Bibeltext

Predigttexte

für die nächsten Tage

12Doch auch jetzt bleibt der Ewigen Spruch: °Kehrt um zu mir mit eurem ganzen °Herzen, mit Fasten, mit Weinen und Klage. 13Zerreißt eure Herzen, nicht eure Kleider, kehrt um zur Ewigen, eurem °Gott, denn °gnädig und barmherzig ist sie, langmütig und reich an °Zuwendung, sie hat das Böse satt. 14Wer weiß, vielleicht °kehrt die Gottheit um, vielleicht hat sie das Elend satt und lässt Segen hinter sich zurück, °Speisegabe und Weinspende für die Ewige, euren Gott. 15Blast das Horn auf Zion, weiht ein Fasten, ruft zur Feier! 16Versammelt das °Volk, °heiligt die °Gemeinde, holt die Ältesten zusammen, versammelt die Kinder und die Säuglinge! Der Bräutigam komme aus seinem Raum, die Braut aus ihrem Zimmer. 17Zwischen Vorhalle und Altar sollen die Priester, die der Ewigen dienen, weinen, sie sollen sprechen: Verschone, Ewige, dein °Volk! Gib dein Eigentum nicht der Verhöhnung preis, dass die °Völker Spottverse über sie dichten. Warum sollen sie unter den °Völkern sagen: »Wo ist denn ihr °Gott18Die Ewige wird um ihr Land kämpfen, wird Mitleid haben mit ihrem °Volk. 19Die Ewige wird antworten, wird zu ihrem Volk sprechen: Gebt Acht, ich sende euch Korn, Most und Öl und ihr werdet davon satt werden. Nie mehr gebe ich euch zur Verhöhnung unter die °Völker.

14Die °Jüngerinnen und Jünger des Johannes kamen zu ihm und sagten: »Warum fasten wir und die pharisäische Bewegung, deine °Nachfolgegemeinschaft jedoch fastet nicht?« 15Jesus antwortete ihnen: »Kann die °Hochzeitsgesellschaft trauern, solange der Bräutigam bei ihnen ist? Es werden Tage kommen, da wird der Bräutigam ihnen entrissen. Dann werden sie fasten. 16Keine Frau setzt einen Flicken aus neuem Stoff auf ein altes Kleidungsstück. Der Flicken reißt ab und der Riss wird noch größer. 17Man füllt auch nicht jungen Wein in alte Schläuche. Wenn man das macht, reißen die Schläuche, der Wein läuft aus und die Schläuche sind unbrauchbar. Man füllt vielmehr neuen Wein in neue Schläuche, so bleiben beide miteinander erhalten.«

1Für die musikalische Aufführung. Ein Psalm. Von David. 2Nachdem der Prophet Natan zu ihm gekommen war, um ihn wegen Batseba zur Rede zu stellen.(410)
3Neige dich mir zu, Gott, weil du °freundlich bist.
Dein Inneres ist voll Erbarmen. Wische meine °Verbrechen weg.
4Wasche meine ganze °Schuld von mir ab.
Reinige mich von meiner °Sünde.
5Ja, meine °Verbrechen, ich kenne sie genau.
Meine °Sünde ist mir immerzu gegenwärtig.
6Gegen dich, dich alleine habe ich gesündigt.
Was in deinen Augen böse ist, habe ich getan.
Darum: Du bist gerecht in deinen Reden.
Du bist klar, wenn du Recht sprichst.
7Sieh! °Schuldverstrickt kam ich zur Welt.
In °Sünde verstrickt empfing mich meine Mutter.
8Sieh! Nach deinem Herzen ist °Wahrheit im Innern.
Im Verborgenen lässt du mich Weisheit erkennen.
9Nimm weg meine Sünde mit Ysop und ich werde °rein.
Wasche mich und ich werde weiß, schneeweiß.
10Lass mich Freude und Vergnügen vernehmen.
Jauchzen sollen die Knochen, die du zerschlagen.
11Wende dein Antlitz von meiner °Sünde ab.
Wisch weg meine ganze °Schuld.
12Ein °klares °Herz schaffe mir, Gott.
Eine entschlossene °Geistkraft erneuere in meiner Mitte.
13Wirf mich nicht fort von deinem Antlitz.
Nimm deine heilige °Geistkraft nicht von mir.
14Lass die Freude an deinem Befreien zu mir °zurückkehren.
Unterstütze mich mit einer großzügigen °Geistkraft.
15Ich will °Verbrecher deine Wege lehren.
Sündige °kehren zu dir um.
16Rette mich vor den Folgen meiner Gewalttat,
Gott, °Gott meiner Befreiung.
Aufschreien vor Freude über deine °Gerechtigkeit wird meine Zunge.
17°Gott, du herrschst über uns alle. Öffne meine Lippen!
Mein Mund singt Lieder der Freude für dich.
18Du begehrst keine °Schlachtopfer. Ich würde sie dir geben.
Ein °Brandopfer gefällt dir nicht.
19Schlachtopfer für Gott ist eine zerbrochene °Geistkraft
ein zerbrochenes, zerschlagenes °Herz. Du, Gott, schätzt es nicht gering.
20Tue Gutes – Zion gefällt dir –, indem du die Mauern Jerusalems baust.
21Dann wirst du Lust haben an °Schlachtopfern der Gerechtigkeit,
an den °Brandopfern, den Ganzopfern.
Dann werden sie Stiere opfern auf deinem Altar.

