Wir unterstützen das Projekt Perikopenrevision und stellen hier jeden Montag die neu vorgeschlagenen Texte vor.
Viel Freude beim Erproben!

Weitere Informationen: Perikopenrevision – das unterstützen wir gern

Predigttexte

für die nächsten Tage

ha-Schem   der Lebendige   der Eine   die Ewige   die Heilige

1Da erreichte mich das Wort des Lebendigen: 2Was ist mit euch los, dass ihr über das Land Israel dieses Sprichwort zum Besten gebt: »Die Eltern essen saure Trauben, und den Kindern werden die Zähne stumpf«? 3So wahr ich lebe – Ausspruch des Lebendigen, °mächtig über allen –, dieses Sprichwort soll bei euch in Israel nicht mehr in den Mund genommen werden!
4Seht doch! Jedes °Menschenleben gehört mir, das Leben der Eltern wie das Leben der Kinder – mir gehört es. Das Leben, das °sich verfehlt, wird zugrunde gehen.
5Ein °gerechter Mensch ist, wer °Recht und °Gerechtigkeit verwirklicht: 6Er hält keine Opfermahlzeiten auf den Bergen. Er richtet seine Augen nicht auf die Truggottheiten des Hauses Israel. Die Frau seines Nächsten °entwürdigt er nicht. Einer Frau, die ihre Menstruation hat, nähert er sich nicht. 7Eine gerechte Person beutet niemanden aus. Das Pfand gibt sie denjenigen zurück, die ihr etwas schulden. Sie reißt nichts an sich, was ihr nicht gehört. Vom eigenen Brot gibt sie den Hungrigen. Nackte bekleidet sie.
8Sie verleiht nicht gegen Zins und nimmt keine Wucherpreise. Vom Unrecht hält sie sich fern. °Zuverlässig schafft sie °Recht zwischen den Menschen. 9Sie[FN_]18,9Ps 10Sie bekommt nun ein Kind, eine verbrecherische Person. Es vergießt Blut, und – wehe! – begeht mehrere der genannten Verfehlungen. 11Sie tat das alles nicht, es aber hält Opfermahlzeiten auf den Bergen. Die Frau des Nächsten entwürdigt es. 12°Arme und °Bedürftige beutet es aus. Es reißt an sich, was ihm nicht gehört. Das Pfand gibt es nicht zurück. Auf die Truggottheiten richtet es seine Augen. Es verachtet, was heilig ist. 13Es verleiht gegen Zins und nimmt Wucherpreise. Wird es lebendig bleiben? Es wird nicht lebendig bleiben, weil es verachtet hat, was heilig ist. Es wird getötet werden, was es getan hat, wird auf es selbst zurückfallen!
14Diese verbrecherische Person, sie bekommt nun ein Kind, das sieht alle °Verfehlungen von Vater oder Mutter, die sie begangen haben. Sohn oder Tochter sehen es – und handeln nicht so: 15Sie halten keine Opfermahlzeiten auf den Bergen. Sie richten ihre Augen nicht auf die Truggottheiten des Hauses Israel. Die Frau ihres Nächsten °entwürdigen sie nicht. 16Sie übervorteilen niemanden. Sie nehmen kein Pfand. Sie reißen nichts an sich, was ihnen nicht gehört. Von ihrem Brot geben sie den Hungrigen. Nackte bekleiden sie. 17Die °Armen schonen sie. Sie nehmen weder Zins noch Wucherpreise. Sie verwirklichen mein °Recht und folgen meinen Bestimmungen. Sie werden nicht sterben wegen der Sünde ihrer Eltern – sie werden lebendig bleiben! 18Ihre Eltern aber – weil sie gewalttätig gehandelt und an sich gerissen haben, was Bruder oder Schwester gehörte, und getan haben, was nicht gut ist inmitten ihres Volkes – sie werden wegen ihrer °Schuld zugrunde gehen!
19Daraufhin fragt ihr: »Warum wird das Kind nicht für die Schuld der Eltern verantwortlich gemacht?« Weil Sohn oder Tochter °Recht und °Gerechtigkeit verwirklicht haben! Sie haben alle meine Bestimmungen bewahrt und ihnen entsprechend gehandelt. Sie werden lebendig bleiben! 20Das °Leben, das sich
verfehlt, wird zugrunde gehen. Die nachfolgende Generation aber wird nicht für die °Schuld der Vorfahren verantwortlich gemacht, die Vorfahren werden nicht für die Schuld der nachfolgenden Generation verantwortlich gemacht! Eine °Person, die gerecht handelt, erfährt ihre Gerechtigkeit, einer °Person, die ungerecht handelt, widerfährt ihre Ungerechtigkeit. 21Wenn nun ein °ungerechter Mensch sich von den begangenen °Verfehlungen abwendet und alle meine Bestimmungen bewahrt und Recht und Gerechtigkeit verwirklicht – er wird lebendig bleiben und nicht zugrunde gehen! 22All die begangenen °Rechtsbrüche werden ihm nicht zur Last gelegt werden. Um der verwirklichten °Gerechtigkeit willen wird er lebendig bleiben! 23Glaubt ihr etwa, dass mir mehr am Tod eines °ungerechten Menschen liegt – Ausspruch der Lebendigen, °mächtig über allen –, als daran, dass er oder sie sich von ihrer bisherigen Lebensweise °abwenden und lebendig bleiben?
24Wenn nun ein °gerechter Mensch sich vom gerechten Handeln abwendet und Unrecht tut und verachtet, was heilig ist, wie es ein °ungerechter Mensch tut – wird er lebendig bleiben? Keine der gerechten Taten wird berücksichtigt werden. Wegen des eigenen untreuen Verhaltens und der begangenen °Verfehlung wird dieser Mensch zugrunde gehen.
25Daraufhin sagt ihr: »Das Vorgehen °der Gottesmacht ist unberechenbar!« Hört doch endlich, Haus Israel! Meint ihr wirklich, dass mein Vorgehen unberechenbar ist? Ist es nicht vielmehr so, dass euer Vorgehen unberechenbar ist? 26Wenn eine °gerechte Person sich vom gerechten Handeln abwendet und Unrecht tut – sie wird dadurch zugrunde gehen. Wegen des begangenen Unrechts wird sie zugrunde gehen. 27Wenn eine °ungerechte Person sich von der begangenen Verfehlung abwendet und °Recht und °Gerechtigkeit verwirklicht – sie wird ihre Lebendigkeit bewahren! 28Sie ist einsichtig und wendet sich von allen begangenen Rechtsbrüchen ab – sie wird lebendig bleiben und nicht zugrunde gehen.
29Daraufhin sagt das Haus Israel: »Das Vorgehen der Gottesmacht ist unberechenbar!« Meint ihr wirklich, dass mein Vorgehen unberechenbar ist, Haus Israel? Ist es nicht vielmehr so, dass euer Vorgehen unberechenbar ist? 30Deshalb werde ich jeden und jede von euch nach der eigenen Lebensweise °beurteilen, Haus Israel – Ausspruch der Lebendigen, mächtig über allen. °Kehrt um, wendet euch ab von all euren Rechtsbrüchen! Dann wird es für euch keinen Anlass mehr geben, in °Schuld hineinzustolpern! 31Werft alle Rechtsbrüche von euch, durch die ihr eure Gemeinschaft °zerbrochen habt, und schafft euch ein neues °Herz und neue °Geistkraft! Warum wollt ihr zugrunde gehen, Haus Israel? 32Nein, mir liegt nichts am Tod derer, die dem Tod verfallen sind – Ausspruch der Lebendigen, mächtig über allen. Kehrt um und lebt!

