Wir unterstützen das Projekt Perikopenrevision und stellen hier jeden Montag die neu vorgeschlagenen Texte vor.
Viel Freude beim Erproben!

Weitere Informationen: Perikopenrevision – das unterstützen wir gern

Predigttexte

für die nächsten Tage

ha-Schem   der Lebendige   der Eine   die Ewige   die Heilige

1°Gott gab ihnen die folgenden °Grundsätze bekannt: 2»Ich, Ich-bin-da, bin deine °Gottheit, weil ich dich aus der Versklavung in Ägypten befreit habe. 3Neben mir soll es für dich keine anderen °Gottheiten geben. 4Mache dir kein Gottesbild noch irgendein Idol von irgendetwas im Himmel oben, auf der Erde unten oder im Wasser unter der Erde. 5Verneige dich nicht vor ihnen, °bete sie nicht an, denn ich, Ich-bin-da, deine °Gottheit, hänge leidenschaftlich an dir.(55) Ich gehe der Schuld der Vorfahren an ihren Kindern nach und noch an deren Kindern und Enkelkindern, wenn die mich ablehnen. 6Aber ich erweise mich den Tausenden gegenüber, die mich lieben und meine °Gebote einhalten, als °gnädig und treu. 7Missbrauche nicht Seinen Namen, den Namen deiner Gottheit, denn Er verschont niemanden, der oder die mit diesem Namen Schindluder treibt. 8Denke an den Sabbat, er sei dir °heilig. 9Nur sechs Tage sollst du °arbeiten und alles tun, was du zu erledigen hast. 10Der siebente Tag ist ein Ruhetag, er gehört Ihr, deiner Gottheit. Da soll niemand der Arbeit nachgehen, du nicht, dein Sohn und deine Tochter nicht, dein °Sklave und deine Sklavin nicht, dein Vieh nicht, und auch nicht der Ausländer oder die Ausländerin in deiner Stadt. 11Der Grund ist der: Er hat in sechs Tagen Himmel, Erde und Meer geschaffen, mit allem was dazugehört; am siebten Tag aber ruhte er sich aus. Darum hat Sie den siebenten Tag gesegnet und für unantastbar erklärt. 12°Respektiere und versorge deinen Vater und deine Mutter, dann wirst du lange auf dem Land leben, das Er, deine °Gottheit, dir gibt. 13Bring niemand um. 14Geh nicht fremd. 15Sei kein Dieb. 16Verleumde nicht deinen Mitmenschen. 17Giere nicht nach dem, was zu deinem Mitmenschen gehört, weder nach seiner Partnerin oder seinem Partner, noch nach seinem Sklaven oder seiner Sklavin, nicht nach seinem Rind oder Esel, noch nach irgendetwas, das ihm oder ihr gehört«.

1Liebe Schwestern und Brüder! Eure °Anerkennung der himmlischen °Macht Jesu Christi soll dazu führen, dass ihr das weltliche Ansehen von Menschen nicht zum Kriterium eures Handelns macht. 2Wenn nämlich in eure °Versammlung eine Person eintritt, die goldene Ringe und wertvolle weiße Kleidung trägt, 3dann wendet ihr euch dieser Person wohl zuvorkommend zu und sagt: »Kommen Sie, hier ist ein Sitzplatz für Sie.« Wenn aber eine Person eintritt, die arm ist und schäbige Kleidung trägt, dann sagt ihr wohl: »Stellen Sie sich da hinten hin oder setzen Sie sich auf die Erde neben meine Fußbank.« 4Wenn ihr auf diese Weise den Status der Menschen zum Kriterium eures Handelns macht, habt ihr nicht nur mit zweierlei Maßstäben gemessen, sondern ihr habt euch angemaßt zu richten und euch dabei auch noch von schlechten Interessen leiten lassen. 5Passt auf, liebe Geschwister: Ist es nicht so, dass Gott aus allen Menschen der Welt die Armen auserwählt hat? Sie sind reich im Glauben, und für sie ist Gottes °zukünftiges Königreich bestimmt, das Gott denen versprochen hat, die Gott lieben. 6Ihr aber habt die Armen ihrer Würde beraubt. Ist es nicht so, dass die Reichen ihre Macht gebrauchen, um euch zu schikanieren? Sie zerren euch vor die Gerichte 7und entehren so den guten Namen Gottes, der über euch ausgerufen wurde. 8Ihr handelt richtig, wenn ihr das königliche °Gesetz erfüllt, wie es in der Schrift steht: »Du sollst deine Nächsten lieben wie dich selbst.« 9Wenn ihr aber die Person anseht, °sündigt ihr, und das Gesetz entlarvt euch auch als solche, die das Gesetz übertreten. 10Denn wer grundsätzlich das Gesetz beachtet, aber eine seiner Bestimmungen übertritt, hat damit das ganze Gesetz übertreten. 11Denn Gott hat nicht nur gesagt: »Du sollst nicht ehebrechen«, sondern auch: »Du sollst nicht töten.« Wenn ihr nun zwar eure Ehen nicht brecht, stattdessen aber tötet, seid und bleibt ihr solche, die das Gesetz übertreten. 12So redet und handelt in dem Bewusstsein, dass ihr aufgrund des Gesetzes gerichtet werdet, das von Angst und Verurteilung befreit, wenn es beachtet wird. 13Das Gericht urteilt unbarmherzig über alle, die unbarmherzig handeln. Wer aber barmherzig ist, kann dem Gericht stolz entgegensehen.

