Predigttexte
für die nächsten Tage
3Macht die schlaffen Hände stark und festigt die stolpernden Knie!
4Sagt denen, deren °Herz rast: »Seid stark! °Fürchtet euch nicht!«
Schau hin: Eure Gottheit kommt zur °Rache. Das sind Wohltaten der Gottheit: Sie kommt und wird euch retten.
5Dann werden die Augen der Blinden geöffnet
und die Ohren der Tauben aufgetan.
6Dann werden die Lahmen wie Hirsche springen und die Zungen der Stummen jubeln.
Ja, in der Wüste brechen die Wasser auf und die Bäche im dürren Gebiet.
7Dann wird der Wüstensand zum Schilftümpel und das durstige Land zur Wasserquelle.
Der Jagdgrund der Schakale wird zum Weideplatz und das Wüstengras zu Schilfrohr und Papyrus.
8Eine Straße und einen Weg wird es dort geben. ›Heiliger Weg‹ wird er genannt werden. Keine °Unreinen gehen auf ihm. Er gehört denen, die ihn gehen, auch Dummköpfe gehen dort nicht in die Irre. 9Dort wird kein Löwe sein, und kein reißendes Tier wird da gehen, sie befinden sich dort nicht, aber die Ausgelösten werden ihn gehen. 10Die von Gott Freigekauften werden °zurückkehren und nach Zion kommen mit Jubel. °Fortwährende Freude ist über ihren Köpfen. Frohlocken und Freude holt sie ein, und es fliehen Kummer und Seufzen.
25Es werden Zeichen erscheinen an Sonne, Mond und Sternen; auf der Erde wird Angst der °Völker herrschen, da sie wegen des Tobens und der Unruhe des Meeres in auswegloser Lage sein werden. 26Menschen werden den Atem anhalten vor °Furcht und vorauseilender Angst darüber, was über den Erdkreis kommen wird. Denn die Kräfte der Himmel werden erbeben. 27Und dann werden sie den °Menschen auf einer Wolke kommen sehen, mit Kraft und großem °Glanz. 28Wenn dies beginnt: Richtet euch auf und erhebt euren Kopf! Denn eure Befreiung ist nahe!«
29Und er ließ sie vergleichen: »Betrachtet den Feigenbaum und alle Bäume! 30Ihr seht, wenn sie ausschlagen, und erkennt daran: Schon bald ist die Hitze nahe. 31So könnt ihr auch erkennen, wenn ihr diese Dinge geschehen seht: Die °Königsmacht Gottes ist nahe. 32°Amen, ich sage euch, die gegenwärtige Generation wird nicht vergehen, bis dies alles geschieht. 33Der Himmel und die Erde werden vergehen, aber meine °Worte werden nicht vergehen.
7Geduldet euch nun, meine Schwestern und Brüder, bis °Jesus kommt! Auch diejenigen, die vom Acker leben, erwarten die kostbare Frucht der Erde so, dass sie sich gedulden, bis die frühen oder die späten Früchte reif sind. 8Geduldet auch ihr euch, stärkt das Denken, Fühlen und Wollen eurer °Herzen, denn Jesus kommt bald! 9Stöhnt nicht übereinander, meine Geschwister, damit Gott euch nicht verurteilen muss. Denn das Urteil über euch steht unmittelbar bevor. 10Nehmt euch ein Beispiel, meine Schwestern und Brüder, an der Leidensfähigkeit und der Widerstandskraft der Prophetinnen und Propheten, die im Namen Gottes redeten. 11Siehe, wir preisen die glücklich, die widerständig waren. Ihr wisst, dass Hiob Widerstandskraft hatte, und ihr wisst auch, dass Gott ihm am Ende Heil geschenkt hat. Denn Gott ist mitfühlend und barmherzig.
8Da
ist die Stimme meines Liebsten!
Ja! Er kommt!
Springt über die Berge
läuft über die Hügel.
