Bibeltext

Predigttexte

für die nächsten Tage

30Sie sagten zu ihm: »Was tust du nun für ein Wunderzeichen, damit wir es sehen und dir glauben? Was bewirkst du? 31Unsere °Eltern haben in der Wüste das Manna gegessen, wie geschrieben steht: ›Brot vom Himmel wurde ihnen zu essen gegeben.‹« 32Da sagte Jesus zu ihnen: »Amen, amen, ich sage euch: Nicht Mose hat euch das Brot vom Himmel gegeben, sondern °Gott ernährt euch und gibt euch das wahre Brot vom Himmel. 33Denn das Brot Gottes ist der, der vom Himmel herabsteigt und der Welt Leben gibt.« 34Da sagten sie zu ihm: »°Rabbi, gib uns allezeit dieses Brot!« 35Jesus sagte ihnen: »Ich bin das Brot des Lebens; alle, die zu mir kommen, werden nie mehr hungrig sein, und alle, die an mich glauben, werden niemals mehr durstig sein.

1Haltet fest an der Geschwisterliebe! 2Vergesst nicht die Gastfreundschaft, denn durch sie haben einige, ohne es zu wissen, °Abgesandte Gottes beherbergt.
3Gedenkt der Gefangenen als Mitgefangene, und gedenkt der Misshandelten, weil ihr auch noch in euren °Körpern lebt.

1Elija, der Tischbiter, der in Gilead ansässig geworden war, sagte zu Ahab: »So wahr die Ewige, die Gottheit Israels, in deren Dienst ich stehe, lebt: Es wird in diesen Jahren weder Tau noch Regen geben – außer auf mein °Wort hin.« 2Da erging das °Wort der Ewigen an ihn: 3»Geh fort von hier, wende dich nach Osten und verstecke dich am Bach Kerit, der noch vor dem Jordan liegt. 4Aus dem Bach kannst du trinken und die Raben habe ich dazu bestimmt, dich dort zu versorgen.« 5Und er ging und handelte nach dem Wort der Ewigen: Er ging fort und blieb am Bach Kerit, der vor dem Jordan liegt. 6Und die Raben brachten ihm Brot und °Fleisch am Morgen und Brot und Fleisch am Abend, und aus dem Bach trank er.
7Nach einiger Zeit aber, da trocknete der Bach aus, weil kein Regen mehr im Land niederging. 8Da erging das °Wort der Ewigen an ihn: 9»Auf, geh nach Sarepta, das zu Sidon gehört, und lass dich dort nieder! Ich habe dort eine Frau, eine Witwe dazu bestimmt, dich zu versorgen.« 10Da machte er sich auf und ging nach Sarepta. Und als er zum Stadttor kam, war da tatsächlich eine Witwe, die Holz zusammenlas. Er rief ihr zu: »Bring mir doch ein wenig Wasser in einem Gefäß, damit ich trinke!« 11Und als sie hinging, um es zu holen, rief er ihr nach: »Bring mir doch auch einen Bissen Brot in deiner Hand!« 12Da sagte sie: »So wahr die Ewige, deine °Gottheit, lebt: Ich habe nichts Gebackenes außer einer Hand voll Mehl im Topf und ein wenig Öl im Krug. Nun, nachdem ich ein paar Holzscheite zusammengelesen habe, werde ich hineingehen und für mich und meinen Sohn etwas zubereiten. Und wir werden essen und sterben.« 13Elija sagte zu ihr: »Fürchte dich nicht, geh und bereite es ganz nach deinem °Wort zu. Bereite davon nur für mich zuerst einen kleinen Brotfladen und bring ihn mir heraus – für dich und deinen Sohn sollst du erst danach etwas machen. 14Denn so spricht die Ewige, die Gottheit Israels: Das Mehl im Topf geht nicht zu Ende und das Öl im Krug nimmt nicht ab bis zu dem Tag, an dem die Ewige es auf den Erdboden regnen lässt.« 15Da ging sie hin und handelte nach Elijas Anweisungen. Und sie hatte zu essen, er und sie(201) und ihr Haus, Tag für Tag. 16Das Mehl im Topf ging nicht zu Ende und das Öl im Krug nahm nicht ab ganz nach dem Wort der Ewigen, geredet durch Elija.

