Bibeltext

Predigttexte

für die nächsten Tage

5Josua sagte zum Volk: »°Heiligt euch! Ja, morgen wird Adonaj mitten unter euch außerordentliche Dinge tun.« 6Und zu den Priestern sagte Josua: »Hebt den Schrein der Bundesverpflichtung hoch und zieht vor dem Volk hinüber!« Sie hoben den Schrein der Bundesverpflichtung hoch und gingen vor dem Volk. 7Adonaj sagte zu Josua: »Heute fange ich damit an, dich groß zu machen in den Augen ganz Israels – alle werden erkennen: Genauso wie ich mit Mose gewesen bin, bin ich mit dir und werde ich mit dir sein. 8Und du, du wirst den Priestern, die den Schrein der Bundesverpflichtung tragen, gebieten: ›Wenn ihr an das Ufer des Jordans kommt, bleibt im Jordan stehen!‹«
9Da rief Josua die Israelitinnen und Israeliten: »Kommt her, hört die Worte Adonajs, eurer Gottheit!« 10Und Josua sagte: »Hieran werdet ihr erkennen, dass ein lebendiger Gott mitten unter euch ist, und dass er ganz gewiss vor euren Augen die kanaanäischen Menschen wie die hetitischen und hiwitischen, die perisitischen und girgaschitischen, die amoritischen und jebusitischen Menschen besitzlos machen wird: 11Passt auf, der Schrein der °Bundesverpflichtung des Herrn über das ganze Land und die ganze Erde, zieht vor euch her in den Jordan! 12Also: Nehmt euch zwölf Personen aus den Stämmen Israels, eine aus jedem Stamm. 13Die Wasser des Jordans, die von oben herabkommen, werden abgeschnitten sein und stillstehen, ein einziger Damm – und zwar, sobald die Fußsohlen derjenigen Priester in den Wassern des Jordans ruhen, die den Schrein Adonajs tragen, des Herrn über das ganze Land und die ganze Erde!«
14Als die Menschen des Volkes aus ihren Zelten aufbrachen um über den Jordan zu ziehen, gingen die Priester, die den Schrein der Bundesverpflichtung trugen, vor ihnen her.
15Und als diejenigen, die den Schrein trugen, an den Jordan kamen und die Füße der Priester, die den Schrein trugen, in das Wasser am Ufer tauchten – der Jordan verließ nämlich während der ganzen Zeit der Frühjahrsernte sein Flussbett –, 16standen die Wasser(124), die von oben herabkamen. Sie standen senkrecht wie ein einziger Damm in großer Entfernung, bei der Stadt Adam, die bei Zaretan liegt. Die Wasser, die zum Meer der Araba, dem Salzmeer, hinabflossen, liefen restlos ab. Das °Volk zog hinüber, Jericho gegenüber. 17Und die Priester, die den Schrein der Bundesverpflichtung Adonajs trugen, standen auf dem Sandbett mitten im Jordan still. Ganz Israel zog auf dem Sandbett hinüber, bis schließlich das ganze °Volk vollständig über den Jordan gezogen war.

13Da kam Jesus von Galiläa an den Jordan zu Johannes, um sich von ihm °taufen zu lassen. 14Johannes versuchte ihn davon abzuhalten und sagte: »Ich habe es nötig, von dir °getauft zu werden, und du kommst zu mir?« 15Jesus antwortet ihm: »Lass es zu, jetzt! Denn auf diese Weise erfüllen wir die ganze °Gerechtigkeit Gottes.« Da gab Johannes nach. 16Als Jesus °getauft war, stieg er gleich aus dem Wasser. Und seht, die Himmel öffneten sich, und er sah die Geistkraft °Gottes wie eine Taube herabschweben und auf sich kommen. 17Und seht, eine Stimme sprach aus den Himmeln: »Dieses ist mein geliebtes °Kind, ihm gehört meine Zuneigung.«