9Einer Gazelle
oder einem jungen Hirsch
gleicht mein Geliebter.
Und da steht er
hinter unserer Mauer.
Sieht durch Fenster
blickt durch Gitter.
10Und er, mein Geliebter
fängt an und spricht zu mir. 11Denn sieh!
Der Winter ist gewichen
der Regen ist vergangen
selbst er ging.
12Blüten
lassen sich sehen auf Erden
die Zeit des Liedes ist da
in unserem Land lässt sich
der Taube Stimme hören.
13Die Feige
hat Farbe bekommen
und blühende Reben duften.
°Steh auf, meine Freundin
und geh!
Meine Schöne, geh, geh los!
7Dem °Boten der °Gemeindeversammlung in Philadelphia schreibe: Dies sagt der °Heilige, der Wahrhaftige, der Davids Schlüssel hat, der öffnet und niemand wird schließen, und der schließt und niemand wird öffnen. 8Ich kenne deine Taten. Da! ich habe vor dich eine geöffnete Tür hingesetzt, die niemand schließen kann, denn du hast begrenzte Kraft, hast mein °Wort bewahrt und meinen Namen nicht verleugnet. 9Da! ich werde die aus der °Versammlung des Satans, die lügen, weil sie sich selbst als jüdisch ausgeben, ohne es zu sein, bewegen – da! ich werde dafür sorgen, dass sie kommen und vor deinen Füßen anbeten und erkennen: Ich habe dich geliebt, 10du hast dich an mein Wort, Beharrungsvermögen zu zeigen, gehalten, und auch ich werde zu dir halten, wenn die Stunde der Treueprobe kommt, die auf die ganze Menschheit zukommen wird, um die Treue der Erdbevölkerung auf die Probe zu stellen. 11Ich komme schnell: Halte fest, was du hast, damit niemand deinen Kranz nimmt! 12Die sich nicht unterkriegen lassen – ich werde sie zu Säulen im Tempel meines Gottes machen, sie werden unter keinen Umständen mehr hinausgehen, und ich werde auf sie den Namen meines Gottes schreiben, den Namen der Stadt meines Gottes, des neuen Jerusalem, das vom Himmel von meinem Gott heruntersteigt, und meinen neuen Namen. 13Wer ein Ohr hat, höre, was die °Geistkraft den Gemeindeversammlungen sagt!
4Alles, was einst aufgeschrieben wurde, wurde verfasst, damit wir daraus lernen und durch die Widerstandskraft und den Trost der Schriften Hoffnung haben. 5Gott, die Quelle der Kraft standzuhalten und der Ermutigung, schenke euch, dass ihr euer Leben miteinander nach den Maßstäben des Messias Jesus gestaltet 6und gemeinsam aus einem Munde Gott loben könnt, den °Ursprung dessen, dem wir gehören, Jesus des Messias. 7Deshalb nehmt einander an, so wie der Messias euch angenommen hat. Damit °ehrt ihr Gott. 8Ich meine nämlich, dass der Messias ein °Diener der Beschneidung geworden ist, um zu zeigen, dass Gott verlässlich ist. Dadurch haben sich die Versprechen, die den °Erzeltern gegeben wurden, als gültig erwiesen. 9Nun können auch die °anderen Völker Gott für die Barmherzigkeit loben, wie es geschrieben ist: Deshalb will ich dir danken unter den °Völkern und für deinen Namen will ich singen. 10An anderer Stelle heißt es: Freut euch, ihr Völker, zusammen mit dem °Volk Gottes. 11Und wieder heißt es: Ihr °Völker, jubelt der Lebendigen zu. Schreit den Jubel laut hinaus, alle Stämme Israels. 12Dasselbe sagt auch Jesaja: Die Wurzel Isais wird Bestand haben. Und der, der aufsteht, die Völker zu führen, auf ihn werden die Völker hoffen. 13Gott, die Quelle aller Hoffnung, erfülle euch in eurem Vertrauen mit aller Freude und °Frieden, dass ihr von Hoffnung überfließt durch das Wirken der °heiligen °Geistkraft.
