Wir unterstützen das Projekt Perikopenrevision und stellen hier jeden Montag die neu vorgeschlagenen Texte vor.
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Predigttexte

für die nächsten Tage

ha-Schem   der Lebendige   der Eine   die Ewige   die Heilige

7Geliebte, lasst uns einander lieben: Die Liebe ist von Gott. Alle, die lieben, sind von Gott geboren und kennen Gott. 8Die nicht lieben, kennen Gott nicht, denn: Gott ist Liebe. 9So wurde die Liebe Gottes bei uns sichtbar: Gott sandte ihren °Erwählten, ihr einziges Kind, in die Welt, damit wir durch ihn leben. 10Darin besteht die Liebe: nicht dass wir Gott geliebt haben, sondern dass Gott uns geliebt und ihren Erwählten als °Überwindung(850) unserer °Gottferne gesandt hat. 11Geliebte, wenn Gott uns so geliebt hat, dann sind auch wir verpflichtet, einander zu lieben. 12Keiner und keine hat Gott je gesehen. Wenn wir einander lieben, bleibt Gott in uns und Gottes Liebe ist in uns zum Ziel gekommen.

1Adonaj sprach zu Mose: 2Sprich zu der ganzen °Versammlung der Nachkommen Israels und sage ihnen:
Ihr seid °heilig – ja seid es! – denn °heilig bin ich, Adonaj, Gott-für-euch.
3Ein jeder und eine jede °erweise Achtung gegenüber Mutter und Vater; beachtet meine Sabbate.
Ich, Adonaj, Gott-für-euch.
4Wendet euch nicht an Idole(88), verfertigt euch keine gegossenen Gottesbilder. Ich, Adonaj, Gott-für-euch.
5Wenn ihr die [FN3_schelamim[_MI]Schlachtmahlgabe für Adonaj schlachtet, ihr sollt es zu eurem Wohl schlachten. 6Am Tag eurer Schlachtung selbst und am darauffolgenden Tag kann es gegessen werden, was aber am dritten Tag noch übrig ist, soll im Feuer verbrannt werden. 7Falls davon am dritten Tag gegessen wird, so ist es kultisch unreines Fleisch, es findet kein Wohlgefallen. 8Die Person, die davon isst, trägt ihre °Schuld, denn das Heilige Adonajs hat sie entweiht und sie wird von ihrer °Abstammungsgemeinschaft ausgeschlossen werden. 9Wenn ihr die Ernte eures Landes haltet, sollst du nicht vollständig bis zum Rand deines Feldes abernten, und halte keine Nachlese. 10In deinem Weinberg halte keine Nachlese, die abgefallenen Beeren deines Weinbergs lese nicht auf. Für den °Armen und die Fremde lasse sie zurück.
Ich, Adonaj, Gott-für-euch.
11Stehlt nicht, leugnet nicht ab und betrügt euch nicht untereinander. 12Schwört nicht bei meinem Namen zum Trug, so entweihst du den Namen deines Gottes – Ich, Adonaj.
13Unterdrücke deinen Mitmenschen nicht, raube nicht, und den Lohn dessen, der für einen Tag beschäftigt worden ist, behalte nicht bis zum Morgen ein. 14Rufe Gehörlosen nichts hinter her und lege vor Blinden kein Hindernis. Vor deiner Gottheit sollst du °Ehrfurcht haben – Ich, Adonaj.
15Übt im Gericht kein Unrecht, bevorzuge Geringe nicht und nimm auch nicht Partei für Große; gemäß dem °Grundsatz der Gerechtigkeit spreche in deiner °Gemeinschaft Recht. 16Gehe nicht verleumderisch unter deinen Mitmenschen umher, trete nicht gegen das Leben deines Nächsten auf – Ich, Adonaj.
17Trage keinen Hass gegenüber deinem Bruder und deiner Schwester in dir. Weise deinen Mitmenschen zurecht, damit du nicht seinetwegen Schuld trägst. 18°Nimm nicht Rache und lass sich nichts gegenüber den Mitgliedern deiner °Abstammungsgemeinschaft aufstauen, liebe vielmehr deinen Nächsten und deine Nächste als dich selbst – Ich, Adonaj.
19Meine Ordnungen sollt ihr beachten. Zwei verschiedene Arten von deinem Vieh sollst du nicht paaren, dein Feld sollst du nicht mit zwei verschiedenen Arten von Samen bepflanzen, und kein Gewand aus zweierlei Garn soll an dich kommen.
20Wenn ein Mann mit einer Frau Geschlechtsverkehr hat und sie eine Sklavin und einem Mann zugeordnet ist, aber weder losgekauft noch freigelassen ist, dann soll ein Wiedergutmachungsverfahren angeordnet werden. Sie sollen nicht getötet werden, denn die Frau war nicht freigelassen. 21Doch er soll Adonaj seine °Schuldgabe bringen zum Eingang des Begegnungszeltes, einen Widder der Schuldgabe. 22Der Priester °vollziehe die Reinigungshandlung mit dem Widder der Schuldgabe vor Adonaj wegen der °Sünde, mit der er sich verfehlt hat, und es wird ihm seine Sünde vergeben, mit der er sich verfehlt hat.
23Wenn ihr in das Land kommt und allerlei Bäume mit essbarer Frucht pflanzt, dann lasst ihre Vorhaut, nämlich die Früchte, stehen, drei Jahre sollen sie euch unbeschnitten gelten und nicht gegessen werden. 24Aber im vierten Jahr sind deren Früchte heilig, eine Festgabe für Adonaj. 25Im fünften Jahr dann könnt ihr deren Früchte essen, und so euren Ertrag mehren – Ich, Adonaj, Gott-für-euch. 26Esst nichts mit Blut. Treibt keine Wahrsagerei und lest nicht in den Wolken. 27Rasiert euch nicht rings um den Kopf das Haar ab, und schneide nicht den Rand deines Barts ab. 28Einen Einschnitt fügt eurem Körper wegen einer °verstorbenen Seele nicht zu und ritzt euch keine Zeichen ein – Ich, Adonaj. 29Deine Tochter entweihe nicht, indem du sie dazu treibst, dass sie sich als Prostituierte verkaufen muss, dass nicht das Land fremdgeht und das ganze Land mit Schandtat gefüllt ist.
30Beachtet meine Sabbate und erweist meinem Heiligtum Ehrfurcht. Ich, Adonaj. 31Ihr sollt euch nicht Totengeistern und Wahrsagegeistern zuwenden. Sucht sie nicht auf, denn dadurch würdet ihr euch verunreinigen.
Ich, Adonaj, Gott-für-euch.
32In Gegenwart einer grauhaarigen Person stehe auf und erweise dem Angesicht eines alten Menschen Ehre, habe Ehrfurcht vor deiner Gottheit – Ich, Adonaj.
33Wenn eine Fremde mit dir in eurem Land lebt, bedrücke sie nicht. 34Wie eine Einheimische, eine von euch, sei euch die Person, die unter euch als Fremde lebt, liebe sie als dich selbst, denn Fremde wart ihr in Ägypten.
Ich, Adonaj, Gott-für-euch.

