Wir unterstützen das Projekt Perikopenrevision und stellen hier jeden Montag die neu vorgeschlagenen Texte vor.
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Predigttexte

für die nächsten Tage

ha-Schem   der Lebendige   der Eine   die Ewige   die Heilige

35Werft nun eure Zuversicht nicht weg. Sie bringt großen Lohn mit sich. 36Was ihr nötig habt, ist Standhaftigkeit, damit ihr den Willen Gottes tut und so das, was Gott versprochen hat, erhalten könnt. 37»Es dauert nur noch eine kleine Weile, bis der Kommende kommt. Er wird nicht zögern. 38Alle meine °Gerechten werden durch °Gottvertrauen leben. Wenn sie aber zurückweichen, habe ich keinen Gefallen an ihnen.« 39Wir sind nicht solche Menschen, die ängstlich ins Verderben zurückweichen, sondern solche, die durch Gottvertrauen das Leben gewinnen.

18Schimi ben-Ela in Benjamin;
19Geber ben-Uri in Gilead, das Land Sihons, des Königs der Amoriter und Ogs, des Königs in Baschan.
Und es gab einen Statthalter, der im Lande war.
20Die Frauen und Männer in Juda und Israel waren so zahlreich wie der Sand am Meer. Sie aßen und tranken und waren fröhlich.

1Es war jemand krank, Lazarus aus Betanien, aus dem Dorf von Maria und Marta, ihrer Schwester. 2Maria war die, die den °Messias mit Salböl gesalbt und seine Füße mit ihren Haaren getrocknet hatte. Deren Bruder Lazarus war krank. 3Die Schwestern schickten also zu ihm und ließen sagen: »°Rabbi, sieh: Der, den du liebst, ist krank.« 4Als Jesus das hörte, sagte er: »Diese Krankheit ist nicht todbringend, sondern ist dazu da, dass der °Erwählte Gottes durch sie in °göttlichem Glanz erstrahle.« 5Jesus liebte Marta und ihre Schwester und Lazarus. 6Als er nun gehört hatte, dass Lazarus krank sei, blieb er noch zwei Tage an dem Ort, wo er war. 7Anschließend sagte er seinen °Jüngerinnen und Jüngern: »Lasst uns wieder nach Judäa gehen!« 8Die Jüngerinnen und Jünger sagten ihm: »Rabbi, gerade haben die Menschen aus Judäa versucht, dich zu steinigen, und du gehst wieder dorthin?« 9Jesus antwortete: »Hat nicht der Tag zwölf Stunden? Alle, die am Tag herumlaufen, stolpern nicht, denn sie sehen das Licht dieser Welt; 10alle aber, die bei Nacht herumlaufen, stolpern, weil das Licht nicht in ihnen ist.« 11So redete er, und danach sagte er ihnen: »Unser Freund Lazarus ist eingeschlafen, ich gehe, um ihn aufzuwecken.« 12Da sagten ihm die Jüngerinnen und Jünger: »°Rabbi, wenn er eingeschlafen ist, wird er geheilt werden.« 13Jesus hatte aber über seinen Tod geredet, sie dagegen meinten, dass er über das normale Einschlafen geredet hätte. 14Da sagte Jesus ihnen ganz offen: »Lazarus ist gestorben, 15und ich freue mich euretwegen – ihr sollt nämlich °zum Glauben kommen –, dass ich nicht dort war. Aber lasst uns zu ihm gehen!« 16Da sagte Thomas, genannt Zwilling, zu den anderen Jüngerinnen und Jüngern: »Lasst auch uns gehen, damit wir mit ihm sterben.«
17Jesus ging also und fand, dass Lazarus schon vier Tage im Grab war. 18Betanien war nahe bei Jerusalem, etwa drei Kilometer entfernt. 19Viele von den Menschen aus ihrem Volk waren zu Marta und Maria gekommen, um sie wegen des Bruders zu trösten. 20Als Marta nun hörte, Jesus würde kommen, ging sie ihm entgegen. Maria aber blieb im Haus sitzen. 21Marta nun sagte zu Jesus: »°Rabbi, wenn du hier gewesen wärst, wäre mein Bruder nicht gestorben. 22Aber auch jetzt weiß ich: Was auch immer du von Gott erbittest, wird Gott dir geben.« 23Jesus sagte ihr: »Dein Bruder wird °auferstehen24Marta sagte ihm: »Ich weiß, dass er auferstehen wird bei der °Auferstehung am letzten Tag.« 25Jesus sagte ihr: »Ich bin die Auferstehung und das Leben: Alle, die an mich glauben, werden leben, auch wenn sie sterben; 26und alle, die leben und an mich °glauben, werden bis in °Ewigkeit nicht sterben. Glaubst du das?« 27Sagt sie ihm: »Ja, °Rabbi, ich °glaube, dass du der °Messias bist, der °Erwählte Gottes, der in die Welt kommt.« 28Nachdem sie dies gesagt hatte, ging sie weg und rief ihre Schwester Maria und sagte ihr heimlich: »Der Lehrer ist da und ruft dich.« 29Als jene dies hörte, °stand sie schnell auf und ging zu ihm. 30Jesus war noch nicht ins Dorf gekommen, sondern war noch an dem Ort, wo Marta ihm begegnet war.
31Als nun die anderen jüdischen Menschen, die mit ihr im Haus gewesen waren und mit ihr getrauert hatten, sahen, wie Maria schnell °aufstand und hinausging, folgten sie ihr, weil sie meinten, sie ginge zum Grab, um dort zu weinen. 32Als Maria dahin kam, wo Jesus war und ihn sah, warf sie sich zu seinen Füßen nieder und sagte ihm: »°Rabbi, wenn du hier gewesen wärst, wäre mir der Bruder nicht gestorben.« 33Als Jesus sie weinen sah – und auch die anderen Jüdinnen und Juden, die mit ihr gekommen waren, weinten –, war er innerlich aufgewühlt und erschüttert 34und sagte: »Wo habt ihr ihn hingelegt?« Sie sagten ihm: »°Rabbi, komm und sieh!« 35Jesus weinte. 36Da sagten die anderen jüdischen Menschen: »Sieh, wie er ihn geliebt hat.« 37Aber einige von ihnen sagten: »Hätte nicht jener, der die Augen des Blinden geöffnet hat, auch etwas machen können, damit dieser nicht sterben musste?« 38Jesus nun, wiederum innerlich ergrimmt, kam zum Grab. Es war eine Höhle und ein Stein lag vor ihr. 39Jesus sagte: »Hebt den Stein fort!« Marta, die Schwester des Verstorbenen, sagte ihm: »°Rabbi, er stinkt schon, er ist ja vier Tage alt.« 40Jesus sagte ihr: »Habe ich dir nicht gesagt: Wenn du °glaubst, wirst du den °Glanz Gottes sehen?« 41Sie hoben nun den Stein fort. Jesus aber hob die Augen nach oben und sagte: »°Du, Gott, ich danke dir, dass du mich gehört hast. 42Ich wusste, dass du mich immer hörst, aber wegen der Leute, die hier stehen, habe ich es gesagt, damit sie glauben, dass du mich gesandt hast.« 43Als er dies gesagt hatte, rief er mit lauter Stimme: »Lazarus, komm heraus!« 44Es kam der Gestorbene heraus, umwickelt an den Füßen und den Händen mit Binden und sein Gesicht war von einem Tuch bedeckt. Jesus sagte ihnen: »Befreit ihn und lasst ihn gehen!«
45Viele nun von den jüdischen Menschen, die zu Maria gekommen waren und gesehen hatten, was er tat, glaubten an ihn.