1Im 15. Jahr der Regierung des Kaisers Tiberius, als Pontius Pilatus Statthalter von Judäa war und Herodes Fürst von Galiläa, sein Bruder Philippus aber Fürst der Landschaft Ituräa und Trachonitis und Lysanias Fürst von Abilene, 2unter den Hohenpriestern Hannas und Kajaphas, da erging das Wort Gottes an Johannes, den °Sohn des Zacharias und der Elisabet, in der Wildnis.
3Und er ging in alle umliegenden Gebiete des Jordans und machte dort ein °Tauchbad bekannt, ein Tauchbad der °Umkehr, um von den °Sünden loszukommen. 4Wie im Buch der °Sprüche des Propheten Jesaja geschrieben steht:
»Eine Stimme ruft in der Wildnis: Bereitet den Weg der Lebendigen,
machet ihre Pfade gerade! 5Jede Schlucht wird aufgefüllt, jeder Berg und Hügel wird °niedrig, krumme Wege werden begradigt und holprige Wege werden geebnet werden! 6Und °alle werden das °Rettende Gottes sehen!«
7Er sprach zu der Menschenmenge, die aufgebrochen war, um sich von ihm °eintauchen zu lassen: »Ihr Natternbrut, wer hat euch beigebracht, dem drohenden Zorn Gottes zu entkommen? 8Bringt nun Früchte hervor, die der °Umkehr angemessen sind, und fangt nicht an, euch einzureden: ›Wir haben ja Abraham als unseren °Vater und Sara als unsere Mutter.‹ Ich sage euch, Gott kann aus diesen Steinen Abraham und Sara Kinder erwecken. 9Die Axt liegt schon an der Wurzel der Bäume. Jeder Baum, der nicht gute Frucht bringt, wird umgehauen und ins Feuer geworfen.«
10Die Scharen von Frauen und Männern fragten ihn immer wieder: »Was sollen wir nun tun?« 11Er antwortete ihnen dann folgendermaßen: »Die zwei Umhänge haben, sollen jenen geben, die keinen haben. Und die zu essen haben, sollen ebenso handeln!«
12Auch Zöllner und Zöllnerinnen kamen, um sich °eintauchen zu lassen, und sie sagten zu ihm: »Lehrer, was sollen wir tun?« 13Er gab ihnen zur Antwort: »Seid nicht auf mehr aus, als es Vorschrift ist!« 14Es fragten ihn aber auch Soldaten: »Was sollen wir tun?« Und zu ihnen sagte er: »Keine Gewalttaten, keine Erpressungen – und begnügt euch mit eurem Sold!«
15Da das °Volk aber Hoffnungen hatte, und alle sich in ihren °Herzen Gedanken darüber machten, ob Johannes vielleicht der °Gesalbte sei, 16sagte Johannes zu allen: »Ich °tauche euch in Wasser ein. Es kommt aber einer, der ist stärker als ich. Ich bin nicht gut genug, ihm den Riemen seiner Schuhe zu lösen. Er wird euch mit heiliger °Geistkraft und Feuer eintauchen. 17Er hält die Worfschaufel in seiner Hand, um seine Tenne zu reinigen und das Getreide in seiner Scheune aufzuhäufen. Die Spreu wird er mit unauslöschlichem Feuer verbrennen.« 18Er mahnte noch vieles andere an, und das °Volk bekam die °frohe Botschaft zu hören. 19Der Fürst Herodes aber, der von ihm wegen Herodias zurechtgewiesen wurde, der Frau seines Bruders, und wegen all der Verbrechen, die Herodes getan hatte, 20fügte zu allem noch dies hinzu: Er ließ den Johannes ins Gefängnis sperren.
