Wir unterstützen das Projekt Perikopenrevision und stellen hier jeden Montag die neu vorgeschlagenen Texte vor.
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Predigttexte

für die nächsten Tage

ha-Schem   der Lebendige   der Eine   die Ewige   die Heilige

5In der °Tora hat uns Mose geboten, solche Frauen zu steinigen. Was meinst du nun dazu?« 6Dies sagten sie aber, um ihn auf die Probe zu stellen, damit sie etwas hätten, um ihn anzuklagen. Jesus aber beugte sich nieder und schrieb mit dem Finger in den Sand. 7Als sie dabei blieben, ihn zu fragen, richtete er sich auf und sagte ihnen: »Welche unter euch ohne Unrecht sind, mögen als Erste einen Stein auf sie werfen.« 8Und er beugte sich wieder hinunter und schrieb in den Sand. 9Als sie dies hörten, gingen sie alle nacheinander weg, angefangen bei den Ältesten, und ließen ihn allein mit der Frau, die in der Mitte war. 10Jesus richtete sich auf und sagte ihr: »Frau, wo sind sie? Hat dich niemand gerichtet?« 11Sie sagte: »Niemand, °Rabbi.« Jesus sagte ihr: »Auch ich richte dich nicht; geh und tue von jetzt an kein °Unrecht mehr.«
euch sage –, 12Jesus redete nun wiederum mit ihnen und sagte: »Ich bin das Licht der Welt; alle, die mir folgen, werden nicht mehr in der Finsternis umherirren, sondern das Licht des Lebens haben.« 13Da sagten ihm die Pharisäerinnen und Pharisäer: »Du zeugst für dich selbst. Dein Zeugnis ist nicht wahr!« 14Jesus antwortete und sagte ihnen: »Auch wenn ich für mich selbst zeuge, ist mein Zeugnis wahr, denn ich weiß, woher ich kam und wohin ich gehe; ihr aber wisst nicht, woher ich komme oder wohin ich gehe.

21Petrus stieg zu den Männern hinab und sagte: »Seht her, ich bin's, nach dem ihr verlangt! Was ist der Grund, dass ihr hier seid?« 22Sie sagten: »Der Centurio Kornelius, ein °rechtschaffener und gottesfürchtiger Mensch mit einem guten Ruf beim ganzen jüdischen Volk, ist von einer heiligen °Engelsgestalt angewiesen worden, dich in sein Haus kommen zu lassen und zu hören, was du zu sagen hast.« 23Da bat er sie herein und nahm sie gastlich auf.
Am nächsten Tag brach er auf und ging mit ihnen; auch einige von den Geschwistern in Joppe begleiteten ihn. 24Am nächsten Tag kam er nach Cäsarea. Kornelius hatte sie schon erwartet und Verwandte und die engsten Bekannten zusammengerufen. 25Als Petrus ankam, ging ihm Kornelius entgegen, fiel ihm zu Füßen und huldigte ihm. 26Petrus °richtete ihn auf und sagte: »Steh auf! Auch ich bin nur ein Mensch.« 27Im Gespräch mit ihm ging er hinein und fand dort viele versammelt vor. 28Er sagte zu ihnen: »Ihr wisst, wie wenig es einer jüdischen Person erlaubt ist, mit einer nichtjüdischen engen Kontakt zu pflegen oder zu ihr zu kommen. Mir aber hat Gott gezeigt, dass man niemanden vor Gott als °abscheulich oder unrein ansehen darf. 29Deshalb bin ich auch, als man mich holen ließ, ohne Widerspruch gekommen. So frage ich nun, aus welchem Grund ihr mich habt holen lassen.« 30Kornelius sagte: »Vor vier Tagen um diese Zeit betete ich zur neunten Stunde in meinem Haus. Da stand eine Gestalt in strahlender Kleidung vor mir 31und sagte: ›Kornelius, dein Gebet ist erhört und deiner Wohltaten ist vor Gott gedacht worden. 32Schicke nun nach Joppe und lass Simon zu dir rufen, der mit Beinamen Petrus heißt; er ist zu Gast im Haus des Gerbers Simon am Meer.‹ 33Daraufhin habe ich also sofort zu dir schicken lassen und du hast gut daran getan herzukommen. Jetzt sind wir also alle hier vor Gott zusammen, um alles zu hören, was dir vom °Herrn aufgetragen ist.« 34Petrus begann zu sprechen und sagte: »Wahrhaftig, jetzt begreife ich, dass Gott nicht parteilich ist. 35Vielmehr sind Gott in jedem °Volk diejenigen recht, die Gott achten und °rechtschaffen handeln.

