Wir unterstützen das Projekt Perikopenrevision und stellen hier jeden Montag die neu vorgeschlagenen Texte vor.
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Predigttexte

für die nächsten Tage

ha-Schem   der Lebendige   der Eine   die Ewige   die Heilige

15Einer der mit ihm eingeladenen Gäste hörte ihn und sagte zu ihm: »Glücklich ist, wer das Brot im °Reich Gottes isst!«
16Er aber sagte zu ihm: »Ein Mensch veranstaltete ein großes Festessen und lud viele ein. 17Er schickte seinen °Sklaven zur gegebenen Stunde aus, den Eingeladenen zu sagen: ›Kommt, denn jetzt ist es bereit!‹ 18Und auf einmal fingen alle an, sich zu entschuldigen. Der Erste sagte: ›Ich habe ein Feld gekauft und ich muss es unbedingt ansehen gehen. Ich bitte dich, sieh mich als entschuldigt an!‹ 19Ein anderer sagte: ›Ich habe fünf Joch Ochsen gekauft und gehe hin, um sie zu prüfen. Ich bitte dich, sieh mich als entschuldigt an!‹ 20Noch ein anderer sagte: ›Ich habe eine Frau geheiratet und kann deshalb nicht kommen.‹ 21Der Sklave kam und berichtete dies seinem °Herrn. Da wurde der Hausherr zornig und sagte seinem Sklaven: ›Geh schnell auf die Plätze und Gassen der Stadt und führe die armen Leute, die Durchstochenen, Blinden und Lahmen herein!‹ 22Und der Sklave sagte: ›Herr, es ist geschehen, wie du aufgetragen hast, und doch ist noch Raum.‹ 23Da sagte der Herr zum Sklaven: ›Geh hinaus auf die Wege und zu den Zäunen und nötige die Leute, hereinzukommen, damit mein Haus sich füllt!‹ 24Ich sage euch: Keiner jener Männer, die eingeladen waren, wird mein Festessen zu kosten bekommen!«

11Deshalb denkt daran, dass ihr einst eurer Abstammung nach °Menschen aus den Völkern wart. Ihr wurdet ›Unbeschnittene‹ genannt von denen, die sich ›Beschneidung‹ nennen, wobei die Beschneidung von Menschen gemacht ist. – 12Denkt daran, dass ihr in jener Zeit ohne Christus wart. Der Bürgerschaft Israels fremd und mit den °Bundesschlüssen voll Verheißung nicht vertraut, hattet ihr keine Hoffnung und lebtet gottlos in der Welt. 13Jetzt aber, da ihr im Bereich des Christus Jesus lebt, seid ihr, die einstmals Fernen, zu Nahen geworden, vermittelt durch das Blut des Christus.
14Denn er ist unser °Friede. Er hat aus beiden, Fernen und Nahen, ein Volk gemacht und die trennende Zwischenwand eingerissen. Die Feindschaft überwand er durch sein °Leben. 15Das °Gesetz festlegender °Bestimmungen hob er auf, damit er in sich selbst die zwei Völker zu einem neuen Menschen schaffe und Frieden stifte. 16Und er versöhnte die beiden in einem °Leib für Gott durch das Kreuz und tötete die Feindschaft. 17Ja, durch sein Kommen verkündigte er °Frieden, euch, den Fernen, und Frieden den Nahen. 18Denn durch ihn haben wir, die Fernen und Nahen, in der einen °Geistkraft Zugang zu °Gott, wie zu einer Mutter oder zu einem Vater.
19So seid ihr nun nicht mehr Fremde und Ausländer, sondern ihr seid Mitbürgerinnen der °Heiligen und Hausgenossen Gottes, 20gebaut auf dem Fundament der Gesandten und Prophetinnen und Propheten, dessen Eckstein der °Christus Jesus ist. 21Der ganze Bau ist durch ihn zusammengefügt und wächst zu einem heiligen Tempel bei °Gott. 22Auf diesem Fundament seid auch ihr durch °Geistkraft miterbaut zu einer Wohnung Gottes.