67Und Zacharias, sein °Vater, wurde von der heiligen °Geistkraft erfüllt und rief:
68»Gepriesen ist die Lebendige, °Gott Israels,
weil sie ihr °Volk besucht und ihm Befreiung gebracht hat.
69Sie °erweckte eine Heil bringende Macht für uns
im Hause Davids, ihres Sohnes, 70wie sie durch den Mund ihrer °heiligen Propheten und Prophetinnen seit °Menschengedenken gesprochen hat:
71Es gibt °Rettung vor denen, die uns feindlich gegenüberstehen, und aus den Händen derer, die uns hassen.
72Sie handelt barmherzig unter unseren °Vätern und Müttern
und erinnert sich an ihren heiligen °Bund.
73Sie hat Abraham, unserem °Vater, einen Eid geschworen. Nämlich: uns zu schenken, 74dass wir ihr ohne Furcht dienen,
erlöst aus den Händen der Feinde, 75in Heiligkeit und °Gerechtigkeit alle Tage.
76Du aber, mein Kind, wirst Prophet des °Höchsten genannt werden. Du wirst der Lebendigen vorangehen und ihre Wege bereiten, 77und du wirst ihrem °Volk zu erkennen geben, dass °Rettung möglich ist: Sie werden davon befreit, °Unrecht zu tun,
78weil °Gott von Herzen mit uns barmherzig ist.
Daher wird Licht wie von der aufgehenden Sonne
in der Höhe hervorbrechen und 79sich denen zeigen,
die in finsterer Ohnmacht und im Schatten des Todes wohnen,
um unsere Füße auf den Weg des °Friedens zu lenken.«
1So sollt ihr uns einschätzen: Wir dienen dem °Messias und uns ist die Verantwortung für die göttlichen Geheimnisse anvertraut. 2Also: Denen eine Verantwortung übertragen ist, die müssen °vertrauenswürdig sein. 3Für mich ist es nicht entscheidend, ob ich von euch oder einem menschlichen Gerichtstag beurteilt werde. Ich urteile ja auch nicht über mich selbst. 4Ich bin mir keiner Schuld bewusst, doch deshalb bin ich noch nicht °gerecht gesprochen. Die Ewige allein urteilt über mich. 5Deshalb urteilt nicht vor der Zeit, ehe die Ewige kommt. Sie wird das von der Finsternis Verborgene in Licht tauchen und das Anliegen der °Herzen offenbar machen. Dann werden alle von Gott ihre Anerkennung erhalten.
1»Tröstet, tröstet mein °Volk«, spricht eure °Gottheit.
2»Redet Jerusalem zu °Herzen und ruft ihr zu,
dass ihre Dienstpflicht beendet ist, denn ihre °Schuld ist bezahlt.
Hat sie doch aus der Hand Gottes empfangen das Doppelte wegen all ihrer °Verfehlungen.«
3Eine Stimme ruft: »In der Wüste bahnt einen Weg für Gott,
schüttet in der Steppe eine gerade Straße auf für unsere Gottheit.
4Alle Täler sollen sich erheben, und alle Berge und Hügel sollen einsinken,
das Bucklige wird zur Ebene und Schutthalden zum Talgrund.
5Da wird der °Glanz Gottes offenbar werden.
Alles, was °lebt, wird es gemeinsam sehen!« Ja, der Mund Gottes hat es gesagt.
6Eine Stimme spricht: »Rufe!« Da sprach ich: »Was soll ich rufen?
Alles, °was lebt, ist Gras und all seine °Anmut wie eine Blume des Feldes.
7Gras vertrocknet, Blumen verwelken,
wenn der °Atem Gottes sie anhaucht.
Ja, Gras ist das Volk.«
8»Gras vertrocknet, Blumen verwelken, aber das Wort unserer Gottheit °steht °immer wieder auf.
