Predigttexte
für die nächsten Tage
12Auch Jesus hat daher außerhalb des Tores gelitten, um durch sein eigenes Blut das °Volk Israel zu heiligen. 13Somit lasst uns zu ihm vor das Zeltlager ziehen und seine Schande mit ihm tragen. 14Denn wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern streben nach der zukünftigen.
19Es verabscheuen mich die Männer meines Vertrauenskreises;
die ich geliebt habe, sind vor mir ganz umgewandelt.
20An meiner Haut und meinem °Fleisch kleben meine Knochen
und ich bin entronnen mit der Haut meiner Zähne.
21Erbarmt euch meiner, erbarmt euch meiner, ihr meine Freunde,
denn die Hand Gottes ist es, die mich getroffen hat!
22Warum verfolgt ihr mich so wie Gott
und werdet von meinem °Fleisch nicht satt?!
23Wer gäbe es doch – und meine Worte würden aufgeschrieben.
Wer gäbe es in der Schrift(456) – und sie würden eingeprägt,
24mit eisernem Griffel und Blei,
auf Dauer in Felsen würden sie eingehauen!?
25Ich weiß es: Es lebt, wer mich auslöst,
und °erhebt sich zuletzt auf dem Staub.
26Nachdem meine Haut so geschunden ist
– aus meinem bloßen °Fleisch werde ich °Gott sehen,
27ich bin es, der ich Gott für mich sehen werde,
mit meinen Augen werde ich sehen – und nicht als Fremder:
es verzehren sich danach die Nieren in meinem Leibe.
35Jakobus und Johannes, die °Söhne des Zebedäus, traten zu Jesus und sprachen ihn an: »Lehrer, wir möchten, dass du uns eine Bitte erfüllst.« 36Er antwortete: »Was soll ich denn für euch tun?« 37Sie sagten zu ihm: »Gewähre uns, dass wir in deinem °Glanz rechts und links neben dir sitzen.« 38Jesus entgegnete: »Ihr wisst nicht, um was ihr bittet. Habt ihr die Kraft, den Kelch zu trinken, den ich trinke, oder mit der Taufe °getauft zu werden, mit der ich getauft werde?« 39Sie antworteten: »Wir haben die Kraft dazu.« Da sagte Jesus zu ihnen: »Ihr werdet den Kelch trinken, den ich trinke, und ihr werdet mit der Taufe getauft werden, mit der ich getauft werde. 40Aber über das Sitzen an meiner rechten oder linken Seite habe ich nicht zu entscheiden, sondern darüber entscheidet Gott.« 41Als die zehn anderen das hörten, wurden sie zornig auf Jakobus und Johannes. 42Da rief Jesus sie zu sich und sagte zu ihnen: »Ihr wisst doch: Die als Herrscherinnen und Herrscher über die °Völker gelten, herrschen mit Gewalt über sie, und ihre Anführer missbrauchen ihre Amtsgewalt gegen sie. 43Bei euch soll das nicht so sein! Im Gegenteil: Wer bei euch hoch angesehen und mächtig sein will, soll euch °dienen, 44und wer an erster Stelle stehen will, soll allen wie ein °Sklave oder eine Sklavin zu Diensten stehen. 45Denn der °Mensch ist nicht gekommen, um sich bedienen zu lassen, sondern um zu dienen und das eigene °Leben als Lösegeld für alle zu geben.«
1Jeder menschliche Hohepriester wird zum Dienst für die Menschen als Anwalt vor Gott eingesetzt, damit er wegen der °Toraübertretungen Gaben und °Schlachtopfer darbringt. 2Er kann mitfühlen mit den Unwissenden und in die Irre Geführten, weil er auch selber schwach sein kann. 3Wegen dieser Schwachheit muss er für sich selbst wie für das °Volk Israel die °Entfernung der Menschen von Gott durch Opfer verringern. 4Da niemand sich selbst ein Ehrenamt gibt, sondern von Gott berufen wird, wie es auch bei Aaron war, 5so hat sich auch der °Messias nicht selbst für würdig gehalten, Hoherpriester zu werden. Gott hat aber zu ihm gesagt: »Du bist mein °Kind, ich habe dich heute geboren.« 6Außerdem sagte Gott auch anderswo in der Schrift: »Du bist für immer ein Priester wie Melchisedek.«
7Jesus flehte und betete, unter lautem Schreien und mit Tränen, in seiner °Lebenszeit zur Ewigen, die fähig ist, ihn aus dem Tod zu retten. Aufgrund seiner Ehrfurcht vor Gott wurde Jesus erhört. 8Obgleich er °Sohn war, lernte er aus dem, was er erlitt, den Gehorsam. 9Als er vollkommen war, wurde er für alle, die auf ihn hören, Urheber der °ewigen Rettung; 10er, der von °Gott als Hoherpriester wie Melchisedek ausgerufen worden war.