1Es kamen immer wieder alle, die beim Zoll beschäftigt waren und zu den °Sündern gezählt wurden, um ihn zu hören. 2Die Angehörigen der pharisäischen Glaubensrichtung und die Schriftgelehrten murrten und sagten: »Der akzeptiert ja °sündige Leute und isst mit ihnen!« 3Jesus aber gab ihnen folgenden Vergleich: 4»Gibt es jemanden unter euch, der 100 Schafe hat, und wenn er eines von ihnen verliert, nicht die 99 in der Wildnis zurücklässt, um dem Verlorenen nachzugehen, bis er es findet? 5Und wenn er es gefunden hat, so setzt er es voll Freude auf seine Schultern. 6Zu Hause ruft er seine Freunde und die Nachbarschaft zusammen und sagt ihnen: ›Freut euch mit mir: Ich habe mein Schaf gefunden, das verloren war!‹ 7Ich sage euch: Vergleicht! Wird im Himmel Freude sein über einen °Sünder, der umkehrt, oder über 99 Gerechte, die eine °Umkehr nicht nötig haben?
8Oder: Gibt es eine Frau, die zehn Silberstücke hat und eins davon verliert, die nicht eine Lampe anzündet und das Haus mit dem Besen kehrt und sorgfältig durchsucht, bis sie das Geldstück findet? 9Und wenn sie es gefunden hat, ruft sie ihre Freundinnen und die Nachbarschaft zusammen und sagt: ›Freut euch mit mir: Ich habe das Silberstück, das ich verloren hatte, wieder gefunden!‹ 10Ich sage euch: Genauso wird bei den °Engeln Gottes Freude sein über eine sündige Person, die °umkehrt
11Er sprach: »Ein Mann hatte zwei °Söhne. 12Der jüngere von ihnen sagte zum °Vater: ›Vater, gib mir den Teil des Vermögens, der mir zusteht.‹ Und er verteilte seine Habe an sie. 13Bald danach nahm der jüngere Sohn alles mit sich und zog in ein fernes Land. Dort verschleuderte er sein Vermögen und lebte in Saus und Braus. 14Nachdem er aber all das Seine durchgebracht hatte, kam ein gewaltiger Hunger in jenes Land, und er begann, Not zu leiden. 15Er zog los und begab sich in die Abhängigkeit eines Bürgers jenes Landes, und der schickte ihn auf die Felder, seine Schweine zu hüten. 16Er hätte sich unheimlich gern satt gegessen an den Schoten des Johannisbrotbaums, die die Schweine fraßen, aber niemand gab ihm davon. 17Da ging er in sich und sagte: So viele Tagelöhner und Tagelöhnerinnen meines Vaters haben Brot im Überfluss – und ich komme hier um vor Hunger! 18Ich °stehe auf, wandere zu meinem Vater und sage zu ihm: ›Vater, ich habe °gesündigt gegen den Himmel und vor dir. 19Ich bin nicht mehr wert, dein Sohn zu heißen. Mach' mich zu einem deiner Tagelöhner!‹ 20Er °stand auf und ging zu seinem Vater. Schon von ferne sah ihn sein Vater kommen, und Mitleid regte sich in ihm, und er eilte ihm entgegen, fiel ihm um den Hals und küsste ihn. 21Der Sohn sprach zu ihm: ›Vater, ich habe °gesündigt gegen den Himmel und vor dir. Ich bin nicht mehr wert, dein Sohn zu heißen.‹ 22Der Vater aber sagte zu seinen °Sklaven und Sklavinnen: ›Schnell, bringt das beste Kleid her und zieht es ihm an, steckt ihm einen Ring an die Hand und Sandalen an die Füße! 23Holt das Mastkalb und schlachtet es, lasset uns essen und fröhlich sein! 24Denn dieser, mein Sohn, war tot und ist wieder lebendig, er war verloren und ist gefunden!‹ Und sie begannen sich zu freuen.
25Sein älterer Sohn aber war auf dem Feld. Als er heimkam und sich dem Haus näherte, hörte er Singen und Tanzschritte. 26Er rief einen der jungen Sklaven und fragte ihn, was denn sei. 27Der aber sagte ihm: ›Dein Bruder ist gekommen, und dein Vater ließ das Mastkalb schlachten, weil er ihn gesund wieder erhalten hat!‹ 28Da wurde der Bruder wütend und wollte nicht hineingehen. Sein Vater aber kam heraus und lud ihn ein. 29Er antwortete aber seinem Vater: ›Siehe, ich °diene dir schon so viele Jahre und habe nie ein °Gebot von dir übertreten, und nie hast du mir einen Bock gegeben, damit ich mit meinen Freunden fröhlich wäre. 30Nun aber kommt dein Sohn, der deine Habe mit Unzüchtigen verfressen hat, und du lässt für ihn das Mastkalb schlachten!‹ 31Er sagte zu ihm: ›Kind, du warst alle Zeit mit mir zusammen, und alles, was mir gehört, gehört auch dir. 32Nun ist es Zeit, sich zu freuen und fröhlich zu sein, weil dein Bruder, der tot war, lebendig ist. Er war verloren und ist gefunden!‹«