1Auf, ihr Durstigen, kommt alle zum Wasser, und ihr, die ihr kein Geld habt!
Los, kauft und esst! Los, kauft ohne Geld und ohne Preis Wein und Milch!
2Warum zählt ihr Geld ab, ohne Brot zu bekommen, und euren Lohn, ohne satt zu werden?
Hört mir gut zu, und ihr werdet Gutes essen und eure °Kehle am Nahrhaften laben.
3Neigt eure Ohren und kommt her zu mir, hört, und °ihr werdet leben!
Ich will mit euch einen °dauerhaften °Bund schließen, °zuverlässige °Zuwendung, die ich David erwies.
4Schau, als Zeugen für die Völker setze ich ihn ein,
als Fürsten und Gebieter über Völker.
5Schau, °fremde Völker, die du noch nicht kennst, wirst du rufen, und fremde Völker, die dich nicht kannten, eilen zu dir,
um Gottes willen, deiner Gottheit, heilig in Israel ist sie, ja, dich schmückt sie.

1Das °Wort Adonajs erging an Jona – ein zweites Mal: 2»°Steh auf! Geh nach Ninive! In die riesige Stadt! Rufe ihr die Botschaft zu, die ich dir auftrage!«
3Jona °stand auf und ging nach Ninive, wie Adonaj ihm aufgetragen hatte. Ninive war aber selbst für °Gott eine große Stadt. Es dauerte drei Tage sie zu durchqueren. 4Jona war gerade mal einen Tag in die riesige Stadt hineingelaufen, da rief er umher und sagte: »Noch 40 Tage! Dann ist Ninive völlig umgeworfen(370)«. 5Da °setzten die Leute von Ninive Vertrauen in Gott. Sie riefen ein Fasten aus und kleideten sich in Sack und Asche von Groß bis Klein.
6Als das °Wort den König von Ninive traf, erhob er sich von seinem Thron, tat sein Herrschaftsgewand ab, zog Sackzeug an und setzte sich in den Staub. 7Er ließ in Ninive ausrufen und auf Erlass des Königs und seiner Großen kundtun: »Menschen und Tiere, Groß- und Kleinvieh, sollen überhaupt nichts zu sich nehmen, sie sollen weder essen noch Wasser trinken. 8Sie sollen sich in Sack und Asche kleiden, Mensch und Tier, und zu °Gott mit Macht rufen. Jeder und jede soll vom bösen Weg °umkehren und von der Gewalttat, die an ihren Händen klebt. 9Wer weiß, vielleicht °kehrt die °Gottheit noch einmal um, vollzieht eine Bewegung des Trosts und °wendet sich ab von ihrem glühenden Gesicht, so dass wir nicht untergehen.«
10Da sah die Gottheit, was sie taten: Ja wirklich! Sie °kehrten um von ihren bösen Wegen. Die Gottheit bereute das Unheil, das sie angekündigt hatte ihnen anzutun, und sie tat es nicht.

