Bibeltext

Predigttexte

für die nächsten Tage

4Gott, die °Macht über uns,(260)
hat mir eine Zunge gegeben wie den Lernenden, damit ich es verstehe, die Müden mit einem Wort zu stärken.
Gott weckt mir jeden Morgen das Ohr, damit ich höre wie die Lernenden.
5Die °Macht über uns, Gott, hat mir das Ohr geöffnet, und ich sträube mich nicht. Ich weiche nicht zurück.
6Meinen Rücken gab ich denen, die schlagen, meine Wangen denen, die prügeln.
Mein Gesicht habe ich nicht verborgen vor Schmähworten und Speichel.
7Aber Gott, die °Macht über uns, hilft mir, darum werde ich nicht beschämt,
darum mache ich mein Gesicht hart wie einen Kieselstein
und weiß, dass ich nicht zuschanden werde.
8Nahe ist mir die Macht, die mich °gerecht macht! Wer will mit mir streiten? Lasst uns miteinander vortreten!
Wer will mein °Recht beugen? Sie sollen nur kommen!
9Schaut, Gott, die °Macht über uns, hilft mir. Wer will mich verurteilen?
Schaut, sie alle zerfallen wie ein Kleid, von Motten zerfressen.

1In zwei Tagen begann aber das Pessachfest und das Fest der ungesäuerten Brote. Die Hohenpriester und Toragelehrten suchten Wege, wie sie ihn mit List festnehmen und töten lassen könnten. 2Denn sie sagten: »Nicht beim Fest, sonst gibt es im °Volk Aufruhr.«
3Als Jesus sich in Betanien im Haus Simons des Aussätzigen aufhielt und zu Tisch lag, da kam eine Frau, die ein Salbgefäß mit reinem und kostbarem Öl zum Salben bei sich hatte. Sie zerbrach das Gefäß und goss das Öl auf sein Haupt. 4Da waren einige verärgert und sagten zueinander: »Was soll diese Vergeudung des Salböls(696)? 5Dieses Öl hätten wir für mehr als 300 Denare verkaufen und das Geld den Bettelarmen geben können.« Und sie herrschten die Frau an. 6Aber Jesus erwiderte: »Lasst sie in Frieden! Warum quält ihr sie? Sie hat ein gutes Werk an mir getan. 7Die Bettelarmen habt ihr immer bei euch, und wenn ihr wollt, könnt ihr ihnen Gutes tun; mich aber habt ihr nicht für immer bei euch. 8Sie hat getan, was sie konnte. Sie hat meinen °Leib im Voraus für mein Begräbnis gesalbt. 9Ja, ich sage euch: Überall auf der Erde, wo das °Evangelium verkündet wird, da werden Menschen auch davon erzählen, was diese Frau heute getan hat – um an sie zu erinnern, werden Frauen, Männer und Kinder davon sprechen.«

1°Gottvertrauen aber ist: Grundlage dessen, was Menschen hoffen, und Beweis von Dingen, die Menschen nicht sehen. 2Denn für dieses Gottvertrauen wurden die Alten gerühmt. 3Im Vertrauen auf Gott erkennen wir, dass die °Welt durch Gottes Wort erschaffen worden ist, so dass aus dem Unsichtbaren das Sichtbare geworden ist.

1Dies sagte Jesus. Dann blickte er auf zum Himmel und sagte: »°Du, Gott, hast mich erwählt und die Zeit ist gekommen. Lass den °göttlichen Glanz deines °Erwählten erstrahlen, damit dein Erwählter dich erstrahlen lässt, 2genauso wie du ihm Macht über alle °Geschöpfe gegeben hast, damit er allen, die du ihm gegeben hast, °ewiges Leben gebe. 3Dies aber ist das ewige Leben: Dass sie dich, den allein wahren °Gott, und Jesus, den °Messias, den du gesandt hast, erkennen. 4Ich habe deinen °Glanz auf der Erde leuchten lassen, indem ich das Werk vollendet habe, das du mir zu tun aufgetragen hast. 5Und jetzt, Gott, lass mich bei dir °strahlen in dem Glanz, den ich bei dir hatte, bevor die Welt existierte.
6Ich habe deinen Namen den Menschen offenbart, die du mir aus der Welt gegeben hast. Sie waren dein und du hast sie mir gegeben und sie haben dein °Wort beachtet. 7Jetzt haben sie erkannt, dass alles, was du mir gegeben hast, von dir ist. 8Denn die Worte, die du mir gegeben hast, habe ich ihnen weitergegeben. Und sie haben sie aufgenommen und wahrhaft erkannt, dass ich von dir ausgegangen bin, und sie sind °zum Glauben gelangt, dass du mich gesandt hast.

12Am nächsten Tag hörten viele Leute, die zum Fest gekommen waren, dass Jesus nach Jerusalem käme, 13und sie nahmen die Zweige von Palmen und gingen hinaus aus der Stadt, ihm entgegen, und riefen: »Hosanna; gepriesen, der kommt im Namen Gottes,(↑728) nämlich der König Israels.« 14Jesus fand einen jungen Esel und setzte sich auf ihn, wie geschrieben ist: 15›Fürchte dich nicht, Tochter Zion, siehe, dein König kommt, sitzend auf einem jungen Esel.‹ 16Dies verstanden seine °Jüngerinnen und Jünger zuerst nicht, aber als Jesus in °göttlichem Glanz war, da erinnerten sie sich, dass dies über ihn geschrieben war und dass die Leute dies für ihn getan hatten. 17Die Menschen nun, die mit ihm waren, als er Lazarus aus dem Grab gerufen und ihn von den Toten °auferweckt hatte, die bezeugten dies. 18Deshalb waren ihm auch die Leute entgegengegangen, weil sie gehört hatten, er habe dieses Wunderzeichen getan. 19Da sagten die Pharisäerinnen und Pharisäer zueinander: »Ihr seht, dass ihr nichts ausrichtet; sieh, die Welt läuft ihm hinterher.«

5Euer Verhältnis zueinander soll der Gemeinschaft mit Jesus Christus entsprechen.
6Über °göttliche Gestalt verfügend, hielt Christus die Gottgleichheit doch nicht wie ein glückliches Los fest, 7sondern entäußerte sich selbst aller Vorrechte und nahm die Gestalt eines °versklavten Menschen an, wurde den Menschen gleich und seine ganze Erscheinung zeigte: Er war ein Mensch wie du und ich. 8Er °erniedrigte sich selbst und war dem Auftrag Gottes gehorsam bis zum Tode, dem Sklaventod am Kreuz. 9Darum hat Gott den Erniedrigten erhöht und ihm den Namen verliehen, der über jeden Namen erhaben ist(806), 10damit im Namen Jesu sich alle Knie beugen sollen im Himmel und auf Erden und unter der Erde, 11und jede Zunge bekennen soll, dass Jesus Christus °der Herr ist zur °Ehre Gottes, unserer °Mutter und unseres Vaters.

11Dies ist die Bestätigung: Gott hat uns ewiges Leben gegeben und dieses Leben entsteht durch ihren Erwählten. 12Alle, die den Erwählten haben, haben das Leben. Die Gottes Erwählten nicht haben, haben das Leben nicht. 13Dies habe ich euch geschrieben, damit ihr wisst: Ihr habt ewiges Leben, indem ihr an den Namen von Gottes Erwähltem °glaubt.

1Die °Geistkraft Gottes, der °Macht über mich, ist auf mir. Weil Gott mich °gesalbt hat, bin ich gesandt,
den °Armen frohe Botschaft zu verkünden,
die zu verbinden, die ein zerbrochenes °Herz haben,
auszurufen den Gefangenen die Befreiung
und den Gebundenen die Lösung ihrer Fesseln,
2auszurufen ein Jahr des Wohlgefallens für Gott und einen Tag der °Vergeltung für unsere Gottheit,
zu trösten alle, die trauern, 3damit sich freuen die Trauernden Zions,
ihnen Schmuck zu geben anstelle von Staub,
Freudenöl statt Trauerkleid, Lobgesang statt °Trübsinn,
damit sie ›Bäume der Gerechtigkeit‹ genannt werden, ›Prachtpflanzung Gottes ‹.
4Sie werden die °uralten Trümmer wieder aufbauen, das aufrichten, was früher verwüstet wurde,
die Trümmerstädte erneuern, die seit Generationen verwüstet liegen.
5Zugezogene werden eintreten und eure Ziegen und Schafe hüten,
die Kinder der Fremden werden für euch das Land bebauen
und die Weingärten pflegen.
6Ihr aber sollt ›Priesterschaft Gottes ‹ genannt werden, ›im Dienst unserer °Gottheit‹ werden sie euch nennen.
Den Reichtum der °fremden Völker werdet ihr essen, und ihres °Glanzes euch rühmen.
7Dafür, dass eure Schande doppelt und Schimpf ihr Anteil war,
sollen sie von ihrem Land ein Doppeltes besitzen
und dauerhafte Freude haben.
8Denn ich, Gott, liebe das °Recht, hasse Raub mit Gewalt.
Ich will ihnen ihren Lohn mit °Zuverlässigkeit geben und einen dauerhaften °Bund mit ihnen schließen.
9Unter den °fremden Völkern werden ihre Nachkommen bekannt sein, ihre Sprösslinge mitten unter den °Völkern.
Alle, die sie sehen, werden es merken: Sie sind die Nachkommen, die Gott gesegnet hat.
10Laut freue ich mich über Gott, meine °Kehle jubelt über meine Gottheit, denn sie hat mir Kleider der Rettung angezogen, mich in den Mantel der °Gerechtigkeit gehüllt,
wie ein Bräutigam den feierlichen Schmuck anlegt und eine Braut sich schmückt mit ihren Schmuckstücken.
11Ja, wie aus der Erde ihr Gewächs hervorsprießt und ein Garten seine Samen wachsen lässt,
so lässt Gott, die °Macht über alles, °Gerechtigkeit wachsen und Lobpreis in Gegenwart aller fremden Völker.

41Seine Eltern zogen jedes Jahr nach Jerusalem, zum Pessachfest. 42Als er zwölf Jahre alt war, zogen sie auch wieder hinauf nach Jerusalem, wie es der Festbrauch verlangte. 43Sie beendeten ihren Aufenthalt und machten sich daran, heimzukehren. Aber Jesus, der Knabe, blieb in Jerusalem, ohne dass seine Eltern es wussten. 44Da sie meinten, er sei unter der Reisegesellschaft, zogen sie eine Tagereise weit und suchten ihn unter den Verwandten und Bekannten. 45Als sie ihn nicht fanden, kehrten sie nach Jerusalem zurück und suchten ihn von Neuem. 46Nach drei Tagen fanden sie ihn im Tempel. Er saß mitten unter den Lehrenden und hörte ihnen zu und stellte ihnen Fragen. 47Alle aber, die ihn hörten, waren über seine Einsicht und seine Antworten verblüfft. 48Als sie ihn sahen, waren sie überrascht, und seine Mutter sagte zu ihm: »Kind, warum hast du uns das getan? Sieh mal, dein °Vater und ich, wir haben dich schmerzlich gesucht.« 49Er sprach zu ihnen: »Warum habt ihr mich gesucht? Wusstet ihr nicht, dass ich unter denen sein muss, die zu meinem °Vater gehören?« 50Sie verstanden die Botschaft nicht, die er ihnen gesagt hatte. 51Er ging mit ihnen hinab nach Nazaret und ordnete sich ihnen unter. Seine Mutter aber behielt alle Worte in ihrem °Herzen. 52Und Jesus nahm zu an Weisheit und Reife und °Gnade bei Gott und den Menschen.