1Das °Volk wurde indessen unruhig, weil Mose noch nicht wieder vom Berg heruntergestiegen war. Man lief bei Aaron zusammen und sagte zu ihm: »Jetzt mache du uns ein °Gottesbild, das uns vorangeht; wer weiß, was mit diesem Mose, der uns aus Ägypten herausgeholt hat, passiert ist.« 2Aaron erwiderte ihnen: »Reißt die Ohrringe eurer Frauen, Söhne und Töchter ab und bringt sie her zu mir.« 3Da nahmen sie sich alle die Ohrringe heraus und brachten sie zu Aaron. 4Er nahm sie entgegen, gab sie in eine Gussform und machte daraus ein Stierkalb. Da riefen sie: »Das ist deine °Gottheit, Israel, die dich aus Ägypten heraufgeführt hat!« 5Aaron war einverstanden; er baute an der Stelle einen Altar und verkündete laut: »Morgen feiern wir Ihm ein Fest!« 6Alle standen am nächsten Tag früh auf, man brachte °Brandopfer dar und bereitete die °Mahlopfer vor. Dann setzten sich alle zum festlichen Gelage. Als das vorbei war, begann das ausgelassene Treiben.
7Sie sprach zu Mose: »Geh schnell hinunter, dein °Volk, das du aus Ägypten heraufgebracht hast, ist dabei, Unheil anzurichten. 8Sie haben die Ordnungen, die ich ihnen geben ließ, schon übertreten. Sie haben sich ein gegossenes Stierbild gemacht, haben es angebetet und ihm °geopfert. Dann haben sie ausgerufen: ›Das ist deine Gottheit, Israel, die dich aus Ägypten heraufgeführt hat!‹« 9Er sagte zu Mose: »Ich sehe ein, dass dieses Volk hoffnungslos widerborstig ist. 10Nun halte du dich bitte heraus: Ich will meiner Wut auf sie freien Lauf lassen und sie vernichten. Dich aber mache ich zu einem großen °Volk11Mose versuchte trotzdem, sein Gegenüber(70), Sie, seine Gottheit umzustimmen und argumentierte: »Warum bist Du so wütend auf dein °Volk? Du hast es doch eigenhändig mit großer Macht und furchtbarer Gewalt aus Ägypten herausgebracht! 12Warum sollen die Ägypter und Ägypterinnen triumphieren dürfen: ›Ha! Er hat sie mit böser Absicht befreit; er wollte sie im Gebirge umbringen und ganz vom Erdboden vertilgen.‹ °Lass doch ab von deinem glühenden Zorn, bereue, dass du deinem Volk eine solche Katastrophe schicken willst. 13Denke doch bitte an die Familien von Abraham, Isaak und Jakob! Sie haben dir °gedient, und du hast ihnen selbst eidlich zugesagt: ›Ich will eure Nachkommen so zahlreich wie die Sterne am Himmel machen. Das ganze Land, von dem ich geredet habe, werde ich euren Nachkommen geben; sie sollen darin für °immer wohnen.‹« 14Da bereute Er es tatsächlich, dass er angekündigt hatte, seinem Volk eine solche Katastrophe schicken zu wollen.
15Mose wandte sich um und stieg den Berg hinunter; er hatte die beiden Tafeln mit den °Bundesregeln in den Händen. Sie waren beidseitig, vorn und hinten beschriftet. 16°Gott selbst hatte das getan, die Schrift war Gottesschrift, eingegraben in den Stein. 17Josua hörte das Geschrei der Leute und sagte zu Mose: »Aus dem Lager kommt Kampfeslärm!« 18Der antwortete:

»Das ist kein Protzgetöse,
das ist kein Angstgejaule,
ich höre Festtagsjubel.«

19Als sie näher ans Zeltlager herankamen, da erblickte Mose den goldenen Stier und den Massentanz. Er wurde sehr zornig, warf die Tafeln unten am Berg zu Boden und zerbrach sie. 20Das Stierbild, das sie gegossen hatten, nahm er, warf es ins Feuer, zermahlte es zu Staub. Den Staub streute er aufs Wasser, das er die Leute trinken ließ.

