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Predigttexte

für die nächsten Tage

ha-Schem   der Lebendige   der Eine   die Ewige   die Heilige

1Wir wissen doch: Wenn unser irdisches Zelt abgebrochen wird, dann bekommen wir einen Ort zum Wohnen, den Gott uns bereitet, ein nicht von Menschenhand gebautes, °Zeiten und Welten überdauerndes Haus im Himmel. 2Darum stöhnen wir laut. Wir sehnen uns danach, die himmlische Wohnung wie ein Kleid überzuziehen. 3Nur wenn wir wirklich überkleidet werden, stehen wir nicht nackt da. 4Denn während wir in diesem Zelt leben, stöhnen wir und haben es schwer. Wir wollen uns ja dieses Zelt nicht wegziehen lassen, sondern lieber das andere darüberziehen. Das, was dem Tod ausgeliefert ist, soll doch dem Leben einverleibt werden. 5Für das Leben hat Gott uns doch geschaffen und uns als Anzahlung die °Geistkraft geschenkt.
6So sind wir zu jeder Zeit zuversichtlich, wir wissen ja: Wir sind im °Körper zu Hause und wir leben in der Fremde, fern von °dem, dem wir gehören. 7Denn im °Vertrauen gehen wir unseren Weg, nicht aber in Orientierung an der sichtbaren Gestalt. 8Doch wir sind zuversichtlich und wollen viel lieber das Zuhause im Körper verlassen, um bei dem, dem wir gehören, zu Hause zu sein. 9Darum ist es für uns von größtem Wert, ihm zu gefallen, ob wir dabei zu Hause oder fern vom Zuhause sind. 10Denn wir alle müssen vor dem Gerichtssitz des °Messias erscheinen, damit jede und jeder unter uns etwas für das erhält, was wir im Laufe des °Lebens getan haben, sei es Gutes oder sei es Böses.

31Wenn aber der °Mensch in seinem °göttlichen Glanz kommt und alle °Engel mit ihm, dann wird er sich auf seinen himmlischen Richterstuhl setzen. 32Und alle °Völker werden sich versammeln und sich seinem Gericht stellen. Er wird die Menschen voneinander scheiden, wie ein Hirte die Schafe von den Böckchen trennt. 33Er wird die Schafe zu seiner Rechten aufstellen und die Böckchen zu seiner Linken. 34Dann wird die königliche Person denen zur Rechten sagen: ›Kommt heran, ihr Gesegneten °Gottes, Vater und Mutter für mich; ihr werdet in der °Welt Gottes leben, die von Anfang der Welt an für euch geschaffen wurde. 35Ich war hungrig, ihr gabt mir zu essen; ich war durstig, ihr gabt mir Wasser; ich war fremd, und ihr habt mich aufgenommen. 36Ich war nackt, ihr habt mich gekleidet; ich war krank, ihr habt mich gepflegt; ich war im Gefängnis, und ihr seid zu mir gekommen.‹ 37Dann werden ihm die Gerechten antworten: ›°Herr, wann haben wir dich hungern sehen und dir zu essen gegeben, oder durstig, und gaben dir Wasser? 38Wann haben wir dich in der Fremde gesehen, und haben dich aufgenommen, oder nackt und haben dich gekleidet? 39Wann haben wir dich krank oder im Gefängnis gesehen und sind zu dir gekommen?‹ 40Und die königliche Person wird ihnen antworten: ›Wahrhaftig, ich sage euch, alles, was ihr für eines dieser meiner geringsten Geschwister getan habt, habt ihr für mich getan‹. 41Dann wird sie zu denen zur Linken sagen: ›Geht fort von mir, ihr seid fern von Gott; geht in das endlose Feuer, das von Gott für den °Teufel und die, die ihm dienen, bestimmt ist. 42Ich war hungrig, und ihr gabt mir nicht zu essen, ich war durstig, ihr gabt mir kein Wasser. 43Ich war fremd, und ihr nahmt mich nicht auf, ich war nackt, und ihr habt mich nicht gekleidet, ich war krank und im Gefängnis, und ihr habt euch nicht um mich gekümmert.‹ 44Dann werden auch sie antworten: ›°Herr, wann haben wir dich hungrig oder durstig oder fremd oder nackt oder krank oder gefangen gesehen und haben dich nicht °versorgt?‹ 45Dann wird der himmlische Mensch ihnen antworten: ›Wahrhaftig, ich sage euch, alles, was ihr für eine oder einen von diesen Geringsten nicht getan habt, habt ihr auch für mich nicht getan.‹ 46Und sie werden in die °endlose Strafe fortgehen, die Gerechten aber ins °ewige Leben.«