1Danach ging Jesus fort an das andere Ufer des galiläischen Sees, der bei Tiberias liegt. 2Viele Leute folgten ihm, weil sie die Wunderzeichen gesehen hatten, die er an den Kranken getan hatte. 3Jesus ging hinauf auf den Berg und setzte sich dort mit seinen °Jüngerinnen und Jüngern. 4Es war kurz vor dem jüdischen Pessachfest. 5Als Jesus nun seine Augen erhob und sah, dass viele Leute zu ihm kamen, sagte er zu Philippus: »Wo sollen wir Brote kaufen, damit sie zu essen haben?« 6Dies sagte er, um ihn auf die Probe zu stellen; denn er wusste selbst, was er tun wollte. 7Philippus antwortete ihm: »Brote für 200 Denare(731) würden nicht reichen, damit alle auch nur ein bisschen von ihnen bekämen«. 8Andreas, ein °Jünger Jesu, der Bruder des Simon Petrus, sagte zu ihm: 9»Es gibt ein Kind hier, das fünf Gerstenbrote und zwei Fische hat; aber was ist das für so viele?« 10Jesus sagte: »Lasst die Menschen sich niedersetzen!« Es gab viel Gras an dem Ort. Die Menschen setzten sich also, an Zahl waren es ungefähr 5.000. 11Da nahm Jesus die Brote, sprach das Dankgebet und gab denen, die dort saßen, und genauso gab er ihnen auch von den Fischen, so viel sie wollten. 12Als sie satt waren, sagte er zu seinen Jüngerinnen und Jüngern: »Sammelt die übrig gebliebenen Stücke, damit nichts verloren gehe.« 13Sie sammelten sie also und füllten zwölf Körbe mit den Stücken von den fünf Gerstenbroten, die beim Essen übrig geblieben waren. 14Als nun die Menschen das Wunderzeichen sahen, das er getan hatte, sagten sie: »Dieser ist wahrhaftig der Prophet, der in die Welt kommt!« 15Als Jesus nun erkannte, dass sie kommen und ihn ergreifen wollten, um ihn zum König zu machen, zog er sich wieder auf den Berg zurück, er allein.

41Diejenigen nun, die sein Wort annahmen, ließen sich taufen. An jenem Tag kamen etwa 3.000 Personen dazu.
42Sie blieben fest bei der Lehre der Apostel und in der Gemeinschaft, beim Brotbrechen und bei den Gebeten. 43Jede Person überkam ehrfürchtiges Staunen; viele Wunder und Zeichen geschahen durch die Apostel. 44Alle aber, die °Vertrauen gefasst hatten, waren zusammen und °teilten alles, was sie hatten. 45Sie verkauften ihren Besitz und ihr Vermögen und verteilten den Erlös an alle, je nachdem jemand Not litt. 46Tag für Tag hielten sie sich einmütig und regelmäßig im Heiligtum auf, brachen das Brot in den einzelnen Häusern, nahmen Speise zu sich voll Jubel und mit lauterem °Herzen, 47lobten Gott und waren °gut angesehen beim ganzen Volk. Der °Herr aber ließ täglich welche zu ihrer Rettung dazukommen.