16Wenn ihr fastet, schaut nicht finster drein wie die Scheinheiligen, die ihr Gesicht verstellen, um als Fastende bei den Leuten aufzufallen. °Wahrhaftig, ich sage euch, sie haben ihren Lohn schon empfangen. 17Wenn du fastest, salbe deinen Kopf und wasche dein Gesicht, 18damit du nicht wegen deines Fastens bei den Leuten auffällst, sondern bei °Gott, der Unsichtbaren. °Gott, Vater und Mutter für dich, sieht das Unauffällige und wird es dir anrechnen.
19Häuft nicht auf der Erde Schätze für euch an, wo Motten und Rost sie vernichten, wo eingebrochen und gestohlen wird. 20Häuft vielmehr im Himmel Schätze für euch an, wo weder Motten noch Rost sie vernichten, wo weder eingebrochen noch gestohlen wird. 21Denn wo dein Schatz ist, wird auch dein °Herz sein.

2In der Erkenntnis Gottes und in der Erkenntnis Jesu, °dem wir gehören, mögen °Gnade und °Friede in euch Raum gewinnen.
3Seine göttliche Kraft hat uns alles geschenkt, was zum Leben führt und uns dazu bringt, dass wir Gott auf richtige Weise ehren, denn wir konnten den unverwechselbar eigenen °Glanz und die Kraft, die Gutes wirkt, erkennen, die zu ihm gehört, der uns gerufen hat. 4So hat uns Gott etwas Wertvolles geschenkt, das Größte versprochen: Mit diesem Geschenk sollt ihr am göttlichen Wesen teilhaben. Darum sollt ihr euch von allem fernhalten, was euch durch die Gier dieser Welt Verderben bringt. 5Darauf sollt ihr eure ganze Energie verwenden. Ihr lebt im Gehorsam und sollt nun auch dafür sorgen, dass ihr im °Glauben Gutes tut. Wenn ihr Gutes tut, sollt ihr dafür sorgen, dass ihr an Erkenntnis gewinnt. 6Wenn ihr an Erkenntnis gewinnt, sorgt dafür, dass ihr euch selbst beherrscht. Wenn ihr euch selbst beherrscht, sorgt für Geduld. Wenn ihr euch in Geduld fasst, sorgt dafür, dass ihr in Beziehung zu Gott lebt. 7Wenn ihr Gott ehrt, sorgt dafür, dass ihr füreinander als Geschwister da seid. Wenn ihr füreinander da seid, dann sorgt dafür, dass ihr aus Liebe handelt. 8Wenn all das bei euch vorhanden ist und in euch an Raum gewinnt, dann führt es dazu, dass ihr nicht träge seid, sondern dass ihr reift, so dass ihr Jesus °Christus erkennt, °dem wir gehören.
9Menschen, denen all dies fehlt, sind die Augen verstellt, sie sind kurzsichtig. Sie fangen an zu vergessen, dass sie °gereinigt sind von allen °Verfehlungen, die sie einst begangen haben. 10Darum strengt euch umso mehr an, Schwestern und Brüder. Verankert fest in eurem Leben, dass ihr berufen und erwählt seid. Wenn ihr das tut, werdet ihr niemals verloren gehen. 11Denn auf diese Weise sorgt ihr nachhaltig dafür, dass ihr in den Bereich der °ewigen °Herrschaft Jesu Christi eintretet, °der für uns da ist und uns rettet.

14
Da wir nun einen mächtigen Hohenpriester haben, der die Himmel durchschritten hat, Jesus, Gottes °Kind, so lasst uns am Bekenntnis festhalten! 15Wir haben einen Hohenpriester, der über unsere Schwächen Mitleid empfindet. Jesus wurde ja genau wie wir in allem auf die Probe gestellt, aber er °entfernte sich nicht von Gott. 16Deshalb lasst uns mutig vor den Thron treten, an dem unser Unrecht vergeben wird, damit wir – wenn wir Hilfe benötigen – zur richtigen Zeit Barmherzigkeit empfangen und hilfreiche °Zuneigung finden.