11Dies ist die Bestätigung: Gott hat uns ewiges Leben gegeben und dieses Leben entsteht durch ihren Erwählten. 12Alle, die den Erwählten haben, haben das Leben. Die Gottes Erwählten nicht haben, haben das Leben nicht. 13Dies habe ich euch geschrieben, damit ihr wisst: Ihr habt ewiges Leben, indem ihr an den Namen von Gottes Erwähltem °glaubt.

1Die °Geistkraft Gottes, der °Macht über mich, ist auf mir. Weil Gott mich °gesalbt hat, bin ich gesandt,
den °Armen frohe Botschaft zu verkünden,
die zu verbinden, die ein zerbrochenes °Herz haben,
auszurufen den Gefangenen die Befreiung
und den Gebundenen die Lösung ihrer Fesseln,
2auszurufen ein Jahr des Wohlgefallens für Gott und einen Tag der °Vergeltung für unsere Gottheit,
zu trösten alle, die trauern, 3damit sich freuen die Trauernden Zions,
ihnen Schmuck zu geben anstelle von Staub,
Freudenöl statt Trauerkleid, Lobgesang statt °Trübsinn,
damit sie ›Bäume der Gerechtigkeit‹ genannt werden, ›Prachtpflanzung Gottes ‹.
4Sie werden die °uralten Trümmer wieder aufbauen, das aufrichten, was früher verwüstet wurde,
die Trümmerstädte erneuern, die seit Generationen verwüstet liegen.
5Zugezogene werden eintreten und eure Ziegen und Schafe hüten,
die Kinder der Fremden werden für euch das Land bebauen
und die Weingärten pflegen.
6Ihr aber sollt ›Priesterschaft Gottes ‹ genannt werden, ›im Dienst unserer °Gottheit‹ werden sie euch nennen.
Den Reichtum der °fremden Völker werdet ihr essen, und ihres °Glanzes euch rühmen.
7Dafür, dass eure Schande doppelt und Schimpf ihr Anteil war,
sollen sie von ihrem Land ein Doppeltes besitzen
und dauerhafte Freude haben.
8Denn ich, Gott, liebe das °Recht, hasse Raub mit Gewalt.
Ich will ihnen ihren Lohn mit °Zuverlässigkeit geben und einen dauerhaften °Bund mit ihnen schließen.
9Unter den °fremden Völkern werden ihre Nachkommen bekannt sein, ihre Sprösslinge mitten unter den °Völkern.
Alle, die sie sehen, werden es merken: Sie sind die Nachkommen, die Gott gesegnet hat.
10Laut freue ich mich über Gott, meine °Kehle jubelt über meine Gottheit, denn sie hat mir Kleider der Rettung angezogen, mich in den Mantel der °Gerechtigkeit gehüllt,
wie ein Bräutigam den feierlichen Schmuck anlegt und eine Braut sich schmückt mit ihren Schmuckstücken.
11Ja, wie aus der Erde ihr Gewächs hervorsprießt und ein Garten seine Samen wachsen lässt,
so lässt Gott, die °Macht über alles, °Gerechtigkeit wachsen und Lobpreis in Gegenwart aller fremden Völker.

41Seine Eltern zogen jedes Jahr nach Jerusalem, zum Pessachfest. 42Als er zwölf Jahre alt war, zogen sie auch wieder hinauf nach Jerusalem, wie es der Festbrauch verlangte. 43Sie beendeten ihren Aufenthalt und machten sich daran, heimzukehren. Aber Jesus, der Knabe, blieb in Jerusalem, ohne dass seine Eltern es wussten. 44Da sie meinten, er sei unter der Reisegesellschaft, zogen sie eine Tagereise weit und suchten ihn unter den Verwandten und Bekannten. 45Als sie ihn nicht fanden, kehrten sie nach Jerusalem zurück und suchten ihn von Neuem. 46Nach drei Tagen fanden sie ihn im Tempel. Er saß mitten unter den Lehrenden und hörte ihnen zu und stellte ihnen Fragen. 47Alle aber, die ihn hörten, waren über seine Einsicht und seine Antworten verblüfft. 48Als sie ihn sahen, waren sie überrascht, und seine Mutter sagte zu ihm: »Kind, warum hast du uns das getan? Sieh mal, dein °Vater und ich, wir haben dich schmerzlich gesucht.« 49Er sprach zu ihnen: »Warum habt ihr mich gesucht? Wusstet ihr nicht, dass ich unter denen sein muss, die zu meinem °Vater gehören?« 50Sie verstanden die Botschaft nicht, die er ihnen gesagt hatte. 51Er ging mit ihnen hinab nach Nazaret und ordnete sich ihnen unter. Seine Mutter aber behielt alle Worte in ihrem °Herzen. 52Und Jesus nahm zu an Weisheit und Reife und °Gnade bei Gott und den Menschen.

17Folgendes habe ich euch zu sagen: Ich kann es nicht loben, dass ihr zum Schaden, nicht zum Nutzen zusammenkommt. 18Erstens nämlich – so höre ich – gibt es Spaltungen unter euch, wenn ihr in der °Gemeindeversammlung zusammenkommt, und zum Teil °glaube ich es. 19Denn es muss ja wohl unter euch unterschiedliche Verhaltensweisen geben, damit sich herausstellt, wer sich unter euch bewährt. 20Wenn ihr also an einem Ort zusammenkommt, dann esst ihr in Wahrheit das Mahl nicht als °Gemeinschaft derer, die zu Christus gehören. 21Denn alle essen nur ihre private Mahlzeit, so dass manche hungern und andere betrunken sind. 22Habt ihr denn keine Häuser, um zu essen und zu trinken? Oder verachtet ihr die °Gemeinde Gottes und demütigt die Besitzlosen? Was soll ich euch sagen? Soll ich euch loben? In dieser Sache kann ich nicht loben! 23Denn ich habe von °unserem Befreier empfangen, was ich euch weitergegeben habe, nämlich: In der Nacht, in der er übergeben wurde, nahm °der, dem wir angehören, Jesus, das Brot. 24Er sprach den Segen, brach das Brot und sagte: »So ist mein °Leib für euch; das tut zur Erinnerung an mich.« 25Nachdem die Mahlzeit beendet war, nahm er ebenso den Becher mit den Worten: »Der neue °Bund durch mein Blut ist mit diesem Becher da. Das tut, sooft ihr trinkt, zur Erinnerung an mich«. 26Denn: Immer wenn ihr dieses Brot esst und aus dem Becher trinkt, verkündet ihr den Tod °des Befreiers, bis er selbst kommt. 27Daraus folgt: Wer auf unsolidarische Weise das Brot isst oder aus dem Becher des Befreiers trinkt, wird an seinem Leib und Blut schuldig. 28Jede Frau und jeder Mann soll sich in dieser Hinsicht bewähren und so vom Brot essen und aus dem Becher trinken. 29Alle, die beim Essen und Trinken dem Leib nicht gerecht werden(782), die ziehen sich durch ihr Essen und Trinken das Gericht zu. 30Deshalb sind bei euch viele unsicher oder krank geworden und manche schon gestorben. 31Wenn wir uns danach richteten, würden wir nicht gerichtet. 32Wenn die Ewige uns richtet, werden wir erzogen, damit wir nicht mit der Welt endgültig gerichtet werden. 33Deshalb, meine Geschwister, wenn ihr euch versammelt, um gemeinsam zu essen, nehmt einander an. 34Wer hungrig ist, soll zu Hause essen, damit ihr nicht zum Gericht zusammenkommt. Das Weitere werde ich darlegen, wenn ich komme.

1Er redete mit Mose und Aaron im Lande Ägypten: 2»Der jetzige Monat soll in eurem Kalender der erste werden; er führt bei euch die anderen Monate des Jahres an. 3Teilt der ganzen Gemeinde Israel Folgendes mit: ›Am zehnten Tag dieses Monats soll jede Familie sich ein Lamm aussuchen, Haushalt für Haushalt. 4Wenn die Leute in einem Haus alleine kein ganzes Lamm essen können, dann sollen sie sich mit so vielen Nachbarinnen und Nachbarn zusammentun, bis sie in der Lage sind, ein ganzes Lamm zu verspeisen. 5Das Lamm muss gesund, männlich und ein Jahr alt sein. Ihr könnt es aus der Schaf- oder Ziegenherde nehmen. 6Ihr haltet es gesondert bis zum 14. Tag des Monats. Dann schächtet(43) ihr es, so weit die Gemeinde Israels reicht, und zwar in der Abenddämmerung. 7Alle sollen sie dann etwas von dem Blut an die Türpfosten und den Querbalken der Häuser streichen, in denen sie das Mahl halten. 8Sie müssen das Fleisch, am Feuer gebraten, in derselben Nacht essen. Mazzen(44) und bittere Kräuter gehören dazu. 9Auf keinen Fall dürft ihr es roh oder gekocht essen. Es muss am Feuer gebraten sein, und zwar vollständig, mit Kopf, Schenkeln und Eingeweiden. 10Ihr dürft davon nichts bis zum nächsten Morgen übrig lassen. Bleibt gegen Morgen ein Rest, dann müsst ihr ihn verbrennen. 11Ihr selbst sollt beim Essen bereit zum Aufbruch sein: das Gewand mit dem Gürtel geschürzt, die Füße mit Sandalen geschützt, den Wanderstab in der Hand. Ihr esst wie auf der Flucht. Das ist das Pessachfest für Sie.
12Ich werde in jener Nacht durch Ägypten gehen und alles Erstgeborene im Lande töten, angefangen bei den Menschen, bis hin zu den Tieren. Gegen alle °Gottheiten Ägyptens vollstrecke ich die Strafen, ich heiße Ich-bin-da . 13Das Blut an euren Häusern soll für euch ein Schutzzeichen sein. Ich sehe, wo ihr wohnt, und gehe an euren Häusern vorbei; sie soll mein vernichtender Schlag nicht treffen, wenn ich tötend durch Ägypten gehe. 14Dieser Tag wird euch zum Gedenktag, ihr sollt ihn künftig mit einem Fest für Mich begehen. Das ist für immer eure Pflicht.