2Wieder murrte die ganze °Gemeinschaft Israel gegen Mose und Aaron dort in der Wüste. 3Sie sagten zu den beiden: » Er hätte uns doch auch in Ägypten töten können; da saßen wir bei vollen Fleischtöpfen und hatten genug Brot zu essen. Aber ihr habt uns hierher in diese Wüste geführt, damit die ganze °Gemeinde verhungert.« 4Sie sprach daraufhin zu Mose: »Pass auf, ich lasse euch Speise vom Himmel regnen. Die Leute sollen Tag für Tag hinausgehen und sie einsammeln. Ich werde prüfen, ob sie sich an meine °Weisung halten oder nicht. 5Am sechsten Tag nämlich, wenn sie nachsehen, was sie heimgebracht haben, werden sie feststellen, dass es eine doppelte Tagesration ist.«
6Mose und Aaron sagten der ganzen Gemeinde Israel: »Heute Abend werdet ihr einsehen, dass Er es ist, der euch aus Ägypten herausgebracht hat. 7Und morgen früh erlebt ihr den vollen °Glanz Ihrer Anwesenheit. Denn Er hat eure Beschwerden gehört. Wer sind wir beide schon, dass ihr euch über uns beklagt?« 8Mose sagte weiter: » Sie wird euch abends °Fleisch zu essen geben, und morgens ausreichend Brot, denn Er hat eure Beschwerden gehört, die ihr gegen uns gerichtet habt. Aber wer sind denn wir? Eure Beschwerden zielten in Wirklichkeit nicht auf uns, sondern auf Sie9Mose sagte zu Aaron: »Bestelle der ganzen °Gemeinde Israel: ›Erscheint vor Ihm. Denn er hat euer Murren gehört.‹« 10Während Aaron noch zu der ganzen Gemeinde Israel sprach und man in die Wüste hinausblickte, da zeigte sich Ihr °Feuerglanz in der Wolke.
11Er sprach zu Mose: 12»Ich habe das Murren der Gemeinde Israel gehört. Sage ihnen: ›Gegen Abend bekommt ihr Fleisch zu essen, am Morgen sollt ihr euch an Brot sättigen. Ihr sollt einsehen, dass Ich da bin, eure °Gottheit.‹« 13Am Abend kamen Wachteln geflogen und bedeckten das Lager; am nächsten Morgen schlug Tau sich rings um den Zeltplatz nieder. 14Als der Tau verdunstete, blieb auf dem Wüstensand etwas Feines, Flockiges, wie feiner Raureif, übrig. 15Die Leute sahen es und riefen einander zu: »Was ist denn das?«(48) Sie kannten das Zeug nicht. Mose klärte sie auf: »Das ist das Brot, das Er euch zur Nahrung gibt. 16Im Hinblick darauf gilt Ihre Anweisung: ›Sammelt, so viel ihr braucht, einen Krug pro Kopf der Bevölkerung. Jede Zeltgemeinschaft soll sich versorgen.‹« 17Die Israelitinnen und Israeliten taten das; die einen sammelten mehr, die anderen weniger. 18Als sie alles Gesammelte maßen, da hatten die Vielsammler keinen Überschuss und die Wenigsammler keinen Mangel, sie hatten gerade so viel heimgebracht, wie jede Person brauchte.

1Das °Wort, das Jesaja, Sohn des Amoz, über Juda und Jerusalem schaute.
2Es wird geschehen am Ende der Tage: Fest stehen wird der Berg des Hauses Gottes als Gipfel der Berge und sich erheben über die Hügel,
und zu ihm werden alle °fremden Völker strömen.
3Und viele °Völker werden gehen und sagen: »Auf, lasst uns hinaufziehen zum Berg Gottes, zum Haus der Gottheit Jakobs, damit sie uns lehre ihre Wege und wir gehen auf ihren Pfaden,
denn von Zion wird °Weisung ausgehen
und das Wort Gottes von Jerusalem.«
4Und Gott wird °Recht sprechen zwischen den fremden Völkern und richten zwischen vielen Völkern.
Dann werden sie ihre Schwerter zu Pflugscharen und ihre Lanzen zu Winzermessern umschmieden, kein fremdes Volk wird mehr gegen ein anderes sein Schwert erheben, und niemand wird mehr Kriegshandwerk lernen.
5Haus Jakobs: Auf und lasst uns im Licht Gottes gehen!

1Im Vorübergehen sah er einen Menschen, der von Geburt an blind war. 2Und seine °Jüngerinnen und Jünger fragten ihn und sagten: »Rabbi, wer hat °Unrecht getan: Dieser oder seine Eltern, dass er blind geboren wurde?« 3Jesus antwortete: »Weder hat dieser Unrecht getan noch seine Eltern, sondern die Werke Gottes sollen an ihm sichtbar werden. 4Wir müssen die Werke Gottes tun, solange es Tag ist; es kommt die Nacht, wo niemand wirken kann. 5Wenn ich in der Welt bin, bin ich Licht der Welt.« 6Als er dies gesagt hatte, spuckte er auf die Erde und machte einen Brei aus der Spucke und strich ihm den Brei auf die Augen 7und sagte ihm: »Geh, wasche dich im Teich Schiloach!« – was übersetzt ›Gesandter‹ heißt. Er ging also weg und wusch sich und kam sehend zurück.

