Wir unterstützen das Projekt Perikopenrevision und stellen hier jeden Montag die neu vorgeschlagenen Texte vor.
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Predigttexte

für die nächsten Tage

ha-Schem   der Lebendige   der Eine   die Ewige   die Heilige

1Im Todesjahr(216) des Königs Usija sah ich die °göttliche Herrschaft auf einem hohen und erhabenen Thron sitzen, und ihre Kleiderschleppe füllte den Tempel. 2Serafim(217) standen oberhalb um sie herum. Sechs Flügel – sechs Flügel hatte jeder: Mit zweien bedeckten sie ihr Gesicht, mit zweien bedeckten sie ihre Füße, und mit zweien flogen sie.
3Und sie riefen einander zu und sagten: »°Heilig, heilig, heilig ist Gott der Heere!
Die ganze Erde ist erfüllt mit Gottes °Glanz
4Die Türschwellen erbebten von der Stimme der Rufenden,
und das Haus füllte sich mit Rauch.
5Da sagte ich: »Wehe mir, denn ich bin vernichtet, denn ein Mensch mit °unreinen Lippen bin ich und inmitten eines °Volkes mit unreinen Lippen wohne ich,
denn meine Augen haben die königliche Hoheit, Gott der Heere, gesehen.«
6Einer von den Serafim kam zu mir geflogen, in seiner Hand eine glühende Kohle, mit einer Zange vom Altar genommen.
7Er berührte meinen Mund und sagte: »Sieh da, dies berührt deine Lippen,
damit deine Schuld weicht und deine Sünde °gesühnt wird.«
8Und ich hörte die Stimme der °göttlichen Herrschaft, wie sie sagte: »Wen soll ich schicken und wer wird für uns gehen?«
Da sagte ich: »Siehe – ich! Schicke mich!«
9Da sagte sie: »Geh und sprich zu diesem Volk:
Hört nur, hört, aber versteht nicht! Und seht nur, seht, aber erkennt nicht!
10Mach das °Herz dieses Volkes fett, seine Ohren °schwer und seine Augen verklebt,
damit es nicht mit eigenen Augen sehe und mit eigenen Ohren höre, sein °Herz könnte sonst verstehen, umkehren und sich selbst heilen!«
11Da sagte ich: »Bis wann, du °göttliche Herrschaft?«
Sie sagte: »Bis dass die Städte verwüstet sind, unbewohnt, die Häuser menschenleer und das Ackerland verödet, eine Wüste.«
12Dann wird Gott die Menschen weit wegbringen
und das Landesinnere wird weitgehend verlassen sein.
13Und ist noch ein Zehntel in ihm, wird es wieder weggeräumt, wie bei einer Eiche, wie bei einer Steineiche: Beim Fällen bleibt ein Stumpf. °Heiliger Same ist der Stumpf.

3Gesegnet sei Gott, Ursprung Jesu, des °Christus, °dem wir gehören. Gott hat uns gesegnet mit allem °geistgewirkten Segen in den Himmelsräumen bei Christus. 4Denn Gott hat uns in ihm erwählt, bevor die Welt geschaffen wurde, damit wir vor Gottes Angesicht heilig und vollkommen seien. In Liebe 5hat Gott uns zur treuen °Kindschaft vorherbestimmt durch Jesus, den Christus, wie es der Güte des göttlichen Wollens entspricht, 6damit wir den °Glanz der göttlichen °Gnade preisen, die uns mit dem Geliebten geschenkt ist. 7Mit dem Geliebten haben wir Erlösung, vermittelt durch sein Blut. Erlassen sind uns die Übertretungen nach dem Maß von Gottes reicher Gnade, 8die uns überströmend gewährt ist. In aller Weisheit und Einsicht 9ließ Gott uns das Geheimnis des göttlichen Wollens erkennen, entsprechend der Güte, zu der sich Gott in ihm entschlossen hatte, 10zu einem Plan in der Fülle der Zeiten. Um es zusammenzufassen: »Alles ist in dem °Gesalbten, das, was im Himmel, und das, was auf der Erde ist, ist in ihm.« 11Mit dem Geliebten wurde auch uns ein Los zugeteilt, die wir schon vorher dazu bestimmt waren, entsprechend der Absicht, die sich in der Erhaltung des Alls nach dem Ratschluss des göttlichen Wollens zeigt, 12damit wir ein Lobpreis des göttlichen °Glanzes seien, die wir schon vorher auf den Gesalbten hofften. 13Mit dem Geliebten wurdet auch ihr versiegelt mit der heiligen °Geistkraft der Verheißung, als ihr das Wort der Wahrheit hörtet, die °Freudenbotschaft eurer Rettung, auf die ihr nun vertraut. 14Die Geistkraft ist Anzahlung auf unser Erbteil, damit wir gemeinsam, zu Gottes Eigentum befreit, den göttlichen Glanz preisen.