9Auf einen hohen Berg steige hinauf, Freudenbotin Zion! Erhebe mit Macht deine Stimme, Freudenbotin Jerusalem!
Erhebe sie, °fürchte dich nicht! Sprich zu den Städten Judas:
›Schaut, eure Gottheit!‹
10Schaut, Gott, °die Macht über uns, kommt mit Kraft, und ihr Arm übt Herrschaft aus!
Schaut, sie bringt ihren Lohn mit sich, und ihr Ertrag ist vor ihrem Angesicht.
11Wie ein Hirte seine Herde hütet, eine Hirtin im Arm die Lämmer sammelt und sie auf der Hüfte trägt,
führt sie die Mutterschafe.«
2Johannes hatte im Gefängnis von den Taten des °Messias gehört. Er schickte seine °Gefolgsleute 3und ließ Jesus sagen: »Bist du es, der kommen soll? Oder müssen wir auf jemand anderen warten?« 4Jesus antwortete und sagte zu ihnen: »Geht und erzählt Johannes, was ihr hört und seht: 5Blinde sehen, Gelähmte gehen umher, Leprakranke werden rein und taube Menschen können hören. Tote werden °aufgeweckt und die Armen bringen die °Freudenbotschaft. 6Glücklich ist, wer nicht meinetwegen Gott untreu wird.«
7Als sie weggingen, fing Jesus an, zur Volksmenge über Johannes zu sprechen: »Was wolltet ihr euch in der Wüste ansehen, als ihr hinausgewandert seid? Ein Schilfrohr, das im Wind hin und her schwankt? 8Also, was wolltet ihr sehen, als ihr hinausgewandert seid? Einen Menschen in Luxuskleidung? Seht, die Leute, die Luxuskleidung tragen, wohnen in den Königspalästen. 9Also, was wolltet ihr sehen, als ihr hinausgewandert seid? Einen Propheten? Ja, ich sage euch: sogar mehr als einen Propheten. 10Dieser ist es, über den geschrieben steht: Seht, ich sende meinen °Boten dir voraus, der deinen Weg für dich ebnen wird.
26Im sechsten Monat aber wurde der °Engel Gabriel von Gott in einen Ort Galiläas gesandt, der Nazaret hieß, 27zu einer jungen Frau(703). Diese war verlobt mit einem Mann namens Josef, aus dem Hause Davids. Der Name der jungen Frau war Maria. 28Als er zu ihr hineinkam, sagte er: »Freue dich, du bist mit Gnade beschenkt, denn die Lebendige ist mit dir!« 29Sie aber erschrak bei diesem °Wort, und sie fragte sich, was es mit diesem Gruß auf sich habe. 30Der Engel sprach zu ihr Folgendes: »°Fürchte dich nicht, Maria, du hast °Gnade gefunden bei Gott. 31Und siehe, du wirst schwanger werden und einen °Sohn gebären und du wirst ihm den Namen Jesus(704) geben. 32Dieser wird groß sein und °Kind des °Höchsten genannt werden. Gott, die Lebendige, wird ihm den Thron Davids, seines °Vorfahren, geben 33und er wird König sein über das Haus Jakobs in °alle Ewigkeiten und seine °Herrschaft wird kein Ende nehmen.« 34Maria aber sagte zum Engel: »Wie soll dies geschehen, da ich von keinem Mann weiß?« 35Der Engel antwortete ihr: »Die heilige °Geistkraft wird auf dich herabkommen und die Kraft des Höchsten wird dich in ihren Schatten hüllen. Deswegen wird das °Heilige, das geboren wird, °Kind Gottes genannt werden. 36Siehe, Elisabet ist mit dir verwandt: Sie hat in ihrem Alter ein Kind empfangen und dieser Monat ist der sechste für die, die unfruchtbar genannt wurde. 37Denn alle Dinge sind möglich bei Gott.« 38Maria sagte: »Siehe, ich bin die °Sklavin Gottes. Es soll geschehen, wie du mir gesagt hast.«
Der °Engel aber ging fort. 39In diesen Tagen °stand Maria auf. Sie wanderte eilig durch das Gebirge in eine Stadt Judäas. 40Sie ging in das Haus des Zacharias und begrüßte Elisabet. 41Und als Elisabet den Gruß Marias hörte, da hüpfte das Kleine in ihrem Bauch. Elisabet wurde mit heiliger °Geistkraft erfüllt, 42und sie brach mit lauter Stimme in die Worte aus:
»Willkommen(705) bist du unter Frauen,
und willkommen ist die Frucht deines Bauches!