1Setzt alles auf die Liebe und bemüht euch um eure °geistgewirkten Fähigkeiten, am meisten dafür, prophetisch zu reden. 2Wenn ihr in Ekstase redet, sprecht ihr nicht mit Menschen, sondern mit Gott. Niemand sonst versteht es, ihr redet aus Eingebung der göttlichen °Geistkraft geheimnisvoll. 3Wenn ihr aber prophezeit, dann bewirkt eure Rede, dass Gemeinschaft aufgebaut wird und Menschen gestärkt und getröstet werden.
4Wer in Ekstase redet, baut sich selbst auf. Wer prophetisch redet, baut die °Gemeinde auf. 5Ich finde es gut, wenn ihr alle in Ekstase redet, besser aber, wenn ihr prophetisch redet. Die prophetische Rede ist der Ekstase vorzuziehen, es sei denn, die ekstatische Rede wird gedeutet, so dass die Gemeinde davon aufgebaut wird. 6Jetzt seht, Geschwister, wenn ich zu euch komme und rede in Ekstase – was habt ihr davon, wenn ich nicht auch über anderes zu euch spreche: über Offenbarungen, Gotteserfahrungen, prophetische Erkenntnisse, Lehren? 7Ebenso ist es mit den unbelebten Musikinstrumenten, sei es eine Flöte oder eine Laute, wenn ich die Klänge nicht unterscheidbar mache, wie soll dann das gehört werden, was ich mit Flöte oder mit der Laute spiele? 8Oder auch wenn ich einen unklaren Fanfarenton abgebe – wer wird sich zum Krieg bereitmachen? 9So ist es auch bei euch: Wenn ihr beim Reden keine deutlichen °Worte von euch gebt, wie soll das Geredete verstanden werden? Ihr werdet in den Wind reden. 10Es gibt wer weiß wie viele Sprachen in der Welt, und nichts ist ohne Sprache. 11Wenn ich die Bedeutung der Sprache nicht kenne, bleibe ich für die, die sie sprechen, ein unverständlicher Ausländer und sie ebenso für mich. 12So solltet auch ihr, wenn ihr um die °Gaben der Geistkraft ringt, nach dem suchen, was die Gemeinde aufbaut. Das wird euch reich beschenken. 13Deshalb sollten alle, die in Ekstase reden, darum beten, ihre Worte auch deuten zu können. 14Wenn ich nämlich in Ekstase rede, betet mein °Herz, was ich aber im Sinn habe, bleibt folgenlos. 15Was bedeutet das? Ich werde mit dem Herzen und mit dem Verstand beten. Ich werde mit dem Herzen und mit dem Verstand singen. 16Wenn du Gott mit dem Herzen segnest, wie sollen die Unkundigen auf ihren Plätzen das Amen zu deinem Dankgebet sprechen? Schließlich wissen sie nicht, was du sagst. 17Du magst nämlich schön beten, aber andere werden nicht aufgebaut. 18Ich danke Gott, dass ich besser ekstatisch zu reden weiß als ihr alle. 19Doch in der Gemeinde will ich lieber fünf verständliche Worte mit Verstand sagen, um anderen Weisung zu geben, als 1.000 ekstatische Worte.
20Geschwister, stellt euch nicht dumm, wenn eure Urteilsfähigkeit gefordert ist; wenn ihr Böses tun sollt, dann verderbt das Spiel, doch wenn es um klares Denken geht, strebt nach Vollkommenheit. 21In der °Schrift steht geschrieben: Mit fremden Zungen und mit anderen Lippen will ich mit diesem °Volk reden, aber auch so werden sie nicht auf mich hören, spricht die Ewige. 22Deshalb ist die Ekstase ein erschreckendes Zeichen – nicht für die °Glaubenden, aber für die Außenstehenden. Die Prophetie jedoch richtet sich nicht an die Außenstehenden, sondern an die Glaubenden. 23Wenn nun die ganze °Gemeinde an einem Ort zusammenkommt und alle ekstatisch reden, und es kommen Unkundige oder Außenstehende dazu, werden sie nicht fragen: Seid ihr verrückt geworden? 24Wenn aber alle prophetisch reden, und Unkundige oder Außenstehende kommen herein, so werden sie von allen mit der Wahrheit konfrontiert und herausgefordert. 25Ihre heimliche Resignation wird sichtbar, und sie werden auf ihr Angesicht niederfallen und öffentlich verkünden: Gott ist wahrhaftig in euch.

25Es war zu dieser Zeit, dass Jesus Gott antwortete und bekannte: »Ich singe dir Loblieder, °Gott, Vater und Mutter für mich und °mächtig im Himmel und auf der Erde! Ich singe davon, dass du das vor den Weisen und Gebildeten verborgen und es für die einfachen Menschen aufgedeckt hast. 26Ja, °mein Gott, denn so hast du es gewollt. 27Du hast mir alles mitgeteilt. Niemand kennt mich °als dein Kind so wie du, °väterlich und mütterlich. Niemand kennt dich so väterlich und mütterlich wie ich als dein Kind, und wie alle Geschwister, die ich darüber aufkläre. 28So kommt doch alle zu mir, die ihr euch abmüht und belastet seid: Ich will euch ausruhen lassen. 29Nehmt meine Last auf euch und lernt von mir: Ich brauche keine Gewalt, und mein °Herz ist °nicht auf Herrschaft aus. So werdet ihr für euer °Leben Ruhe finden. 30Denn meine Weisungen unterdrücken nicht, und meine Last ist leicht.«