Wir unterstützen das Projekt Perikopenrevision und stellen hier jeden Montag die neu vorgeschlagenen Texte vor.
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Predigttexte

für die nächsten Tage

ha-Schem   der Lebendige   der Eine   die Ewige   die Heilige

17Einer aus dem Volk antwortete Jesus: »Lehrer, ich habe meinen °Sohn zu dir gebracht. Er hat einen °Geist in sich, der ihn sprachlos macht. 18Wo immer er ihn packt, wirft er ihn zu Boden. Mein Sohn hat dann Schaum vor dem Mund, knirscht mit den Zähnen und wird starr. Ich habe deine °Jüngerinnen und Jünger gebeten, sie möchten ihn von dem krank machenden Geist befreien, doch sie hatten nicht die Kraft.« 19Jesus entgegnete ihnen: »Oh, ihr Mitmenschen ohne Vertrauen, wie lange werde ich bei euch sein? Wie lange werde ich euch ertragen? Bringt den Jungen zu mir.« 20Sie brachten den Jungen zu ihm. Als der Junge Jesus sah, riss der Geist ihn sofort hin und her. Er fiel auf die Erde, wälzte sich und hatte Schaum vor dem Mund. 21Jesus fragte den °Vater: »Wie lange leidet er schon daran?« Der sagte: »Von klein auf; 22schon oft hat der Geist mein Kind ins Feuer oder ins Wasser geworfen, um es zu töten. Wenn du die Macht hast, hilf uns und hab mit uns Erbarmen.« 23Jesus entgegnete ihm: »Was heißt: wenn du die Macht hast? Alles ist möglich für die, die °vertrauen24Da schrie der Vater des Kindes auf und sagte: »Ich vertraue, hilf meinem Mangel an Vertrauen.« 25Als Jesus sah, dass das Volk zusammenlief, bedrohte er den unreinen °Geist und sagte zu ihm: »Du sprachlos und taub machender °Geist, ich gebiete dir, lass den Jungen frei und belaste ihn nie wieder.« 26Da schrie der Geist auf, schüttelte den Jungen heftig und gab ihn frei. Der Junge lag wie tot da, so dass die Menge sagte: »Er ist gestorben.« 27Jesus nahm seine Hand, °ließ ihn auferstehen, und er °stand aus seiner Krankheit auf.

26Ihr alle nämlich seid Gottes °Kinder im Messias Jesus durch das Vertrauen. 27Denn alle, die ihr in den Messias hineingetauft seid, habt den Messias angezogen wie ein Kleid. 28Da ist nicht jüdisch noch griechisch, da ist nicht versklavt noch frei, da ist nicht männlich und weiblich: denn alle seid ihr einzig-einig im °Messias Jesus. 29Wenn ihr aber dem Messias angehört, dann seid ihr folgerichtig auch Abrahams Samen, erbberechtigt aufgrund der Verheißung.