1Ich ermutige euch, Geschwister: Verlasst euch auf Gottes Mitgefühl und bringt eure °Körper als lebendige und heilige °Gabe dar, an der Gott Freude hat. Das ist euer vernunftgemäßer Gottes-Dienst. 2Schwimmt nicht mit dem Strom, sondern macht euch von den Strukturen dieser Zeit frei, indem ihr euer Denken erneuert. So wird euch deutlich, was Gott will: das Gute, das, was Gott Freude macht, das Vollkommene.
3Erfüllt von der °Zuneigung Gottes, die mir geschenkt wurde, sage ich nun einer jeden und einem jeden von euch: Überfordert euch nicht bei dem, wofür ihr euch einsetzt, achtet auf eure Grenzen bei dem, was ihr vorhabt. Denn Gott hat jedem und jeder ein bestimmtes Maß an Kraft zugeteilt, °Vertrauen zu leben. 4Denkt an unseren °Körper. Er ist eine Einheit und besteht aus vielen Körperteilen, aber nicht jedes Teil hat dieselbe Aufgabe. 5So sind wir, obwohl wir viele sind, doch ein einziger Körper in der Gemeinschaft des °Messias. Einzeln betrachtet sind wir Körperteile, die sich füreinander einsetzen. 6Wir haben jeweils unterschiedliche °Fähigkeiten, die uns in °göttlicher Zuwendung geschenkt wurden:
Wer die Gabe hat, prophetisch zu reden, nutze sie, um deutlich zu machen, welches Handeln dem Vertrauen auf Gott entspricht. 7Wer die Gabe hat, für andere zu °sorgen, nutze sie zum Wohl der Gemeinschaft. Wer die Gabe hat zu lehren, nutze sie, um andere am Wissen teilhaben zu lassen. 8Wer die Gabe hat zu trösten, nutze sie, um andere zu ermutigen. Wer mit anderen teilt, sei aufrichtig dabei. Wer eine Leitungsaufgabe übernimmt, fülle sie mit Begeisterung aus. Wer solidarisch mit anderen lebt, soll es heiter tun.

1Schaut, diesen Menschen °in meinem Dienst(250): An dieser Person halte ich fest, sie habe ich erwählt, an ihr habe °ich Gefallen gefunden.
Ich habe meine °Geistkraft auf sie gegeben, °Recht soll sie zu den °Völkern hinausbringen.
2Sie schreit nicht, sie ruft nicht laut,
sie lässt ihre Stimme draußen nicht hören.
3Das geknickte Rohr zerbricht sie nicht, und den glimmenden Docht löscht sie nicht aus,
°zuverlässig bringt sie das °Recht hinaus.
4Sie wird nicht verlöschen und nicht zerbrechen, bis °Recht auf der Erde gesprochen wird.
Auf ihre °Weisung warten die Inseln. 5So spricht die Gottheit, Gott, den Himmel schafft sie und spannt ihn aus, gründet die Erde und was auf ihr wächst,
gibt Atem dem Volk auf ihr und °Geistkraft denen, die auf ihr gehen:
6Ich, Gott, habe dich gerufen in °Gerechtigkeit und ich halte dich fest an deiner Hand.
Ich habe dich gebildet und gemacht zum °Bund des °Volkes,
zum Licht der °fremden Völker,
7um die blinden Augen zu öffnen,
um Gefangene aus dem Gefängnis zu führen, heraus aus dem Kerker jene, die in Finsternis sitzen.
8Ich, Gott, das ist mein Name –
meinen °Glanz gebe ich niemand anderem und meinen Ruhm keinem Götzen.
9Das Frühere, siehe, es ist gekommen,
und das Neue gebe ich an euch weiter, ehe es gewachsen ist, lasse ich es euch hören.

29Am nächsten Tag sah Johannes Jesus zu sich kommen und sagte: »Hier ist das Lamm Gottes, das das °Unrecht der Welt aufhebt. 30Dieser ist es, über den ich gesagt habe: ›Nach mir kommt einer, der vor mir entstanden ist, denn er war früher als ich‹. 31Ich kannte ihn nicht, sondern: damit er für Israel sichtbar werde, deshalb bin ich gekommen, um mit Wasser zu taufen.« 32Und Johannes bezeugte und sagte: »Ich habe die °Geistkraft wie eine Taube aus dem Himmel herabkommen sehen und sie blieb auf ihm. 33Ich kannte ihn nicht, aber der mich gesandt hat, mit Wasser zu taufen, jener hat mir gesagt: ›Der, auf den du die Geistkraft herabkommen siehst und auf ihm bleiben, dieser ist es, der mit heiliger Geistkraft tauft.‹ 34Und ich habe gesehen und bezeuge, dass dieser der °Erwählte Gottes ist.«

