die Volksmenge an und stieg auf den Berg. Als er sich hingesetzt hatte, kamen seine °Jüngerinnen und Jünger zu ihm. 2Und er begann feierlich zu reden und lehrte sie: 3»Selig sind die Armen, denen sogar das °Gottvertrauen genommen wurde(672), denn ihnen gehört °Gottes Welt. 4Selig sind die Trauernden, denn sie werden getröstet werden. 5Selig sind die Sanftmütigen, denn sie werden das Land erben. 6Selig sind die, die nach °Gerechtigkeit hungern und dürsten, denn sie werden satt werden. 7Selig sind die Barmherzigen, denn sie werden Barmherzigkeit erfahren. 8Selig sind die, die reinen °Herzens sind, denn sie werden Gott sehen. 9Selig sind die, die für den °Frieden arbeiten, denn sie werden °Töchter und Söhne Gottes heißen. 10Selig sind die, die verfolgt werden, weil sie die °Gerechtigkeit lieben, denn ihnen gehört °Gottes Welt. 11Selig seid ihr, wenn sie euch um meinetwillen beschimpfen, verfolgen und böse Lügen über euch verbreiten. 12Freut euch und singt laut, weil euer Lohn bei Gott groß ist. Die Prophetinnen und Propheten vor euch sind genauso verfolgt worden.
21Jetzt! hat Gott °Gerechtigkeit offenbart unabhängig von den Tatfolgen, die die Tora aufzeigt. Dies ist bezeugt von der °Tora, den Prophetinnen und Propheten: 22Gottes Gerechtigkeit, die wirksam wird durch das Vertrauen auf Jesus, °Messias, für alle, die °vertrauen. Denn es besteht kein Unterschied. 23Alle haben ja °Unrecht begangen, allen fehlt die °Anerkennung durch Gott. 24Gerechtigkeit wird ihnen als Geschenk zugesprochen. Denn Gott hat sich ihnen °zugewendet und sie befreit durch die Gegenwart des Messias Jesus. 25Ihn hat Gott in seinem Sterben als °öffentliches Lebens- und Versöhnungszeichen hingestellt, das durch °Vertrauen wirksam wird. So ist Gottes Gerechtigkeit sichtbar geworden, die zuvor begangenen °Verfehlungen einen Aufschub gewährt hat. 26Gott hat das Gericht aufgehalten und so göttliche Gerechtigkeit jetzt! sichtbar gemacht. So erweist sich Gott als gerecht und macht die gerecht, die durch °Vertrauen auf Jesus leben.
27Können wir uns also überlegen fühlen? Ausgeschlossen! Welches Verständnis der °Tora ist gemeint? – eines, das allein auf dem Tun beruht? Nein, das ist es nicht, sondern eines, das auf °Vertrauen gründet. 28Wir kommen zu dem Schluss, dass Menschen auf Grund von °Vertrauen gerecht gesprochen werden – ohne dass die ganze °Tora getan wurde.
21Da kam Petrus hinzu und sagte zu ihm: »°Auf dich höre ich, wie oft wird sich eines meiner Geschwister gegen mich verfehlen, und ich werde ihr oder ihm vergeben? Bis zu siebenmal?« 22Jesus sagt zu ihm: »Ich sage dir, nicht bis zu siebenmal, sondern bis zu siebenundsiebzigmal. 23Deshalb ist die °Welt Gottes mit folgender Geschichte von einem Menschenkönig zu vergleichen, der mit seinen °Sklaven(680) abrechnen wollte. 24Als er mit der Abrechnung begann, wurde ihm einer vorgeführt, der schuldete 10.000 Talente. 25Da er nicht zahlen konnte, befahl der °Herr, ihn, seine Frau, seine Kinder und seinen gesamten Besitz zu verkaufen und so eine Zahlung zu leisten. 26Der Sklave fiel vor ihm unterwürfig nieder und sagte: ›Hab' Geduld mit mir, dann will ich dir die ganze Schuld zahlen.‹ 27Der Herr erbarmte sich über diesen Sklaven, ließ ihn frei und erließ ihm die Schuld. 28Als dieser Sklave herauskam, traf er auf einen seiner Mitsklaven, der ihm 100 Denare schuldete. Er ergriff ihn, würgte ihn und sagte: ›Zahle, was du schuldest.‹ 29Da fiel sein Mitsklave vor ihm nieder und flehte ihn an: ›Hab' Geduld mit mir, dann will ich dir zahlen.‹ 30Der aber wollte nicht, sondern ging her und warf ihn ins Gefängnis, bis er die Schuld bezahlt hätte. 31Seine Mitsklavinnen und Mitsklaven sahen, was geschehen war, und wurden sehr traurig. Sie gingen hin und berichteten ihrem Herrn alles, was geschehen war. 32Da rief ihn sein Herr herbei und sagte zu ihm: ›Du schlechter Sklave! Ich habe deine ganze Schuld erlassen, als du mich darum batest. 33Hättest du dich nicht auch über deinen Mitsklaven erbarmen müssen, wie ich mich über dich erbarmte?‹ 34Und sein Herr wurde wütend und übergab ihn den Folterern, bis er die gesamte Schuld gezahlt hätte. 35Vergleicht! °Gott, Vater und Mutter für mich, wird euch zur Rechenschaft ziehen, wenn ihr nicht alle euren Geschwistern von ganzem °Herzen vergebt.«
14Wir wissen doch, dass die Tora von der °Geistkraft bestimmt ist. Ich aber bin durch mein °begrenztes menschliches Dasein angreifbar, verkauft unter die Gewalt der Sündenmacht. 15Was ich bewirke, durchschaue ich nicht. Ich mache nämlich nicht das, was ich will, sondern was ich hasse, das tue ich. 16Wenn ich aber das tue, was ich nicht will, dann bestätige ich damit, dass die Tora heilbringend ist. 17Jetzt! jedoch bewirke ich es nicht mehr selbst, sondern die Sündenmacht, die mich besetzt. 18Denn ich weiß, dass in mir, das heißt in meinem °begrenzten, angreifbaren Dasein, das Gute nicht wohnt. Der Wille, das Heilbringende zu tun, ist da, aber bewirken kann ich es nicht. 19Denn das Gute, das ich will, verwirkliche ich nicht. Aber das Schlechte, das ich nicht will, das vollbringe ich. 20Wenn ich aber das tue, was ich nicht will, dann bestimme ich nicht mehr selbst über mein Handeln, sondern die Sündenmacht, die mich besetzt. 21Weil mir das Böse anklebt, entdecke ich die Tora, ich, der das Gute tun will. 22Denn mit allem, was mein Menschsein im Innern ausmacht, habe ich Lust an der °Tora Gottes. 23Ich sehe aber ein anderes °Gesetz, das mit den Gliedern meines Körpers gegen das Gesetz meiner Sinne zu Felde zieht. Mit Hilfe des Gesetzes der Sündenmacht, das in allen Teilen meines Körpers gegenwärtig ist, versklavt es mich in die Kriegsgefangenschaft. 24Ich geschundener Mensch! Wer rettet mich aus diesem von den Mächten des Todes beherrschten °Dasein? 25Dank sei Gott durch Jesus, den °Messias, unseren °Befreier. Also verrichte ich nun mit meinen Sinnen °Sklavendienste für die Tora Gottes und mit meinem °Körper Sklavendienste für das Gesetz der Sündenmacht.