17Am ersten Tag der ungesäuerten Brote kamen die °Jüngerinnen und Jünger zu Jesus und fragten: »Wo möchtest du von uns das Pessachmahl vorbereitet haben?« 18Er antwortete: »Geht in die Stadt zu einer bestimmten Person und sagt ihr: Unser Lehrer sagt: Meine Zeit ist nahe gekommen. Bei dir möchte ich in der Gemeinschaft meiner Jünger und Jüngerinnen das Pessachmahl feiern.« 19Die Jüngerinnen und Jünger taten, was Jesus ihnen aufgetragen hatte, und bereiteten das Pessachmahl vor. 20Am Abend legte er sich mit der °gesamten Gemeinschaft zu Tisch. 21Und als sie aßen, sagte er: »Wahrhaftig, ich sage euch: Jemand von euch wird mich ausliefern.« 22Sie wurden sehr traurig und begannen einzeln, ihn zu fragen: »Bin ich es etwa, °ich gehöre dir doch?« 23Er antwortete: »Wer mit mir die Hand in die Schüssel eintaucht, wird mich ausliefern. 24Der °Mensch wird fortgehen, wie es über ihn in der Schrift steht. Doch wehe dem, durch den dieser °Mensch überliefert wird. Es wäre besser für ihn, niemals geboren worden zu sein.« 25Judas, der ihn ausliefern würde, antwortete: »Bin ich es etwa, Rabbi?« Jesus antwortete: »Du sagst es.« 26Als sie aßen, nahm Jesus das Brot, segnete Gott, brach das Brot, gab es seinen °Jüngerinnen und Jüngern und sagte: »Nehmt, esst, so ist mein °Leib27Und er nahm den Becher, sprach das Dankgebet, gab ihnen den und sagte: »Trinkt alle daraus, 28denn so ist mein Blut, das Blut des °Bundes, das für die Vielen vergossen wird zur Vergebung der °Sünden. 29Ich sage euch, von jetzt an werde ich niemals mehr von dieser Frucht des Weinstocks trinken bis zu jenem Tag, an dem ich mit euch von der neuen Frucht trinken werde in der °Welt °Gottes, Vater und Mutter für mich.« 30Sie sangen den Lobgesang und gingen hinaus auf den Ölberg.

16Der Becher des Segens, bringt er uns nicht in die Gemeinschaft mit dem Blut °Christi, indem wir Gott segnen? Das Brot, das wir brechen, bringt es uns nicht in die Gemeinschaft mit dem °Leib Christi? 17Ein Brot sind wir vielen, ein Leib, denn wir haben alle Anteil an dem einen Brot.

39Er ging auf den Ölberg hinaus, wie er es gewohnt war. Die °Jüngerinnen und Jünger folgten ihm. 40Als er ankam, sagte er zu ihnen: »Betet darum, dass ihr nicht in Versuchung kommt!« 41Er trennte sich von ihnen, ungefähr einen Steinwurf weit, kniete nieder und betete: 42»°Gott, wenn du willst, lass diesen Becher an mir vorübergehen! Doch nicht mein, sondern dein Wille soll geschehen!«(721) 45Er °stand nach dem Gebet auf, und als er zu seinen Jüngerinnen und Jüngern kam, fand er sie schwer vor Traurigkeit. 46Er sagte zu ihnen: »Warum liegt ihr untätig herum? °Richtet euch auf und betet, damit ihr nicht in Versuchung kommt!«

1Vor dem Pessachfest wusste Jesus, dass seine Zeit gekommen war und er aus dieser Welt weg und zu °Gott, seinem Ursprung, gehen würde. Und wie er alle, die in der Welt zu ihm gehören, immer geliebt hatte, liebte er sie bis zum Ende. 2Bei einem Essen, als die °teuflische Macht schon Judas, dem Sohn von Simon Iskariot, °eingegeben hatte, Jesus auszuliefern, 3wusste Jesus, dass Gott ihm alles anvertraut hatte, und dass er von °Gott hergekommen war und wieder zu Gott gehen würde. 4Da stand er vom Essen auf, zog seine Kleider aus, nahm eine Schürze und band sie sich um. 5Dann goss er Wasser in die Schüssel und begann die Füße der °Jüngerinnen und Jünger zu waschen und sie mit der Schürze, die er umgebunden hatte, abzutrocknen. 6Als er zu Simon Petrus kam, sagte der zu ihm: »°Rabbi, du willst mir die Füße waschen?« 7Jesus antwortete und sagte zu ihm: »Was ich mache, verstehst du jetzt nicht, du wirst es aber später begreifen.« 8Petrus sagte zu ihm: »Du sollst mir bestimmt niemals die Füße waschen!« Jesus antwortete ihm: »Wenn ich dich nicht wasche, gehörst du nicht zu mir.« 9Simon Petrus sagte zu ihm: »°Rabbi, wasche nicht nur meine Füße, sondern auch die Hände und den Kopf!« 10Jesus sagte ihm: »Wer gewaschen ist, braucht nichts – außer dass die Füße gewaschen werden –, sondern ist ganz °rein. Ihr seid rein, aber nicht alle.« 11Denn er wusste, wer ihn ausliefern würde. Deshalb sagte er: »Ihr seid nicht alle rein.«
12Als er ihnen die Füße gewaschen hatte, nahm er seine Kleider und legte(737) sich wieder hin. Er sagte zu ihnen: »Versteht ihr, was ich für euch getan habe? 13Ihr habt euch mir angeschlossen und lernt von mir, ihr verehrt mich und °gehorcht mir, und das ist gut und angemessen. 14Ich bin euer Lehrer und °Herr – wenn nun ich euch die Füße gewaschen habe, dann seid auch ihr verpflichtet, einander die Füße zu waschen. 15Denn ich habe euch ein Beispiel gegeben, damit auch ihr füreinander tut, was ich für euch getan habe. 16°Amen, amen, ich sage euch: Ein °Sklave ist nicht bedeutender als der °Herr, der ihm befiehlt, und eine Apostelin ist nicht bedeutender als die, die sie gesandt hat. 17Da ihr dies wisst: Glücklich seid ihr, wenn ihr entsprechend handelt. 18Ich rede nicht über euch alle. Ich weiß, welche ich erwählt habe, aber dies war, damit die Schrift in Erfüllung geht: ›Die mein Brot aßen, holten zum Schlag gegen mich aus.‹ 19Ich sage es euch jetzt, bevor es geschieht, damit ihr °glaubt, dass ich es bin, wenn es geschieht. 20Amen, amen, ich sage euch: Die aufnehmen, welche ich senden werde, nehmen mich auf. Und die mich aufnehmen, nehmen Gott auf, die mich gesandt hat.«
21Als Jesus dies gesagt hatte, war er innerlich aufgewühlt und bezeugte und sagte: »°Amen, amen, ich sage euch: Jemand von euch wird mich ausliefern.« 22Die °Jüngerinnen und Jünger blickten einander an und wussten nicht, von wem er redete. 23Einer von ihnen lag am Schoß Jesu, ihn liebte Jesus. 24Diesem nickte Simon Petrus zu, damit er Jesus frage, von wem er spreche. 25Jener lehnte sich also zurück an Jesu Brust und fragte ihn: »°Rabbi, wer ist es?« 26Jesus antwortete: »Es ist der, für den ich das Stück Brot eintunken und ihm geben werde.« Er nahm also das Stück Brot, tunkte es ein und gab es Judas, dem Sohn von Simon Iskariot. 27Und dann, nach dem Stück Brot, ging die °teuflische Macht in ihn ein. Also sagte Jesus zu ihm: »Was du machen willst, das mache schnell!« 28Es verstand aber niemand von denen, die zu Tisch lagen, weshalb er ihm dies sagte. 29Einige meinten, dass Jesus, weil Judas die Kasse führte, ihm sagen würde: »Kaufe ein, was wir für das Fest brauchen!« Oder dass er den Armen etwas geben sollte. 30Nachdem Judas das Stück Brot bekommen hatte, ging er sofort hinaus. Und es war Nacht.
31Als er hinausgegangen war, sagte Jesus: »Jetzt ist der °Glanz des °erwählten Menschen aufgestrahlt und Gottes Glanz strahlte auf in ihm. 32Wenn Gottes Glanz im erwählten Menschen aufstrahlte, wird auch Gott den Glanz des erwählten Menschen in sich leuchten lassen, und er wird ihn sofort leuchten lassen. 33Kinder, ich bin noch kurze Zeit bei euch. Ihr werdet mich suchen. Und wie ich schon zu den anderen Jüdinnen und Juden sagte, sage ich jetzt auch zu euch: ›Wohin ich gehe, könnt ihr nicht gehen.‹ 34Ich gebe euch ein neues °Gebot, dass ihr euch gegenseitig liebt, wie ich euch geliebt habe, damit auch ihr euch gegenseitig liebt. 35Daran werden alle erkennen, dass ihr meine °Jüngerinnen und Jünger seid, wenn ihr Liebe untereinander habt.«

16Da lieferte er ihnen Jesus aus, damit er gekreuzigt würde.
Sie nahmen ihn also 17und er trug selbst das Kreuz und ging hinaus zum Ort, der Schädelstätte genannt wird, das heißt auf Hebräisch Golgota. 18Dort kreuzigten sie ihn und zusammen mit ihm zwei andere, einen da, einen dort, Jesus aber in der Mitte. 19Pilatus hatte auch ein Schild schreiben und am Kreuz anbringen lassen, auf dem stand: »Jesus aus Nazaret, der König des jüdischen Volkes.« 20Viele Menschen aus seinem Volk lasen dieses Schild, weil der Ort, wo Jesus gekreuzigt war, nahe bei der Stadt lag. Es war hebräisch, lateinisch und griechisch geschrieben. 21Da sagten die jüdischen Hohenpriester zu Pilatus: »Schreibe nicht: ›der König des jüdischen Volkes‹, sondern: ›Er hat gesagt: Ich bin der König des jüdischen Volkes‹.« 22Pilatus antwortete: »Was ich geschrieben habe, habe ich geschrieben.«
23Als die Soldaten Jesus gekreuzigt hatten, nahmen sie seine Kleider und das Unterkleid und teilten sie in vier Teile, für jeden der Soldaten einen. Das Unterkleid war ungenäht, von oben in einem Stück gewebt. 24Sie sagten zueinander: »Wir wollen es nicht zerschneiden, sondern losen, wer es bekommt.« Dies geschah, damit die Schrift erfüllt werde, die sagt: ›Sie haben meine Kleider unter sich aufgeteilt und über meine Kleidung das Los geworfen.‹ Das taten die Soldaten. 25Beim Kreuz Jesu standen aber seine Mutter und die Schwester seiner Mutter, Maria, die Tochter(741) des Klopas, und Maria aus Magdala. 26Da sah Jesus seine Mutter und den °Jünger, den er liebte, dastehen und sagte zu seiner Mutter: »Frau, hier ist dein °Sohn27Dann sagte er zum Jünger: »Hier ist deine Mutter.« Von der Zeit an nahm der Jünger sie zu sich.
28Danach wusste Jesus, dass schon alles vollendet war. Damit die Schrift erfüllt werde, sagte er: »Ich habe Durst.« 29Ein Gefäß voll Essig stand da. Sie steckten einen Schwamm voll Essig auf einen Ysopzweig und brachten ihn an seinen Mund. 30Als Jesus den Essig bekommen hatte, sagte er: »Es ist vollendet.« Er senkte den Kopf und gab den °Geist auf.

