Wir unterstützen das Projekt Perikopenrevision und stellen hier jeden Montag die neu vorgeschlagenen Texte vor.
Viel Freude beim Erproben!

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Predigttexte

für die nächsten Tage

ha-Schem   der Lebendige   der Eine   die Ewige   die Heilige

1Hört doch, was Adonaj sagt: Auf, streite mit den Bergen, die Höhen sollen deine Stimme hören!
2Hört den Streit Adonajs, ihr Berge, und ihr beständigen Fundamente der Erde! Denn einen Streit hat Adonaj mit seinem °Volk, mit Israel setzt er sich auseinander.
3Mein °Volk, was habe ich dir getan und womit habe ich dich ermüdet? Antworte mir!
4Ja, ich habe dich heraufgeführt aus dem Land Ägypten und aus dem Haus der Sklaverei habe ich dich losgekauft, ich habe vor dir hergeschickt Mose, Aaron und Mirjam.
5Mein °Volk, erinnere dich doch an das, was Balak, der König von Moab, geplant hat und was ihm Bileam benBeor geantwortet hat, erinnere dich an den Zug von Schittim bis Gilgal, um die °gerechten Taten Adonajs zu erkennen.
6Womit soll ich Adonaj entgegentreten, mich beugen vor °Gott in der Höhe? Soll ich Gott entgegentreten mit °Brandopfern, mit einjährigen Kälbern?
7Hat Adonaj Wohlgefallen an Tausenden von Widdern, an unzähligen Strömen von Öl? Soll ich mein erstgeborenes Kind für meine °Verfehlung geben, die Frucht meines Leibes für mein °sündiges Leben?
8Gott hat dir gesagt, Mensch, was gut ist und was Adonaj von dir fordert: nichts andres als °Recht tun und °Güte lieben und besonnen mitgehen mit deinem Gott.

21Da kam Petrus hinzu und sagte zu ihm: »°Auf dich höre ich, wie oft wird sich eines meiner Geschwister gegen mich verfehlen, und ich werde ihr oder ihm vergeben? Bis zu siebenmal?« 22Jesus sagt zu ihm: »Ich sage dir, nicht bis zu siebenmal, sondern bis zu siebenundsiebzigmal. 23Deshalb ist die °Welt Gottes mit folgender Geschichte von einem Menschenkönig zu vergleichen, der mit seinen °Sklaven(680) abrechnen wollte. 24Als er mit der Abrechnung begann, wurde ihm einer vorgeführt, der schuldete 10.000 Talente. 25Da er nicht zahlen konnte, befahl der °Herr, ihn, seine Frau, seine Kinder und seinen gesamten Besitz zu verkaufen und so eine Zahlung zu leisten. 26Der Sklave fiel vor ihm unterwürfig nieder und sagte: ›Hab' Geduld mit mir, dann will ich dir die ganze Schuld zahlen.‹ 27Der Herr erbarmte sich über diesen Sklaven, ließ ihn frei und erließ ihm die Schuld. 28Als dieser Sklave herauskam, traf er auf einen seiner Mitsklaven, der ihm 100 Denare schuldete. Er ergriff ihn, würgte ihn und sagte: ›Zahle, was du schuldest.‹ 29Da fiel sein Mitsklave vor ihm nieder und flehte ihn an: ›Hab' Geduld mit mir, dann will ich dir zahlen.‹ 30Der aber wollte nicht, sondern ging her und warf ihn ins Gefängnis, bis er die Schuld bezahlt hätte. 31Seine Mitsklavinnen und Mitsklaven sahen, was geschehen war, und wurden sehr traurig. Sie gingen hin und berichteten ihrem Herrn alles, was geschehen war. 32Da rief ihn sein Herr herbei und sagte zu ihm: ›Du schlechter Sklave! Ich habe deine ganze Schuld erlassen, als du mich darum batest. 33Hättest du dich nicht auch über deinen Mitsklaven erbarmen müssen, wie ich mich über dich erbarmte?‹ 34Und sein Herr wurde wütend und übergab ihn den Folterern, bis er die gesamte Schuld gezahlt hätte. 35Vergleicht! °Gott, Vater und Mutter für mich, wird euch zur Rechenschaft ziehen, wenn ihr nicht alle euren Geschwistern von ganzem °Herzen vergebt.«