12Ich danke dem, der mir Kraft gegeben hat, dem °Christos Jesus, °unter dessen Weisung und Schutz wir stehen, dass er mich als °vertrauenswürdig erachtet und mich zur °Vermittlung seiner Botschaft bestimmt hat – 13mich, der ich doch vorher ein Lästerer war, ein Verfolger und frecher Übeltäter. Aber ich wurde begnadigt, weil ich aus Unwissenheit treulos gehandelt hatte. 14In überreichem Maß verschenkte der, °dem wir gehören, °herzlichstes Wohlwollen und eröffnete ein Leben in °Treue und aktivem liebevollen Dienst in der Gemeinschaft des °Christos Jesus. 15Auf dieses Wort ist °Verlass und es verdient aus ganzem Herzen angenommen zu werden: Der °Christos Jesus ist in die Welt gekommen, um °sündige Menschen zu retten.
Von den Sündern bin ich der erste, 16habe aber deshalb Begnadigung erfahren, damit der Christos Jesus an mir als erstem seine ganze Langmut beweisen konnte. So sollte ich ein Modell werden für die, die in Zukunft auf ihn °vertrauen, auf dass sie das °ewige Leben erhalten.
17Dem König über alle °Zeiten, der unvergänglichen, unsichtbaren, einzigen °Gottheit, sei Ehre und °Ruhm für °immer und alle Zeiten. Amen.