14Denn die Liebe des °Messias hält uns zusammen, da wir erkannt haben: Einer ist für alle gestorben, also sind sie alle gestorben. 15Er ist für alle gestorben, damit die Lebenden nicht mehr für sich selbst leben, sondern für den, der für sie gestorben und °aufgeweckt worden ist. 16Daher beurteilen wir von jetzt an niemanden mehr nach °menschlichen Maßstäben. Und auch wenn wir den Messias nach menschlichen Maßstäben beurteilt haben, tun wir es jetzt doch nicht mehr. 17Daher: Alle, die mit °Christus verbunden sind, sind neu erschaffen. Das Erste ging vorüber, seht: Neues kam zur Welt.
18Doch alles geht von Gott aus: Gott versöhnt uns durch den °Messias mit sich selbst und gibt uns die °Aufgabe, die Versöhnung zu vermitteln: 19Ja, °Gott war es, der im Messias die Welt mit sich versöhnt hat. Gott rechnete ihnen ihre Vergehen nicht an und hat unter uns das °Wort von der Versöhnung in Kraft gesetzt. 20Im Auftrag des Messias sind wir nun Gesandte in der Überzeugung, dass Gott euch durch uns ersucht. So bitten wir an Stelle des Messias: Lasst euch versöhnen mit Gott! 21°Gott hat ihn, der keinerlei °Sünde getan hatte, an unserer Stelle zu einem °sündigen Menschen gemacht, damit wir Gottes °Gerechtigkeit verkörpern, in eins mit Jesus.

32Es wurden aber zwei weitere als Übeltäter(723) abgeführt, um mit ihm hingerichtet zu werden. 33Sie kamen zu dem Ort, der Schädel heißt, und dort kreuzigten sie ihn und die beiden Übeltäter, einen zur Rechten und einen zur Linken. 34Jesus aber rief: »°Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun!« Darauf warfen sie das Los, um seine Kleider unter sich zu verteilen. 35Das Volk stand dabei und sah es. Die Oberen aber spotteten und sagten: »Andere hat er gerettet. Er rette sich selbst, wenn er der °Gesalbte °Gottes, der Auserwählte ist!« 36Aber auch die Soldaten verspotteten ihn, wenn sie zu ihm hintraten, um ihm Essig zu bringen, 37und sagten: »Wenn du der König über das jüdische Volk bist, rette dich selbst!« 38Über ihm war nämlich eine Schrifttafel angebracht worden mit den Worten: »Dieser ist der König des jüdischen Volkes«. 39Einer der Übeltäter, als sie am Kreuz hingen, verhöhnte ihn mit den Worten: »Bist du nicht der °Christus? Rette dich und uns!« 40Der andere aber entgegnete ihm ärgerlich: »°Fürchtest du denn Gott überhaupt nicht? Du bist ja genauso verurteilt. 41Wir sind gerechterweise verurteilt, denn was wir empfangen, wiegt gleich schwer wie das, was wir getan haben. Aber er hat keinen Verstoß begangen.« 42Und er sagte: »Jesus, denk an mich, wenn du in dein °Königreich kommst!« 43Er sagte zu ihm: »°Amen, ich sage dir: Heute wirst du mit mir im Paradies sein.«
44Es war um die sechste Stunde, da kam Finsternis über das ganze Land bis zur neunten Stunde. 45Das Sonnenlicht verlosch, und der Vorhang des Tempels riss mitten entzwei. 46Und Jesus schrie auf: »°Gott, in deine Hände befehle ich meinen °Geist!« Mit diesen Worten hörte er auf zu atmen.
47Als der Hauptmann das sah, °lobte er °Gott und sprach: »Dieser Mann war wirklich ein Gerechter.« 48Und alle die vielen Menschen, die bei diesem öffentlichen Spektakel dabei gewesen waren, sahen, was sich da ereignete, schlugen sich an die Brust und kehrten um. 49Alle, die mit ihm befreundet waren, standen in der Ferne, auch die Frauen, die ihn von Galiläa her begleitet hatten, und sahen dies.

13Gott hat uns gerettet aus der Macht der Finsternis und versetzt in das °Reich des °Kindes göttlicher Liebe, 14durch das wir Erlösung, die Vergebung der °Sünden, haben.
15Das Kind göttlicher Liebe(809) ist Abbild der unsichtbaren Gottheit,
erstgeboren in der Schöpfung.
16Denn in ihm ist alles im Himmel und auf der Erde geschaffen worden,
das Sichtbare und auch das Unsichtbare,
Throne und Herrschaften,
Mächte und Gewalten.
Alles ist durch es und auf es hin geschaffen.
17Und es ist vor allem da gewesen,
und das All hat in ihm Bestand.
18Und es ist das Haupt der ganzen °himmlischen Versammlung.
Das Kind göttlicher Liebe ist Anfang,
erstgeboren aus den Toten,
damit es in allem vorausgehe.
19Denn in ihm hat es der ganzen Fülle Gottes gefallen,
Wohnung zu nehmen,
20und durch es das All zu versöhnen mit Gott,
indem es Frieden auf Erden wie im Himmel machte
durch das Blut, das an seinem Kreuz vergossen wurde.

33Als sie zu dem Platz kamen, der Golgota heißt, der auch Schädelplatz genannt wird, 34gaben sie ihm Wein zu trinken, der mit Galle vermischt war. Als er ihn schmeckte, wollte er ihn nicht trinken. 35Als sie ihn gekreuzigt hatten, teilten sie seine Kleider, indem sie das Los warfen, 36und sie setzten sich hin und beobachteten ihn dort. 37Über seinem Kopf brachten sie die Begründung seiner Hinrichtung schriftlich an: »Dieser ist Jesus, der König des jüdischen Volkes«. 38Sie kreuzigten mit ihm zwei Räuber, einen zur Rechten und einen zur Linken. 39Die vorüberkommenden Menschen schüttelten verächtlich ihre Köpfe und verunglimpften ihn: 40»Du reißt doch den Tempel ab und baust ihn in drei Tagen wieder auf, rette dich selbst, wenn du Gottes °Kind bist und steige vom Kreuz herab.« 41Ebenso verhöhnten ihn auch die Hohenpriester samt den toragelehrten Männern und Frauen und den Ältesten: 42»Andere hat er gerettet, sich selbst kann er nicht retten. Er ist der König Israels? Soll er doch vom Kreuz herabsteigen und wir wollen ihm °vertrauen. 43Er hat Gott vertraut, jetzt soll Gott ihn retten, wenn Gott ihn will. Denn er hat gesagt: ›Ich bin Gottes °Kind.‹« 44Auch die Räuber, die mit ihm gekreuzigt wurden, verhöhnten ihn. 45Von der sechsten Stunde an kam eine Finsternis über das ganze Land bis zur neunten Stunde. 46Um die neunte Stunde rief Jesus mit lauter Stimme: »Eli, eli, lema sabach thani.« Das heißt: Mein °Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen? 47Als einige der dort Anwesenden das hörten, sagten sie: »Der ruft Elija.« 48Und jemand von ihnen lief sofort heran und nahm einen Schwamm und füllte ihn mit Essig, steckte ihn auf ein Schilfrohr und gab ihm zu trinken. 49Die anderen sagten: »Lasst sehen, ob Elija kommt, ihn zu retten.« 50Jesus aber rief noch einmal mit lauter Stimme und gab den °Lebensgeist auf. 51Und seht, der Vorhang des Tempels riss von oben bis unten in zwei Teile, die Erde bebte und die Felsen barsten, 52die Gräber öffneten sich und viele °Leiber der entschlafenen °Heiligen standen auf. 53Nach seiner °Auferstehung gingen sie aus den Gräbern heraus und kamen in die °heilige Stadt und erschienen vielen Menschen. 54Der Hauptmann und die Leute, die mit ihm Jesus bewachten, sahen das Erdbeben und die anderen Geschehnisse und erschraken sehr. Sie sagten: »Dieser Mensch ist wahrhaftig Gottes °Kind

1Adonaj aber bestimmte einen großen Fisch, Jona zu verschlingen und Jona war drei Tage und drei Nächte im Bauch des Fisches. 2Da flehte Jona zu Adonaj, seiner °Gottheit, aus dem Bauch des Fisches 3und sprach:
»In meiner Bedrängnis rufe ich zu Adonaj und Adonaj antwortete mir. Aus dem Schoß der Unterwelt schreie ich um Rettung, du hörst meine Stimme. 4Du hast mich ins °Herz des Meeres geworfen, ein Strom umgab mich, all deine Brandungen und Wogen brachen auf mich nieder. 5Ich dachte: Verstoßen bin ich – weg aus deinem Blickfeld. Dennoch will ich deine heiligen Hallen schauen. 6Wasser umschloss mich bis zu meiner °Kehle, die Urflut umringte mich, Schilf umschlang meinen Kopf. 7Bis ans Äußerste der Berge bin ich hinabgesunken. Das Land, dessen Riegel für mich auf immer verschlossen waren. Aber du hast mein Leben aus der Grube herausgeführt, Adonaj, mein Gott. 8Als meine °Lebenskraft in mir zusammenbrach, gedachte ich Adonajs, und zu dir kam mein flehendes Gebet, zu deinen heiligen Hallen. 9Die sich an Vergängliches, ja Nichtiges, klammern, sie stoßen die ihnen zugedachten °Liebesbezeugungen zurück. 10Ich aber bringe dir mit dankbarer Stimme ein Opfer dar. Was ich gelobt habe, will ich erfüllen. °Freiheit ist bei Adonaj11Da sprach Adonaj zum Fisch und er spie Jona aufs Trockene.

57Als es Abend geworden war, kam ein reicher Mann von Arimatäa, mit Namen Josef, der auch ein Jünger Jesu geworden war. 58Er ging zu Pilatus und bat um den °Leichnam Jesu. Da befahl Pilatus, ihn ihm zu geben. 59Josef nahm den Leichnam, wickelte ihn in saubere Leinwand 60und legte ihn in seine neue Grabkammer, die er in den Fels hatte schlagen lassen. Er wälzte einen großen Stein vor die Tür des Grabes und ging davon. 61Maria von Magdala und die andere Maria saßen vor dem Grab.
62Am nächsten Tag, der auf den Rüsttag folgt, versammelten sich die Hohenpriester und Leute aus der pharisäischen Bewegung bei Pilatus. 63Sie sagten: »°Gebieter, wir haben uns daran erinnert, dass dieser Betrüger, als er noch lebte, gesagt hat: ›Ich werde nach drei Tagen °aufstehen.‹ 64Gib also Anweisung, dass das Grab bis zum dritten Tag gesichert wird, damit seine °Anhängerschaft nicht kommt und ihn stiehlt. Sie könnten dann dem °Volk sagen: ›Er ist von den Toten aufgestanden.‹ So würde der letzte Betrug noch schlimmer als der erste.« 65Pilatus sagte zu ihnen: »Hier habt ihr eine Wache. Geht und schafft Sicherheit, wie ihr es versteht.« 66Sie gingen los und sicherten das Grab, indem sie den Stein im Beisein der Wache versiegelten.

18Denn auch Christus litt einmal um der °Verfehlungen willen als Gerechter für Ungerechte, damit er euch zu Gott führe, °körperlich zwar getötet, aber in der °Geistkraft lebendig gemacht.
19Mit dieser Kraft ist er zu den °eingesperrten Engeln ins Gefängnis gegangen und hat ihnen verkündet(846), 20denen, die einst ungehorsam waren. Das war damals in den Tagen des Noach, als Gott geduldig wartete, solange die Arche gebaut wurde. Wenige wurden in ihr gerettet, acht °Menschen fanden Schutz vor dem Wasser. 21Dieses Wasser ist ein Gegenbild. Jetzt rettet euch das Wasser, nämlich die °Taufe. Sie bedeutet nicht, dass der Schmutz des °irdischen Lebens abgewaschen wird, sondern ihre Bedeutung ist es, Gott um ein gutes Gewissen und um Hoffnung zu bitten. Das wird euch durch die °Auferstehung Jesu °Christi möglich: 22Er hat den Platz auf der rechten Seite Gottes, nachdem er in den Himmel aufgestiegen ist und ihm nun die °Engel und Mächte und Kräfte untergeordnet sind.