1Die unsicher sind in ihrem °Vertrauen, nehmt in eure Mitte, damit es nicht zu Auseinandersetzungen über unterschiedliche Vorstellungen kommt. 2Die einen vertrauen darauf, alles essen zu können, die Unsicheren aber essen nur Gemüse. 3Wer isst, sollte die, die nicht essen, nicht verurteilen und wer nicht isst, sollte die, die essen, nicht verurteilen, denn Gott hat sie angenommen. 4Du, wie kommst du dazu, den Sklaven eines anderen zu verurteilen? Ob er steht oder fällt, hängt von dem °Herrn ab, dessen Eigentum er ist. Er wird stehen, denn der Herr hat die Macht, ihn standhalten zu lassen. 5Die einen machen Unterschiede zwischen den Tagen, andere sehen alle Tage gleich an. Jeder und jede soll zur eigenen Überzeugung stehen! 6Wer einen Tag besonders schätzt, tut dies doch aus Achtung vor der Lebendigen. Die essen, essen aus Achtung vor der Lebendigen, denn sie danken Gott für das, was sie essen. Die nicht essen, verzichten aus Achtung vor der Lebendigen darauf und sagen Gott ebenso Dank dafür. 7Niemand von uns lebt für sich selbst, niemand stirbt für sich selbst. 8Leben wir, so gehört unser Leben dem °Lebendigen. Sterben wir, so gehört unser Sterben dem Lebendigen. Ob wir leben oder sterben, wir gehören zum Lebendigen. 9Denn der °Messias ist gestorben und lebendig geworden, damit sich Gottes Macht über Tote und Lebende erweise. 10Du, warum urteilst du über deine Schwester? Oder du – warum verachtest du deinen Bruder? Wir alle werden einmal vor den Gerichtssitz Gottes treten müssen. 11Denn es ist geschrieben: So wahr ich lebe, spricht die Lebendige: Jedes Knie wird sich vor mir beugen und jede Zunge wird Gott preisen.
12Also wird jede und jeder von uns Rechenschaft über das eigene Leben vor Gott ablegen müssen. 13Wir sollten damit aufhören, uns gegenseitig zu ver urteilen. Nehmt euch vielmehr vor, euch dem Bruder nicht in den Weg zu legen, die Schwester nicht zu Fall zu bringen.

1Der Mensch, geboren von einer Frau, kurz an Tagen und satt an Unrast.
2Wie eine Blume geht er auf und welkt,
flieht wie ein Schatten und hat keinen Bestand.
3Doch noch über den hältst du deine Augen auf
und mich bringst du ins Gericht mit dir.
4Wer gäbe es, dass rein aus unrein kommt,
kein Einziger, keine Einzige!
5Wenn die Tage eines Menschen fest beschlossen sind,
liegt die Zahl seiner Monate bei dir;
du hast seine Grenzen markiert und er überschreitet sie nicht.
6Blick weg von ihm und er könnte aussetzen,
dass er sich wie ein Tagelöhner seines Tages freuen kann.
7Ja, für einen Baum gäbe es Hoffnung;
wenn er abgehauen ist, kann er wieder ausschlagen
und seine Triebe setzen nicht aus.
8Wenn auch seine Wurzel in der Erde alt wird
und sein Stumpf im Erdstaub abstirbt,
9so lässt er doch vom Duft des Wassers wieder sprossen,
bringt einen Zweig hervor als ein junges Reis.
10Doch stirbt ein Mann, liegt er kraftlos da,
scheidet hin ein Mensch – wo ist er dann?
11Mögen Wasser aus dem Meer verschwinden,
mag auch ein Fluss versiegen und vertrocknen,
12aber Menschen liegen und °stehen nicht wieder auf,
bis der Himmel nicht mehr existiert, erwachen die nicht
und rütteln sich nicht auf aus ihrem Schlaf.
13Wer gäbe es, dass du mich in der Unterwelt verborgen hieltest,
mich verstecktest, bis dein Wutschnauben sich wendet,
dass du mir eine Markierung setztest und meiner gedächtest!
14Wenn ein Mann stirbt, lebt er dann wieder auf?
Alle Tage harrte ich meines Dienstes, bis meine Ablösung käme.
15Du riefest und ich würde dir antworten,
nach dem Werk deiner Hände trügest du Verlangen.
16Ja, jetzt zähltest du meine Schritte,
wachtest nicht über meine Verfehlung,
17versiegelt wäre im Beutel meine °Sünde
und zugekittet hättest du meine Verschuldung!

