Wir unterstützen das Projekt Perikopenrevision und stellen hier jeden Montag die neu vorgeschlagenen Texte vor.
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Predigttexte

für die nächsten Tage

ha-Schem   der Lebendige   der Eine   die Ewige   die Heilige

1Als sie in die Nähe Jerusalems kamen, gingen sie nach Betfage hinein, auf den Ölberg, und Jesus beauftragte zwei aus der Gruppe der °Jüngerinnen und Jünger: 2»Geht in das Dorf vor euch. Ihr werdet dort gleich eine angebundene Eselin finden und ein Junges bei ihr. Bindet sie los und führt sie zu mir. 3Und wenn jemand etwas zu euch sagt, dann sagt, dass der, °dem ihr gehört sie braucht. Und sofort wird man sie ziehen lassen.« 4Das aber ist geschehen, damit das Wort erfüllt wird, das durch den Propheten gesprochen wurde: 5Sagt zur Tochter Zion, sieh, dein König kommt zu dir, bescheiden und auf einer Eselin und auf einem °Jungen des Lasttieres. 6Die beiden gingen los und taten, wie Jesus ihnen aufgetragen hatte. 7Sie führten die Eselin und das Junge herbei und breiteten ihre Umhänge über sie aus, und er setzte sich auf sie. 8Die große Volksmenge breitete ihre Umhänge auf dem Weg aus, andere schlugen Zweige von den Bäumen und streuten sie auf den Weg. 9Viele Menschen zogen ihm voran, andere folgten ihm und alle riefen laut: »Hilf doch,(683) °Nachkomme Davids! Gesegnet sei, der im Namen Adonajs kommt! Hilf doch, Gott in den höchsten Himmeln!« 10Und als er nach Jerusalem hineinkam, geriet die ganze Stadt in Aufregung und sagte: »Wer ist er?« 11Die Menschenmenge sagte: »Er ist Jesus, der Prophet, aus Nazaret in Galiläa.«

8Dann seid ihr niemandem etwas schuldig – außer einander zu lieben. Denn wer andere liebt, hat die °Tora erfüllt. 9Die °Gebote: Du darfst die Ehe nicht brechen, niemanden zu Tode bringen, nicht stehlen, nicht gieren und so weiter sind in diesem einen Satz zusammengefasst: Liebe deine Nächste und deinen Nächsten wie dich selbst. 10Die Liebe tut den Mitmenschen nichts Böses. Die Fülle der °Tora ist die Liebe.
11Und das alles in der Gewissheit um die besondere Zeit. Denn die Stunde ist schon da, aus dem Schlaf °aufzuwachen. Denn jetzt! ist die °Überwindung der Gewalten näher als zu der Zeit, als wir zu °glauben begannen. 12Die Nacht kommt an ihr Ende, der Tag naht. Lasst uns nun die Machenschaften der Finsternis ablegen und die Waffen des Lichts anlegen.

9Brich laut in Jubel aus, Tochter Zion! Schrei deine Freude heraus, Tochter Jerusalem! Sieh doch, dein König! Er kommt zu dir. Ins °Recht gesetzt und gerettet ist er, ohne Besitz, voll Demut und reitet auf einem Esel, ja, auf einem Grautier, dem Füllen der Eselin. 10Aus Efraim rotte ich die Kampfwagen aus, die Streitrosse aus Jerusalem, der Kriegsbogen wird zerbrochen. Er verkündet den °Nationen °Frieden, regiert von Meer zu Meer, vom Tigrisstrom bis zu den Enden der Erde.

5Seht, die Zeit wird kommen, – so Gottes Spruch – da lasse ich für David einen gerechten Spross erstehen; diese Person wird umsichtig herrschen und °Recht und °Gerechtigkeit im Land umsetzen. 6Zu jener Zeit wird Juda Hilfe zuteil werden und Israel in Sicherheit wohnen. Ihr Name wird sein: Gott ist unsere Gerechtigkeit.
7Deshalb seht, die Zeit wird kommen, – so Gottes Spruch – da sagt niemand mehr: So wahr Gott lebt: Gott hat die Kinder Israels aus dem Land Ägypten herausgeführt. 8Es ist vielmehr zu hören: So wahr Gott lebt: Gott hat die Nachkommen des Hauses Israel aus dem Nordland herausgeführt und aus allen Ländern, in die ich sie zerstreut habe, und hat sie heimgebracht, damit sie auf ihrem eigenen Boden wohnen können.