9Oder wisst ihr nicht, dass alle, die ungerecht handeln, die °gerechte Welt Gottes nicht mitgestalten werden? Täuscht euch nicht! Alle, die mit Sexualität unverantwortlich umgehen, die andere Gottheiten verehren, die in der Ehe oder in gleichgeschlechtlichen Beziehungen das Recht Gottes verletzen, indem sie sexuelle Gewalt gegen Abhängige ausüben,(778) 10alle, die andere bestehlen oder gierig nach immer mehr Geld und Besitz sind, die im Rausch anderen schaden, die verleumden und ausbeuten – sie alle werden die °gerechte Welt Gottes nicht mitgestalten. 11Einige von euch hatten diese Ungerechtigkeiten begangen. Dennoch sind sie von euch abgewaschen, ihr seid geheiligt, ihr seid gerecht gemacht im Namen unseres °Befreiers Jesus, des Messias, und durch die °Geistkraft, die von unserem Gott kommt.
12Alles steht mir frei – aber nicht alles ist sinnvoll. Alles steht mir frei, aber nichts soll Macht über mich haben. 13Gott gibt Speise für den Bauch, und der Bauch braucht die Speise. Gott nimmt beides zurück. Anders die verantwortungslose Sexualität. Der °Körper gehört °Gott, und Gott gehört zu dem Körper. 14Gott hat ja den °Befreier °aufgeweckt und weckt uns durch göttliche Macht. 15Wisst ihr nicht, dass eure °Körper Glieder °Christi sind? Soll ich das, was zu Christus gehört, nehmen und es für verantwortungslosen Sex missbrauchen? Doch bestimmt nicht! 16Oder wisst ihr nicht, dass auch verantwortungsloser Sex bedeutet, zu einem °Körper zu verschmelzen? Denn die zwei – so sagt die Schrift – werden zu einem °Körper. 17Wer aber mit °dem Befreier verschmilzt, teilt °Geistkraft mit ihm.
18Meidet die ungerechten sexuellen Beziehungen. Jede Sünde, die ein Mensch begeht, geschieht außerhalb des °Körpers. Wer aber verantwortungslose Sexualität praktiziert, °sündigt gegen den eigenen Körper. 19Oder wisst ihr nicht, dass euer °Körper ein Tempel der heiligen °Geistkraft ist, die in euch ist und die ihr von Gott erhalten habt? Ihr gehört euch nicht selbst. 20Ihr seid von Gott gekauft worden. Darum: Lobt Gott mit eurem Körper.

41Jesus setzte sich im Tempel in die Nähe der Schatzkammer und beobachtete, wie das Volk Geldmünzen in die Schatzkammer warf. Viele Reiche warfen viel hinein. 42Da kam eine bettelarme Witwe und warf zwei kleine Geldmünzen hinein, die nur wenig wert waren. 43Da rief Jesus seine °Jüngerinnen und Jünger zu sich und sagte zu ihnen: »Ja, ich sage euch: Diese bettelarme Witwe hat mehr als alle anderen in die Schatzkammer hineingeworfen. 44Alle anderen haben aus ihrem Überfluss heraus gegeben, sie aber hat aus ihrer Armut heraus alles hineingeworfen, was sie besaß – ihren ganzen Lebensunterhalt. Damit hat sie ihr ganzes Leben Gott anvertraut.«

13Ihr seid das Salz der Erde. Wenn aber das Salz fade wird, womit sollen wir salzen? Es ist völlig unbrauchbar geworden, wird weggeworfen und von den Leuten zertreten. 14Ihr seid das Licht der Welt. Die Stadt hoch auf dem Berg kann sich nicht verstecken. 15Niemand zündet ein Licht an und stellt es dann unter einen Krug. Es wird vielmehr auf den Leuchter gesetzt. Dann leuchtet es für alle, die im Haus sind. 16So soll auch euer Licht den Menschen leuchten, damit sie eure guten Taten sehen und euren °Gott im Himmel loben.