7denn Gott hat uns keineswegs einen °Geist der Feigheit gegeben, sondern einen Geist der tätigen Kraft und der liebevollen Zuwendung, einen Geist, der zur Vernunft bringt. 8Also weiche nicht peinlich berührt davor zurück, dich zu dem zu bekennen, °dem wir gehören – und ebenso wenig zu mir, der ich sein Gefangener bin! Sondern nimm für das °Evangelium, die Botschaft der Rettung, auch das Schlimme mit auf dich, wozu Gott dir die nötige Kraft gibt.
9Denn Gott hat uns °gerettet und uns gerufen mit °heiligem Ruf, nicht aufgrund unserer Taten, sondern aus eigenem Entschluss und °freier Zuneigung. Dieses unverdiente Wohlwollen hat Gott uns schon vor °ewigen Zeiten geschenkt in dem °Christos Jesus, 10es ist aber jetzt sichtbar geworden, da unser °Retter, der Christos Jesus, erschienen ist. Er hat den Tod entmachtet und unvergängliches Leben ans Licht gebracht durch das °Evangelium, die Botschaft der Rettung.

22Nicht zu Ende ist doch Adonaj damit, sich °freundlich zu erweisen,
hat ja nicht aufgehört, sich zu erbarmen,
23tut's aufs Neue Morgen für Morgen. Wie ist deine °Treue so groß!
24» Adonaj gehört zu mir«, spricht meine °Kehle,
»deshalb harre ich aus.«
25Wohl denen, die auf Adonaj hoffen, der °Kehle, die danach fragt!
26Gut ist's, still zu harren auf die Hilfe Adonajs.
27Wohl der Person, wenn ein Joch in der Jugend sie trägt!
28Sie sitze allein und halte sich still; es ist ihr ja auferlegt.
29Sie stecke ihren Mund in den Staub – vielleicht gibt es Hoffnung –,
30biete den Schlägen die Backe, werde satt von Schmach.
31Nicht ja auf immer verstößt °meine Autorität,
32stößt zwar in Kummer, erbarmt sich jedoch voll °freundlicher Güte,

11Bald darauf gelangte er in eine Stadt namens Naïn, mit ihm gingen seine Jüngerinnen und Jünger und eine große Volksmenge. 12Als sie sich dem Stadttor näherten, seht, da kam gerade ein Trauerzug heraus. Der Tote war der einzige °Sohn seiner Mutter gewesen, und diese war bereits Witwe. Eine große Menge aus der Stadt begleitete die Frau. 13°Jesus sah sie, hatte Mitleid mit ihr und sagte zu ihr: »So weine doch nicht!« 14Er trat an die Bahre heran und berührte sie, da blieben die, die sie trugen, stehen. Er sprach: »Junger Mann, ich sage dir, °steh auf!« 15Da setzte sich der Tote auf und begann zu reden, und er gab ihn seiner Mutter. 16Da wurden alle von °Ehrfurcht ergriffen und lobten °Gott und sagten: »Ein großer Prophet ist unter uns °aufgestanden.« Und: »Gott hat sich unserem °Volk rettend zugewandt.« 17Und dieses °Wort verbreitetete sich in ganz Judäa, sowie im benachbarten Land.