26Seht doch auf euch, Geschwister: Ihr seid gerufen. Es sind nämlich nicht viele Gebildete von ihrer °Herkunft her, nicht viele Mächtige, nicht viele aus den Elitefamilien unter euch. 27Vielmehr hat Gott die Ungebildeten der Welt erwählt, um die Gebildeten zu beschämen; und die Schwachen der Welt hat Gott erwählt, um die Starken zu beschämen. 28Und die Geringen und die Verachteten der Welt hat Gott erwählt, die die nichts gelten, um denen, die etwas sind, die Macht zu nehmen. 29Das geschieht, damit kein °Mensch vor Gott überheblich ist. 30Durch Gott seid ihr mit dem Messias Jesus verbunden, der uns von Gott her zur Weisheit befähigt, und zur °Gerechtigkeit und °Heiligung und Befreiung. 31So geschieht, was geschrieben steht: Wer groß sein will, preise die Größe der Ewigen.

9Eure Liebe sei ohne Hintergedanken. Nennt das Böse beim Namen und werft euch dem Guten in die Arme. 10Liebt einander von Herzen wie Geschwister und übertrefft euch gegenseitig darin, einander Achtung zu erweisen. 11Haltet euch mit eurer Begeisterung nicht zurück; lasst euch von der °Geistkraft entzünden und setzt euch für die Lebendige ein. 12Freut euch, weil ihr Hoffnung habt. Haltet durch, wenn ihr in Not seid, und hört nicht auf zu beten. 13Teilt das, was ihr habt, mit den °heiligen Geschwistern, wenn sie in Not sind. Seid jederzeit gastfreundlich. 14Segnet die, die euch verfolgen, setzt auf das Gute in ihnen und verflucht sie nicht. 15Freut euch mit den Glücklichen und weint mit den Traurigen. 16Zieht alle an einem Strang und richtet euch dabei nicht an den Mächtigen aus, sondern lasst euch zu den Erniedrigten ziehen. Bildet euch nicht zu viel auf eure eigene Klugheit ein.

1Was als Gottes °Wort den Propheten Jeremia wegen der großen Dürre erreichte: 2Juda trauert, seine Tore verfallen und liegen in Trauer am Boden, der Klageschrei Jerusalems steigt empor. 3Die Mächtigen dort schicken ihre Untergebenen nach Wasser. Sie gehen zu den Zisternen, finden aber kein Wasser und kehren mit leeren Gefäßen zurück. So gehen sie schändlich zugrunde und verhüllen ihr Haupt. 4Weil der Ackerboden ausgedörrt ist, – es fiel ja kein Regen mehr auf die Erde – sind die Bauersleute vernichtet und verhüllen ihr Haupt. 5Selbst die Hirschkuh gebiert auf dem Feld und lässt dann ihr Junges im Stich, denn es gibt kein Gras mehr. 6Die Wildesel stehen auf den Wegen in der Wüste und schnappen nach Luft wie Schakale. Ihre Augen erlöschen, denn es gibt kein Futter mehr. 7Wenn unsere °Vergehen gegen uns sprechen, Gott, so handle um deines Namens willen. Ja, zahlreich sind unsere Verfehlungen, an dir haben wir °Unrecht verübt. 8Du Hoffnung Israels, du Rettung in der Zeit der Bedrängnis, warum verhältst du dich wie eine Ortsfremde im Land, wie ein Reisender, der nur zum Schlafen bleibt? 9Warum bist du wie ein verschüchterter Mensch, wie ein kraftvoller Mann, der aber nicht °helfen kann? Du bist doch in unserer Mitte, Gott, dein Name ist über uns ausgerufen. Verlass uns nicht!