1Es ereignete sich nach diesen °Begebenheiten: Die °Gottheit prüfte Abraham und sprach zu ihm: »Abraham!« Er sagte: »Hier bin ich.« 2Sie sprach: »Nimm doch deinen Sohn, deinen einzigen, den, den du liebst, den Isaak, und geh los in das Land Morija und führe ihn dort hinauf für ein °Brandopfer auf einem der Berge, den ich dir sagen werde.« 3Da machte sich Abraham früh am Morgen auf, sattelte seinen Esel, nahm seine zwei Burschen mit sich und Isaak, seinen Sohn. Er spaltete Holzscheite für das Brandopfer, machte sich auf und ging zu dem Ort, den ihm die Gottheit gesagt hatte. 4Am dritten Tag hob Abraham seine Augen und sah den Ort von ferne. 5Da sprach Abraham zu seinen Burschen: »Lasst ihr euch hier mit dem Esel nieder, ich aber und der Bursche da wollen dort hingehen, uns anbetend niederwerfen und dann zu euch zurückkehren.« 6Da nahm Abraham die Holzstücke des Brandopfers und gab sie seinem Sohn Isaak zu tragen, in seine Hand nahm er das Feuer und das Messer. So gingen die beiden zusammen. 7Da sprach Isaak zu Abraham, seinem Vater, und sagte: »Mein Vater!« Der sagte: »Sieh mich an, mein Sohn.« Und der sprach: »Sieh da, das Feuer und die Holzstücke. Doch wo ist das Tier für ein Brandopfer?« 8Da sprach Abraham: »°Gott wird sich das Schaf zum Brandopfer ausgucken, mein Sohn.« So gingen die beiden zusammen. 9Und sie erreichten den Ort, den ihm die Gottheit gesagt hatte. Abraham baute dort den Altar auf, legte die Holzstücke ordentlich darauf, band seinen Sohn Isaak und legte ihn auf den Altar, oben auf die Holzstücke. 10Dann streckte Abraham seine Hand aus und ergriff das Messer, um seinen Sohn zu schlachten. 11Doch Adonajs(18) °Engel rief ihn vom Himmel her an und sagte: »Abraham, Abraham!« Der sagte: »Hier bin ich.« 12»Strecke deine Hand nicht aus gegen den Burschen und tu ihm nicht das Geringste an. Ja, jetzt weiß ich, dass du einer bist, der Gott °fürchtet, denn du hast deinen Sohn, deinen einzigen, mir nicht vorenthalten.« 13Da hob Abraham seine Augen, schaute hin, und siehe: ein Widder, hinten, verfangen im Gestrüpp mit seinen Hörnern. Da ging Abraham hin, nahm den Widder und ließ ihn als °Brandopfer aufsteigen anstelle seines Sohnes. 14Abraham gab dem Ort den Namen: › Adonaj sieht‹; doch heute wird gesagt »Auf dem Berg Adonajs wird gesehen.«
15Da rief Adonajs Engel den Abraham zum zweiten Mal vom Himmel her an: 16»Bei mir selbst habe ich geschworen, – Spruch Adonajs – weil du das getan und deinen einzigen Sohn nicht geschont hast, 17deshalb will ich dich über die Maßen segnen und deine Nachkommen über die Maßen vermehren – zahlreich wie die Sterne am Himmel und wie der Sand am Ufer des Meeres. Und deine Nachkommen werden die Tore ihrer Feinde einnehmen. 18Und es werden sich mit Verweis auf deine Nachkommen alle °Völker der Erde Segen zusprechen(↑11), weil du auf meine Stimme gehört hast.« 19Dann kehrte Abraham zu seinen Burschen zurück, sie machten sich auf und gingen zusammen nach Beërscheba, und Abraham blieb in Beërscheba.