1Er gab ihnen einen Vergleich dafür, wie notwendig es ist, allezeit zu beten und nicht müde zu werden. 2Er sagte: »In einer Stadt lebte ein Richter, der weder °Gott °fürchtete noch einen Menschen achtete. 3Auch eine Witwe lebte in jener Stadt; die kam immer wieder zu ihm und sagte: ›Verschaffe mir °Recht gegenüber meinem Gegner‹ ! 4Eine Zeit lang wollte der Richter nicht. Dann aber sagte er sich: ›Wenn ich auch Gott nicht fürchte und keinen Menschen achte, 5werde ich doch dieser Witwe Recht verschaffen, weil sie mich belästigt; sonst kommt sie noch am Ende und schlägt mich ins Gesicht.‹ 6Da sagte °er mit großer Autorität: »Hört, was der ungerechte Richter sagt. 7Aber Gott sollte den Auserwählten, die Tag und Nacht zu Gott schreien, kein Recht schaffen und für sie keinen langen Atem haben? 8Ich sage euch: Gott wird ihnen Recht schaffen in kurzer Zeit! Wird der °Mensch nun bei seinem Kommen °Glaubenstreue finden auf der Erde?«

8Dem °Boten der °Gemeindeversammlung in Smyrna schreibe: Dies sagt der Erste und der Letzte, der tot war und lebendig wurde. 9Ich kenne deine Bedrängnis und Armut – aber reich bist du – und die Gotteslästerung derjenigen, die sich als jüdisch ausgeben, ohne es zu sein, sondern eine °Versammlung des Satans sind. 10Fürchte nichts, was du erleiden wirst! Da! der °Teufel will einige von euch ins Gefängnis werfen, damit ihr geprüft werdet. Ihr werdet zehn Tage Bedrängnis haben. Sei °treu bis zum Tod, und ich werde dir den Kranz des Lebens geben! 11Wer ein Ohr hat, höre, was die °Geistkraft den Gemeindeversammlungen sagt! Wer sich nicht unterkriegen lässt, wird vom zweiten Tod nicht angetastet.

12Alles nun, das ihr wollt, das euch die Leute tun, tut es ihnen ebenso. Das sagen die °Tora und die prophetischen Schriften. 13Tretet ein durch das enge Tor! Denn weit ist das Tor und breit der Weg, der in den Untergang führt. Viele gehen diesen Weg. 14Wie eng ist das Tor und wie schmal der Weg, der ins Leben führt! Wenige finden ihn. 15Hütet euch vor den Menschen, deren Prophezeiungen Lügen sind! Sie kommen zu euch in Schaffelle gekleidet, aber innen sind sie raubgierige Wölfe. 16An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen! Können Weintrauben denn von Dornhecken gesammelt werden? Oder Feigen von Disteln? 17Jeder gute Baum trägt gute Früchte. Aber ein kranker Baum trägt schlechte Früchte. 18Ein guter Baum kann keine schlechten Früchte geben und ein kranker Baum keine guten. 19Jeder Baum, der keine gute Frucht gibt, wird gefällt und ins Feuer geworfen. 20Also, an ihren Früchten werdet ihr sie erkennen!