43Woher weiß ich, dass die Mutter meines °Herrn zu mir kommt? 44Siehe, als der Klang deines Grußes in mein Ohr drang, da hüpfte das Kleine in meinem Bauch voller Jubel. 45Glücklich ist, die °geglaubt hat, dass sich erfüllen werde, was die Lebendige zu ihr gesagt hatte.«
46Und Maria sprach:
»Meine °Seele lobt die Lebendige,
47und mein °Geist jubelt über °Gott, die mich °rettet.
48Sie hat auf die °Erniedrigung ihrer °Sklavin geschaut. Seht, von nun an werden mich alle Generationen glücklich preisen, 49denn Großes hat die göttliche Macht an mir getan,
und °heilig ist ihr Name.
50Ihr Erbarmen schenkt sie von Generation zu Generation
denen, die °Ehrfurcht vor ihr haben.
51Sie hat Gewaltiges bewirkt.
Mit ihrem Arm hat sie die auseinander getrieben,
die ihr °Herz darauf gerichtet haben,
sich über andere zu erheben.
52Sie hat Mächtige von den Thronen gestürzt und
°Erniedrigte erhöht,
53Hungernde hat sie mit Gutem gefüllt
und Reiche leer weggeschickt.
54Sie hat sich Israels, ihres Sklavenkindes, angenommen
und sich an ihre Barmherzigkeit erinnert,
55wie sie es unseren °Vorfahren zugesagt hatte,
Sara und Abraham und ihren Nachkommen für °alle Zeit.«
56Maria aber blieb mit ihr drei Monate lang zusammen. Dann kehrte sie in ihr Haus zurück.
18Doch °auf Gott ist Verlass, und deshalb ist unser Wort an euch kein Ja und Nein zugleich. 19Denn Gottes °Sohn, Jesus °Christus, der von uns unter euch verkündigt wurde, durch mich, Silvanus und Timotheus, existierte nicht als Ja und Nein zugleich, sondern in ihm wurde das Ja Wirklichkeit. 20Denn wie viele Verheißungen Gottes es auch gibt – in ihm sind sie bejaht. Darum sagen wir auch durch ihn das °Amen: Es werde wahr, auf dass Gott °aufstrahle. 21Gott salbt uns für unsere Aufgabe und stärkt uns im °Gesalbten zusammen mit euch. 22Gott hat uns das Siegel der Zugehörigkeit aufgedrückt und uns die °Geistkraft als eine Anzahlung in unsere °Herzen gegeben.