4Gott, die °Macht über uns,(260)
hat mir eine Zunge gegeben wie den Lernenden, damit ich es verstehe, die Müden mit einem Wort zu stärken.
Gott weckt mir jeden Morgen das Ohr, damit ich höre wie die Lernenden.
5Die °Macht über uns, Gott, hat mir das Ohr geöffnet, und ich sträube mich nicht. Ich weiche nicht zurück.
6Meinen Rücken gab ich denen, die schlagen, meine Wangen denen, die prügeln.
Mein Gesicht habe ich nicht verborgen vor Schmähworten und Speichel.
7Aber Gott, die °Macht über uns, hilft mir, darum werde ich nicht beschämt,
darum mache ich mein Gesicht hart wie einen Kieselstein
und weiß, dass ich nicht zuschanden werde.
8Nahe ist mir die Macht, die mich °gerecht macht! Wer will mit mir streiten? Lasst uns miteinander vortreten!
Wer will mein °Recht beugen? Sie sollen nur kommen!
9Schaut, Gott, die °Macht über uns, hilft mir. Wer will mich verurteilen?
Schaut, sie alle zerfallen wie ein Kleid, von Motten zerfressen.
1In zwei Tagen begann aber das Pessachfest und das Fest der ungesäuerten Brote. Die Hohenpriester und Toragelehrten suchten Wege, wie sie ihn mit List festnehmen und töten lassen könnten. 2Denn sie sagten: »Nicht beim Fest, sonst gibt es im °Volk Aufruhr.«
3Als Jesus sich in Betanien im Haus Simons des Aussätzigen aufhielt und zu Tisch lag, da kam eine Frau, die ein Salbgefäß mit reinem und kostbarem Öl zum Salben bei sich hatte. Sie zerbrach das Gefäß und goss das Öl auf sein Haupt. 4Da waren einige verärgert und sagten zueinander: »Was soll diese Vergeudung des Salböls(696)? 5Dieses Öl hätten wir für mehr als 300 Denare verkaufen und das Geld den Bettelarmen geben können.« Und sie herrschten die Frau an. 6Aber Jesus erwiderte: »Lasst sie in Frieden! Warum quält ihr sie? Sie hat ein gutes Werk an mir getan. 7Die Bettelarmen habt ihr immer bei euch, und wenn ihr wollt, könnt ihr ihnen Gutes tun; mich aber habt ihr nicht für immer bei euch. 8Sie hat getan, was sie konnte. Sie hat meinen °Leib im Voraus für mein Begräbnis gesalbt. 9Ja, ich sage euch: Überall auf der Erde, wo das °Evangelium verkündet wird, da werden Menschen auch davon erzählen, was diese Frau heute getan hat – um an sie zu erinnern, werden Frauen, Männer und Kinder davon sprechen.«
1°Gottvertrauen aber ist: Grundlage dessen, was Menschen hoffen, und Beweis von Dingen, die Menschen nicht sehen. 2Denn für dieses Gottvertrauen wurden die Alten gerühmt. 3Im Vertrauen auf Gott erkennen wir, dass die °Welt durch Gottes Wort erschaffen worden ist, so dass aus dem Unsichtbaren das Sichtbare geworden ist.
1Dies sagte Jesus. Dann blickte er auf zum Himmel und sagte: »°Du, Gott, hast mich erwählt und die Zeit ist gekommen. Lass den °göttlichen Glanz deines °Erwählten erstrahlen, damit dein Erwählter dich erstrahlen lässt, 2genauso wie du ihm Macht über alle °Geschöpfe gegeben hast, damit er allen, die du ihm gegeben hast, °ewiges Leben gebe. 3Dies aber ist das ewige Leben: Dass sie dich, den allein wahren °Gott, und Jesus, den °Messias, den du gesandt hast, erkennen. 4Ich habe deinen °Glanz auf der Erde leuchten lassen, indem ich das Werk vollendet habe, das du mir zu tun aufgetragen hast. 5Und jetzt, Gott, lass mich bei dir °strahlen in dem Glanz, den ich bei dir hatte, bevor die Welt existierte.