1Am übernächsten Tag fand eine Hochzeit in Kana in Galiläa statt, und die Mutter Jesu war dort. 2Zur Hochzeit eingeladen waren auch Jesus und seine °Jüngerinnen und Jünger. 3Als der Wein ausgegangen war, sagte die Mutter Jesu zu ihm: »Sie haben keinen Wein!« 4Jesus aber sagte ihr: »Was haben wir miteinander zu tun, Frau? Meine Zeit ist noch nicht gekommen.« 5Seine Mutter sagte den Bediensteten: »Was auch immer er euch sagt, das führt aus!« 6Nun standen dort sechs steinerne Wasserkrüge – entsprechend der jüdischen °Reinigungsvorschrift –, die jeweils zwischen 80 und 120 Liter fassten. 7Jesus sagte ihnen: »Füllt die Wasserkrüge mit Wasser!« Und sie füllten sie bis oben. 8Und er sagte ihnen: »Schöpft jetzt etwas davon und bringt es dem Küchenchef!« Sie brachten es ihm. 9Als aber der Küchenchef das Wasser, das Wein geworden war, kostete und nicht wusste, woher es war – die Bediensteten aber, die das Wasser geschöpft hatten, die wussten es –, rief der Küchenchef den Bräutigam 10und sagte ihm: »Alle Menschen schenken zuerst den guten Wein aus, und erst dann, wenn die Leute betrunken sind, den schlechteren. Du aber hast den guten Wein bis jetzt aufgehoben!« 11Dies tat Jesus als Anfang der Wunderzeichen in Kana in Galiläa und zeigte seinen °göttlichen Glanz, und seine °Jüngerinnen und Jünger glaubten an ihn.

1Als ich zu euch kam, Geschwister, trat ich auch nicht als glänzender °Redner oder Weisheitslehrer auf, um euch das Geheimnis Gottes zu verkünden. 2Denn ich kam zu der Überzeugung, dass bei euch nichts so wichtig sei wie der °Messias Jesus, und der als Gekreuzigter. 3Ich kam zu euch in Schwäche und °Furcht und mit großem Bangen; 4meine °Rede und meine Botschaft bestanden nicht aus gewinnenden Weisheitsworten, sondern kamen aus der Erfahrung von °Geist und gottgegebener Kraft. 5So beruht euer °Glaube nicht auf Menschenweisheit, sondern auf der Kraft Gottes. 6Wir reden dennoch von Weisheit unter den Vollkommenen. Dies ist aber eine Weisheit, die nicht von dieser °Welt abhängt und auch nicht von den Herrschenden dieser Welt. Sie sind dabei, ihre Macht zu verlieren. 7Wir reden von göttlicher Weisheit, im Geheimnis verborgen, die Gott vor aller °Zeit bereitet hat, um uns an der göttlichen °Gegenwart teilhaben zu lassen. 8Niemand von den Herrschenden dieser °Welt hat sie erkannt. Denn wenn sie die Weisheit erkannt hätten, hätten sie den °Repräsentanten der °göttlichen Gegenwart nicht gekreuzigt. 9Vielmehr ist es gekommen, wie es geschrieben steht: Was kein Auge sah und kein Ohr hörte und was in keines Menschen °Herz hinaufstieg, das hat Gott denen, die sie lieben, bereitet(776). 10Uns hat es Gott durch die °Geistkraft enthüllt. Die Geistkraft ergründet nämlich alles, auch die Tiefen Gottes.

18Mose wollte noch mehr, er sagte: »Lass mich jetzt bitte deinen °göttlichen Glanz sehen!« 19Gott antwortete: »Ich werde in meiner unermesslichen Schönheit dicht an dir vorbeigehen und meinen Namen Ich-bin-da vor dir ausrufen. Ich will allen wohl, denen ich °Wohlwollen schenken will. Ich leide mit allen, die ich bemitleiden will.« 20Und weiter: »Du darfst mein Gesicht trotzdem nicht anschauen, denn kein Mensch, der mir ins Gesicht sieht, würde am Leben bleiben.« 21Er sagte noch: »Hier neben mir ist noch Platz, stelle dich zu mir auf den Felsen. 22Wenn dann gleich mein °Glanz vorbeigeht, dann drücke ich dich in eine Felsnische und halte dir meine Hand vor die Augen, bis ich vorbei bin. 23Dann ziehe ich sie weg und du kannst mich von hinten sehen, aber mein Gesicht darfst du nicht anschauen.«