1Die Schlange hatte weniger an, aber mehr drauf(6) als alle anderen Tiere des Feldes, die Adonaj, also Gott, gemacht hatte. Und sie sprach zu der Frau: »Da hat doch °Gott tatsächlich gesagt: ›Ihr dürft von allen Bäumen des Gartens nichts essen‹!« 2Da sagte die Frau zur Schlange: »Von den Früchten der Bäume im Garten können wir essen. 3Nur von den Früchten des Baumes in der Mitte des Gartens hat Gott gesagt: ›Esst nicht von ihnen und rührt sie nicht an, damit ihr nicht sterbt!‹« 4Die Schlange sagte zu der Frau: »Ganz bestimmt werdet ihr nicht sterben. 5Vielmehr weiß °Gott genau: An dem Tag, an dem ihr davon esst, werden eure Augen geöffnet und ihr werdet so wie Gott sein, wissend um Gut und Böse.« 6Da sah die Frau, dass es gut wäre, von dem Baum zu essen, dass er eine Lust war für die Augen, begehrenswert war der Baum, weil er klug und erfolgreich machte. Sie nahm von seiner Frucht und aß. Und sie gab auch ihrem Mann neben ihr. Und er aß.
7Da wurden beiden die Augen geöffnet und sie erkannten(↑4), dass sie nichts anhatten. Sie fügten Feigenblätter zusammen und banden sie sich um. 8Dann hörten sie ein Geräusch. Adonaj, Gott, ging im Garten umher in der täglichen °Brise. Adam, der Mensch als Mann, und seine Frau versteckten sich vor dem Antlitz Adonajs, also Gottes, mitten zwischen den Bäumen des Gartens. 9Da rief Adonaj, also Gott, den männlichen Menschen herbei und sagte zu ihm: »Wo bist du bloß?« 10Der sagte: »Ein Geräusch von dir habe ich im Garten gehört und mich °gefürchtet, denn ich habe nichts an und da habe ich mich versteckt«. 11Darauf: »Wer hat dir denn gesagt, dass du nichts anhast? Hast du etwa von dem Baum gegessen, von dem ich dir geboten habe, ja nicht zu essen?« 12Da sagte der Mann-Mensch: »Die Frau, die du mir doch an die Seite gegeben hast, die hat mir von dem Baum gegeben. Und da habe ich gegessen.« 13Da sagte Adonaj, also Gott, zur Frau: »Was hast du da getan?« Und die Frau sagte: »Die Schlange hat mich reingelegt, so dass ich gegessen habe.« 14Da sprach Adonaj, also Gott, zur Schlange: »Weil du das getan hast, bist du verflucht – als Einziges von allem Vieh und von allen Tieren des Feldes. Auf deinem Bauch sollst du kriechen und Erde essen dein Leben lang 15Feindschaft stifte ich zwischen dir und der Frau, zwischen deinem Nachwuchs und ihrem Nachwuchs. Der wird deinen Kopf angreifen, du wirst seine Ferse angreifen.«
16Und zur Frau: »Ich sorge dafür, dass deine Lasten groß und deine Schwangerschaften häufig sind. Nur unter Mühen wirst du Kinder bekommen. Auf deinen Mann richtet sich dein Verlangen. Doch der wird dich beherrschen.«
17Und zum Mann als Menschen: »Weil du auf die Stimme deiner Frau gehört und von dem Baum gegessen hast, von dem ich dir geboten hatte: ›Du sollst nicht von ihm essen‹, deswegen: Verflucht ist der Ackerboden um deinetwillen. Dein Leben lang sollst du dich nur mit Mühe von ihm ernähren. 18Dornen und Disteln lässt er für dich aufsprießen, so musst du das Kraut des Feldes essen. 19Im Schweiß deines Angesichts wirst du Brot essen, bis du zum Acker °zurückkehrst, von dem du genommen bist. Ja, Erde bist du, und zur Erde kehrst du zurück.«
20Da gab der Mann-Mensch seiner Frau einen Namen: Chawwa, Eva, denn sie wurde zur Mutter aller, die leben. 21Und Adonaj, also Gott, machte selbst für den Menschen als Mann und für seine Frau Gewänder für die Haut und bekleidete sie. 22Und Adonaj, also Gott, sprach: »Schau, der Mensch ist im Blick auf die Erkenntnis von Gut und Böse wie einer von uns geworden. Dass er nur nicht seine Hand ausstreckt, auch noch vom Baum des Lebens nimmt, isst und °ewig lebt.« 23Da schickte Adonaj, also Gott, sie fort aus dem Garten Eden, damit sie auf dem Acker °arbeiteten, von dem sie genommen wurden. 24So vertrieb Gott die Menschen und ließ östlich des Gartens Eden die Kerubim lagern, dazu die Flamme des zuckenden Schwertes, um den Weg zum Baum des Lebens zu bewachen.