6Ich habe deinen Namen den Menschen offenbart, die du mir aus der Welt gegeben hast. Sie waren dein und du hast sie mir gegeben und sie haben dein °Wort beachtet. 7Jetzt haben sie erkannt, dass alles, was du mir gegeben hast, von dir ist. 8Denn die Worte, die du mir gegeben hast, habe ich ihnen weitergegeben. Und sie haben sie aufgenommen und wahrhaft erkannt, dass ich von dir ausgegangen bin, und sie sind °zum Glauben gelangt, dass du mich gesandt hast.
12Am nächsten Tag hörten viele Leute, die zum Fest gekommen waren, dass Jesus nach Jerusalem käme, 13und sie nahmen die Zweige von Palmen und gingen hinaus aus der Stadt, ihm entgegen, und riefen: »Hosanna; gepriesen, der kommt im Namen Gottes,(↑728) nämlich der König Israels.« 14Jesus fand einen jungen Esel und setzte sich auf ihn, wie geschrieben ist: 15›Fürchte dich nicht, Tochter Zion, siehe, dein König kommt, sitzend auf einem jungen Esel.‹ 16Dies verstanden seine °Jüngerinnen und Jünger zuerst nicht, aber als Jesus in °göttlichem Glanz war, da erinnerten sie sich, dass dies über ihn geschrieben war und dass die Leute dies für ihn getan hatten. 17Die Menschen nun, die mit ihm waren, als er Lazarus aus dem Grab gerufen und ihn von den Toten °auferweckt hatte, die bezeugten dies. 18Deshalb waren ihm auch die Leute entgegengegangen, weil sie gehört hatten, er habe dieses Wunderzeichen getan. 19Da sagten die Pharisäerinnen und Pharisäer zueinander: »Ihr seht, dass ihr nichts ausrichtet; sieh, die Welt läuft ihm hinterher.«
5Euer Verhältnis zueinander soll der Gemeinschaft mit Jesus Christus entsprechen.
6Über °göttliche Gestalt verfügend, hielt Christus die Gottgleichheit doch nicht wie ein glückliches Los fest, 7sondern entäußerte sich selbst aller Vorrechte und nahm die Gestalt eines °versklavten Menschen an, wurde den Menschen gleich und seine ganze Erscheinung zeigte: Er war ein Mensch wie du und ich. 8Er °erniedrigte sich selbst und war dem Auftrag Gottes gehorsam bis zum Tode, dem Sklaventod am Kreuz. 9Darum hat Gott den Erniedrigten erhöht und ihm den Namen verliehen, der über jeden Namen erhaben ist(806), 10damit im Namen Jesu sich alle Knie beugen sollen im Himmel und auf Erden und unter der Erde, 11und jede Zunge bekennen soll, dass Jesus Christus °der Herr ist zur °Ehre Gottes, unserer °Mutter und unseres Vaters.
11Dies ist die Bestätigung: Gott hat uns ewiges Leben gegeben und dieses Leben entsteht durch ihren Erwählten. 12Alle, die den Erwählten haben, haben das Leben. Die Gottes Erwählten nicht haben, haben das Leben nicht. 13Dies habe ich euch geschrieben, damit ihr wisst: Ihr habt ewiges Leben, indem ihr an den Namen von Gottes Erwähltem °glaubt.
1Die °Geistkraft Gottes, der °Macht über mich, ist auf mir. Weil Gott mich °gesalbt hat, bin ich gesandt,
den °Armen frohe Botschaft zu verkünden,
die zu verbinden, die ein zerbrochenes °Herz haben,
auszurufen den Gefangenen die Befreiung
und den Gebundenen die Lösung ihrer Fesseln,
2auszurufen ein Jahr des Wohlgefallens für Gott und einen Tag der °Vergeltung für unsere Gottheit,
zu trösten alle, die trauern, 3damit sich freuen die Trauernden Zions,
ihnen Schmuck zu geben anstelle von Staub,
Freudenöl statt Trauerkleid, Lobgesang statt °Trübsinn,
damit sie ›Bäume der Gerechtigkeit‹ genannt werden, ›Prachtpflanzung Gottes ‹.