1Daraufhin schickte Josua ben-Nun still und heimlich von Schittim aus zwei Männer als Spione los: »Geht, seht euch das Land an und Jericho!« Sie gingen und kamen zum Haus einer ungebundenen(123) Frau; die hieß Rahab. Dort legten sie sich hin. 2Dem König von Jericho wurde aber mitgeteilt: »Pass auf: Männer sind in der Nacht von den Israelitinnen und Israeliten hergekommen, um das Land zu durchwühlen!« 3Da ließ der König von Jericho Rahab bestellen: »Bring die Männer heraus, die zu dir gekommen sind, die, die zu deinem Haus gekommen sind – um das ganze Land zu durchwühlen, deshalb nämlich sind sie gekommen!« 4Die Frau nahm die beiden Männer und versteckte sie. Sie sagte: »Ja, sicher, die sind zu mir gekommen, die Männer. Ich wusste doch nicht, von wo die sind. 5Und als es dunkel wurde und das Stadttor zugemacht wurde, da sind die Männer rausgegangen. Ich weiß nicht, wohin die Männer gegangen sind. Verfolgt sie, ihnen nach, schnell! Dann holt ihr sie ein!« 6Rahab aber hatte die beiden auf das Dach hinaufgeführt und unter den Flachsstängeln verborgen, die sie auf dem Dach aufgestapelt hatte.
7Da verfolgten die Männer sie auf dem Weg zu den Jordanfurten. Das Stadttor wurde geschlossen, sobald die Verfolger hinausgegangen waren. 8Bevor die beiden Israeliten sich hinlegten, stieg Rahab zu ihnen auf das Dach hinauf 9und sagte zu den Männern:
»Ich weiß: Adonaj hat euch das Land gegeben und euer Schrecken hat uns überfallen; alle, die dieses Land bewohnen, vergehen vor euch. 10Ja, wir haben es gehört: Wie Adonaj die Wasser des Schilfmeeres vor euch ausgetrocknet hat, als ihr aus Ägypten auszogt, und was ihr mit Sihon und Og gemacht habt, den beiden amoritischen Königen auf der anderen Seite des Jordans: dass ihr sie nämlich der Vernichtung geweiht habt. 11Als wir davon hörten, zerschmolz unser °Herz und in keinem Menschen kam noch °Antriebskraft auf gegen euch. Ja wirklich: Adonaj , eure Gottheit, diese ist °Gott in den Himmeln von oben her und über die Erde von unten her! 12Jetzt aber gilt es: Schwört mir doch bei Adonaj – schließlich habe ich °zu euch gehalten; nun ist es an euch: haltet auch ihr, ja ihr, zu allen, die zum Haus meiner Eltern gehören, und gebt mir ein °verlässliches Zeichen, 13dass ihr meinen Vater und meine Mutter, meine Brüder und Schwestern und alle, die zu ihnen gehören, am Leben lasst und unsere °Leben aus dem Tod befreit!«
14Die Männer versprachen ihr: »Wir stehen mit unserem °Leben für euch ein, wenn ihr nur unsere Verabredung nicht weiter erzählt! So soll es sein: Wenn Adonaj uns das Land gibt, werden wir °zu dir halten – du kannst dich auf uns °verlassen15Da ließ Rahab sie an einem Seil durch das Fenster hinab, denn ihr Haus war ein Teil der Mauerwand, sie wohnte sozusagen in der Stadtmauer. 16Sie riet ihnen: »Geht ins Gebirge – sonst stoßen eure Verfolger auf euch – und haltet euch dort drei Tage lang versteckt, bis die, die euch verfolgen, °umgekehrt sind. Danach könnt ihr euren Weg gehen.«
17Die Männer sagten zu ihr: »Nur falls Folgendes geschieht, werden wir frei sein von deinem Schwur, den du uns hast schwören lassen: 18Pass auf: Wenn wir in das Land kommen, binde dieses besondere Seil, das karmesinrote, in das Fenster, durch das du uns hinuntergelassen hast. Deinen Vater, deine Mutter, deine Geschwister und alle, die zu deinem Elternhaus gehören, versammle zu dir ins Haus. 19So wird es geschehen: Wer auch immer aus der Tür deines Hauses nach draußen geht – ihr Blut komme über sie, wir aber, wir sind frei von unserem Schwur dir gegenüber. Wer auch immer aber bei dir im Haus sein wird – ihr Blut komme über uns, wenn Hand an sie gelegt wird. 20Und auch wenn du unsere Verabredung weitererzählst, werden wir frei sein von deinem Schwur, den du uns hast schwören lassen.« 21Rahab sagte: »Es soll genauso geschehen, wie ihr es gesagt habt!« Dann schickte sie die Männer weg und sie gingen. Rahab band das Karmesinseil in das Fenster.