21Als Jesus dies gesagt hatte, war er innerlich aufgewühlt und bezeugte und sagte: »°Amen, amen, ich sage euch: Jemand von euch wird mich ausliefern.« 22Die °Jüngerinnen und Jünger blickten einander an und wussten nicht, von wem er redete. 23Einer von ihnen lag am Schoß Jesu, ihn liebte Jesus. 24Diesem nickte Simon Petrus zu, damit er Jesus frage, von wem er spreche. 25Jener lehnte sich also zurück an Jesu Brust und fragte ihn: »°Rabbi, wer ist es?« 26Jesus antwortete: »Es ist der, für den ich das Stück Brot eintunken und ihm geben werde.« Er nahm also das Stück Brot, tunkte es ein und gab es Judas, dem Sohn von Simon Iskariot. 27Und dann, nach dem Stück Brot, ging die °teuflische Macht in ihn ein. Also sagte Jesus zu ihm: »Was du machen willst, das mache schnell!« 28Es verstand aber niemand von denen, die zu Tisch lagen, weshalb er ihm dies sagte. 29Einige meinten, dass Jesus, weil Judas die Kasse führte, ihm sagen würde: »Kaufe ein, was wir für das Fest brauchen!« Oder dass er den Armen etwas geben sollte. 30Nachdem Judas das Stück Brot bekommen hatte, ging er sofort hinaus. Und es war Nacht.

1Wir arbeiten zusammen und ermutigen euch daher: Lasst euch die °freundliche Zuwendung Gottes nicht vergeblich schenken! 2Denn Gott sagt:
Zur willkommenen Stunde habe ich dich erhört,
am Tag der °Rettung dir geholfen.
Seht! Jetzt ist die höchst willkommene Stunde! Seht doch! Jetzt ist der Tag der Rettung da!
3Wir geben in keiner Hinsicht irgendeinen Anstoß, damit unser °Auftrag nicht in Verruf gerät. 4Vielmehr wollen wir unter allen Umständen beweisen, dass wir Beauftragte Gottes sind: durch immer neue Kraft, standzuhalten in Bedrängnis, in Notlagen, in Ängsten, 5unter Schlägen, in Gefängnissen, bei Unruhen, bei mühevoller Arbeit, in schlaflosen Nächten, oft ohne Essen, 6in Zugehörigkeit zu Gott, in Erkenntnis, Ausdauer, Freundlichkeit, heiliger °Inspiration, in Liebe ohne Zurückhaltung, 7im °Wort der Wahrheit, in der Kraft Gottes. Wir widerstehen mit Waffen in der rechten und in der linken Hand(788), die der °Gerechtigkeit dienen, 8in Zeiten, da wir °geehrt oder verachtet werden, verleumdet oder gelobt. Wir erscheinen wie betrügerische und ehrliche Menschen, 9wie Unbekannte und Erkannte, wie Sterbende und seht doch: wir leben; wie mit Schlägen erzogen und nicht getötet; 10wie Traurige, doch immer voll Freude; wie Arme, die aber viele reich machen; wie Menschen, die nichts haben und alles besitzen.

