Wir unterstützen das Projekt Perikopenrevision und stellen hier jeden Montag die neu vorgeschlagenen Texte vor.
Viel Freude beim Erproben!

Weitere Informationen: Perikopenrevision – das unterstützen wir gern

Predigttexte

für die nächsten Tage

ha-Schem   der Lebendige   der Eine   die Ewige   die Heilige

1Nach sechs Tagen nimmt Jesus Petrus, Jakobus und dessen Bruder Johannes mit und führt sie auf einen hohen, einsamen Berg. 2Vor ihren Augen wurde er verwandelt, sein Gesicht leuchtete wie die Sonne, seine Kleidung wurde weiß wie das Licht. 3Seht, da erschienen ihnen Mose und Elija, die mit Jesus redeten. 4Petrus sagte zu ihm: »°Wir vertrauen dir, es ist gut, dass wir hier sind. Wenn du willst, schlage ich hier drei Zelte auf, eins für dich, eins für Mose und eins für Elija.« 5Als er noch redete, seht, da überschattete sie eine Wolke voll Licht und, seht, eine Stimme sprach aus der Wolke: »Dieses ist mein geliebtes °Kind, ihm gehört meine Zuneigung. Hört auf seine Stimme!« 6Als die °Jünger das hörten, fielen sie auf ihr Gesicht nieder und fürchteten sich sehr. 7Jesus kam zu ihnen, rührte sie an und sprach: »Steht auf und fürchtet euch nicht.« 8Als sie aufblickten, sahen sie außer Jesus allein niemanden mehr. 9Als sie von dem Berg abstiegen, trug ihnen Jesus auf: »Erzählt niemand von der Erscheinung, bis der °Mensch von den Toten °auferstanden sein wird.«

6Denn Gott sprach: Licht soll aus der Dunkelheit aufstrahlen, und Gott hat ein helles Strahlen in unsere °Herzen gegeben, so dass wir das °Leuchten der Gegenwart Gottes im Angesicht des °Messias Jesus erkennen.
7Doch diesen Schatz haben wir in zerbrechlichen Gefäßen. So stammt die alles übersteigende Kraft von Gott und nicht von uns. 8Von allen Seiten werden wir bedrängt, doch wir haben Raum. Wir wissen nicht weiter, doch wir verzweifeln nicht. 9Wir werden verfolgt, doch nicht von Gott im Stich gelassen. Wir werden zu Boden geworfen, doch wir gehen nicht zugrunde. 10Immer tragen wir das Sterben Jesu an unserem °Körper mit uns. Genauso erscheint an unserem Körper auch das Leben Jesu.

1Mose war nun als Hirte für die Herde Jitros, seines Schwiegervaters, des midianitischen Oberpriesters, verantwortlich. Er trieb die Tiere durch die Wüste hindurch, so kam er an den °Gottesberg Horeb(32). 2Da erschien ihm Sein(33) °Bote in einer Flamme mitten im Dorngebüsch. Er guckte: Der Dornstrauch brannte lichterloh, aber er verbrannte dabei nicht. 3Mose dachte: »Da muss ich hin; ich will diese unglaubliche Erscheinung sehen! Warum verbrennt denn der Dornstrauch nicht?« 4Sie sah, dass Mose herankam um nachzuschauen. Darum rief die Gottheit ihn an, mitten aus dem Dornbusch: »Mose, Mose!« Der erwiderte: »Ja, ich höre!« 5Gott sagte: »Komm nicht zu nahe heran! Zieh die Sandalen aus, denn der Ort, an dem du stehst, ist °heiliger Grund.« 6Und weiter: »Ich bin die °Gottheit deiner Eltern, Gott Abrahams, Gott Isaaks, Gott Jakobs und ihrer Frauen!« Mose bedeckte sofort sein Gesicht, denn er hatte °Angst, die Gottheit anzusehen. 7Er sagte: »Ich habe das Elend meines °Volkes in Ägypten sehr wohl bemerkt. Ich habe gehört, wie sie vor ihren Peinigern aufschrien. Ich kenne ihre Schmerzen. 8Deshalb bin ich heruntergekommen. Ich will sie aus der Gewalt Ägyptens retten, ich will sie aus diesem Staat hier hinausbringen in ein gutes und weites Land, ein Land, das von Milch und Honig trieft, an einen Ort, wo kanaanäische, hetitische, amoritische, perisitische, hiwitische und jebusitische Stämme wohnen. 9Jetzt pass auf: Das Geschrei der Israeliten und Israelitinnen ist zu mir gedrungen. Ich habe auch gemerkt, wie sehr Ägypten sie geschunden hat. 10Aber jetzt ist Schluss. Auf, ich schicke dich zu Pharao; du wirst mein Volk Israel aus Ägypten hinausführen.« 11Mose antwortete Gott: »Wer bin ich denn, dass ich so einfach zu Pharao gehen könnte? Und dass ich mir nichts dir nichts die Israelitinnen und Israeliten aus Ägypten hinausbringen könnte?« 12Gott sagte: »Ich stehe dir doch zur Seite! Dies soll dir das Zeichen dafür sein, dass ich dich gesandt habe: Wenn du das Volk aus Ägypten hinausgebracht hast, werdet ihr mich auf diesem Berg hier verehren.«
13Mose sagte zu Gott: »Wenn ich aber zur Gemeinde Israel zurückkomme und ihnen sage: ›Die °Gottheit eurer Vorfahren hat mich zu euch geschickt‹, dann werden sie fragen: ›Wie heißt sie?‹ Was soll ich ihnen da antworten?« 14Gott erwiderte Mose: »Ich bin da, weil ich da bin(34)!« Er sagte: »Das sollst du den Israeliten mitteilen: Ich-bin-da hat mich zu euch geschickt.«
15Und Gott redete weiter zu Mose: »Das Folgende sollst du zu Israel sagen: › Ich-bin-da, Beschützer eurer Eltern, Gott Abrahams, Gott Isaaks und Gott Jakobs und ihrer Frauen hat mich zu euch geschickt. Das ist mein Name für alle Zeit; mit ihm sollen alle Generationen sich an mich erinnern.‹