12Deswegen richtet die herabhängenden Hände und die geschwächten Knie wieder auf, 13und ebnet die Wege mit euren Füßen, damit lahme Menschen nicht vom Weg abkommen, sondern vielmehr geheilt werden. 14Jagt mit allen dem °Frieden und der Heilung nach, ohne die niemand die Ewige sehen wird. 15Achtet darauf, dass niemand °Gottes °Zuneigung fernbleibt, dass nicht etwa eine bittere Wurzel nach oben wächst und lästig wird, und viele durch sie beschädigt werden. 16Achtet darauf, dass niemand eine unzüchtige und unreine Gesinnung hat wie Esau, der für eine einzige Speise sein Erstgeburtsrecht verkaufte. 17Ihr wisst ja, dass Esau später, als er den Segen erben wollte, verworfen wurde, denn er fand keinen Weg zur °Umkehr, obwohl er unter Tränen danach gesucht hatte.

18Ihr seid nicht an den berührbaren Berg herangetreten, der mit Feuer gebrannt hat, in Dunkelheit, Finsternis oder Sturm. 19Auch seid ihr an ihn nicht herangetreten beim Schall der Posaune oder beim Ruf gewichtiger °Worte. Als das Volk Israel diese hörte, weigerte es sich, anwesend zu sein; 20denn sie konnten das Angeordnete nicht mehr ertragen: »Sogar wenn ein Tier den Berg berühren sollte, muss es gesteinigt werden.« 21Und so schrecklich war die Erscheinung, dass Mose sagte: »Ich bin voll Furcht und voll Zittern.«
22Aber ihr seid zum Berg Zion und zur Stadt des lebendigen °Gottes gekommen, dem himmlischen Jerusalem, und zu den unzähligen °Abgesandten Gottes, zur Festversammlung 23und °Gemeinschaft der Erstgeborenen, die im Himmel aufgeschrieben sind. Vor allem seid ihr auch zu Gott, die alles richtet, und zu den °Geistern der vollendeten °Gerechten, 24zu Jesus, dem Mittler eines neuen °Bundes, und zum Blut der Besprengung, welches besser redet als das Blut Abels, gekommen.
25Seht zu, dass ihr euch nicht dem Gesprochenen verweigert. Jene, die sich der göttlichen Offenbarung auf der Erde verweigert haben, sind den Worten nicht entkommen. Wir werden erst recht nicht entkommen können, wenn wir uns jetzt von den himmlischen Worten abwenden.

1Mose war nun als Hirte für die Herde Jitros, seines Schwiegervaters, des midianitischen Oberpriesters, verantwortlich. Er trieb die Tiere durch die Wüste hindurch, so kam er an den °Gottesberg Horeb(32). 2Da erschien ihm Sein(33) °Bote in einer Flamme mitten im Dorngebüsch. Er guckte: Der Dornstrauch brannte lichterloh, aber er verbrannte dabei nicht. 3Mose dachte: »Da muss ich hin; ich will diese unglaubliche Erscheinung sehen! Warum verbrennt denn der Dornstrauch nicht?« 4Sie sah, dass Mose herankam um nachzuschauen. Darum rief die Gottheit ihn an, mitten aus dem Dornbusch: »Mose, Mose!« Der erwiderte: »Ja, ich höre!« 5Gott sagte: »Komm nicht zu nahe heran! Zieh die Sandalen aus, denn der Ort, an dem du stehst, ist °heiliger Grund.« 6Und weiter: »Ich bin die °Gottheit deiner Eltern, Gott Abrahams, Gott Isaaks, Gott Jakobs und ihrer Frauen!« Mose bedeckte sofort sein Gesicht, denn er hatte °Angst, die Gottheit anzusehen. 7Er sagte: »Ich habe das Elend meines °Volkes in Ägypten sehr wohl bemerkt. Ich habe gehört, wie sie vor ihren Peinigern aufschrien. Ich kenne ihre Schmerzen. 8Deshalb bin ich heruntergekommen. Ich will sie aus der Gewalt Ägyptens retten, ich will sie aus diesem Staat hier hinausbringen in ein gutes und weites Land, ein Land, das von Milch und Honig trieft, an einen Ort, wo kanaanäische, hetitische, amoritische, perisitische, hiwitische und jebusitische Stämme wohnen. 9Jetzt pass auf: Das Geschrei der Israeliten und Israelitinnen ist zu mir gedrungen. Ich habe auch gemerkt, wie sehr Ägypten sie geschunden hat. 10Aber jetzt ist Schluss. Auf, ich schicke dich zu Pharao; du wirst mein Volk Israel aus Ägypten hinausführen.« 11Mose antwortete Gott: »Wer bin ich denn, dass ich so einfach zu Pharao gehen könnte? Und dass ich mir nichts dir nichts die Israelitinnen und Israeliten aus Ägypten hinausbringen könnte?« 12Gott sagte: »Ich stehe dir doch zur Seite! Dies soll dir das Zeichen dafür sein, dass ich dich gesandt habe: Wenn du das Volk aus Ägypten hinausgebracht hast, werdet ihr mich auf diesem Berg hier verehren.«
13Mose sagte zu Gott: »Wenn ich aber zur Gemeinde Israel zurückkomme und ihnen sage: ›Die °Gottheit eurer Vorfahren hat mich zu euch geschickt‹, dann werden sie fragen: ›Wie heißt sie?‹ Was soll ich ihnen da antworten?« 14Gott erwiderte Mose: »Ich bin da, weil ich da bin(34)!« Er sagte: »Das sollst du den Israeliten mitteilen: Ich-bin-da hat mich zu euch geschickt.«
15Und Gott redete weiter zu Mose: »Das Folgende sollst du zu Israel sagen: › Ich-bin-da, Beschützer eurer Eltern, Gott Abrahams, Gott Isaaks und Gott Jakobs und ihrer Frauen hat mich zu euch geschickt. Das ist mein Name für alle Zeit; mit ihm sollen alle Generationen sich an mich erinnern.‹