1Und es geschah: in den Tagen, als die Richterinnen und die Richter für Recht sorgten, da war eine Hungersnot im Land. Deshalb brach ein Mann aus Betlehem, das heißt ›Haus des Brotes‹, in Juda auf, um als Fremder in den Feldern Moabs, das heißt ›vom Vater«, zu wohnen, er, seine Frau und seine beiden Söhne. 2Der Name des Mannes war Elimelech, das heißt ›Mein Gott ist König‹, der Name seiner Frau Noomi, das heißt die ›Liebliche‹, und die Namen seiner beiden Söhne waren Machlon, das heißt ›der Schwächliche‹, und Kiljon, das heißt ›der Gebrechliche‹. Sie waren efratitische Leute aus Betlehem in Juda. Und sie kamen in die Felder Moabs und sie lebten dort.
3Da starb Noomis Mann Elimelech, so dass sie zurückblieb, sie und ihre beiden Söhne. 4Diese nahmen sich moabitische Frauen. Der Name der einen war Orpa, das heißt ›die den Rücken Kehrende‹, der Name der anderen Rut, das heißt ›die Freundin‹. Und sie wohnten dort etwa zehn Jahre. 5Da starben auch die beiden, Machlon und Kiljon. Die Frau blieb zurück, ohne ihre beiden Söhne und ohne ihren Mann. 6Da °machte sie sich mit ihren Schwiegertöchtern auf, um aus den Feldern Moabs zurückzukehren, denn sie hatte in den Feldern Moabs gehört, dass sich die Eine des Gottesvolkes angenommen habe und ihm Brot gebe.
7Gemeinsam mit ihren beiden Schwiegertöchtern zog sie weg von dem Ort, an dem sie gelebt hatte. Als sie sich auf den Weg machten, um in das Land Juda °zurückzukehren, 8sagte Noomi zu ihren beiden Schwiegertöchtern: »Geht! Kehrt zurück, eine jede in das Haus ihrer Mutter. Möge die Eine euch °Wohltaten erweisen, wie ihr sie den Toten und mir erwiesen habt. 9Die Eine möge euch geben, dass ihr Ruhe findet, eine jede im Haus ihres Mannes.« Und sie küsste sie. Da erhoben sie ihre Stimmen einstimmig und weinten. 10Sie sprachen zu ihr: »Nein, mit dir wollen wir zu deinem Volk zurückkehren.«
11Und Noomi entgegnete: »°Kehrt doch zurück, meine Töchter! Warum wollt ihr mit mir gehen? Habe ich etwa noch Söhne in meinem Mutterleib, die eure Männer werden könnten? 12Kehrt zurück, meine Töchter! Geht, denn ich bin zu alt für einen Mann. Selbst wenn ich dächte, ich hätte Hoffnung, gar in dieser Nacht mit einem Mann zusammen zu sein und Söhne zu gebären, 13wollt ihr deshalb warten, bis sie groß sind? Wollt ihr deshalb euren Schoß verschließen und mit keinem Mann zusammen sein? Nicht doch, meine Töchter. Es ist mir bitter Leid um euch, da die Hand der Einen sich gegen mich gerichtet hat.«
14Da erhoben sie ihre Stimmen einstimmig und weinten erneut, dann küsste Orpa ihre Schwiegermutter zum letzten Mal, Rut jedoch hängte sich an sie. 15Noomi entgegnete: »Sieh doch, deine Schwägerin kehrt zu ihrem Volk und zu ihrem °Gott zurück. Folge deiner Schwägerin.«
16Darauf sagte Rut: »Bedränge mich doch nicht, dich zu verlassen, mich von dir °abzuwenden. Denn wo auch immer du hingehst, da gehe ich hin, und wo auch immer du übernachtest, da übernachte auch ich. Dein °Volk ist mein Volk, dein °Gott ist mein Gott. 17Wo du stirbst, da sterbe ich, dort will ich begraben werden. Die Eine tue mir alles Mögliche an, denn nur der Tod wird dich und mich trennen!«
18Als Noomi sah, dass sie darauf beharrte, mit ihr zu gehen, hörte sie auf, ihr zuzureden. 19So gingen die beiden, bis sie nach Betlehem kamen. Und es geschah, als sie nach Betlehem kamen, da war die ganze Stadt ihretwegen in Aufregung. Die Frauen fragten: »Ist dies Noomi?«