29Als Mose dann mit den beiden Satzungstafeln in der Hand vom Berg Sinai herunterkam, ahnte er nicht, dass sein Gesicht wegen des Gesprächs mit Gott strahlend glänzte. 30Aaron und ganz Israel aber bemerkten sofort die glänzende Gesichtshaut des Mose. Sie °bekamen Angst und wollten ihm nicht nahe kommen. 31Mose rief sie jedoch herzu, es kamen zunächst Aaron und die Gemeindeleitung; Mose redete gütlich mit ihnen. 32Danach trauten sich auch die anderen Gemeindeglieder an ihn heran. Er gab ihnen alle Anordnungen weiter, die Er ihm auf dem Berg Sinai °gegeben hatte. 33Nachdem er ihnen alles erzählt hatte, verhüllte Mose sein Gesicht. 34Doch wenn er in das Zelt ging, um mit Ihr zu reden, nahm er die Hülle ab. Erst wenn er wieder heraustrat, um der Gemeinde Israel die Botschaften mitzuteilen, 35und wenn dann die Gemeinde merkte, wie strahlend hell sein Gesicht geworden war, dann musste er die Gesichtshülle wieder anlegen. Sie blieb vor seinem Gesicht, bis er wieder ins Zelt hineinging, um mit Gott zu reden.

32Wenn ich emporgehoben sein werde von der Erde, werde ich alle zu mir ziehen.« 33Dies sagte er aber, um zu bezeichnen, durch welche Art von Tod er sterben würde. 34Die Leute nun antworteten Jesus: »Wir haben aus der °Tora gehört, dass der °Messias in °Ewigkeit bleibt, wie also kannst du sagen, dass der °erwählte Mensch emporgehoben werden müsse? Wer ist dieser erwählte Mensch?« 35Jesus nun sagte ihnen: »Nur noch kurze Zeit ist das Licht unter euch. Geht umher, da ihr das Licht habt, damit die Finsternis euch nicht aufnimmt. Aber alle, die in der Finsternis umhergehen, wissen nicht, wohin sie gehen. 36Da ihr das Licht habt, glaubt an das Licht, damit ihr °Kinder des Lichts werdet!« Dies redete Jesus und ging weg und versteckte sich vor ihnen.
37So viele Wunderzeichen er auch vor ihnen getan hatte, °glaubten sie doch nicht an ihn, 38damit das Wort des Propheten Jesaja erfüllt werde, das er sagte: ›°Gott, wer hat unserer Verkündigung geglaubt? Und wem wurde der Arm Gottes (↑728) offenbart?‹ 39Deswegen konnten sie nicht glauben, weil wiederum Jesaja sagte: 40›Gott hat ihre Augen geblendet und ihr °Herz hart gemacht, damit sie nicht mit den Augen sehen und mit dem Herz verstehen und damit sie sich nicht umwenden – aber ich werde sie heilen.‹ 41Dies sagte Jesaja, weil er den °göttlichen Glanz gesehen hatte und über ihn redete.

16Denn wir haben euch die Augen geöffnet für die Macht und die Ankunft Jesu Christi, °dem wir verpflichtet sind. Wir haben uns dabei nicht auf zusammengereimte Geschichten verlassen, sondern wir sind zu Augenzeugen geworden, die seine Größe gesehen und gehört haben.
17Denn er empfing von Gott, °dem Vater und der Mutter, Ehre und Glanz, als jene Stimme von dem erhabenen °göttlichen Glanz ausging und zu ihm sprach: Dies ist mein geliebtes °Kind, an dem ich mich freue. 18Und diese Stimme haben wir gehört, als sie vom Himmel ausging. Da waren wir bei ihm auf dem °heiligen Berg.
19Ganz fest steht für uns das prophetische °Wort, und auch ihr tut gut daran, wenn es euch den Weg weist wie ein Licht, das an einem finsteren Ort scheint, bis der Tag hell anbricht und der Morgenstern in euren °Herzen aufgeht. 20So sollt ihr als Erstes dies verstehen: Keine Prophetie in der Schrift kann eigenmächtig ausgelegt werden, 21denn das prophetische Reden hatte seinen Ursprung nicht im menschlichen Willen, sondern Menschen sprachen von Gott her und waren dabei getragen von der heiligen °Geistkraft.