Wir unterstützen das Projekt Perikopenrevision und stellen hier jeden Montag die neu vorgeschlagenen Texte vor.
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Predigttexte

für die nächsten Tage

ha-Schem   der Lebendige   der Eine   die Ewige   die Heilige

13Denen, die nach ihr verlangen, kommt sie zuvor und gibt sich zu erkennen. / 14Die früh aufstehen, um sie zu suchen, haben keine Mühe: / Sie finden sie neben ihrer Türe sitzend. / 15Über Weisheit nachzudenken, ist Vollendung der Klugheit; / wer ihretwegen wach bleibt, wird schnell sorgenfrei sein. / 16Denn sie geht selbst umher und sucht, wer ihrer würdig ist, / freundlich erscheint sie jenen auf ihren Pfaden / und begegnet ihnen bei jedem Vorhaben.
17Ihr Anfang nämlich ist aufrichtiges Verlangen nach Belehrung: /

4Als viel Volk zusammengekommen war und die Bewohnerinnen und Bewohner der Städte zu ihm strömten, redete er mit Hilfe eines Vergleiches: 5»Jemand ging hinaus, die Saat zu säen. Beim Säen fiel einiges auf den Weg und wurde zertreten, und die Vögel des Himmels pickten es auf. 6Anderes fiel auf felsigen Boden und verdorrte, sobald es aufging, da es keine Feuchtigkeit fand. 7Wieder anderes fiel mitten unter Dorngestrüpp, und da dieses wuchs, wurde es erstickt. 8Ein anderer Teil fiel auf gute Erde und wuchs und brachte hundertfältige Frucht.« Er sagte es und rief: »Wer Ohren hat, zu hören, höre!«
9°Diejenigen, die von ihm lernen wollten, fragten ihn, was das für ein Vergleich wäre. 10Er antwortete: »Euch ist es gegeben, die Geheimnisse der °Königsmacht Gottes kennen zu lernen! Den Übrigen ist es gegeben, zu vergleichen, damit sie sehen, wenn sie nicht sehen, und hören, wenn sie nicht verstehen. 11Vergleicht die Saat mit dem °Wort Gottes. 12›Die auf den Weg fallen‹ : das sind die Menschen, die das Wort gehört haben. Aber dann kommt eine °diabolische Macht und nimmt das Wort aus ihren °Herzen, damit sie nicht °glauben und nicht gerettet werden. 13›Die auf den Felsen fallen‹ : das sind solche, die das Wort gehört haben und es mit Begeisterung aufnehmen, aber keine Wurzel haben. Die glauben nur für den Augenblick, im Moment der Prüfung jedoch machen sie sich davon. 14›Was ins Dorngestrüpp fällt‹ : das sind solche, die zwar gehört haben, die aber auf ihrem Weg durch Vorsorgen und Reichtum und Lebensgenüsse erstickt werden und keine Reife erlangen. 15›Was aber auf gute Erde fällt‹ : das sind die, die mit ihrem guten und liebenden °Herzen das Wort gehört haben. Sie behalten es und bringen Frucht in beharrlicher Kraft.

12Denn das °Wort °Gottes ist lebendig, wirksam und schärfer als jedes zweischneidige Schwert. Es dringt zwischen °Seele und °Geist, Gelenken und Mark hindurch und urteilt über Erwägungen und Gedanken des °Herzens. 13Kein Geschöpf ist vor Gott verborgen. Alle liegen nackt und vor Gottes Augen wie die Opfertiere offen da. Denn auf Gott hin ist unsere °Rede ausgerichtet.

6Fragt nach Gott, solange Gott gefunden werden kann,
fragt, solange Gott nahe ist.
7Wer °Übles tut, verlasse den eingeschlagenen Weg, wer Unheil wirkt, das Geplante,
und °kehre um zu Gott, so wird Gott sich liebevoll zeigen,
zu unserer °Gottheit, denn sie macht die Vergebung groß.
8Denn meine Pläne sind nicht eure Pläne und eure Wege sind nicht meine Wege, Spruch Gottes.
9Wie der Himmel höher ist als die Erde,
so sind meine Wege höher als eure Wege und meine Pläne als eure Pläne.
10Denn wie Regen und Schnee vom Himmel herabfallen und nicht dorthin °zurückkehren, sondern die Erde tränken, sie fruchtbar machen und sprießen lassen,
damit sie Samen gibt zum Säen und Brot zum Essen,
11so wird das °Wort, das aus meinem Mund hervorkommt, nicht ohne Erfolg zu mir °zurückkehren, sondern tun, was ich will,
und ihm wird gelingen, wozu ich es gesandt habe.
12Ja, ihr sollt mit Freude ausziehen und mit °Frieden geleitet werden.
Berge und Hügel sollen fröhlich sein, sollen mit euch jauchzen und alle Bäume des Feldes in die Hände klatschen.

26Jesus sprach: »Die °Gottesherrschaft ist so, wie wenn eine Person Samen auf die Erde streut, 27nachts schläft und tagsüber aufsteht, und der Same geht auf und wächst – die Person weiß nicht wie. 28Von selbst bringt die Erde Frucht, zuerst einen grünen Halm, dann eine Ähre, dann eine Ähre voller Korn. 29Sobald die Frucht ausgereift ist, legt, wer gesät hat, die Sichel an, denn die Ernte ist reif.«