21Erinnere dich daran, Jakob, und du, Israel, dass du °in meinem Dienst stehst!
Ich habe dich gestaltet, damit du in meinem Dienst stehst, Israel, ich vergesse dich nicht!
22Ich tilge deine °Verbrechen wie eine Wolke und wie Wolkendunkel deine °Sünden.
°Kehre um zu mir, ich habe dich befreit!
23Jubelt, ihr Himmel, Gott hat es getan, jauchzt, ihr Tiefen der Erde, freut euch, ihr Berge, mit Jauchzen, du Wald und alle Bäume darin!
Denn Gott hat Jakob befreit und zeigt an Israel göttliche Macht!
15Wenn dein Bruder oder deine Schwester sich gegen dich °verfehlt, geh' hin und kläre den Konflikt zwischen euch unter vier Augen. Wenn du gehört wirst, hast du einen Bruder oder eine Schwester gewonnen. 16Wenn du nicht gehört wirst, nimm eine oder zwei Personen mit, damit über jeden Konflikt aufgrund der Zeugenaussage von zwei oder drei Personen entschieden werden kann. 17Wenn ihr nicht gehört werdet, sage es der °Gemeindeversammlung. Wenn diese nicht gehört wird, soll dir der Bruder oder die Schwester zur Außenstehenden werden wie die Leute, die betrügerisch Abgaben kassieren, oder die Andersgläubigen. 18°Wahrhaftig, ich sage euch: Alles, was ihr auf der Erde bindet, soll im Himmel gebunden sein, und alles, was ihr auf der Erde löst, soll im Himmel gelöst sein. 19Und ich sage euch auch: Wahrhaftig, wenn zwei von euch sich auf dieser Erde in einer Sache einigen, wird ihnen alles, um das sie gemeinsam bitten, von Gott geschenkt werden, für mich °Vater und Mutter im Himmel. 20Wo zwei oder drei in meinem Namen in Gemeinsamkeit zusammenkommen, bin ich mitten unter ihnen.«
12Ich schreibe euch, Kinder: Durch Jesu Namen ist eure °Gottferne aufgehoben. 13Ich schreibe euch °Älteren: Ihr habt den Ursprung erkannt. Ich schreibe euch Jüngeren: Ihr habt das Böse besiegt. 14Ich habe euch, Kinder, geschrieben: Ihr habt °Gott erkannt. Ich habe euch Älteren geschrieben: Ihr habt den Ursprung erkannt. Ich habe euch Jüngeren geschrieben: Ihr seid stark, das °Wort Gottes bleibt in euch und ihr habt das Böse besiegt.
1Hört doch, was Adonaj sagt: Auf, streite mit den Bergen, die Höhen sollen deine Stimme hören!
2Hört den Streit Adonajs, ihr Berge, und ihr beständigen Fundamente der Erde! Denn einen Streit hat Adonaj mit seinem °Volk, mit Israel setzt er sich auseinander.
3Mein °Volk, was habe ich dir getan und womit habe ich dich ermüdet? Antworte mir!
4Ja, ich habe dich heraufgeführt aus dem Land Ägypten und aus dem Haus der Sklaverei habe ich dich losgekauft, ich habe vor dir hergeschickt Mose, Aaron und Mirjam.
5Mein °Volk, erinnere dich doch an das, was Balak, der König von Moab, geplant hat und was ihm Bileam benBeor geantwortet hat, erinnere dich an den Zug von Schittim bis Gilgal, um die °gerechten Taten Adonajs zu erkennen.
6Womit soll ich Adonaj entgegentreten, mich beugen vor °Gott in der Höhe? Soll ich Gott entgegentreten mit °Brandopfern, mit einjährigen Kälbern?
7Hat Adonaj Wohlgefallen an Tausenden von Widdern, an unzähligen Strömen von Öl? Soll ich mein erstgeborenes Kind für meine °Verfehlung geben, die Frucht meines Leibes für mein °sündiges Leben?
8Gott hat dir gesagt, Mensch, was gut ist und was Adonaj von dir fordert: nichts andres als °Recht tun und °Güte lieben und besonnen mitgehen mit deinem Gott.