7Geliebte, ich schreibe euch kein neues °Gebot, sondern ein altes Gebot, das ihr von Anfang an hattet. Das alte Gebot ist das Wort, das ihr gehört habt. 8Gleichzeitig ist das Gebot, das ich euch schreibe, neu. Es ist in Jesus und in euch verwirklicht, denn die Dunkelheit vergeht und das wahre Licht scheint schon. 9Alle, die sagen, dass sie im Licht seien, und dennoch ihre Geschwister hassen, sind immer noch in der Dunkelheit. 10Die ihre Geschwister lieben, bleiben im Licht und geben keinen Anlass zum Fallen. 11Die aber ihre Geschwister hassen, sind in der Dunkelheit und leben der Dunkelheit entsprechend. Sie wissen nicht, wohin sie gehen, weil die Dunkelheit ihre Augen blind gemacht hat.
12Ich schreibe euch, Kinder: Durch Jesu Namen ist eure °Gottferne aufgehoben. 13Ich schreibe euch °Älteren: Ihr habt den Ursprung erkannt. Ich schreibe euch Jüngeren: Ihr habt das Böse besiegt. 14Ich habe euch, Kinder, geschrieben: Ihr habt °Gott erkannt. Ich habe euch Älteren geschrieben: Ihr habt den Ursprung erkannt. Ich habe euch Jüngeren geschrieben: Ihr seid stark, das °Wort Gottes bleibt in euch und ihr habt das Böse besiegt. 15Liebt nicht die Welt und nicht, was in der Welt ist. In denen, die die Welt lieben, ist °Gottes Liebe nicht. 16Denn alles in der Welt: das °materielle Verlangen, das Streben nach Äußerlichkeiten und das Protzen mit Besitz, ist nicht °göttlich, sondern weltlich. 17Die Welt vergeht und ebenso das Verlangen nach ihr – die aber den Willen Gottes tun, bleiben in °Ewigkeit.

21Erinnere dich daran, Jakob, und du, Israel, dass du °in meinem Dienst stehst!
Ich habe dich gestaltet, damit du in meinem Dienst stehst, Israel, ich vergesse dich nicht!
22Ich tilge deine °Verbrechen wie eine Wolke und wie Wolkendunkel deine °Sünden.
°Kehre um zu mir, ich habe dich befreit!
23Jubelt, ihr Himmel, Gott hat es getan, jauchzt, ihr Tiefen der Erde, freut euch, ihr Berge, mit Jauchzen, du Wald und alle Bäume darin!
Denn Gott hat Jakob befreit und zeigt an Israel göttliche Macht!

15Wenn dein Bruder oder deine Schwester sich gegen dich °verfehlt, geh' hin und kläre den Konflikt zwischen euch unter vier Augen. Wenn du gehört wirst, hast du einen Bruder oder eine Schwester gewonnen. 16Wenn du nicht gehört wirst, nimm eine oder zwei Personen mit, damit über jeden Konflikt aufgrund der Zeugenaussage von zwei oder drei Personen entschieden werden kann. 17Wenn ihr nicht gehört werdet, sage es der °Gemeindeversammlung. Wenn diese nicht gehört wird, soll dir der Bruder oder die Schwester zur Außenstehenden werden wie die Leute, die betrügerisch Abgaben kassieren, oder die Andersgläubigen. 18°Wahrhaftig, ich sage euch: Alles, was ihr auf der Erde bindet, soll im Himmel gebunden sein, und alles, was ihr auf der Erde löst, soll im Himmel gelöst sein. 19Und ich sage euch auch: Wahrhaftig, wenn zwei von euch sich auf dieser Erde in einer Sache einigen, wird ihnen alles, um das sie gemeinsam bitten, von Gott geschenkt werden, für mich °Vater und Mutter im Himmel. 20Wo zwei oder drei in meinem Namen in Gemeinsamkeit zusammenkommen, bin ich mitten unter ihnen.«