9Ich, Johannes, euer Bruder, der mit euch Bedrängnis, °Königtum und Beharrungskraft in Jesus teilt, war wegen Gottes °Wort und Jesu Zeugnis auf der Insel Patmos. 10In °Geistkraft geriet ich am Tag, der Jesu Herrschaft feiert. Hinter mir hörte ich einen lauten Ton, wie von einer Posaune: 11»Was du siehst, schreib in ein Buch und schicke den sieben °Gemeindeversammlungen, nach Ephesus und Smyrna, nach Pergamon und Thyatira, nach Sardes, nach Philadelphia und Laodizea.«
12Ich drehte mich um, die Stimme zu sehen, die mit mir gesprochen hatte. Als ich mich umgedreht hatte, sah ich sieben goldene Leuchter 13und in der Mitte der Leuchter jemand, der einem °Menschen ähnlich war, fußlang bekleidet und um die Brüste mit einem goldenen Gürtel gegürtet. 14Haupt und Haare waren weiß wie Wolle, weiß wie Schnee, seine Augen wie eine Feuerflamme, 15seine Füße ähnelten geschmolzener Bronze, wie im Ofen gebrannt, seine Stimme war wie das Rauschen großer Wassermassen, 16in seiner rechten Hand hatte er sieben Sterne, aus seinem Mund ragte ein zweischneidiges, scharfes Schwert, wie die Sonne in ihrer leuchtenden Kraft sah er aus!
17Als ich ihn sah, fiel ich wie tot zu seinen Füßen. Er legte seine Rechte auf mich und sagte: »°Fürchte dich nicht! Ich bin der Erste und der Letzte 18und der Lebende. Ich war tot, und da! ich bin lebendig bis in alle °Ewigkeiten. Ich habe die Schlüssel des Todes und des Totenreichs.