5Als Jesus nach Kafarnaum kam, näherte sich ihm bittend ein Hauptmann 6und sprach: »Mein °Herr, mein Sklave liegt gelähmt zu Hause, mit furchtbaren Qualen!« 7Jesus sagt zu ihm: »Ich werde kommen und ihn heilen.« 8Da antwortete der Hauptmann: »°Ich vertraue dir. Ich bin es nicht wert, dass du unter mein Dach kommst. Aber sag nur ein °Wort, und mein Sklave wird gesund. 9Denn ich bin ja ein Mensch, der unter einem Kommando steht, und ich habe unter mir Soldaten. Sage ich zu einem: ›Geh‹ – dann geht er. Und zum anderen: ›Komm‹ – dann kommt er. Und zu meinen °Sklavinnen und Sklaven: ›Macht das‹ – dann machen sie es auch.« 10Als Jesus das hörte, staunte er und sagte zu den Menschen, die ihm gefolgt waren: »°Wahrhaftig, ich sage euch: Nicht einmal in Israel habe ich solch' ein °Vertrauen gefunden. 11Ich sage euch: Viele werden von Osten und Westen kommen und in °Gottes Welt beim Festmahl lagern mit Abraham, Isaak und Jakob. 12Doch manche °Kinder °Gottes werden nach draußen in den finsteren Kerker geworfen werden. Dort werden sie weinen und vor Todesangst mit den Zähnen knirschen.« 13Dann sagte Jesus zum Hauptmann: »Geh nun, es wird für dich so geschehen, wie du geglaubt hast.« Und sein Sklave wurde in dieser Stunde gesund.

13Ich möchte, Geschwister, dass ihr wisst: Ich habe mir schon oft vorgenommen, zu euch zu kommen, wurde aber bis jetzt daran gehindert. Gerne hätte ich bei euch Früchte meines Wirkens geerntet wie bei den übrigen °Völkern. 14Menschen griechischer Herkunft bin ich verpflichtet wie 15So bin ich bereit, auch euch in Rom die °Freudenbotschaft zu bringen. 16Ich gehe das Wagnis ein, die Freudenbotschaft öffentlich zu verkünden. In ihr wirkt die Kraft Gottes zur °Befreiung aller, die auf sie vertrauen, jüdischer Menschen zuerst und dann auch griechischer. 17In ihr wird enthüllt, wie Gott °Gerechtigkeit schafft, als Quelle und Ziel des °Vertrauens. So steht es geschrieben: °Gerecht ist, wer Vertrauen lebt.