4Sie werden die °uralten Trümmer wieder aufbauen, das aufrichten, was früher verwüstet wurde,
die Trümmerstädte erneuern, die seit Generationen verwüstet liegen.
5Zugezogene werden eintreten und eure Ziegen und Schafe hüten,
die Kinder der Fremden werden für euch das Land bebauen
und die Weingärten pflegen.
6Ihr aber sollt ›Priesterschaft Gottes ‹ genannt werden, ›im Dienst unserer °Gottheit‹ werden sie euch nennen.
Den Reichtum der °fremden Völker werdet ihr essen, und ihres °Glanzes euch rühmen.
7Dafür, dass eure Schande doppelt und Schimpf ihr Anteil war,
sollen sie von ihrem Land ein Doppeltes besitzen
und dauerhafte Freude haben.
8Denn ich, Gott, liebe das °Recht, hasse Raub mit Gewalt.
Ich will ihnen ihren Lohn mit °Zuverlässigkeit geben und einen dauerhaften °Bund mit ihnen schließen.
9Unter den °fremden Völkern werden ihre Nachkommen bekannt sein, ihre Sprösslinge mitten unter den °Völkern.
Alle, die sie sehen, werden es merken: Sie sind die Nachkommen, die Gott gesegnet hat.
10Laut freue ich mich über Gott, meine °Kehle jubelt über meine Gottheit, denn sie hat mir Kleider der Rettung angezogen, mich in den Mantel der °Gerechtigkeit gehüllt,
wie ein Bräutigam den feierlichen Schmuck anlegt und eine Braut sich schmückt mit ihren Schmuckstücken.
11Ja, wie aus der Erde ihr Gewächs hervorsprießt und ein Garten seine Samen wachsen lässt,
so lässt Gott, die °Macht über alles, °Gerechtigkeit wachsen und Lobpreis in Gegenwart aller fremden Völker.
41Seine Eltern zogen jedes Jahr nach Jerusalem, zum Pessachfest. 42Als er zwölf Jahre alt war, zogen sie auch wieder hinauf nach Jerusalem, wie es der Festbrauch verlangte. 43Sie beendeten ihren Aufenthalt und machten sich daran, heimzukehren. Aber Jesus, der Knabe, blieb in Jerusalem, ohne dass seine Eltern es wussten. 44Da sie meinten, er sei unter der Reisegesellschaft, zogen sie eine Tagereise weit und suchten ihn unter den Verwandten und Bekannten. 45Als sie ihn nicht fanden, kehrten sie nach Jerusalem zurück und suchten ihn von Neuem. 46Nach drei Tagen fanden sie ihn im Tempel. Er saß mitten unter den Lehrenden und hörte ihnen zu und stellte ihnen Fragen. 47Alle aber, die ihn hörten, waren über seine Einsicht und seine Antworten verblüfft. 48Als sie ihn sahen, waren sie überrascht, und seine Mutter sagte zu ihm: »Kind, warum hast du uns das getan? Sieh mal, dein °Vater und ich, wir haben dich schmerzlich gesucht.« 49Er sprach zu ihnen: »Warum habt ihr mich gesucht? Wusstet ihr nicht, dass ich unter denen sein muss, die zu meinem °Vater gehören?« 50Sie verstanden die Botschaft nicht, die er ihnen gesagt hatte. 51Er ging mit ihnen hinab nach Nazaret und ordnete sich ihnen unter. Seine Mutter aber behielt alle Worte in ihrem °Herzen. 52Und Jesus nahm zu an Weisheit und Reife und °Gnade bei Gott und den Menschen.
11Dies ist die Bestätigung: Gott hat uns ewiges Leben gegeben und dieses Leben entsteht durch ihren Erwählten. 12Alle, die den Erwählten haben, haben das Leben. Die Gottes Erwählten nicht haben, haben das Leben nicht. 13Dies habe ich euch geschrieben, damit ihr wisst: Ihr habt ewiges Leben, indem ihr an den Namen von Gottes Erwähltem °glaubt.