1Da rührte mich die Hand der Lebendigen an. In Ihrer °Geistkraft führte sie mich hinaus. Anhalten ließ sie mich mitten auf der Ebene, die mit Knochen angefüllt war. 2Sie ließ mich rings um diese herumgehen – es waren sehr viele davon auf der Ebene, und sie waren völlig vertrocknet. 3Sie sprach mich an: °Mensch, werden diese Knochen lebendig werden? Ich antwortete: Lebendige, mächtig über allen, du – du weißt es. 4Sie sprach zu mir: Rede prophetisch über diese Knochen! Sprich zu ihnen: Ihr trockenen Knochen, hört das Wort der Lebendigen! 5So spricht die Lebendige, mächtig über allen, zu diesen Knochen: Seht hin, ich bin dabei, °Geistkraft in euch kommen zu lassen, dass ihr lebendig werdet! 6Ich lege Sehnen an euch, lasse °Fleisch auf euch wachsen und überziehe euch mit Haut! Ich gebe °Geistkraft in euch, dass ihr lebendig werdet! Ihr werdet erkennen: Ich bin die Lebendige. 7Ich redete prophetisch, wie es mir aufgetragen war. Als ich prophetisch redete, da ertönte ein Geräusch, und es geschah ein Beben. Die Knochen rückten aneinander, Knochen an Knochen. 8Ich schaute: Da! Sehnen und Fleisch wuchsen über sie, und darüber legte sich Haut. Aber – es war keine °Geistkraft in ihnen. 9Sie sprach zu mir: Rede prophetisch zur Geistkraft! Rede prophetisch, Mensch, und sage zur Geistkraft: So spricht die Lebendige, mächtig über allen: Aus den vier °Windrichtungen komm herbei, Geistkraft, und hauche in diese Zerschlagenen hinein, dass sie lebendig werden! 10Ich redete prophetisch, wie sie es mir aufgetragen hatte. Da kam Geistkraft in sie und sie wurden lebendig. Sie richteten sich auf ihre Füße – eine sehr, sehr große Zahl war es.
11Sie sprach zu mir: Mensch, diese Knochen – sie verkörpern das ganze Haus Israel. Sieh doch, wie sie sagen: »Unsere Knochen sind vertrocknet, unsere Hoffnung ist verloren, wir sind vom Leben abgeschnitten.« 12Deshalb rede prophetisch und sage zu ihnen: So spricht die Lebendige, °mächtig über allen: Seht hin, ich bin dabei, eure Gräber zu öffnen, und lasse euch aus euren Gräbern heraufsteigen als mein °Volk. Ich bringe euch ins Land Israel. 13Ihr werdet erkennen, dass ich die Lebendige bin, weil ich eure Gräber geöffnet und euch aus euren Gräbern habe heraufsteigen lassen als mein Volk. 14Ich gebe meine °Geistkraft in euch, dass ihr lebendig werdet. In eurem Land werde ich euch zur Ruhe kommen lassen, und ihr werdet erkennen: Ich bin die Lebendige – ich verspreche und halte es!, Ausspruch der Lebendigen.

31Es war der Vorbereitungstag für den hohen Feiertag, der auf den Sabbat fiel, und die °Leichname sollten nicht den Sabbat über am Kreuz bleiben. Deshalb baten die Vertreter der jüdischen Obrigkeit Pilatus, dass ihnen die Beine gebrochen und sie abgenommen werden sollten.(742) 32Die Soldaten kamen, brachen dem ersten die Beine und dem anderen mit ihm Gekreuzigten. 33Als sie aber zu Jesus kamen und sahen, dass er schon gestorben war, brachen sie ihm die Beine nicht, 34aber einer der Soldaten stach mit der Lanze in seine Seite, und sofort kam Blut und Wasser heraus. 35Der Augenzeuge hat es bestätigt und sein Zeugnis ist wahr. Jener weiß, dass er die Wahrheit sagt, damit auch ihr °glaubt. 36Denn dies geschah, damit die Schrift erfüllt wird: ›Seine Knochen werden nicht gebrochen werden‹. 37Und eine andere Schriftstelle sagt wiederum: ›Sie werden auf den sehen, den sie durchbohrt haben.‹
38Danach bat Josef von Arimathäa, der ein °Jünger Jesu war – aber aus °Furcht vor der jüdischen Obrigkeit ein heimlicher – Pilatus, den °Leichnam Jesu mitnehmen zu dürfen. Pilatus erlaubte es. Er kam also und nahm seinen Leichnam ab. 39Und auch Nikodemus, der schon einmal nachts zu Jesus gekommen war, kam und brachte eine Mischung aus Myrrhe und Aloe mit, ungefähr 100 Pfund(743). 40Sie nahmen den Leichnam Jesu und wickelten ihn zusammen mit den Duftstoffen in Tücher, wie es jüdischer Begräbnissitte entspricht. 41Am Ort der Kreuzigung war ein Garten, und in dem Garten befand sich ein neues Grab, in dem noch niemand bestattet worden war. 42Dorthin legten sie Jesus, weil es ihr Vorbereitungstag war und das Grab nahe lag.

11Unser °Messias ist als Hoherpriester der zukünftigen Wohltaten durch das bessere und vollkommenere Zelt gekommen, das nicht von Menschenhänden gemacht ist und nicht zu dieser Schöpfung gehört. 12Außerdem ist er nicht mit dem Blut von Ziegenböcken oder Kälbern, sondern mit seinem eigenen Blut ein für alle Male in das °Heiligtum hineingegangen. So hat er °ewige Erlösung erworben. 13Denn wenn das Blut der Ziegenböcke und Stiere und die Asche einer Kuh die für den kultischen Vollzug Verunreinigten, die damit besprengt werden, derart heiligt, dass sie °körperlich rein werden, 14wie sehr wird dann erst das Blut des °Messias, der sich selbst durch die °ewige °Geistkraft als untadeliges Opfer Gott dargebracht hat, unser Bewusstsein von toten Werken reinigen, damit wir dem lebendigen Gott dienen.
15Dadurch ist er Mittler dieses neuen °Bundes: Nachdem sein Tod zur Erlösung von den Übertretungen beim ersten Bund geschehen ist, erhalten die Berufenen das Versprechen des ewigen Erbes. 16Denn wo ein °Testament ist, muss der Tod des Erblassers nachgewiesen werden. 17Ein °Testament wird erst durch den Tod rechtskräftig, da es niemals etwas bedeutet, solange der Erblasser lebt. 18Daher wird auch der erste Bund nicht ohne Blut erneuert werden. 19Nachdem Mose alle °Gebote gemäß der °Tora dem ganzen °Volk Israel gesagt hatte, nahm er das Blut der Kälber und Böcke mit Wasser, scharlachroter Wolle und einem Ysopzweig und besprengte sowohl das Buch als auch das ganze °Volk Israel damit 20und sagte: »Dies ist das Blut des °Bundes, den euch Gott geboten hat.« 21Das Zelt der Begegnung und alle Gottesdienstgeräte besprengte Mose ebenso mit Blut. 22Fast alles wird gemäß der °Tora mit Blut gereinigt, ohne Blutvergießen gibt es keine Vergebung.
23So müssen also auch die Abbilder der himmlischen Dinge gereinigt werden. Die himmlischen Dinge selbst brauchen bessere °Opfer als jene. 24Der °Messias ist nicht in ein von Menschenhänden gestaltetes Heiligtum hineingegangen, das Abbild des wahren °Heiligtums ist, sondern in den Himmel selbst, um jetzt für uns vor das Angesicht Gottes zu treten.

13Wir wollen euch, Schwestern und Brüder, über die Entschlafenen nicht unwissend lassen, damit ihr nicht traurig seid, wie es die anderen sind, die keine Hoffnung haben. 14Wenn wir nämlich °glauben, dass Jesus starb und vom Tod °aufstand, dann wird Gott wegen Jesus die Entschlafenen genauso mit ihm führen. 15Dieses sagen wir euch nun als °Botschaft des °Befreiers(815): Wir, die Lebenden, die übrig Gebliebenen bei der Ankunft des °Herrschers, werden den Entschlafenen nicht zuvorkommen. 16Denn der Herrscher selbst wird vom Himmel herabsteigen mit einem Kommandoruf, mit der Stimme des Erzengels und der Posaune Gottes. Und die Toten, die zu °Christus gehören, werden zuerst °aufstehen. 17Danach werden wir, die Lebenden, die übrig Gebliebenen, zugleich mit ihnen in die Wolken entrückt werden zur Einholung des °Herrschers in der Luft. Und so werden wir für immer mit ihm sein °dem wir gehören. 18Tröstet einander mit diesen °Worten.

8Orientiere dich an Jesus, dem Christos, als dem, der von den Toten °aufgeweckt wurde, ein Nachkomme Davids, gemäß meinem °Evangelium. 9Um dieser rettenden Botschaft willen nehme ich alles Schlimme auf mich, bis dahin, als Verbrecher inhaftiert zu sein – aber das °Wort Gottes ist nicht in Haft. 10Das alles halte ich aus um der Auserwählten willen, damit auch sie die °Rettung in dem Christos Jesus erlangen mit °ewigem °Glanz.
11Auf dieses Wort ist °Verlass:
Wenn wir nämlich mit gestorben sind, werden wir auch mit leben.
12Wenn wir standhalten, werden wir auch mit regieren.
Wenn wir verleugnen, wird auch der Christos uns verleugnen.
13Wenn wir untreu werden, bleibt der Christos °treu,
denn er kann sich nicht selbst verleugnen.

1Nach dem Sabbat aber, in der Dämmerung auf den ersten Tag der Woche, kamen Maria von Magdala und die andere Maria, um nach dem Grab zu sehen. 2Und seht, es gab ein großes Erdbeben. Ein °Engel Adonajs stieg nämlich aus dem Himmel herab, trat hinzu und wälzte den Stein weg und setzte sich auf ihn. 3Der Engel sah wie ein Blitz aus und seine Kleidung war weiß wie Schnee. 4Die Wächter wurden von °Furcht geschüttelt und fielen wie tot um. 5Da sagte der °Engel zu den Frauen: »Ihr sollt euch nicht fürchten, ich weiß, dass ihr Jesus, den Gekreuzigten, sucht. 6Er ist nicht hier. Denn er ist °aufgestanden, wie er es gesagt hat. Kommt und seht den Platz, wo er lag. 7Und dann geht schnell los und sagt es seinen °Jüngerinnen und Jüngern, dass er von den Toten aufgestanden ist. Und seht, er geht euch voran nach Galiläa. Dort werdet ihr ihn sehen. Seht, ich habe es euch gesagt.«
8Eilig gingen sie von der Grabkammer fort in °Ehrfurcht und großer Freude und rannten, um es den °Seinen zu sagen. 9Und seht, Jesus begegnete ihnen und sagte: »Seid gegrüßt.« Sie gingen zu ihm hin, ergriffen seine Füße und huldigten ihm. 10Jesus sagte zu ihnen: »Fürchtet euch nicht. Geht weiter und sagt es meinen Geschwistern, damit sie nach Galiläa aufbrechen. Dort werden sie mich sehen.«

1Wenn ihr nun mit °Christus auferweckt seid, so sucht das, was oben ist, wo Christus zur Rechten Gottes sitzt. 2Denkt das, was oben ist, nicht das Irdische. 3Denn ihr seid gestorben, und euer Leben ist mit Christus in Gott verborgen. 4Wenn Christus, euer Leben, offenbar wird, dann werdet auch ihr mit ihm offenbar werden in göttlicher °Ehre.