1Deshalb hast du keine Entschuldigung, Mensch, wer auch immer du bist, wenn du über andere urteilst. Mit deinem Urteil verurteilst du dich selbst. Denn du tust doch genau dasselbe, auch wenn du es verurteilst. 2Wir wissen doch, dass sich Gottes Urteil über diejenigen, die so handeln, allein an der Wahrheit misst. 3Bildest du dir etwa ein, Mensch, dass ausgerechnet du Gottes Urteil entgehen kannst, wenn du dasselbe tust wie die, deren Handeln du verurteilst? 4Oder nimmst du die Fülle der göttlichen Güte nicht ernst, die Geduld und Großherzigkeit? Weißt du nicht, dass es allein die Freundlichkeit Gottes ist, die dich dazu bewegen kann, dein °Leben zu verändern? 5Doch weil du so starrsinnig bist und dein °Herz sich nicht zur °Umkehr bewegen lässt, sorgst du selbst dafür, dass sich reichlich Zorn anhäuft bis zum Tag des Zorns, der Offenbarung des gerechten Gerichts Gottes. 6Gott gibt allen zurück, wie es ihrer Lebenspraxis entspricht: 7°Ewig lebendiges Leben denen, die mit ausdauerndem Mut daran festhalten, das Gute zu tun – ein Leben im °göttlichen Lichte zu führen, sich an der Wertschätzung und Unvergänglichkeit Gottes auszurichten. 8Leidenschaftlicher Zorn richtet sich gegen die, die aus Eigennutz und weil sie die Wahrheit nicht gelten lassen, dem Unrecht gehorchen. 9Schrecken und Angst wird alle °Menschen erfassen, die in ihrem Leben Bösem Gestalt geben, die jüdischen zuerst und dann auch die griechischen. 10Die °Klarheit Gottes, Wertschätzung und °Frieden umfangen alle, die das Gute verwirklichen, jüdische Menschen zuerst und dann auch griechische. 11Denn bei Gott gibt es keine Privilegien.

23Da erreichte mich das °Wort des Lebendigen: 24°Mensch, sprich zu ihm: Du bist ein Land, das nicht gereinigt wurde, das nicht beregnet wurde am Tag der Verwünschung. 25Die Verschwörung seiner Propheten und Prophetinnen in seiner Mitte ist wie ein brüllender Löwe, der Beute reißt. °Menschen verschlangen sie, Besitz und Kostbarkeiten nahmen sie an sich und sie machten die Witwen in seiner Mitte zahlreich. 26Seine Priester taten meiner °Weisung Gewalt an und entweihen meine Heiligtümer. Zwischen Heiligem und Profanem unterschieden sie nicht, den Unterschied zwischen °unrein und °rein taten sie nicht kund und vor meinen Sabbaten verschlossen sie ihre Augen, so dass ich in ihrer Mitte entwürdigt wurde. 27Die Fürsten und Fürstinnen in seiner Mitte waren wie Wölfe, die Beute reißen um Blut zu vergießen, um °Leben zu verderben und um unrechten Gewinn zu erwerben. 28Seine Propheten und Prophetinnen übertünchten es, indem sie Trug schauten und Lüge wahrsagten, indem sie sprachen: »So spricht der Lebendige, mächtig über allen«, doch, der Lebendige hatte nicht gesprochen. 29Das °Volk des Landes verübte Gewalttat und beging Raub. Den °elenden und armen Menschen missbrauchten sie und die Fremden misshandelten sie gegen das °Recht. 30Ich suchte unter ihnen eine, die eine Mauer baut, und die vor mir in die Bresche tritt für das Land, damit es nicht zugrunde geht – jedoch fand ich keine. 31Darum schüttete ich über sie meine Verwünschung, im Feuer meines überkochenden Zorns vernichtete ich sie. Ihren Lebenswandel ließ ich auf sie zurückfallen. Ausspruch des Lebendigen, mächtig über allen.