1Da ließ sich Adonaj vor ihm sehen, und zwar bei den Bäumen Mamres, als er gerade in der Glut des Tages am Eingang des Zeltes saß. 2Er hob seine Augen, schaute auf und siehe, drei Gestalten standen vor ihm. Er sah hin, lief ihnen vom Zelteingang aus entgegen, beugte sich bis zur Erde 3und sprach: »Meine °Herrschaften(16), wenn ich bei dir °Wohlwollen gefunden habe, dann geh doch bitte nicht an deinem °Knecht vorbei. 4Erlaubt, dass etwas Wasser geholt wird, wascht euch die Füße und lagert euch unter den Baum. 5Ich will ein Stück Brot holen, dass ihr euer °Herz erfrischt. Dann mögt ihr vorbeiziehen, denn deshalb seid ihr doch bei eurem Knecht vorbeigekommen.« Sie sagten: »Mach es nur so, wie du sagst.« 6Da eilte Abraham zum Zelt, zu Sara, und rief: »Beeil dich, drei große Krüge Mehl, das feinste, knete Teig und mach Fladenbrot.« 7Aber zu den Rindern rannte Abraham selbst, nahm ein Jungtier, zart und gut, gab es dem Burschen, der es eilends zubereitete. 8Dann nahm er dicke Milch und frische Milch und das junge Rind, das er bereitet hatte, und setzte es ihnen vor. Er bediente sie stehend unter dem Baum – und sie aßen. 9Dann sprachen sie zu ihm: »Wo ist deine Frau Sara?« Und er: »Sieh da, im Zelt.« 10Dann hieß es: »Ich °komme ganz sicher zu dir zurück – zur Zeit, die das Leben braucht. Und siehe, dann hat Sara, deine Frau, einen Sohn.« Sara hörte zu vom Eingang des Zeltes her, der hinter ihm war. 11Abraham und Sara waren schon alt, in die Jahre gekommen. Bei Sara hatte der weibliche Zyklus längst aufgehört. 12Da jauchzte(↑15) Sara innerlich und dachte: »Nachdem ich verbraucht bin, soll ich Liebeslust bekommen? Und auch mein Herr ist alt.« 13Da sprach Adonaj zu Abraham: »Warum jauchzt Sara denn und denkt: ›Sollte ich wahrhaftig noch gebären? Wo ich doch so alt bin?‹ 14Ist für Adonaj eine °Sache zu wunderbar? Zur rechten Zeit kehr ich zu dir zurück, zur Zeit, die das Leben braucht – und Sara hat einen Sohn!« 15Aber Sara stritt es ab und sagte: »Ich hab nicht gejauchzt«. Denn sie hatte es mit der °Angst bekommen. Er aber sprach: »Doch, du hast wirklich gejauchzt.«
26Im sechsten Monat aber wurde der °Engel Gabriel von Gott in einen Ort Galiläas gesandt, der Nazaret hieß, 27zu einer jungen Frau(703). Diese war verlobt mit einem Mann namens Josef, aus dem Hause Davids. Der Name der jungen Frau war Maria. 28Als er zu ihr hineinkam, sagte er: »Freue dich, du bist mit Gnade beschenkt, denn die Lebendige ist mit dir!« 29Sie aber erschrak bei diesem °Wort, und sie fragte sich, was es mit diesem Gruß auf sich habe. 30Der Engel sprach zu ihr Folgendes: »°Fürchte dich nicht, Maria, du hast °Gnade gefunden bei Gott. 31Und siehe, du wirst schwanger werden und einen °Sohn gebären und du wirst ihm den Namen Jesus(704) geben. 32Dieser wird groß sein und °Kind des °Höchsten genannt werden. Gott, die Lebendige, wird ihm den Thron Davids, seines °Vorfahren, geben 33und er wird König sein über das Haus Jakobs in °alle Ewigkeiten und seine °Herrschaft wird kein Ende nehmen.« 34Maria aber sagte zum Engel: »Wie soll dies geschehen, da ich von keinem Mann weiß?« 35Der Engel antwortete ihr: »Die heilige °Geistkraft wird auf dich herabkommen und die Kraft des Höchsten wird dich in ihren Schatten hüllen. Deswegen wird das °Heilige, das geboren wird, °Kind Gottes genannt werden. 36Siehe, Elisabet ist mit dir verwandt: Sie hat in ihrem Alter ein Kind empfangen und dieser Monat ist der sechste für die, die unfruchtbar genannt wurde. 37Denn alle Dinge sind möglich bei Gott.« 38Maria sagte: »Siehe, ich bin die °Sklavin Gottes. Es soll geschehen, wie du mir gesagt hast.«
Der °Engel aber ging fort. 39In diesen Tagen °stand Maria auf. Sie wanderte eilig durch das Gebirge in eine Stadt Judäas. 40Sie ging in das Haus des Zacharias und begrüßte Elisabet. 41Und als Elisabet den Gruß Marias hörte, da hüpfte das Kleine in ihrem Bauch. Elisabet wurde mit heiliger °Geistkraft erfüllt, 42und sie brach mit lauter Stimme in die Worte aus:
»Willkommen(705) bist du unter Frauen,
und willkommen ist die Frucht deines Bauches!