8Einst nämlich wart ihr Finsternis, jetzt aber seid ihr Licht bei °dem, der über uns Herr ist. Lebt als Kinder des Lichts. 9Denn die Frucht des Lichts besteht in lauter Güte, Gerechtigkeit und Wahrheit. 10Prüft, was °Gott wohlgefällt, 11und habt keinen Umgang mit den unfruchtbaren Werken der Finsternis. Vielmehr deckt sie auf! 12Denn was von ihnen im Verborgenen getan wird, davon auch nur zu reden, ist beschämend. 13Alles aber, was aufgedeckt wird, wird durch das Licht offenbar. 14Denn alles, was offenbar wird, ist Licht. Deshalb heißt es: »Du(803), wach auf aus dem Schlaf und steh auf von den Toten! Und Christus wird dir aufleuchten.«

4Zwar könnte ich sehr wohl mein Vertrauen auch auf meine °ererbten und erworbenen Qualitäten setzen. Wenn irgendjemand anderes meint, sich auf °eigene Vorzüge verlassen zu können, dann könnte ich es umso mehr. 5Ich bin nämlich am achten Tag beschnitten, stamme aus dem Volk Israel, aus dem Stamm Benjamin, ein Hebräer aus hebräischer Familie, pharisäisch in meiner °Toraauffassung. 6Ich verfolgte in meinem Glaubenseifer die °Gemeinde, war untadelig in der °Gerechtigkeit, die allein aus der °Tora zu gewinnen ist. 7Alles aber, was mir früher gewinnbringend zu sein schien, das habe ich nun um Christi willen als nachteilig erkannt. 8Ja, wahrlich: Ich halte das alles für ein Verlustgeschäft, weil die Erkenntnis Jesu Christi, die dazu führte, °dass ich ihm mein Leben anvertraut habe, wichtiger ist als irgendetwas sonst. Um Christi willen habe ich mich um das alles bringen lassen und halte es auch weiter für einen feuchten Dreck, damit ich Christus gewinne 9und als zu Christus gehörend erkannt werde. Nicht die °Gerechtigkeit, die allein aus der °Tora zu gewinnen ist, soll die meine sein, sondern diejenige, die durch die °Treue Christi zugänglich ist und die Gott schenkt auf Grund des °Glaubens. 10Christus möchte ich erkennen und die Kraft seiner °Auferstehung erfahren, an seinen Leiden möchte ich Anteil haben, und mein Leben soll von der Gestalt seines Todes mitgeprägt werden, 11damit ich auch zur Auferstehung von den Toten gelange. 12Nicht dass ich es schon ergriffen hätte oder schon zum Ziel gelangt wäre, ich laufe aber auf das Ziel zu, um es zu ergreifen, weil ich selbst von Jesus Christus ergriffen bin. 13Meine Schwestern und Brüder, ich schätze mich selbst nicht so ein, dass ich es schon ergriffen hätte. Eins aber tue ich: Ich vergesse, was hinter mir liegt, und strecke mich aus nach dem, was vor mir liegt; 14ich laufe auf das Ziel zu, um den Siegespreis zu erlangen. Das ist die Berufung zum ewigen Heil, die Gott uns schenkt, wenn wir uns auf Jesus Christus vertrauensvoll einlassen.

4Das °Wort Gottes erreichte mich: 5Schon bevor ich dich im Mutterleib formte, habe ich dich erkannt. Noch bevor du aus dem Mutterschoß hervorkamst, habe ich dich °an mich gezogen. Zum Propheten für die °Nationen habe ich dich bestimmt. 6Ich sagte: Ach, Gott, du °göttliche Macht! Ich kann doch nicht reden, ich bin noch so jung. 7Gott antwortete mir: Sag nicht, ich bin noch so jung. Denn wohin ich dich schicke, dorthin sollst du gehen, und was ich dir auftrage, das sollst du sagen. 8°Habe keine Angst vor ihnen, denn ich bin mit dir, um dich zu retten – so Gottes Spruch. 9Dann streckte Gott die Hand aus, berührte meinen Mund und Gott sagte zu mir: Hiermit lege ich meine °Worte in deinen Mund. 10Siehe, heute setze ich dich über die °Nationen und über die Königreiche ein, um auszureißen und einzureißen, um zugrunde zu richten und niederzureißen, um aufzurichten und einzupflanzen.