1Die °Geistkraft Gottes, der °Macht über mich, ist auf mir. Weil Gott mich °gesalbt hat, bin ich gesandt,
den °Armen frohe Botschaft zu verkünden,
die zu verbinden, die ein zerbrochenes °Herz haben,
auszurufen den Gefangenen die Befreiung
und den Gebundenen die Lösung ihrer Fesseln,
2auszurufen ein Jahr des Wohlgefallens für Gott und einen Tag der °Vergeltung für unsere Gottheit,
zu trösten alle, die trauern, 3damit sich freuen die Trauernden Zions,
ihnen Schmuck zu geben anstelle von Staub,
Freudenöl statt Trauerkleid, Lobgesang statt °Trübsinn,
damit sie ›Bäume der Gerechtigkeit‹ genannt werden, ›Prachtpflanzung Gottes ‹.
4Sie werden die °uralten Trümmer wieder aufbauen, das aufrichten, was früher verwüstet wurde,
die Trümmerstädte erneuern, die seit Generationen verwüstet liegen.
5Zugezogene werden eintreten und eure Ziegen und Schafe hüten,
die Kinder der Fremden werden für euch das Land bebauen
und die Weingärten pflegen.
6Ihr aber sollt ›Priesterschaft Gottes ‹ genannt werden, ›im Dienst unserer °Gottheit‹ werden sie euch nennen.
Den Reichtum der °fremden Völker werdet ihr essen, und ihres °Glanzes euch rühmen.
7Dafür, dass eure Schande doppelt und Schimpf ihr Anteil war,
sollen sie von ihrem Land ein Doppeltes besitzen
und dauerhafte Freude haben.
8Denn ich, Gott, liebe das °Recht, hasse Raub mit Gewalt.
Ich will ihnen ihren Lohn mit °Zuverlässigkeit geben und einen dauerhaften °Bund mit ihnen schließen.
9Unter den °fremden Völkern werden ihre Nachkommen bekannt sein, ihre Sprösslinge mitten unter den °Völkern.
Alle, die sie sehen, werden es merken: Sie sind die Nachkommen, die Gott gesegnet hat.
10Laut freue ich mich über Gott, meine °Kehle jubelt über meine Gottheit, denn sie hat mir Kleider der Rettung angezogen, mich in den Mantel der °Gerechtigkeit gehüllt,
wie ein Bräutigam den feierlichen Schmuck anlegt und eine Braut sich schmückt mit ihren Schmuckstücken.
11Ja, wie aus der Erde ihr Gewächs hervorsprießt und ein Garten seine Samen wachsen lässt,
so lässt Gott, die °Macht über alles, °Gerechtigkeit wachsen und Lobpreis in Gegenwart aller fremden Völker.
41Seine Eltern zogen jedes Jahr nach Jerusalem, zum Pessachfest. 42Als er zwölf Jahre alt war, zogen sie auch wieder hinauf nach Jerusalem, wie es der Festbrauch verlangte. 43Sie beendeten ihren Aufenthalt und machten sich daran, heimzukehren. Aber Jesus, der Knabe, blieb in Jerusalem, ohne dass seine Eltern es wussten. 44Da sie meinten, er sei unter der Reisegesellschaft, zogen sie eine Tagereise weit und suchten ihn unter den Verwandten und Bekannten. 45Als sie ihn nicht fanden, kehrten sie nach Jerusalem zurück und suchten ihn von Neuem. 46Nach drei Tagen fanden sie ihn im Tempel. Er saß mitten unter den Lehrenden und hörte ihnen zu und stellte ihnen Fragen. 47Alle aber, die ihn hörten, waren über seine Einsicht und seine Antworten verblüfft. 48Als sie ihn sahen, waren sie überrascht, und seine Mutter sagte zu ihm: »Kind, warum hast du uns das getan? Sieh mal, dein °Vater und ich, wir haben dich schmerzlich gesucht.« 49Er sprach zu ihnen: »Warum habt ihr mich gesucht? Wusstet ihr nicht, dass ich unter denen sein muss, die zu meinem °Vater gehören?« 50Sie verstanden die Botschaft nicht, die er ihnen gesagt hatte. 51Er ging mit ihnen hinab nach Nazaret und ordnete sich ihnen unter. Seine Mutter aber behielt alle Worte in ihrem °Herzen. 52Und Jesus nahm zu an Weisheit und Reife und °Gnade bei Gott und den Menschen.