1In dieser Stunde kamen Leute zu ihm, die ihm von Männern und Frauen aus Galiläa berichteten, deren Blut Pilatus mit ihren °Opfergaben vermischt hatte. 2Er antwortete: »Meint ihr, dass diese °sündiger gewesen seien als alle in Galiläa, weil sie so etwas erleiden mussten? 3Nein, sage ich euch. Wenn ihr nicht °umkehrt, werdet ihr alle auch so zugrunde gehen. 4Oder jene 18, auf die der Turm von Schiloach stürzte und sie tötete – meint ihr, dass sie schuldiger gewesen seien als alle Menschen, die in Jerusalem wohnen? 5Nein! Ich sage euch: Wenn ihr nicht umkehrt, werdet ihr genauso zugrunde gehen.«
6Er ließ sie vergleichen: »Es hatte jemand einen Feigenbaum, der in seinem Weinberg gepflanzt war; und er kam immer wieder, um an ihm nach Frucht zu suchen. Er fand aber keine. 7Da sprach er zum Winzer: ›Es sind schon drei Jahre, dass ich komme, um nach Früchten an diesem Feigenbaum zu suchen, und nichts finde. 8So hau ihn um! Wozu nimmt er der Erde Kraft?‹ Er erhielt als Antwort: ›°Herr, lass ihn noch dieses Jahr, bis ich den Boden ringsum gegraben und Dünger gegeben habe, 9dann könnte er künftig doch noch Frucht tragen. Wenn aber nicht, lass ihn umhauen.‹«

14Dem °Boten der °Gemeindeversammlung in Laodizea schreibe: Dies sagt der °Amen, der °treue und wahrhaftige Zeuge, der Anfang von Gottes Schöpfung. 15Ich kenne deine Taten: Du bist weder kalt noch warm. Du solltest kalt oder warm sein. 16So: Weil du lauwarm bist, nicht warm und nicht kalt, werde ich dich aus meinem Mund herauswürgen. 17Denn du sagst: Reich bin ich und habe Reichtum erworben und leide an nichts Mangel, und weißt nicht, dass du elend und mitleidbedürftig bist, arm und blind und nackt. 18Ich rate dir, kaufe Gold von mir, aus dem Feuer heraus gebrannt, damit du reich wirst, und weiße Kleider, damit du dich bekleidest und die Schande deiner Nacktheit nicht öffentlich wird, und Augensalbe, um deine Augen zu salben, damit du siehst. 19Ja, alle, die ich liebe, strafe und züchtige ich! Streng dich an und °kehre um! 20Da! ich stehe an der Tür und klopfe: Wenn du meine Stimme hörst und die Tür öffnest, werde ich auch zu dir hineingehen und mit dir essen und du mit mir. 21Wer sich nicht unterkriegen lässt, darf mit mir auf meinem Thron sitzen, wie auch ich mich nicht habe unterkriegen lassen und mich zu meinem °Ursprung mit auf den Thron gesetzt habe. 22Wer ein Ohr hat, höre, was die °Geistkraft den Gemeindeversammlungen sagt!«

10Hört das °Wort Gottes, ihr Obersten von Sodom! Lauscht auf die °Weisung unserer °Gottheit, Volk von Gomorra!
11Was soll ich mit der Menge eurer °Schlachtopfer, sagt Gott. Satt habe ich die °Brandopfer der Widder und das Fett der Mastkälber; und auf das Blut junger Stiere, Lämmer und Böcke habe ich keine Lust!
12Wenn ihr kommt, um mein Gesicht zu sehen: Wer hat von euch gefordert, meine Vorhöfe zu zertrampeln?
13Hört auf, eine Heuchelgabe zu bringen, gräulicher Opferrauch ist sie für mich! An Neumond und Sabbat ruft ihr Zusammenkünfte aus, ich halte Frevel und Festlichkeit nicht aus!
14Eure Neumondfeste und eure Festversammlungen sind °mir verhasst,
sie sind mir zur Last geworden; ich bin's müde, sie zu ertragen.
15Während ihr eure Hände ausbreitet, verberge ich meine Augen vor euch, auch wenn ihr noch so viel betet, ich höre es nicht.
Eure Hände sind voll Blut. 16Wascht euch, reinigt euch!
Schafft eure bösen Taten aus meinen Augen; lasst das Böse!
17Lernt Gutes zu tun! Sucht das °Recht! Kontrolliert die Gewalttäter!
Verhelft dem Waisenkind zum Recht! Prozessiert für die Witwe!