1Eines Tages geschah es, dass die Götterwesen kamen, um vor den Ewigen zu treten; da kam auch der Satan in ihre Mitte, vor den Ewigen zu treten. 2Da sprach der Ewige zum Satan: »Wo kommst du her?« Der Satan antwortete dem Ewigen und sprach: »Vom 'Rumschweifen auf der Erde und vom Hin-und-Her-Wandern auf ihr.« 3Da sprach der Ewige zum Satan: »Hast du Acht gehabt auf meinen °Knecht Hiob? Ja, so wie er ist keiner auf der Erde – ein Mann, so ohne Tadel und geradlinig, so fromm und dem Bösen feind! Auch jetzt noch hält er fest an seiner Frömmigkeit – und du hast mich gegen ihn gereizt ihn umsonst zu verderben.« 4Da antwortete der Satan dem Ewigen und sprach: »Haut für Haut! Alles, was ein Mensch hat, gibt er für sein °Leben. 5Recke doch einmal deine Hand aus und rühre sein Gebein an und sein °Fleisch – ob er dir dann nicht ins Angesicht den Abschiedssegen geben wird?« 6Da sprach der Ewige zum Satan: »Da! Er ist in deiner Hand, nur sein °Leben bewahre!«
7Da ging der Satan weg vom Angesicht des Ewigen und schlug den Hiob mit bösem Geschwür von seiner Fußsohle bis zu seinem Scheitel. 8Der nahm sich eine Tonscherbe, um sich damit zu kratzen, und er saß mitten im Schutthaufen. 9Da sagte seine Frau zu ihm: »Auch jetzt noch hältst du fest an deiner Frömmigkeit. Gib Gott den Abschiedssegen und stirb!« 10Da sprach er zu ihr: »Wie ein dummer Mensch redet, redest auch du. Das Gute nehmen wir doch auch an von °Gott und das Böse sollten wir nicht annehmen?« Mit all dem versündigte sich Hiob nicht mit seinen Lippen.
11Es hörten aber die Freunde Hiobs von dem ganzen Unheil, das über ihn gekommen war. Da kamen sie, jeder von seinem Ort: Elifas, der Temaniter, Bildad, der Schuachiter, und Zofar, der Naamatiter. Die verabredeten sich hinzugehen, ihm zuzunicken und ihm Trost zu geben. 12Sie erhoben von ferne ihre Augen und erkannten ihn nicht wieder. Da erhoben sie ihre Stimmen und weinten. Sie zerrissen ein jeder sein Obergewand und streuten Aschenstaub auf ihr Haupt zum Himmel hin. 13Dann setzten sie sich zu ihm auf die Erde
– sieben Tage lang und sieben Nächte lang.
Keiner sprach ein Wort, denn sie sahen, dass der Schmerz sehr groß war.

1Danach wurde Jesus von der °Geistkraft in die Wüste hinaufgebracht, um vom °Teufel zur Verleugnung Gottes herausgefordert zu werden. 2Er fastete 40 Tage und 40 Nächte, zuletzt war er ausgehungert. 3Der ihn herausfordern sollte, kam zu ihm und sagte: »Wenn du °Gottes °Kind bist, dann sage, dass diese Steine sich in Brot verwandeln sollen.« 4Doch Jesus antwortete: »Es steht in der Schrift: Menschen leben nicht einfach vom Brot, sondern von jedem Wort, das aus Gottes Mund kommt.« 5Da nimmt ihn der Teufel in die heilige Stadt mit und stellt ihn auf die höchste Stelle des Tempels 6und sagt zu ihm: »Wenn du Gottes °Kind bist, dann wirf dich hinunter. Denn es steht in der Schrift: Für dich wird Gott seine °Engel senden und sie werden dich auf Händen tragen, damit dein Fuß an keinen Stein stößt.« 7Jesus sagt ihm: »Es steht auch in der Schrift: Du sollst Adonaj, Gott für dich, nicht herausfordern.« 8Noch einmal nimmt ihn der Teufel mit auf einen sehr hohen Berg und zeigt ihm alle °Staaten der Welt und ihre °Macht. 9Und er sagte ihm: »Das alles werde ich dir geben, wenn du niederfällst und mich anbetest.« 10Da sagt Jesus zu ihm: »Verschwinde, °Satan. Denn es steht in der Schrift: Du sollst Adonaj, °Gott für dich, anbeten und ihm allein dein Leben weihen.« 11Da ließ der Teufel von ihm ab. Und seht, °Engel kamen zu Jesus und °sorgten für ihn.

14So wie Mose in der Wüste die Schlange emporgehoben hat, so muss auch der °erwählte Mensch emporgehoben werden, 15damit alle, die an ihn glauben, in ihm °ewiges Leben haben.«
16Denn so hat Gott die Welt geliebt, dass sie ihren °Erwählten, ihr einziges Kind, gegeben hat, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren gehen, sondern ewiges Leben haben. 17Denn Gott hat ihren Erwählten nicht in die Welt gesandt, damit er die Welt richtet, sondern damit die Welt durch ihn gerettet wird. 18Alle, die an ihn glauben, werden nicht gerichtet; die aber, die nicht glauben, sind schon gerichtet, weil sie nicht °zum Glauben an den Namen des °Erwählten, des einzigen Kindes Gottes, gekommen sind. 19Dies aber ist das Gericht: Das Licht ist in die Welt gekommen und die Menschen liebten die Finsternis mehr als das Licht; denn ihre Handlungen waren böse. 20Denn alle, die Schlechtes tun, hassen das Licht und kommen nicht zum Licht, damit ihre Handlungen nicht aufgedeckt werden. 21Alle aber, die die Wahrheit tun, kommen zum Licht, damit sichtbar wird, dass ihre Handlungen in Gott getan sind.