16Denn wir haben euch die Augen geöffnet für die Macht und die Ankunft Jesu Christi, °dem wir verpflichtet sind. Wir haben uns dabei nicht auf zusammengereimte Geschichten verlassen, sondern wir sind zu Augenzeugen geworden, die seine Größe gesehen und gehört haben.
17Denn er empfing von Gott, °dem Vater und der Mutter, Ehre und Glanz, als jene Stimme von dem erhabenen °göttlichen Glanz ausging und zu ihm sprach: Dies ist mein geliebtes °Kind, an dem ich mich freue. 18Und diese Stimme haben wir gehört, als sie vom Himmel ausging. Da waren wir bei ihm auf dem °heiligen Berg.
19Ganz fest steht für uns das prophetische °Wort, und auch ihr tut gut daran, wenn es euch den Weg weist wie ein Licht, das an einem finsteren Ort scheint, bis der Tag hell anbricht und der Morgenstern in euren °Herzen aufgeht. 20So sollt ihr als Erstes dies verstehen: Keine Prophetie in der Schrift kann eigenmächtig ausgelegt werden, 21denn das prophetische Reden hatte seinen Ursprung nicht im menschlichen Willen, sondern Menschen sprachen von Gott her und waren dabei getragen von der heiligen °Geistkraft.

29Als Mose dann mit den beiden Satzungstafeln in der Hand vom Berg Sinai herunterkam, ahnte er nicht, dass sein Gesicht wegen des Gesprächs mit Gott strahlend glänzte. 30Aaron und ganz Israel aber bemerkten sofort die glänzende Gesichtshaut des Mose. Sie °bekamen Angst und wollten ihm nicht nahe kommen. 31Mose rief sie jedoch herzu, es kamen zunächst Aaron und die Gemeindeleitung; Mose redete gütlich mit ihnen. 32Danach trauten sich auch die anderen Gemeindeglieder an ihn heran. Er gab ihnen alle Anordnungen weiter, die Er ihm auf dem Berg Sinai °gegeben hatte. 33Nachdem er ihnen alles erzählt hatte, verhüllte Mose sein Gesicht. 34Doch wenn er in das Zelt ging, um mit Ihr zu reden, nahm er die Hülle ab. Erst wenn er wieder heraustrat, um der Gemeinde Israel die Botschaften mitzuteilen, 35und wenn dann die Gemeinde merkte, wie strahlend hell sein Gesicht geworden war, dann musste er die Gesichtshülle wieder anlegen. Sie blieb vor seinem Gesicht, bis er wieder ins Zelt hineinging, um mit Gott zu reden.

1Nach sechs Tagen nimmt Jesus Petrus, Jakobus und dessen Bruder Johannes mit und führt sie auf einen hohen, einsamen Berg. 2Vor ihren Augen wurde er verwandelt, sein Gesicht leuchtete wie die Sonne, seine Kleidung wurde weiß wie das Licht. 3Seht, da erschienen ihnen Mose und Elija, die mit Jesus redeten. 4Petrus sagte zu ihm: »°Wir vertrauen dir, es ist gut, dass wir hier sind. Wenn du willst, schlage ich hier drei Zelte auf, eins für dich, eins für Mose und eins für Elija.« 5Als er noch redete, seht, da überschattete sie eine Wolke voll Licht und, seht, eine Stimme sprach aus der Wolke: »Dieses ist mein geliebtes °Kind, ihm gehört meine Zuneigung. Hört auf seine Stimme!« 6Als die °Jünger das hörten, fielen sie auf ihr Gesicht nieder und fürchteten sich sehr. 7Jesus kam zu ihnen, rührte sie an und sprach: »Steht auf und fürchtet euch nicht.« 8Als sie aufblickten, sahen sie außer Jesus allein niemanden mehr. 9Als sie von dem Berg abstiegen, trug ihnen Jesus auf: »Erzählt niemand von der Erscheinung, bis der °Mensch von den Toten °auferstanden sein wird.«

6Denn Gott sprach: Licht soll aus der Dunkelheit aufstrahlen, und Gott hat ein helles Strahlen in unsere °Herzen gegeben, so dass wir das °Leuchten der Gegenwart Gottes im Angesicht des °Messias Jesus erkennen.
7Doch diesen Schatz haben wir in zerbrechlichen Gefäßen. So stammt die alles übersteigende Kraft von Gott und nicht von uns. 8Von allen Seiten werden wir bedrängt, doch wir haben Raum. Wir wissen nicht weiter, doch wir verzweifeln nicht. 9Wir werden verfolgt, doch nicht von Gott im Stich gelassen. Wir werden zu Boden geworfen, doch wir gehen nicht zugrunde. 10Immer tragen wir das Sterben Jesu an unserem °Körper mit uns. Genauso erscheint an unserem Körper auch das Leben Jesu.