24Alle, die nun meine °Worte hören und entsprechend handeln, werden einer klugen Frau, einem vernünftigen Mann ähnlich sein, die ihr Haus auf Felsen bauten. 25Und Regen fällt herab, es kommen reißende Flüsse, Stürme wehen und überfallen dieses Haus – und es stürzt nicht ein! Denn es ist auf Felsen gegründet. 26Alle, die nun meine Worte hören und sie nicht befolgen, werden einer unvernünftigen Frau, einem dummen Mann ähnlich sein, die ihr Haus auf Sand bauten. 27Und Regen fällt herab, es kommen reißende Flüsse, Stürme wehen und prallen an dieses Haus – da stürzt es in einem gewaltigen Zusammenbruch ein!«

14Denn die Welt Gottes solltet ihr auch mit der Geschichte von einem Mann vergleichen, der im Aufbruch zu einer Reise seine °Sklaven rief und ihnen sein Vermögen zur Verwaltung übergab. 15Dem einen gab er fünf Talente, dem nächsten zwei, dem dritten eins, jedem nach seiner Tüchtigkeit. Dann reiste er ab. Sofort 16ging der mit den fünf Talenten los, machte mit ihnen Geschäfte und erwirtschaftete weitere fünf dazu. 17Ebenso erwirtschaftete der mit den zwei Talenten weitere zwei. 18Der mit dem einen Talent ging los, grub ein Loch in die Erde und versteckte das Geld seines °Besitzers. 19Nach langer Zeit kommt der Besitzer dieser Sklaven und rechnet mit ihnen ab. 20Der mit den fünf Talenten trat herzu und brachte weitere fünf mit den Worten: ›°Herr, du hast mir fünf Talente übergeben, hier sind die weiteren fünf, die ich erwirtschaftet habe.‹ 21Sein °Besitzer sprach zu ihm: ›Richtig gemacht, du guter und treuer Sklave. Du warst im Kleinen zuverlässig, ich beauftrage dich nun mit einer großen Aufgabe. Du bist eine Freude für deinen Besitzer.‹ 22Der mit den zwei Talenten trat herzu mit den Worten: ›Hier sind die weiteren zwei, die ich erwirtschaftet habe.‹ 23Sein Besitzer sprach zu ihm: ›Richtig gemacht, du guter und treuer Sklave. Du warst im Kleinen zuverlässig, ich beauftrage dich nun mit einer großen Aufgabe. Du bist eine Freude für deinen Besitzer.‹ 24Auch der mit dem einen Talent trat herzu und sprach: ›°Herr, ich wusste, dass du ein harter Mensch bist, der erntet, wo er nicht gesät hat, und einsammelt, was er nicht ausgeteilt hat. 25Ich bin aus Furcht vor dir losgegangen und habe dein Talent in der Erde versteckt. Hier hast du dein Geld zurück.‹ 26Der °Besitzer antwortete ihm: ›Du böser und fauler Sklave, du wusstest also, dass ich ernte, wo ich nicht gesät habe, und einsammle, was ich nicht ausgeteilt habe? 27Du hättest also mein Geld zur Bank bringen sollen. Dann könnte ich jetzt mein Eigentum mit Zinsen zurückbekommen. 28Nehmt ihm das Talent weg und gebt es dem mit den zehn Talenten. 29Die schon etwas haben, denen wird mehr gegeben, sogar bis zum Überfluss. Die nichts haben, denen wird das Wenige, das sie haben, noch weggenommen. 30Werft diesen nutzlosen Sklaven in den finstersten Kerker. Dort wird er schreien und vor Todesangst mit den Zähnen knirschen.‹