1Wir können in Gottes °Frieden leben,(769) weil Gott uns auf Grund unseres °Vertrauens gerecht spricht und wir dem °Messias Jesus gehören. 2Durch ihn haben wir Zugang(770) in den Raum der °Freundlichkeit Gottes. Das ist unser Ort. Wir können uns glücklich preisen, weil wir darauf hoffen, dass Gottes °Gegenwart alles durchdringt. 3Auch in Stunden großer Not können wir uns glücklich preisen, denn wir haben die Erfahrung gemacht, dass große Not die Kraft zum Widerstehen stärkt. 4Diese Kraft stärkt uns, dass wir standhalten können; die Erfahrung standzuhalten stärkt die Hoffnung. 5Die Hoffnung führt nicht ins Leere, denn die Liebe Gottes ist durch die heilige °Geistkraft in unsere °Herzen gegossen. Sie ist uns geschenkt. 6Denn schon zu der Zeit, als wir die Kraft noch nicht hatten, ist der Messias gestorben, weil er sich für die einsetzte, die Gott nicht kennen. 7Selten stirbt jemand für °gerechte Menschen – eher nimmt jemand das Wagnis auf sich, für eine gute Sache zu sterben. 8Gott selbst aber erweist uns Liebe: Als wir noch der °Sündenmacht dienten, ist der °Messias gestorben, als er sich für uns einsetzte. 9Jetzt! aber sind wir durch sein Leben °gerecht gesprochen und bleiben umso gewisser vor der Verurteilung durch Gott °bewahrt. 10Denn schon als wir Gott noch feind waren, hat Gottes °Sohn sein Leben gelassen, für unsere Versöhnung. Weil er lebt, wird für uns als Versöhnte noch mehr erfahrbar: die Rettung. 11Aber nicht nur dies allein: Wir können uns Gottes glücklich preisen durch Jesus, den Messias, °dem wir gehören, durch den wir jetzt! Versöhnung empfangen.

1Singen will ich von meinem Schatz, das Lied meines Lieblings über seinen Weinberg(213):
Einen Weinberg hatte mein Schatz auf einer fruchtbaren Anhöhe.
2Mein Schatz grub ihn um, entfernte seine Steine und bepflanzte ihn mit edlen Reben,
baute einen Turm mitten hinein, hob eine Keltergrube aus
und hoffte darauf, dass er gute Trauben trüge, aber er trug saure Beeren.
3Aber nun, die ihr wohnt in Jerusalem und ihr, Leute von Juda,
°sprecht Recht zwischen mir und meinem Weinberg!
4Was gab es noch zu tun an meinem Weinberg, das ich nicht für ihn getan habe?
Warum hoffte ich darauf, dass er gute Trauben trüge, aber er trug saure Beeren?
5Aber nun will ich euch wissen lassen, was ich meinem Weinberg antun will:
seine Dornenhecke entfernen, so dass er abgeweidet wird, seinen Zaun einreißen, so dass er zertrampelt wird.
6Ich gebe ihn der Zerstörung preis: Er soll nicht beschnitten und nicht gehackt werden, damit er Disteln und Dornen aufgehen lässt,
und den Wolken verbiete ich, auf ihn Regen fallen zu lassen.
7Denn der Weinberg Gottes der Heere ist das Haus Israel und die Leute Judas sind Pflanzen zur Freude Gottes:
in Hoffnung auf °Rechtsspruch, sieh da: Rechtsbruch, in Erwartung von °Gemeinschaftstreue, sieh da: Trauergemeinschaft.