1Das missfiel Jona sehr und er entbrannte. 2Er warf sich vor Adonaj hin und sagte: »Ach! Adonaj! Waren das nicht meine Gedanken, als ich noch in meiner Heimat war? Genau deshalb wollte ich nach Tarschisch fliehen, denn ich wusste, dass du ein gnädiger und barmherziger °Gott bist, mit langem Atem und reich an °Freundlichkeit. Du überlegst es dir wegen des Unheils noch einmal anders. 3Jetzt Adonaj – nimm mein °Leben von mir, denn ich ziehe meinen Tod meinem Leben vor.« 4Adonaj sprach: »Ist es gerechtfertigt, dass du entbrannt bist?« 5Jona ging hinaus aus der Stadt und ließ sich östlich der Stadt nieder, machte sich dort eine Laubhütte und setzte sich unter ihr in den Schatten, bis dass er sähe, was in der Stadt geschehen würde.
6Da bestimmte Adonaj, die °Gottheit, einen Strauch, eine Rizinuspflanze(371). Der wuchs über Jona, um seinem Kopf Schatten zu spenden, um ihn aus seinem Missmut herauszureißen. Jona freute sich sehr über den Strauch. 7Doch die Gottheit bestimmte einen Wurm, der, als die Morgenröte am folgenden Tag aufstieg, den Strauch stach, so dass er verwelkte. 8Und als die Sonne aufging, bestimmte °Gott einen heißen °Ostwind. Die Sonne brannte auf Jonas Kopf, so dass ihm schummrig wurde und er sich wünschte, dass seine °Lebenskraft ersterbe. Er sagte: »Mein Tod wäre besser als mein Leben.« 9Darauf sagte Gott zu Jona: »Ist es gerechtfertigt, dass du wegen des Strauches entbrannt bist?« Jona erwiderte: »Ja! Es ist gerechtfertigt, dass ich entbrannt, ja tödlich beleidigt bin.« 10Adonaj sprach zu Jona: »Dich bekümmert der Strauch, mit dem du keine Mühe hattest und den du nicht großgezogen hast, der innerhalb einer Nacht entstand und innerhalb einer Nacht zugrunde ging. 11Ich jedoch – sollte ich nicht bekümmert sein wegen Ninive, der riesigen Stadt, in der es mehr als 120.000 Menschen gibt, die nicht zwischen rechts und links zu unterscheiden vermögen, und außerdem viel Vieh?«

1Es kamen immer wieder alle, die beim Zoll beschäftigt waren und zu den °Sündern gezählt wurden, um ihn zu hören. 2Die Angehörigen der pharisäischen Glaubensrichtung und die Schriftgelehrten murrten und sagten: »Der akzeptiert ja °sündige Leute und isst mit ihnen!« 3Jesus aber gab ihnen folgenden Vergleich: 4»Gibt es jemanden unter euch, der 100 Schafe hat, und wenn er eines von ihnen verliert, nicht die 99 in der Wildnis zurücklässt, um dem Verlorenen nachzugehen, bis er es findet? 5Und wenn er es gefunden hat, so setzt er es voll Freude auf seine Schultern. 6Zu Hause ruft er seine Freunde und die Nachbarschaft zusammen und sagt ihnen: ›Freut euch mit mir: Ich habe mein Schaf gefunden, das verloren war!‹ 7Ich sage euch: Vergleicht! Wird im Himmel Freude sein über einen °Sünder, der umkehrt, oder über 99 Gerechte, die eine °Umkehr nicht nötig haben?
8Oder: Gibt es eine Frau, die zehn Silberstücke hat und eins davon verliert, die nicht eine Lampe anzündet und das Haus mit dem Besen kehrt und sorgfältig durchsucht, bis sie das Geldstück findet? 9Und wenn sie es gefunden hat, ruft sie ihre Freundinnen und die Nachbarschaft zusammen und sagt: ›Freut euch mit mir: Ich habe das Silberstück, das ich verloren hatte, wieder gefunden!‹ 10Ich sage euch: Genauso wird bei den °Engeln Gottes Freude sein über eine sündige Person, die °umkehrt

18Wer ist Gott wie du? °Schuld vergebend dem Rest des Gottesvolkes, vorübergehend an dessen °Verfehlung! Gott hält nicht für immer fest am Zorn, denn Wohlgefallen an °Güte hat Gott.
19Gott wird sich wieder über uns erbarmen, wird unsere °Schandtaten niedertreten, und du wirst in die Tiefen des Meeres werfen all ihre °Sünden.
20Du wirst Jakob °Treue erweisen und Abraham °Güte, wie du unsern Vorfahren geschworen hast seit den Tagen der Frühzeit.