43Woher weiß ich, dass die Mutter meines °Herrn zu mir kommt? 44Siehe, als der Klang deines Grußes in mein Ohr drang, da hüpfte das Kleine in meinem Bauch voller Jubel. 45Glücklich ist, die °geglaubt hat, dass sich erfüllen werde, was die Lebendige zu ihr gesagt hatte.«
46Und Maria sprach:
»Meine °Seele lobt die Lebendige,
47und mein °Geist jubelt über °Gott, die mich °rettet.
48Sie hat auf die °Erniedrigung ihrer °Sklavin geschaut. Seht, von nun an werden mich alle Generationen glücklich preisen, 49denn Großes hat die göttliche Macht an mir getan,
und °heilig ist ihr Name.
50Ihr Erbarmen schenkt sie von Generation zu Generation
denen, die °Ehrfurcht vor ihr haben.
51Sie hat Gewaltiges bewirkt.
Mit ihrem Arm hat sie die auseinander getrieben,
die ihr °Herz darauf gerichtet haben,
sich über andere zu erheben.
52Sie hat Mächtige von den Thronen gestürzt und
°Erniedrigte erhöht,
53Hungernde hat sie mit Gutem gefüllt
und Reiche leer weggeschickt.
54Sie hat sich Israels, ihres Sklavenkindes, angenommen
und sich an ihre Barmherzigkeit erinnert,
55wie sie es unseren °Vorfahren zugesagt hatte,
Sara und Abraham und ihren Nachkommen für °alle Zeit.«
56Maria aber blieb mit ihr drei Monate lang zusammen. Dann kehrte sie in ihr Haus zurück.
4Die ihr in der °Gemeinschaft Christi seid, freut euch allezeit, und wiederum sage ich: Freut euch! 5Eure Güte lasst allen Menschen bekannt werden. Nah ist °der, dem ihr euer Leben anvertraut habt. 6Lasst euch nicht von Sorgen bestimmen, bringt vielmehr in jeder Lage eure Anliegen in Gebet und Bitte vor Gott, immer begleitet von Danksagung. 7Und Gottes °Friede, der höher ist als alle Vernunft, bewahre eure °Herzen und eure Gedanken in der Gemeinschaft mit Jesus Christus.
1Um Zions willen will ich nicht schweigen und um Jerusalems willen nicht ruhig sein,
bis ihre Gerechtigkeit wie ein Leuchten hervorgeht und ihre °Hilfe brennt wie eine Fackel.
2Die °fremden Völker werden deine Gerechtigkeit sehen und alle königlichen Herrschaften deinen °Glanz
und du wirst mit einem neuen Namen benannt werden, den der Mund Gottes festlegen wird.
3Du wirst eine prächtige Krone in der Hand Gottes sein,
ein königliches Band in der Hand deiner °Gottheit.
4Niemand wird dich noch ›Verlassene‹ nennen, und dein Land ›verwüstet‹, sondern du sollst heißen: ›Mein Gefallen‹ und dein Land: ›Ehefrau‹,
denn Gott hat Gefallen an dir und dein Land wird mit Gott verheiratet.
5Denn wie ein junger Mann ein Mädchen heiratet, so wird dich heiraten, wer dich erbaut.
Wie sich ein Bräutigam freut an der Braut,
so freut sich deine Gottheit an dir.