13Gott, unsere Gottheit, andere Herren als du haben uns beherrscht,
einzig auf dich richten wir unser Gedenken, auf deinen Namen.
14Tote werden nicht mehr leben!
Verstorbene werden nicht mehr °aufstehen!
Deshalb hast du sie geprüft und vernichtet. Jede Erinnerung an sie hast du getilgt.
15Vermehrt hast du das °Volk, Gott, vermehrt hast du das °Volk, bei dem du °Gewicht hast.
Du hast alle Grenzen des Landes in weite Ferne gerückt.
16Gott, in der Not prüfen sie dich:
sie bedrängen mit Beschwörung, weil deine Züchtigung sie traf.
17Wie eine Schwangere kurz vor der Entbindung sich in ihren Wehen windet und schreit, so sind wir vor deinem Angesicht, Gott.
18Wir waren schwanger und wanden uns in Wehen, aber wir haben °Wind geboren.
Die Hilfe für die Erde bleibt ungetan und die, die die Welt bewohnen, fallen nicht nieder.
19Deine Toten sollen leben und die Leichen °aufstehen!
Wacht auf und jubelt, die ihr im Staub sitzt! Dein Tau ist ein Tau von Licht, du lässt ihn auf das Land der Verstorbenen fallen.

19Deshalb antwortete Jesus und sagte ihnen: »°Amen, amen, ich sage euch: Das °Kind kann nichts von sich aus tun, wenn es nicht die °Eltern etwas tun sieht. Was nämlich jene machen, das macht genauso auch das Kind. 20Denn die Eltern lieben das Kind und zeigen ihm alles, was sie selbst tun – und noch größere Taten als diese werden sie ihm zeigen, damit ihr staunt. 21Denn wie °Gott als Vater und Mutter die Toten °auferweckt und °lebendig macht, so macht auch das erwählte Kind lebendig, welche es will.

11Maria aber stand draußen vor dem Grab und weinte. Als sie weinte, beugte sie sich in das Grab hinein 12und sah zwei °Engel in weißen Kleidern dasitzen, einer am Kopf und einer an den Füßen, wo der °Körper Jesu gelegen hatte. 13Sie sagten zu ihr: »Frau, warum weinst du?« Sie sagte zu ihnen: »Sie haben meinen °Rabbi fortgenommen, und ich weiß nicht, wo sie ihn hingebracht haben.« 14Als sie dies gesagt hatte, drehte sie sich um und sah Jesus dastehen, aber sie wusste nicht, dass es Jesus war. 15Jesus sagte zu ihr: »Frau, warum weinst du? Wen suchst du?« Sie dachte, dass er der Gärtner wäre, und sagte zu ihm: »°Herr, wenn du ihn weggetragen hast, sage mir, wo du ihn hingebracht hast, und ich werde ihn holen.« 16Jesus sagte zu ihr: »Maria!« Sie wandte sich um und sagte zu ihm auf Hebräisch: »Rabbuni!« – das heißt Lehrer. 17Jesus sagte zu ihr: »Halte mich nicht fest, denn ich bin noch nicht zu °Gott, meinem Ursprung, aufgestiegen. Geh aber zu meinen Geschwistern und sage ihnen: Ich steige auf zu meinem Gott und eurem Gott, zu °Gott, die mich und euch erwählt hat.« 18Maria aus Magdala kam und verkündete den °Jüngerinnen und Jüngern: »Ich habe °Jesus den Lebendigen gesehen.« Und dies hat er ihr gesagt.

12Wenn verkündigt wird, dass der Messias von den Toten °aufgestanden ist, wie ist es dann möglich, dass einige von euch sagen: Es gibt keine °Auferstehung der Toten? 13Gibt es keine Auferstehung der Toten, dann ist auch °Christus nicht aufgestanden. 14Ist aber Christus nicht aufgeweckt worden, dann ist unsere Verkündigung kraftlos und euer °Vertrauen läuft ins Leere. 15Wir würden falsches Zeugnis über Gott ablegen, weil wir gegen Gott bezeugen würden, er habe den °Messias aufgeweckt, den er doch nicht erweckt hat – wenn denn die Toten nicht aufstehen. 16Wenn die Toten nicht aufstehen, so ist auch Christus nicht aufgestanden. 17Ist aber der Messias nicht aufgestanden, ist euer Vertrauen sinnlos und ihr seid noch in euren °Sünden. 18Verloren sind dann auch die, die im Vertrauen auf den Messias gestorben sind. 19Wenn wir nur in der sichtbaren Lebenswirklichkeit auf Christus vertrauen, sind wir die armseligsten unter allen Menschen. 20Jetzt aber ist der Messias von den Toten aufgeweckt worden – als Beginn des Lebens für die Verstorbenen. 21Denn da durch einen Menschen der Tod kam, bringt auch ein Mensch die Auferstehung der Toten. 22Wie wir nämlich alle sterben, weil wir wie Adam sind, so werden wir auch alle in °Christus lebendig gemacht werden, 23alle aber, wie Gott es ihnen zumisst. Christus ist der Beginn; alle, die zu Christus gehören, werden in seiner Gegenwart lebendig. 24Die Vollendung geschieht, wenn der Messias seine °Macht Gott, seinem °Ursprung übergibt. Gott beendet damit alle Herrschaft, alle Gewalt und alle Macht. 25Der Messias soll nämlich Macht ausüben, bis Gott ihm alle diese feindlichen Gewalten unter seine Füße wirft. 26Der letzte Feind, der seine Gewalt verliert, ist der Tod. 27Alles hat Gott ja unter die Füße des Messias getan. Wenn es aber heißt, alles wird entmachtet, so ist klar, dass gemeint ist: außer Gott, denn Gott hat Christus alles übergeben. 28Wenn dem Messias alles unterworfen sein wird, dann wird auch der °Sohn selbst alle Macht Gott übergeben, da Gott dem Messias alle Mächte unterwarf. So wird °Gott alles in allem sein.

8Er verstärkte den °Starrsinn Pharaos, des ägyptischen Königs, so dass er Israel nachsetzte. Das Volk war unter mächtigem Schutz(46) fortgegangen. 9Die ägyptische Truppe verfolgte sie und erreichte sie an ihrem Zeltplatz bei Pi-Hahirot gegenüber Baal-Zefon, am Meeresufer; die Streitmacht umfasste die Elitetruppe Pharaos und die regulären Einheiten. 10Pharao kam näher. Die Israeliten und Israelitinnen erblickten das heranrückende Heer; Ägypten war ihnen auf den Fersen. Da °bekamen sie große Angst und schrien zu Ihr um Hilfe. 11Sie sagten zu Mose: »Gab es keine Gräber für uns in Ägypten? Musstest du uns in der Wüste sterben lassen? Warum hast du uns das angetan, uns aus Ägypten zu befreien? 12Haben wir das nicht schon in Ägypten gesagt: ›Lass uns in Ruhe, wir wollen hier °arbeiten. Es ist für uns besser, in Ägypten zu dienen als in der Wüste zu sterben.‹« 13Mose aber antwortete dem Volk: »Keine °Angst! Habt Zuversicht! Ihr erlebt die Rettung durch Ihn, die er heute an euch vollziehen wird. Was ihr heute mit der ägyptischen Armee erleben werdet, könnt ihr °nie wieder sehen. 14Sie wird für euch kämpfen, ihr werdet zuschauen.«
15Er sprach zu Mose: »Warum schreist du zu mir um Hilfe? Gib deinen Leuten den Befehl zum Aufbruch. 16Du selbst hebe deinen Stab und strecke deinen Arm meerwärts: Spalte das Gewässer. Israel soll trockenen Fußes zwischen den Wassern hindurchgehen. 17Ich werde die ägyptische Führung derart °starrköpfig machen, dass sie den Flüchtlingen nachsetzt. Ich will Pharao und seine ganze Streitmacht, die Kriegswagen samt ihren Besatzungen, meine Macht spüren lassen. 18Ägypten soll erfahren, dass Ich da bin, denn ich werde ihnen zeigen, wie ich mit Pharao und seinen Truppen umgehe.« 19Der °Engel Gottes, der sonst den Heerzug Israels anführte, wechselte seine Position und ging jetzt am Schluss. So auch die Wolkensäule, sie war vorne gewesen und stand jetzt hinten, 20zwischen dem ägyptischen Heerhaufen und den Kolonnen Israels. Die Feuersäule war dunkel, erleuchtete aber trotzdem die Nacht. Die beiden Seiten waren also getrennt, keine konnte sich während der Nacht der anderen nähern. 21Mose streckte seinen Arm zum Meer hin, da ließ Er einen starken °Ostwind kommen, der wehte die ganze Nacht und trieb das Wasser zurück. Die Wasser spalteten sich und der feste Boden kam zum Vorschein.

1Als der Sabbat vorüber war, kauften Maria aus Magdala, die Maria des Jakobus und Salome duftende Öle, um zum Grab zu gehen und Jesus zu salben. 2Sehr früh am Sonntag gingen sie zum Grab, als die Sonne gerade aufging. 3Da sagten sie zueinander: »Wer wird uns den Stein vom Eingang des Grabes wegwälzen?« 4Doch als sie aufschauten, sahen sie, dass der Stein schon weggewälzt war. Dabei war er sehr groß. 5Und als sie ins Grab hineingingen, sahen sie auf der rechten Seite eine jünglingshafte Gestalt sitzen, die ein strahlend helles Gewand trug. Da erzitterten sie vor Ehrfurcht. 6Die Gestalt sagte zu ihnen: »Erschreckt nicht! Ihr sucht Jesus aus Nazaret, den Gekreuzigten. Er ist von den Toten °auferweckt worden, er ist nicht hier; seht den Ort, wo sie ihn hingelegt hatten. 7Nun aber geht hin, sagt seinen °Jüngerinnen und Jüngern, auch dem Petrus: Er geht euch nach Galiläa voraus; dort werdet ihr ihn sehen, wie er euch gesagt hat.« 8Und die Frauen gingen hinaus und flohen von dem Grab, denn sie waren außer sich vor Zittern und Ekstase. Und sie sagten niemandem etwas, denn sie °fürchteten sich.(700) * **
* Später fügen einige Handschriften die Verse 9-20 an:

1Ich erinnere euch, Geschwister, an die °frohe Botschaft, die ich euch brachte, die ihr auch angenommen habt und mit der ihr auch auf festem Boden steht. 2Durch sie seid ihr auch °befreit worden, wenn ihr sie festhaltet in dem °Geist, in dem ich sie euch verkündete; ohne diese Botschaft höhlt ihr euer °Vertrauen aus. 3Denn als Erstes habe ich euch weitergegeben, was auch ich empfangen habe: Der °Messias ist für unsere °Sünden gestorben, wie es die Schrift schon sagt. 4Er wurde begraben und am dritten Tag °aufgeweckt nach der Schrift. 5Von Kephas und dann den °Zwölf wurde er als Lebendiger gesehen. 6Danach erschien er mehr als 500 Geschwistern auf einmal, von denen die meisten heute noch leben, nur einige sind schon tot. 7Und er erschien danach noch Jakobus und allen Apostelinnen und Aposteln. 8Als Letztem erschien er auch mir als einer Nachgeburt. 9Denn ich bin der Geringste in der apostolischen Gemeinschaft und nicht wert, Apostel zu heißen, weil ich die °Gemeinde Gottes verfolgt habe. 10Durch Gottes °Freundlichkeit bin ich geworden, was ich jetzt bin, und Gottes Freundlichkeit zu mir ist nicht enttäuscht worden. Ich habe nämlich mehr als alle anderen geschuftet – nicht aus angeborener Kraft, sondern weil Gottes Freundlichkeit mich begleitet hat. 11Doch gleich, ob die anderen oder ich: So haben wir verkündigt, und so habt ihr °geglaubt.