5In Gibeon erschien die Ewige Salomo in der Nacht im Traum und die °Gottheit sagte: »Bitte um etwas, was ich dir geben soll!« 6Da sagte Salomo: »Du, du warst überaus °gütig zu deinem °Untergebenen David, meinem Vater, da er vor dir °treu und Recht schaffend und mit aufrichtigem °Herzen gelebt hat. Du hast ihm diese große Güte erhalten und ihm einen Sohn geschenkt, der an diesem Tag auf seinem Thron sitzt. 7Und nun, Ewige, meine Gottheit, hast du deinen °Untergebenen an der Stelle meines Vaters Davids als König eingesetzt, doch ich bin unerfahren und weiß nicht ein noch aus. 8Dein °Untergebener ist inmitten deines Volkes, das du erwählt hast. Es ist ein großes Volk, das wegen seiner Größe nicht gezählt und nicht geschätzt werden kann. 9So gebe deinem Untergebenen doch ein hörendes °Herz, um in deinem Volk Recht zu sprechen und zwischen Gut und Böse zu unterscheiden. Ja, wem gelingt es sonst, in diesem deinem schwierigen Volk Recht zu sprechen?« 10Diese Bitte Salomos fand Gefallen in den Augen der Ewigen 11und die Gottheit sagte zu ihm: »Weil du °dieses von mir erbeten hast und nicht ein langes Leben oder Reichtum oder das Leben derer, die dich anfeinden, sondern weil du für dich um Verständnis batest, um auf das °Recht zu hören, 12deswegen werde ich deinen Worten entsprechen. Ich gebe dir ein weises und kluges °Herz, so wie dich gibt es keinen Menschen weder vor noch nach dir und es °wird auch keinen geben, der dir gleichen wird. 13Und auch das, was du nicht von mir erbeten hast, gebe ich dir: Sowohl Reichtum als auch Ansehen, so dass dir zu deinen Lebzeiten unter den Regierenden niemand gleichen wird. 14Und wenn du meinen Wegen folgen und meine Gesetze und °Bestimmungen bewahren wirst, so wie dein Vater David, dann werde ich dir ein langes Leben schenken.« 15Da erwachte Salomo und merkte, dass es ein Traum war. Er ging nach Jerusalem und trat vor den Schrein des °Bundes mit der Ewigen und opferte Brandopfer und Heilsopfer und veranstaltete ein Gastmahl für alle seine °Gefolgsleute.
16Damals kamen zwei unverheiratete Frauen zum König und traten vor ihn. 17Und die eine der Frauen sagte: »Bitte, mein Herr, ich und diese Frau wohnen in einem Hause zusammen. Und ich habe in ihrer Gegenwart ein Kind im Haus bekommen 18und drei Tage, nachdem ich entbunden hatte, gebar auch diese Frau ein Kind. Und wir waren beieinander, niemand sonst war im Haus, nur wir zwei waren da. 19Und der Sohn dieser Frau starb eines Nachts, da sie auf ihm gelegen hatte. 20Da stand sie mitten in der Nacht auf und nahm meinen Sohn, während deine Untergebene schlief, von mir weg und legte ihn an ihre Brust. Ihren toten Sohn aber legte sie an meine Brust. 21Und als ich am Morgen aufstand, um meinen Sohn zu stillen, da war er tot. Doch ich betrachtete ihn genau am Morgen und merkte, dass dies nicht mein Sohn war, den ich geboren hatte.« 22Und die andere Frau sagte: »Nein, mein Sohn lebt und deiner ist tot.« Und jene sagte: »Nein, dein Sohn ist tot und mein Sohn lebt.« So stritten sie sich vor dem König. 23Da sagte der König: »Diese sagt: ›Dies ist mein Sohn, er lebt, dein Sohn ist tot!‹ Und jene sagt: ›Nein, dein Sohn ist tot und mein Sohn lebt!‹« 24Und der König fuhr fort: »Bringt mir ein Schwert!« Und sie brachten das Schwert vor den König. 25Da sagte der König: »Zerschneidet das lebende Kind in zwei Teile und gebt die eine Hälfte der einen und die andere Hälfte der anderen!« 26Die Frau aber, deren Sohn lebte, sagte zum König, da sich wegen ihres Sohnes ihre Eingeweide zusammenzogen: »Bitte, mein Herr, gebt ihr doch das lebende Kind, tötet es nur nicht!« Jene aber sagte: »Es soll weder mir noch dir gehören, zerschneidet es!« 27Und der König antwortete und sagte: »Gebt ihr das lebende Kind und tötet es nur nicht, sie ist seine Mutter!« 28Und ganz Israel hörte das Urteil, das der König gefällt hatte. Und sie empfanden große Achtung vor dem König, sie sahen, dass die Weisheit der Gottheit in ihm war, °Recht zu sprechen.

44Die °Welt Gottes ist mit einem Schatz zu vergleichen, der im Acker versteckt war. Jemand fand den Schatz, versteckte ihn und geht voll Freude los, verkauft alle Habe und kauft jenen Acker. 45Die °gerechte Welt Gottes ist auch einer Person zu vergleichen, die Handel treibt und auf der Suche nach schönen Perlen ist. 46Als sie eine kostbare Perle fand, ging sie los, verkaufte alle Habe und kaufte sie.