36Jesus kam mit ihnen zu einem Ort mit Namen Getsemani und sagte zu seinen °Jüngerinnen und Jüngern: »Setzt euch hierher, während ich dorthin gehe und bete.« 37Und er nahm Petrus und die zwei °Söhne des Zebedäus mit. Er begann zu trauern und sich zu ängstigen. 38Da spricht er zu ihnen: »Meine °Seele ist tieftraurig, bis zum Tod. Bleibt hier und wacht mit mir.« 39Er ging ein wenig weiter und warf sich nieder auf sein Gesicht. Er betete und sprach: »Mein °Gott, Vater und Mutter, wenn es möglich ist, soll dieser Becher an mir vorübergehen. Doch nicht wie ich will, sondern wie du willst!« 40Er kommt zu den °Jüngern und findet sie schlafend. Und er sagt zu Petrus: »Könnt ihr denn nicht eine Stunde mit mir wachen? 41Wacht und betet, damit ihr nicht Verrat begeht. Der °Geist ist bereitwillig, der °Körper ist schwach.« 42Er ging noch ein zweites Mal beiseite und betete: »Mein Gott, mein Vater und meine Mutter, wenn der Becher nicht vorbeigehen kann, ohne dass ich ihn trinke, soll dein Wille geschehen.« 43Als er zurückkam, fand er sie wieder schlafend, denn ihre Augen waren schwer geworden. 44Er verließ sie und ging noch einmal weg und betete zum dritten Mal wieder mit denselben °Worten. 45Dann kommt er zu den Jüngern und sagt zu ihnen: »Wollt ihr noch immer weiter schlafen und euch ausruhen? Seht, die Stunde ist nah, dass der °Mensch in die Hände derer, °die die Tora verraten, ausgeliefert wird. 46°Steht auf, lasst uns gehen. Seht, der mich ausliefern wird, ist in der Nähe.«

1Jesus sprach zu ihnen in einem Gleichnis: »Ein Großgrundbesitzer besaß einen Weinberg. Den ließ er bepflanzen und umzäunen, ließ einen Trog zum Keltern in die Erde graben und einen Turm bauen. Dann verpachtete er ihn an Bauersleute und verreiste. 2Fristgerecht schickte er einen °Sklaven zu den Bauersleuten, damit er von ihnen seinen Anteil an den Früchten des Weinbergs erhalte. 3Sie hielten den Sklaven fest, verprügelten ihn und schickten ihn mit leeren Händen zurück. 4Da schickte er eine °Sklavin zu ihnen; die schlugen sie ins Gesicht und beschimpften sie. 5Da schickte er wieder einen Sklaven hin, den töteten sie. Und viele andere Sklavinnen und Sklaven verprügelten oder töteten sie. 6Da hatte er nur noch seinen geliebten °Sohn übrig. Den schickte er zuletzt zu ihnen, denn er dachte: Meinem Sohn werden sie nichts Böses antun. 7Jene Bauersleute beratschlagten miteinander: ›Das ist der Erbe. Kommt, wir wollen ihn töten, dann gehört uns auch das Erbe.‹ 8Sie ergriffen ihn, töteten ihn und warfen ihn aus dem Weinberg heraus. 9Was wird nun der °Besitzer des Weinbergs tun? Er wird kommen, die Bauersleute umbringen und den Weinberg an andere vergeben. 10Habt ihr nicht in der Schrift gelesen? Da steht: Ein Stein, den die Bauleute für untauglich hielten, wurde zum tragenden Eckstein: 11Von Gott her geschah dies. Es ist wunderbar in unseren Augen.« 12Und sie versuchten, Jesus festzunehmen, denn sie begriffen, dass er sie mit diesem Gleichnis kritisierte. Doch sie fürchteten das Volk. So ließen sie ihn in Ruhe und gingen davon.

4Als sie von Hor, dem Berg, in Richtung Schilfmeer aufgebrochen waren, um das Land Edom zu umgehen, wurde das °Volk °kurzatmig auf dem Weg 5und sprach sich deshalb gegen Gott und gegen Mose aus: »Warum hast du uns hinaufgeführt aus Ägypten, nur damit wir in der Wüste sterben? Denn es gibt kein Brot und kein Wasser! Unsere °Kehlen ekeln sich vor dem Würgebrot!« 6Da schickte Gott dem Volk Seraf-Schlangen, die das Volk bissen, und viele Menschen aus Israel starben. 7Nun kam das Volk zu Mose und sie sagten: »Wir haben uns °vergangen, weil wir uns gegen Gott und gegen dich ausgesprochen haben. Bete zu Gott, damit die Schlange von uns weiche!« So betete Mose für das Volk, 8und Gott sagte zu Mose: »Fertige dir einen Seraf und setze ihn auf eine hohe Stange: Wer gebissen wird und ihn ansieht, wird leben.« 9So fertigte Mose eine Schlange aus Kupfer(101) an und setzte sie auf eine hohe Stange. Und es geschah: Wenn eine Schlange jemanden biss, fixierte er oder sie die Kupferschlange und blieb am Leben.