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Predigttexte

für die nächsten Tage

ha-Schem   der Lebendige   der Eine   die Ewige   die Heilige

4Alles, was einst aufgeschrieben wurde, wurde verfasst, damit wir daraus lernen und durch die Widerstandskraft und den Trost der Schriften Hoffnung haben. 5Gott, die Quelle der Kraft standzuhalten und der Ermutigung, schenke euch, dass ihr euer Leben miteinander nach den Maßstäben des Messias Jesus gestaltet 6und gemeinsam aus einem Munde Gott loben könnt, den °Ursprung dessen, dem wir gehören, Jesus des Messias. 7Deshalb nehmt einander an, so wie der Messias euch angenommen hat. Damit °ehrt ihr Gott. 8Ich meine nämlich, dass der Messias ein °Diener der Beschneidung geworden ist, um zu zeigen, dass Gott verlässlich ist. Dadurch haben sich die Versprechen, die den °Erzeltern gegeben wurden, als gültig erwiesen. 9Nun können auch die °anderen Völker Gott für die Barmherzigkeit loben, wie es geschrieben ist: Deshalb will ich dir danken unter den °Völkern und für deinen Namen will ich singen. 10An anderer Stelle heißt es: Freut euch, ihr Völker, zusammen mit dem °Volk Gottes. 11Und wieder heißt es: Ihr °Völker, jubelt der Lebendigen zu. Schreit den Jubel laut hinaus, alle Stämme Israels. 12Dasselbe sagt auch Jesaja: Die Wurzel Isais wird Bestand haben. Und der, der aufsteht, die Völker zu führen, auf ihn werden die Völker hoffen. 13Gott, die Quelle aller Hoffnung, erfülle euch in eurem Vertrauen mit aller Freude und °Frieden, dass ihr von Hoffnung überfließt durch das Wirken der °heiligen °Geistkraft.

1Im 15. Jahr der Regierung des Kaisers Tiberius, als Pontius Pilatus Statthalter von Judäa war und Herodes Fürst von Galiläa, sein Bruder Philippus aber Fürst der Landschaft Ituräa und Trachonitis und Lysanias Fürst von Abilene, 2unter den Hohenpriestern Hannas und Kajaphas, da erging das Wort Gottes an Johannes, den °Sohn des Zacharias und der Elisabet, in der Wildnis.
3Und er ging in alle umliegenden Gebiete des Jordans und machte dort ein °Tauchbad bekannt, ein Tauchbad der °Umkehr, um von den °Sünden loszukommen. 4Wie im Buch der °Sprüche des Propheten Jesaja geschrieben steht:
»Eine Stimme ruft in der Wildnis: Bereitet den Weg der Lebendigen,
machet ihre Pfade gerade! 5Jede Schlucht wird aufgefüllt, jeder Berg und Hügel wird °niedrig, krumme Wege werden begradigt und holprige Wege werden geebnet werden! 6Und °alle werden das °Rettende Gottes sehen!«
7Er sprach zu der Menschenmenge, die aufgebrochen war, um sich von ihm °eintauchen zu lassen: »Ihr Natternbrut, wer hat euch beigebracht, dem drohenden Zorn Gottes zu entkommen? 8Bringt nun Früchte hervor, die der °Umkehr angemessen sind, und fangt nicht an, euch einzureden: ›Wir haben ja Abraham als unseren °Vater und Sara als unsere Mutter.‹ Ich sage euch, Gott kann aus diesen Steinen Abraham und Sara Kinder erwecken. 9Die Axt liegt schon an der Wurzel der Bäume. Jeder Baum, der nicht gute Frucht bringt, wird umgehauen und ins Feuer geworfen.«
10Die Scharen von Frauen und Männern fragten ihn immer wieder: »Was sollen wir nun tun?« 11Er antwortete ihnen dann folgendermaßen: »Die zwei Umhänge haben, sollen jenen geben, die keinen haben. Und die zu essen haben, sollen ebenso handeln!«
12Auch Zöllner und Zöllnerinnen kamen, um sich °eintauchen zu lassen, und sie sagten zu ihm: »Lehrer, was sollen wir tun?« 13Er gab ihnen zur Antwort: »Seid nicht auf mehr aus, als es Vorschrift ist!« 14Es fragten ihn aber auch Soldaten: »Was sollen wir tun?« Und zu ihnen sagte er: »Keine Gewalttaten, keine Erpressungen – und begnügt euch mit eurem Sold!«
15Da das °Volk aber Hoffnungen hatte, und alle sich in ihren °Herzen Gedanken darüber machten, ob Johannes vielleicht der °Gesalbte sei, 16sagte Johannes zu allen: »Ich °tauche euch in Wasser ein. Es kommt aber einer, der ist stärker als ich. Ich bin nicht gut genug, ihm den Riemen seiner Schuhe zu lösen. Er wird euch mit heiliger °Geistkraft und Feuer eintauchen. 17Er hält die Worfschaufel in seiner Hand, um seine Tenne zu reinigen und das Getreide in seiner Scheune aufzuhäufen. Die Spreu wird er mit unauslöschlichem Feuer verbrennen.« 18Er mahnte noch vieles andere an, und das °Volk bekam die °frohe Botschaft zu hören. 19Der Fürst Herodes aber, der von ihm wegen Herodias zurechtgewiesen wurde, der Frau seines Bruders, und wegen all der Verbrechen, die Herodes getan hatte, 20fügte zu allem noch dies hinzu: Er ließ den Johannes ins Gefängnis sperren.