15Achtet also genau darauf, wie ihr lebt, nicht als Törichte, sondern als Weise! 16Nutzt die Zeit aus, denn die Tage sind böse! 17Deshalb seid nicht unverständig, sondern begreift, was der Wille °Gottes ist. 18Lasst euch nicht vom Wein berauschen, in dem Ausschweifung ist, sondern lasst euch erfüllen mit °Geistkraft! 19Sprecht zueinander mit Psalmen, Hymnen und geistgewirkten Liedern; singt und psalmodiert in euren Herzen vor °Gott! 20Dankt allezeit für alles Gott °wie einer Mutter oder wie einem Vater, im Namen Jesu, des Christus, °zu dem wir gehören!
21Ordnet euch einander unter in Ehrfurcht vor °Christus:(804)

11Ja, das Gebot, das ich dir heute auftrage, ist nicht zu schwer verständlich für dich und nicht abwegig. 12Es ist nicht im Himmel, so dass es heißen müsste: ›Wer steigt für uns in den Himmel, holt es für uns herunter und bringt es uns nahe, damit wir uns danach richten?‹ 13Es ist nicht jenseits des Meeres, so dass es heißen müsste: ›Wer überquert das Meer, holt es für uns und bringt es uns nahe, damit wir uns danach richten?‹ 14Nein, dieses °Wort ist dir sehr nahe. Es ist in deinem Mund, in deinem Herzen und deinem Verstand, so dass du dich danach richten kannst.

17Als Jesus sich auf den Weg machte, kam einer herbeigelaufen, fiel vor ihm auf die Knie und fragte ihn: »Guter Lehrer, was soll ich tun, damit ich Anteil am °ewigen Leben erhalte?« 18Jesus entgegnete ihm: »Was nennst du mich gut? Niemand ist gut außer °Gott allein. 19Die °Gebote kennst du: Du sollst nicht töten! Du sollst keine Ehe brechen! Du sollst nicht stehlen! Du sollst keine falschen Aussagen machen! Du sollst keinen Raub begehen! Halte deinen Vater und deine Mutter in Ehren!« 20Da antwortete der andere: »Lehrer, das alles habe ich seit meiner Jugend befolgt.« 21Jesus blickte ihn an, umarmte ihn voll Zuneigung und sagte zu ihm: »Eins fehlt dir: Geh hin, verkaufe, was du hast, und gib es den Armen! Dann wirst du einen Schatz im Himmel haben. Danach komm her, folge mir nach!« 22Der andere wurde über diese Antwort sehr traurig und ging niedergeschlagen fort; denn er hatte viele Besitztümer. 23Da schaute sich Jesus um und sagte zu seinen °Jüngerinnen und Jüngern: »Wie schwer werden alle, die etwas besitzen, in Gottes °Reich hineingelangen!« 24Die Jüngerinnen und Jünger erschraken über seine Worte. Wieder antwortete Jesus ihnen: »Kinder, wie schwer ist es, in Gottes Reich hineinzugelangen! 25Es ist leichter für ein Kamel, durch ein Nadelöhr hindurchzukommen, als für Reiche, in Gottes Reich hineinzugelangen.« 26Da entsetzten sie sich völlig und sprachen zueinander: »Wer kann dann heil werden?« 27Jesus blickte sie an und sagte: »Bei den Menschen ist es unmöglich, aber nicht bei Gott. Denn bei Gott ist alles möglich.«

17Nicht Essen und Trinken machen °Gottes Welt aus, sondern °Gerechtigkeit, °Frieden und Freude – bewirkt durch die heilige °Geistkraft. 18Wer davon bestimmt °Sklavenarbeit für den Messias leistet, macht Gott Freude und wird von den Menschen geachtet. 19Darum sollten wir uns für den °Frieden einsetzen und für das, was unser Miteinander fördert.