21Jesus ging danach von dort weg und zog sich ins Gebiet von Tyrus und Sidon zurück. 22Und seht, eine kanaanäische Frau aus jener Gegend kam herbei und schrie: »Nimm dich meiner an, °auf dich höre ich! Bist du doch °Nachkomme Davids. Eine schlimme und °unheimliche Krankheit hat meine Tochter gepackt.« 23Jesus antwortete ihr mit keinem Wort. Seine Jüngerinnen und Jünger kamen dazu und baten ihn: »Befreie sie davon, denn sie schreit hinter uns her.« 24Er widersprach: »Ich bin nur zu den verlorenen Schafen aus dem Hause Israel gesandt.« 25Sie aber kam, fiel vor ihm nieder und sagte: »°Ich höre auf dich, hilf mir.« 26Er antwortete: »Es ist nicht gut, den Kindern das Brot zu nehmen und es den Hunden hinzuwerfen.« 27Und sie entgegnete: »Ja, doch ich gehöre dir und die Hunde fressen von den Krümeln, die vom Tisch der °Menschen fallen, denen sie gehören.« 28Da antwortete Jesus und sagte zu ihr: »Frau, dein °Vertrauen ist groß. Es geschehe dir, wie du willst.« Und ihre Tochter war von diesem Augenblick an geheilt.

9Wenn du aber mit deinem Mund öffentlich erklärst, dass es Jesus ist, °dem wir gehören, und mit deinem °Herzen vertraust, dass Gott ihn von den Toten °geweckt hat, dann wirst du gerettet. 10Vertrauen, das aus dem °Herzen kommt, führt zur Gerechtigkeit. Sich mit dem Mund öffentlich zu erklären, führt zur °Rettung. 11Denn die Schrift spricht: Wer auf Gott vertraut, wird nicht scheitern.
12Deshalb gibt es keinen Unterschied zwischen jüdischen und griechischen Menschen, denn die Lebendige ist Gott aller Menschen. Alle, die zu ihr rufen, haben Teil an ihrem Reichtum: 13Denn alle, die den Namen der Lebendigen anrufen, werden gerettet. 14Wie kann das geschehen? Sie können doch nur zu ihr rufen, wenn sie ihr °vertrauen. Vertrauen entwickeln können sie aber nur dann, wenn sie von ihr gehört haben. Von ihr hören können sie aber nur dann, wenn es Menschen gibt, die die Botschaft über sie verkünden. 15Verkündet werden kann sie aber nur, wenn es Menschen gibt, die dazu ausgesandt werden. So ist es geschrieben: Willkommen sind die Füße derer, die gute Nachrichten bringen. 16Aber nicht alle haben die °Freudenbotschaft angenommen. Schon Jesaja spricht: Lebendige, wer findet Vertrauen in das, was wir verkündet haben? 17Folglich erwächst °Vertrauen aus dem Hören auf die Verkündigung; das Wort des °Messias begründet, dass Menschen auf die Verkündigung hören. 18Ich frage mich allerdings, ob sie sie nicht gehört haben. O doch! In die ganze Welt ist ihre Stimme ausgezogen, bis ans Ende der Erde ihr Wort.

1Hört(259) auf mich, ihr Inseln, hört gut zu, ihr Völker in der Ferne! Gott hat mich berufen von Mutterleib an,
gedachte meines Namens, als ich noch im Leib meiner Mutter war.
2Gott hat meinen Mund wie ein scharfes Schwert gemacht, mich im Schatten der Gotteshand geborgen,
mich zu einem spitzen Pfeil gemacht, im Köcher mich verwahrt.
3Gott hat zu mir gesprochen: »Du stehst °in meinem Dienst!
Israel, durch dich will ich meine Würde zeigen!«
4Ich aber hatte mir gesagt: »Umsonst habe ich mich bemüht, für nichts und wieder nichts meine Kraft verbraucht!«
Trotzdem: Mein °Recht liegt bei Gott und der Lohn meines Tuns bei meiner Gottheit.
5Aber nun hat Gott gesprochen! Von Mutterleib an bin ich gebildet,
im Dienst Gottes zu stehen, um Jakob °zurückzuführen zu Gott, so dass Israel für Gott gesammelt wird.
Ich hatte Gewicht in Gottes Augen und meine Gottheit war meine Kraft.
6Und Gott sprach: »Zu wenig ist es, dass du °in meinem Dienst stehst, um die Stämme Jakobs aufzurichten
und die Geretteten Israels zurückzubringen,
sondern ich mache dich zum Licht der °fremden Völker, damit meine °Rettung reicht bis an die Enden der Erde.«