1Dann betete Hanna und sagte: Es frohlockt mein °Herz in der Heiligen, erhaben ist mein Horn(165) in der Heiligen.
Mein Mund ist aufgetan gegen die, die mir feind sind,
denn ich erfreue mich deiner Hilfe.
2Keine ist °heilig wie die Heilige, ja keine außer dir.
Keine ist ein Fels wie unser Gott.
3Redet nicht so viel Hochtrabendes daher!
Vorlautes kommt aus eurem Mund hervor.
Ja, eine wissende Gottheit ist die Heilige, Schandtaten haben keinen Bestand.
4Die Bogen der Helden zerbrechen,
und die Strauchelnden rüsten sich mit Stärke.
5Die Satten müssen sich um Brot verdingen,
und die Hungrigen kommen zur Ruhe.
Sogar die Unfruchtbare gebiert siebenfach,
und die Kinderreiche welkt dahin.
6Die Heilige tötet und macht lebendig, führt hinab in die Unterwelt und herauf.
7Die Heilige beraubt und bereichert, erniedrigt und erhöht,
8richtet °Geringe aus dem Staub auf,
erhebt °Arme aus dem Müll,
um sie an die Seite Edler zu setzen.
Einen °Ehrenplatz gibt ihnen die Heilige zu eigen.
Ja, der Heiligen sind die Pfeiler der Erde, gegründet auf ihnen das Erdenrund.

6Dann wird Gott der Heere für alle °Völker auf diesem Berg ein Gastmahl mit fetten Speisen bereiten, ein Gastmahl mit altem Wein,
fett und gut gewürzt, mit altem, gereinigtem Wein.
7Gott wird auf diesem Berg den sichtbaren Schleier vernichten: den Schleier, der über allen Völkern liegt,
die Decke, die alle °Nationen bedeckt.
8Gott hat den Tod dauerhaft vernichtet.
Die °Herrschaft, Gott, wird die Tränen von allen Gesichtern abwischen,
die Schmach ihres °Volkes wird sie von der ganzen Erde wegnehmen, denn Gott hat gesprochen.
9An jenem Tag werden die Leute sagen: Schau doch, dies ist unsere °Gottheit. Wir hoffen, dass sie uns °befreit.
Das ist Gott, unsere Hoffnung. Wir wollen jubeln und uns freuen, wenn Gott hilft.

36Während sie aber dies erzählten, trat er selbst mitten unter sie und sagte: »°Friede sei mit euch!« 37Da gerieten sie in Bestürzung und Furcht und meinten, einen °Geist zu sehen. 38Er sagte zu ihnen: »Was seid ihr erschrocken, und warum steigen Bedenken in eurem °Herzen auf? 39Seht meine Hände und meine Füße: Ich bin es selbst! Rührt mich an und seht: ein Geist hat weder °Fleisch noch Knochen, wie ihr seht, dass ich habe.« 40Und als er dies gesagt hatte, zeigte er ihnen die Hände und die Füße. 41Da sie aber in ihrer Freude noch nicht glaubten und staunten, sagte er zu ihnen: »Habt ihr etwas zu essen hier?« 42Da reichten sie ihm ein Stück von einem gebratenen Fisch. 43Er nahm es und aß vor ihren Augen.
44Er sagte zu ihnen: »Dies sind meine °Worte, die ich zu euch gesagt habe, als ich noch bei euch war: Alles muss erfüllt werden, was in der °Tora des Mose und in den prophetischen Schriften und Psalmen über mich geschrieben steht.« 45Da öffnete er ihnen den Sinn, damit sie die Schriften verstanden,

6In der Mitte, beim Thron und den vier Lebewesen und mitten unter den Ältesten sah ich ein Schaf stehen, wie geschlachtet, mit sieben Hörnern und sieben Augen: die °Geister Gottes, ausgesandt auf die ganze Erde. 7Es kam und nahm die Rolle aus der Rechten der Person, die auf dem Thron saß.
8Als es die Buchrolle empfangen hatte, fielen die vier Lebewesen und die 24 Ältesten vor dem Schaf nieder. Alle hatten eine Zither und goldene Schalen voll Räucherwerk – die sind die Bittgebete der °Heiligen –, 9und sie singen ein neues Lied: »Würdig bist du, das Buch zu nehmen und seine Siegel zu öffnen, denn du bist geschlachtet worden und hast in deinem Blut aus allen Stämmen, Sprachgemeinschaften, °Völkern und °Nationen Menschen für Gott erworben 10und sie für unseren Gott zu einem °Königtum, zu Priestern und Priesterinnen gemacht; sie werden über die Erde herrschen!«
11Ich sah und hörte eine Stimme vieler °Boten rings um den Thron, dazu die Lebewesen und die Ältesten. Es waren Milliarden und Millionen(853). 12Sie sagten mit lauter Stimme: »Würdig ist das Schaf, das geschlachtet wurde, Macht und Reichtum, Weisheit und Stärke, Ehre, °Ruhm und Lobpreis zu empfangen!« 13Jedes Geschöpf im Himmel und auf der Erde, unter der Erde und auf dem Meer, alles in diesen Regionen hörte ich sagen: »Derjenigen, die auf dem Thron sitzt, und dem Schaf sei der Lobpreis und die Ehre, der Ruhm und die Stärke in °alle Ewigkeiten!« 14Die vier Lebewesen sagten: »°Amen.« Die Ältesten fielen nieder und huldigten.

1Adonaj aber bestimmte einen großen Fisch, Jona zu verschlingen und Jona war drei Tage und drei Nächte im Bauch des Fisches. 2Da flehte Jona zu Adonaj, seiner °Gottheit, aus dem Bauch des Fisches 3und sprach:
»In meiner Bedrängnis rufe ich zu Adonaj und Adonaj antwortete mir. Aus dem Schoß der Unterwelt schreie ich um Rettung, du hörst meine Stimme. 4Du hast mich ins °Herz des Meeres geworfen, ein Strom umgab mich, all deine Brandungen und Wogen brachen auf mich nieder. 5Ich dachte: Verstoßen bin ich – weg aus deinem Blickfeld. Dennoch will ich deine heiligen Hallen schauen. 6Wasser umschloss mich bis zu meiner °Kehle, die Urflut umringte mich, Schilf umschlang meinen Kopf. 7Bis ans Äußerste der Berge bin ich hinabgesunken. Das Land, dessen Riegel für mich auf immer verschlossen waren. Aber du hast mein Leben aus der Grube herausgeführt, Adonaj, mein Gott. 8Als meine °Lebenskraft in mir zusammenbrach, gedachte ich Adonajs, und zu dir kam mein flehendes Gebet, zu deinen heiligen Hallen. 9Die sich an Vergängliches, ja Nichtiges, klammern, sie stoßen die ihnen zugedachten °Liebesbezeugungen zurück. 10Ich aber bringe dir mit dankbarer Stimme ein Opfer dar. Was ich gelobt habe, will ich erfüllen. °Freiheit ist bei Adonaj11Da sprach Adonaj zum Fisch und er spie Jona aufs Trockene.

13Und siehe, zwei von ihnen wanderten an diesem Tag in ein Dorf, das von Jerusalem 60 Stadien(724) entfernt war, namens Emmaus; 14und sie redeten miteinander über alle diese Ereignisse. 15Als sie miteinander redeten und nachdachten, da näherte sich Jesus selbst und ging ein Stück Weg mit ihnen. 16Ihre Augen aber wurden mit Kraft davon abgehalten, ihn zu erkennen. 17Er sprach zu ihnen: »Was sind das für °Worte, die ihr unterwegs miteinander wechselt?« Und sie blieben niedergeschlagen stehen. 18Derjenige, der Kleopas hieß, antwortete ihm: »Bist du der Einzige, der in Jerusalem weilt und nicht erfahren hat, was sich in diesen Tagen da ereignet hat?« 19Er sagte zu ihnen: »Was?« Sie antworteten ihm: »Das mit Jesus von Nazaret, der ein Prophet war, mächtig in Tat und Wort vor Gott und dem ganzen °Volk; 20wie ihn die Hohenpriester und unsere Obrigkeit zum Todesurteil ausgeliefert haben und sie ihn gekreuzigt haben. 21Wir aber hofften, er sei es, der Israel befreien sollte. Aber bei dem allem ist es schon der dritte Tag, seit dies geschehen ist. 22Aber auch einige Frauen aus unserer Mitte haben uns erschreckt. Nachdem sie früh am Morgen bei der Gruft gewesen waren 23und seinen °Körper nicht gefunden hatten, kamen sie und sagten, sie hätten gar eine Erscheinung von °Engeln gesehen, die sagten, dass er lebe! 24Einige von uns gingen hin zur Gruft und fanden es so, wie die Frauen gesagt hatten. Ihn selbst aber haben sie nicht gesehen.« 25Er sprach zu ihnen: »Oh, ihr seid ja unverständig und zu schwer von Begriff, um darauf zu °vertrauen, was die Prophetinnen und Propheten gesagt haben! 26War es nicht notwendig, dass der °Gesalbte dies erlitten hat und in seinen °Lichtglanz hineinging?« 27Und er begann bei Mose und allen prophetischen Schriften und erklärte ihnen überall, was dort über ihn stand.
28Und sie näherten sich dem Dorf, wohin sie unterwegs waren, und er tat so, als ob er weiterwandern wollte. 29Sie nötigten ihn mit den Worten: »Bleibe bei uns, denn es will Abend werden, und der Tag hat sich schon geneigt.« Und er ging mit, um bei ihnen zu bleiben. 30Als er mit ihnen zu Tische lag, nahm er das Brot, dankte; brach es und gab es ihnen. 31Da wurden ihre Augen aufgetan, und sie erkannten ihn. Er aber verschwand. 32Und sie sagten zueinander: »Brannte nicht unser °Herz in uns, als er auf dem Weg mit uns sprach, und als er uns die Schriften erklärte?« 33In dieser Stunde °standen sie auf und kehrten nach Jerusalem zurück. Dort fanden sie die Elf und ihre Gefährtinnen und Gefährten versammelt. 34Diese erzählten: »°Der, dem wir gehören, der ist wirklich °auferweckt worden und dem Simon erschienen.« 35Und sie selbst erzählten, was auf dem Weg geschehen war und wie er beim Brotbrechen von ihnen erkannt worden war.