1Hallelujah! Lobt °Jah! Jubelt, die ihr zu Adonaj °gehört. Umjubelt den Namen Adonaj!
2Der Name Adonaj sei gesegnet von nun an für immer.
3Vom Aufstrahlen der Sonne bis zu ihrem Untergang –
der Name Adonaj sei umjubelt.
4Erhaben über alle °Völker ist Adonaj,
über den Himmel leuchtet Gottes °Glanz.
5Wer gleicht Adonaj, unserer Gottheit?
Die in die Höhe steigt, um zu wohnen,
6in die Tiefe steigt, um zu sehen – im Himmel und auf der Erde.
7Die aus dem Staub °aufrichtet die °Schwachen,
aus dem Dreck aufhebt die °Armen,
8um sie bei den Angesehenen ruhen zu lassen,
bei den Angesehenen ihres °Volkes.
9Sie gründet der Kinderlosen ein Haus:
eine Mutter von Kindern, voller Freude.
Hallelujah! Lobt Jah!

7Wenn ihr mich erkannt habt, dann habt ihr auch °Gott erkannt. Von nun an kennt ihr Gott und habt sie gesehen.« 8Philippus sagte zu ihm: »°Rabbi, zeige uns °Gott und wir sind zufrieden.« 9Jesus sagte zu ihm: »So lange Zeit bin ich schon bei euch und du hast mich nicht erkannt, Philippus? Alle, die mich gesehen haben, haben auch °Gott gesehen. Wie kannst du da sagen: Zeige uns Gott? 10Glaubst du nicht, dass ich in Gott bin und Gott in mir ist? Die Worte, die ich euch sage, rede ich nicht von mir aus, sondern Gott, die in mir wohnt, führt ihre Taten aus. 11Glaubt mir, dass ich in Gott bin und Gott in mir; und wenn nicht, dann glaubt wegen der Taten. 12°Amen, amen, ich sage euch: Alle, die an mich °glauben, werden die Taten, die ich vollbringe, auch tun, und sie werden noch größere als diese tun, denn ich gehe zu °Gott. 13Und wenn ihr etwas erbittet in meinem Namen, werde ich es tun, damit °Gottes Glanz in ihrem °Erwählten aufstrahlt. 14Wenn ihr mich um etwas bitten werdet in meinem Namen, werde ich es tun.

1Es gab aber einen Pharisäer, der Nikodemus hieß und zur jüdischen Obrigkeit gehörte. 2Dieser kam nachts zu Jesus und sagte ihm: »Rabbi, wir wissen, dass du von °Gott als Lehrer gekommen bist, denn niemand kann diese Wunderzeichen tun, die du tust, wenn nicht Gott mit ihm ist.« 3Jesus antwortete und sagte ihm: »°Amen, amen, ich sage dir: Alle, die nicht erneut(729) geboren werden, können das °Königreich Gottes nicht sehen.« 4Nikodemus sagte zu ihm: »Wie kann ein Mensch geboren werden, der alt ist? Es ist doch nicht möglich, ein zweites Mal in den Bauch der eigenen Mutter hineinzugehen und geboren zu werden!« 5Jesus antwortete: »Amen, amen, ich sage dir: Alle, die nicht aus Wasser und °Geistkraft geboren werden, können nicht in das °Königreich Gottes hineingehen. 6Was aus der °Materie geboren ist, ist Materie; und was aus der Geistkraft geboren ist, ist Geistkraft. 7Wundere dich nicht, dass ich dir gesagt habe: ›Ihr müsst erneut geboren werden‹. 8Die °Geistkraft weht, wo sie will, und du hörst ihre Stimme, aber du weißt nicht, woher sie kommt und wohin sie geht: So sind alle, die aus der Geistkraft geboren sind.« 9Nikodemus antwortete und sagte ihm: »Wie kann das geschehen?« 10Jesus antwortete und sagte ihm: »Du bist ein Lehrer Israels und verstehst das nicht? 11°Amen, amen, ich sage dir: Wir sprechen aus, was wir wissen, und bezeugen, was wir gesehen haben, und ihr nehmt unser Zeugnis nicht an. 12Wenn ich zu euch von irdischen Dingen geredet habe und ihr nicht glaubt, wie werdet ihr dann glauben, wenn ich zu euch von himmlischen Dingen rede? 13Niemand ist in den Himmel hinaufgestiegen außer dem, der vom Himmel herabgestiegen ist: der °erwählte Mensch.

32Gott hat alle in ihrem Starrsinn eingeschlossen, um allen Barmherzigkeit zu schenken.
33Welch' unermesslicher Reichtum Gottes, welch' tiefe Weisheit und unerschöpfliche Erkenntnis! Unerforschlich sind die göttlichen Entscheidungen, unergründlich die göttlichen Wege. 34Denn wer hat je die Gedanken der Lebendigen erfasst? Wer hat ihr je einen Rat gegeben? 35Wer hat Gott jemals etwas gegeben, das zurückerstattet werden müsste? 36Alles hat seinen Ursprung in Gott, alles existiert durch Gott und auf Gott hin. °Ehre sei Gott durch °Zeiten und Welten, Amen.