1Rechts von der Person, die auf dem Thron saß, sah ich eine Buchrolle, beidseitig beschrieben und mit sieben Siegeln versiegelt. 2Ich sah einen starken °Boten, der mit lauter Stimme verkündete: »Wer ist würdig, die Buchrolle zu öffnen und ihre Siegel zu lösen?« 3Niemand im Himmel, auf der Erde oder unter der Erde konnte das Buch öffnen oder betrachten. 4Ich weinte sehr, denn niemand erwies sich als würdig, das Buch zu öffnen und zu betrachten. 5Aus der Reihe der Ältesten sagt mir jemand: »Weine nicht! Da! der Löwe aus dem Stamm Juda, die Wurzel Davids hat sich durchgesetzt, das Buch und seine sieben Siegel zu öffnen!«
6In der Mitte, beim Thron und den vier Lebewesen und mitten unter den Ältesten sah ich ein Schaf stehen, wie geschlachtet, mit sieben Hörnern und sieben Augen: die °Geister Gottes, ausgesandt auf die ganze Erde. 7Es kam und nahm die Rolle aus der Rechten der Person, die auf dem Thron saß.
8Als es die Buchrolle empfangen hatte, fielen die vier Lebewesen und die 24 Ältesten vor dem Schaf nieder. Alle hatten eine Zither und goldene Schalen voll Räucherwerk – die sind die Bittgebete der °Heiligen –, 9und sie singen ein neues Lied: »Würdig bist du, das Buch zu nehmen und seine Siegel zu öffnen, denn du bist geschlachtet worden und hast in deinem Blut aus allen Stämmen, Sprachgemeinschaften, °Völkern und °Nationen Menschen für Gott erworben 10und sie für unseren Gott zu einem °Königtum, zu Priestern und Priesterinnen gemacht; sie werden über die Erde herrschen!«
11Ich sah und hörte eine Stimme vieler °Boten rings um den Thron, dazu die Lebewesen und die Ältesten. Es waren Milliarden und Millionen(853). 12Sie sagten mit lauter Stimme: »Würdig ist das Schaf, das geschlachtet wurde, Macht und Reichtum, Weisheit und Stärke, Ehre, °Ruhm und Lobpreis zu empfangen!« 13Jedes Geschöpf im Himmel und auf der Erde, unter der Erde und auf dem Meer, alles in diesen Regionen hörte ich sagen: »Derjenigen, die auf dem Thron sitzt, und dem Schaf sei der Lobpreis und die Ehre, der Ruhm und die Stärke in °alle Ewigkeiten!« 14Die vier Lebewesen sagten: »°Amen.« Die Ältesten fielen nieder und huldigten.

1Von David. Ein Psalm. Adonaj gehört die Erde und ihre Fülle,
die Welt und die, die sie bewohnen,
2denn Gott hat sie über Meeren gegründet, über Strömen fest gefügt.
3Wer zieht hinauf zum Berg Adonajs?
Wer steht dort, wo Gottes Heiligkeit nahe ist?
4Die unschuldige Hände haben, reinen Sinn,
die keine Lüge in sich tragen, nicht schwören, um zu täuschen.
5Segen werden sie empfangen von Adonaj,
°Gerechtigkeit vom Gott ihrer Befreiung.
6Dies ist die Generation, die nach Gott fragt.
Sie suchen deine Gegenwart, Jakob(402). Sela(↑397)
7Öffnet euch, Tore, öffnet euch, °uralte Pforten.
Es kommt, der °würdig ist, König zu sein.
8Wer ist würdig, König zu sein?
Adonaj, gewaltig und mächtig,
Adonaj, mächtig im Kampf.
9Öffnet euch, Tore, öffnet euch, uralte Pforten.
Es kommt, der würdig ist, König zu sein.
10Wer ist allein würdig, König zu sein?
Adonaj, gebietend über Himmelsmächte.
Gott ist als Einziger würdig, König zu sein. Sela