50Das sage ich euch, Geschwister: Das °Menschenleben in seiner Zerstörbarkeit kann nicht teilhaben an Gottes °Macht, und die von Gott entfernt leben, können Gottes Leben nicht teilen. 51Seht, ich sage euch eine besondere Botschaft Gottes: Wir alle werden nicht sterben, aber alle werden verwandelt werden, 52plötzlich, in einem Augenblick, bei der letzten Posaune. Sie wird nämlich ertönen, und die Toten werden °aufstehen als Lebendige, und wir werden verwandelt werden. 53Die in der Welt misshandelten Menschen sollen die Lebendigkeit anziehen wie ein Kleid, und die unter der Gewalt leidenden Menschen sollen das Ende der Macht des Todes erfahren. 54Wenn das Vergängliche Unvergänglichkeit anzieht und das Sterbliche die Unsterblichkeit, dann geschieht das °Wort, das in der Schrift steht: Der Tod ist vom Sieg verschlungen. 55Wo ist dein Sieg, Tod? Wo ist deine Peitsche, Tod? 56Die Peitsche des Todes ist die °Sünde, und die Sünde bedient sich zu ihrer Herrschaft der °Tora Gottes. 57Wir danken Gott, der uns den Sieg schenkt durch unseren °Befreier, Jesus, den °Messias. 58Deshalb, meine geliebten Geschwister, steht auf festem Boden, werdet nicht unsicher, denn euer ganzes Leben lang könnt ihr überreich werden, weil ihr bder Ewigen Werk tut. Ihr wisst ja, dass eure Anstrengung nicht vergeblich ist, weil die Ewige euch trägt.

3Gelobt sei Gott, °Ursprung von Jesus °Christus, °zu dem wir gehören. Gott hat großes Mitleid gehabt und uns wiedergeboren, so dass Hoffnung in uns lebendig geworden ist, weil Jesus Christus von den Toten °aufgestanden ist. 4Wir hoffen, dass wir etwas erben werden, das nie vergeht, das ohne Fehler ist und nicht verwelkt. Es wird in den Himmeln für uns aufbewahrt, 5für uns, die wir behütet werden von Gottes Kraft, weil wir an die °Rettung °glauben, die darauf wartet, am Ende der Zeit für alle offen gelegt zu werden.
6Deshalb könnt ihr euch freuen, obwohl ihr jetzt, wenn es denn sein muss, verschiedenartige Prüfungen durchsteht. 7Darin zeigt sich, dass euer °Glaube echt ist, wertvoller als Gold! Denn wenn Gold im Feuer erprobt wird, vergeht es. Lob werdet ihr erhalten und °Glanz und Ehre, dann, wenn Jesus Christus für alle erkennbar wird. 8Auch wenn ihr ihn nicht gesehen habt, liebt ihr ihn. Obwohl ihr den, dem ihr °vertraut, jetzt nicht seht, jubelt ihr mit einer Freude, die nicht mit Worten ausgedrückt werden kann, die im Glanz strahlt, 9denn ihr erreicht das Ziel eures °Glaubens: euer °Leben wird °gerettet.

26Hebt eure Augen in die Höhe und seht: Wer hat dies alles erschaffen?
Eine Macht, die ihr Heer entsprechend ihrer Zahl herausführt.
Sie ruft alle beim Namen. Voll Macht und Stärke geht ihr keines verloren.
27Warum sagst du so, Jakob, und sprichst du so, Israel:
»Verborgen ist vor Gott mein Weg, mein °Recht entgeht meiner Gottheit?«
28Erkennst du es nicht? Oder hast du es nicht gehört? Die °ewige Gottheit, Gott, hat die Enden der Erde geschaffen, sie wird nicht müde noch matt. Ihre Einsicht ist unerforschlich.
29Sie gibt den Müden Kraft
und den Ohnmächtigen vermehrt sie die Stärke.
30Junge Leute werden müde und matt, Jugendliche straucheln.
31Aber die auf Gott hoffen, gewinnen neue Kraft, sie steigen auf mit Flügeln wie Adler.(249)
Sie laufen und werden nicht matt, sie gehen und werden nicht müde.

1Danach erschien Jesus den °Jüngerinnen und Jüngern noch einmal am See von Tiberias. Er erschien so: 2Simon Petrus und Thomas, der Didymos oder Zwilling genannt wird, und Natanaël aus Kana in Galiläa und die Söhne des Zebedäus und zwei andere von seinen Jüngerinnen und Jüngern waren zusammen. 3Simon Petrus sagte zu ihnen: »Ich gehe fischen.« Die anderen sagten zu ihm: »Wir kommen mit dir mit.« Sie gingen hinaus und stiegen in das Boot, aber in jener Nacht fingen sie nichts. 4Als es schon Morgen war, stand Jesus am Ufer, die °Jüngerinnen und Jünger wussten jedoch nicht, dass es Jesus war. 5Da sagte Jesus zu ihnen: »Kinder, ihr habt wohl keinen Fisch?« Sie antworteten ihm: »Nein.« 6Er sagte zu ihnen: »Werft das Netz auf der rechten Seite des Bootes aus, dann werdet ihr welchen finden.« Sie warfen es aus und konnten es nicht mehr heraufziehen wegen der Menge der Fische. 7Da sagte jener Jünger, den Jesus liebte, zu Petrus: »Es ist °Jesus der Lebendige.« Als Simon Petrus hörte, dass es Jesus sei, zog er sein Oberkleid an, denn er war nackt, und sprang in den See. 8Die anderen °Jüngerinnen und Jünger kamen mit dem Boot, denn sie waren nicht weit vom Land entfernt, nur etwa 100 Meter. Sie zogen das Netz mit den Fischen. 9Als sie an Land stiegen, sahen sie ein Kohlenfeuer mit Fischen darauf und Brot. 10Jesus sagte zu ihnen: »Bringt von den Fischen, die ihr jetzt gefangen habt!« 11Simon Petrus stieg aus dem See hinauf und zog das Netz an Land. Es war mit 153 großen Fischen gefüllt. Obwohl es so viele waren, zerriss das Netz nicht. 12Jesus sagte zu ihnen: »Kommt und frühstückt!« Niemand von den Jüngerinnen und Jüngern wagte zu fragen: »Wer bist du?« Denn sie wussten: Es war °Jesus der Lebendige. 13Jesus kam, nahm das Brot und gab es ihnen, und den Fisch ebenso. 14Dies war schon das dritte Mal, dass Jesus seinen °Jüngerinnen und Jüngern erschien, nachdem er von den Toten °auferweckt war.

12Mitbegraben mit Christus in der Taufe seid ihr in ihm mit auferweckt durch das °Vertrauen auf die Wirksamkeit Gottes. Gott hat ihn von den Toten auferweckt. 13Auch euch, die ihr einst tot wart in den Übertretungen und der Unbeschnittenheit eures °Körpers, hat Gott mit Christus zusammen lebendig gemacht und uns alle Übertretungen vergeben. 14Das gegen uns gerichtete Schriftstück mit den Verordnungen, die uns feindlich waren, hat Gott gelöscht und es, ans Kreuz genagelt, aus der Mitte getragen. 15Die Mächte und Gewalten wurden ihrer Macht entkleidet und in aller Öffentlichkeit vorgeführt, mitgeführt im Triumphzug Gottes.

23Er stand auf in jener Nacht, nahm seine beiden Frauen und seine beiden Sklavinnen sowie seine elf Kinder, ging selbst über den Übergang des Jabbok, 24nahm sie dann, brachte sie über den Fluss hinüber und brachte hinüber, was er hatte. 25Doch Jakob blieb zurück, für sich allein. Da rang jemand mit ihm, bis die Morgenröte aufkam. 26Da sah er, dass er ihn nicht überwinden konnte, und berührte sein Hüftgelenk, so dass das Hüftgelenk Jakobs verrenkt wurde, als er mit ihm rang. 27Da sagte er: »Lass mich los, denn die Morgenröte kommt auf.« Und der sagte: »Ich lass dich nicht los, nur wenn du mich segnest.« 28Er sagte zu ihm: »Wie ist dein Name?« Und der: »Jakob.« 29Da sagte er: »Jakob soll dein Name nicht mehr sein, sondern Israel, Gottesstreiter, denn gekämpft hast du mit °Gott und mit Menschen und hast es gekonnt.« 30Da bat Jakob seinerseits und sagte: »Sag mir doch deinen Namen!« Und der sagte: »Wieso fragst du nach meinem Namen?« Und er segnete ihn dort. 31Da gab Jakob dem Ort den Namen Peniël, ›Angesicht Gottes‹, denn: »Ich habe Gott gesehen – von Angesicht zu Angesicht, und mein °Leben wurde gerettet.« 32Da ging für ihn die Sonne auf, als er an Penuël vorübergegangen war, er war aber ein Hinkender wegen seiner Hüfte.

19Am Abend dieses ersten Tages nach dem Sabbat, als die °Jüngerinnen und Jünger hinter geschlossenen Türen saßen aus Angst vor der jüdischen Obrigkeit, da kam Jesus, trat in ihre Mitte und sagte zu ihnen: »°Friede sei mit euch!« 20Als er das gesagt hatte, zeigte er ihnen die Hände und die Seite. Da freuten sich die Jüngerinnen und Jünger, dass sie °Jesus den Lebendigen sahen. 21Jesus sagte noch einmal zu ihnen: »Friede sei mit euch! Wie mich °Gott gesandt hat, so sende ich euch.« 22Und als er das gesagt hatte, blies er sie an und sagte ihnen: »Nehmt die heilige °Geistkraft auf. 23Allen, denen ihr °Unrecht vergebt, ist es vergeben. Allen, denen ihr dies verweigert, bleibt es.«
24Aber Thomas, einer der °Zwölf, der Didymos oder Zwilling genannt wurde, war nicht bei ihnen, als Jesus kam. 25Die anderen °Jüngerinnen und Jünger sagten zu ihm: »Wir haben °Jesus den Lebendigen gesehen.« Er aber sagte zu ihnen: »Wenn ich nicht die Wunden der Nägel in seinen Händen sehe und meinen Finger in die Nägelwunden lege und mit meiner Hand in seine Seite greife, dann werde ich nicht glauben.« 26Nach einer Woche saßen die Jüngerinnen und Jünger wieder drinnen und Thomas war bei ihnen. Jesus kam – die Türen waren verschlossen – und trat in ihre Mitte und sagte: »°Friede sei mit euch!« 27Dann sagte er zu Thomas: »Lege deinen Finger hierher und sieh meine Hände an und nimm deine Hand und greife in meine Seite und sei nicht ungläubig, sondern gläubig!« 28Thomas antwortete und sagte zu ihm: »Ich °verehre dich und will dir gehorchen, du bist der Lebendige, mein °Gott29Jesus sagte zu ihm: »Weil du mich gesehen hast, °glaubst du. Glücklich sind, die nicht sehen und trotzdem glauben.«