67Und Zacharias, sein °Vater, wurde von der heiligen °Geistkraft erfüllt und rief:
68»Gepriesen ist die Lebendige, °Gott Israels,
weil sie ihr °Volk besucht und ihm Befreiung gebracht hat.
69Sie °erweckte eine Heil bringende Macht für uns
im Hause Davids, ihres Sohnes, 70wie sie durch den Mund ihrer °heiligen Propheten und Prophetinnen seit °Menschengedenken gesprochen hat:
71Es gibt °Rettung vor denen, die uns feindlich gegenüberstehen, und aus den Händen derer, die uns hassen.
72Sie handelt barmherzig unter unseren °Vätern und Müttern
und erinnert sich an ihren heiligen °Bund.
73Sie hat Abraham, unserem °Vater, einen Eid geschworen. Nämlich: uns zu schenken, 74dass wir ihr ohne Furcht dienen,
erlöst aus den Händen der Feinde, 75in Heiligkeit und °Gerechtigkeit alle Tage.
76Du aber, mein Kind, wirst Prophet des °Höchsten genannt werden. Du wirst der Lebendigen vorangehen und ihre Wege bereiten, 77und du wirst ihrem °Volk zu erkennen geben, dass °Rettung möglich ist: Sie werden davon befreit, °Unrecht zu tun,
78weil °Gott von Herzen mit uns barmherzig ist.
Daher wird Licht wie von der aufgehenden Sonne
in der Höhe hervorbrechen und 79sich denen zeigen,
die in finsterer Ohnmacht und im Schatten des Todes wohnen,
um unsere Füße auf den Weg des °Friedens zu lenken.«

1So sollt ihr uns einschätzen: Wir dienen dem °Messias und uns ist die Verantwortung für die göttlichen Geheimnisse anvertraut. 2Also: Denen eine Verantwortung übertragen ist, die müssen °vertrauenswürdig sein. 3Für mich ist es nicht entscheidend, ob ich von euch oder einem menschlichen Gerichtstag beurteilt werde. Ich urteile ja auch nicht über mich selbst. 4Ich bin mir keiner Schuld bewusst, doch deshalb bin ich noch nicht °gerecht gesprochen. Die Ewige allein urteilt über mich. 5Deshalb urteilt nicht vor der Zeit, ehe die Ewige kommt. Sie wird das von der Finsternis Verborgene in Licht tauchen und das Anliegen der °Herzen offenbar machen. Dann werden alle von Gott ihre Anerkennung erhalten.

1»Tröstet, tröstet mein °Volk«, spricht eure °Gottheit.
2»Redet Jerusalem zu °Herzen und ruft ihr zu,
dass ihre Dienstpflicht beendet ist, denn ihre °Schuld ist bezahlt.
Hat sie doch aus der Hand Gottes empfangen das Doppelte wegen all ihrer °Verfehlungen
3Eine Stimme ruft: »In der Wüste bahnt einen Weg für Gott,
schüttet in der Steppe eine gerade Straße auf für unsere Gottheit.
4Alle Täler sollen sich erheben, und alle Berge und Hügel sollen einsinken,
das Bucklige wird zur Ebene und Schutthalden zum Talgrund.
5Da wird der °Glanz Gottes offenbar werden.
Alles, was °lebt, wird es gemeinsam sehen!« Ja, der Mund Gottes hat es gesagt.
6Eine Stimme spricht: »Rufe!« Da sprach ich: »Was soll ich rufen?
Alles, °was lebt, ist Gras und all seine °Anmut wie eine Blume des Feldes.
7Gras vertrocknet, Blumen verwelken,
wenn der °Atem Gottes sie anhaucht.
Ja, Gras ist das Volk.«
8»Gras vertrocknet, Blumen verwelken, aber das Wort unserer Gottheit °steht °immer wieder auf.
9Auf einen hohen Berg steige hinauf, Freudenbotin Zion! Erhebe mit Macht deine Stimme, Freudenbotin Jerusalem!
Erhebe sie, °fürchte dich nicht! Sprich zu den Städten Judas:
›Schaut, eure Gottheit!‹
10Schaut, Gott, °die Macht über uns, kommt mit Kraft, und ihr Arm übt Herrschaft aus!
Schaut, sie bringt ihren Lohn mit sich, und ihr Ertrag ist vor ihrem Angesicht.
11Wie ein Hirte seine Herde hütet, eine Hirtin im Arm die Lämmer sammelt und sie auf der Hüfte trägt,
führt sie die Mutterschafe.«

2Johannes hatte im Gefängnis von den Taten des °Messias gehört. Er schickte seine °Gefolgsleute 3und ließ Jesus sagen: »Bist du es, der kommen soll? Oder müssen wir auf jemand anderen warten?« 4Jesus antwortete und sagte zu ihnen: »Geht und erzählt Johannes, was ihr hört und seht: 5Blinde sehen, Gelähmte gehen umher, Leprakranke werden rein und taube Menschen können hören. Tote werden °aufgeweckt und die Armen bringen die °Freudenbotschaft. 6Glücklich ist, wer nicht meinetwegen Gott untreu wird.«
7Als sie weggingen, fing Jesus an, zur Volksmenge über Johannes zu sprechen: »Was wolltet ihr euch in der Wüste ansehen, als ihr hinausgewandert seid? Ein Schilfrohr, das im Wind hin und her schwankt? 8Also, was wolltet ihr sehen, als ihr hinausgewandert seid? Einen Menschen in Luxuskleidung? Seht, die Leute, die Luxuskleidung tragen, wohnen in den Königspalästen. 9Also, was wolltet ihr sehen, als ihr hinausgewandert seid? Einen Propheten? Ja, ich sage euch: sogar mehr als einen Propheten. 10Dieser ist es, über den geschrieben steht: Seht, ich sende meinen °Boten dir voraus, der deinen Weg für dich ebnen wird.