1Naaman war der Kommandeur des Heeres am Königshof von Aram. Er war ein großer und bedeutender Mann vor seinem Herrn und hoch angesehen, denn durch ihn hatte die Ewige Aram zum Sieg verholfen. Doch der Mann, ein tapferer Kriegsheld, litt unter starkem Hautausschlag. 2In früheren Jahren hatte Aram Raubzüge unternommen. Dabei hatten sie ein kleines Mädchen aus dem Land Israel als Kriegsgefangene mitgenommen. Sie war nun im Dienst der Frau Naamans. 3Sie sprach zu ihrer Besitzerin: »Ach, wäre mein Herr doch bei dem Propheten in Samaria – dann würde er ihn von seinem Hautausschlag befreien!« 4Er ging und berichtete es seinem Herrn:(204) »Dies und jenes hat das Mädchen aus dem Land Israel gesagt!«
5Da sprach der König von Aram: »Geh nur! Ich will außerdem einen Brief an den König von Israel senden!« Also ging er und nahm zehn Talente Silber, 6.000 Goldstücke und zehn Kleidungsstücke zum Wechseln mit. 6Und er brachte den Brief zum König von Israel mit folgender Aufforderung: »Und jetzt: Wenn dieser Brief zu dir kommt, siehe, dann habe ich Naaman, meinen °Getreuen, zu dir gesandt, und du sollst ihn von seinem Hautausschlag befreien!« 7Als nun der König von Israel diesen Brief las, da zerriss er seine Kleider und sprach: »Bin ich etwa die °Gottheit, die töten und lebendig machen kann? Da schickt einer doch zu mir, um jemanden vom Hautausschlag zu befreien! Ja, nun erkennt und seht ihr, dass dieser nur etwas als Vorwand gegen mich sucht!« 8Als aber Elischa, der Gottesmann, hörte, dass der König von Israel seine Kleider zerrissen hatte, schickte er zum König und ließ ihm ausrichten: »Warum hast du deine Kleider zerrissen? Er soll zu mir kommen, damit er erkennt, dass es in Israel einen Propheten gibt!«
9Da kam Naaman mit seinen Pferden und seinem Wagen und blieb vor Elischas Haustür stehen. 10Elischa schickte einen Boten zu ihm und ließ ihm sagen: »Geh und wasch dich siebenmal im Jordan, dann wird deine Haut heil °zurückkehren und du wirst °rein sein!« 11Da wurde Naaman sehr wütend, ging weg und sagte: »Ich habe mir gedacht: Er wird auf jeden Fall zu mir herauskommen, stehen bleiben und den Namen der Ewigen, seiner °Gottheit, anrufen, seine Hand über der Stelle hin- und herbewegen und mich dann vom Hautausschlag befreien. 12Sind nicht Abana und Parpar, die Flüsse von Damaskus, besser als alle Wasser Israels? Kann ich mich etwa nicht in ihnen waschen und rein werden?« So wandte er sich um und ging im Zorn weg. 13Seine °Dienstleute traten jedoch an ihn heran und redeten mit ihm. Sie sagten: »Mein Vater, angenommen der Prophet hätte von dir etwas Großes verlangt – hättest du es nicht getan? Um wie viel mehr nun, da er zu dir lediglich gesagt hat: ›Wasch dich und du wirst rein!‹« 14Daraufhin stieg er hinab und tauchte im Jordan siebenmal unter, gemäß dem Wort des Gottesmannes. Und seine Haut °kehrte heil zurück wie die Haut eines kleinen Jungen, und er war rein.
15Da °kehrte er mit seinem ganzen Gefolge zum Gottesmann zurück. Er ging hinein, stand vor ihm und sprach: »Ja! Ich habe nun erkannt, dass es keine °Gottheit auf der ganzen Erde außer in Israel gibt! Und jetzt, nimm doch ein Segensgeschenk von deinem °Getreuen an!« 16Daraufhin sagte Elischa: »Bei der Ewigen, vor der ich stehe – ich nehme nichts an!« Er aber bedrängte ihn, etwas anzunehmen, doch Elischa weigerte sich. 17Da sagte Naaman: »Wenn nicht, dann möge doch deinem °Getreuen Erde gegeben werden, und zwar so viel, wie ein Maultiergespann tragen kann! Denn dein Getreuer will keine °Brand- oder °Schlachtopfer anderen Gottheiten mehr darbringen, sondern nur noch der Ewigen! 18Nur diese eine Sache möge die Ewige deinem Getreuen verzeihen: Wenn mein Herr in das Haus Rimmons geht, um sich dort niederzuwerfen, werde auch ich, die rechte Hand des Königs, mich im Haus Rimmons niederwerfen. Wenn ich mich also im Haus Rimmons niederwerfe, dann möge doch die Ewige deinem Getreuen diese Sache verzeihen!« 19Da sagte er zu ihm: »Geh nur und °leb wohl!«
Als nun Naaman eine Wegstrecke von ihm weggegangen war,