31Jesu Mutter und Geschwister kamen, standen vor dem Haus und ließen ihn zu sich rufen. 32Um Jesus herum saß eine Volksmenge. Da sagten einige zu ihm: »Deine Mutter, deine Brüder und deine Schwestern sind draußen und suchen dich.« 33Er antwortete ihnen und sagte: »Wer ist meine Mutter? Wer sind meine Geschwister?« 34Er schaute sich um, sah sie im Kreis um ihn herum sitzen und sprach: »Ihr seid meine Mutter und meine Geschwister. 35Alle, die den Willen Gottes tun, sind mein Bruder, meine Schwester und Mutter.«

1Dann erkannte(4) der Mensch als Mann die Eva, seine Frau; sie wurde schwanger, gebar den Kain und sprach: »Ich hab's gekonnt, einen Mann erschaffen(7) – mit Adonaj.« 2Da fuhr sie fort und gebar seinen Bruder, den Abel.(8) Abel wurde ein Viehhirt, Kain aber war Ackerbauer. 3Nach einiger Zeit brachte Kain von den Früchten des Ackers Adonaj eine °Opfergabe dar. 4Daraufhin brachte auch Abel etwas von den Erstgeburten seiner Herde und von ihren Fettstücken dar. Adonaj beachtete Abel und seine Opfergabe, 5Kain aber und seine Opfergabe beachtete er nicht. Das ließ Kain aufs Äußerste entflammen, seine Gesichtszüge entglitten. 6Da sagte Adonaj zu Kain: »Warum brennt es in dir? Und warum entgleiten deine Gesichtszüge derart? 7Ist es nicht so: Wenn dir Gutes gelingt, schaust du stolz; wenn dir aber nichts Gutes gelingt, lauert die °Sünde an der Tür. Auf dich richtet sich ihr Verlangen, doch du – du musst sie beherrschen.« 8Da wollte Kain seinem Bruder Abel etwas sagen – doch als sie auf dem Feld waren, °erhob sich Kain gegen seinen Bruder Abel und tötete ihn. 9Adonaj sagte zu Kain: »Wo ist Abel, dein Bruder?« Der sagte: »Das weiß ich nicht. Habe ich etwa die Aufsicht über meinen Bruder?« 10Daraufhin: »Was hast du getan? Laut schreit das Blut deines Bruders zu mir vom Acker her. 11Also: Verflucht bist du, weg vom Acker, der das Blut deines Bruders von deiner Hand geschluckt und aufgenommen hat! 12Wenn du den Acker weiter °bearbeitest, wird er dir seine Kraft nicht mehr geben. Heimatlos und ruhelos musst du auf der Erde sein.« 13Da sagte Kain zu Adonaj: »Meine °Schuld ist zu groß, sie kann nicht aufgehoben werden. 14Doch schau, du vertreibst mich heute vom Antlitz des Ackers, und auch vor deinem Antlitz muss ich mich verbergen und soll heimatlos und ruhelos auf der Erde sein – dann kann jeder mich töten, der mich findet.« 15Da sprach Adonaj zu ihm: »Also denn: Wer Kain tötet, soll siebenfach gerächt werden.« Und Adonaj machte ein Zeichen für Kain, so dass nicht jeder ihn erschlagen kann, der ihn findet. 16So zog Kain los, fort vom Angesicht Adonajs und ließ sich nieder im Lande Nod, ›Unruhe‹, östlich von Eden.

1Als in jener Zeit die Zahl der °Schülerinnen und Schüler zunahm, wurden die griechisch sprechenden unwillig gegen die aramäisch sprechenden, weil ihre Witwen bei der täglichen Unterstützung vernachlässigt wurden. 2Da riefen die °Zwölf die Versammlung der Schüler und Schülerinnen zusammen und sagten: »Es ist nicht angemessen, dass wir das °Wort Gottes vernachlässigen und für die Mahlzeiten °sorgen. 3Seht euch, liebe Schwestern und Brüder, nach sieben Männern unter euch um, die einen guten Ruf haben, geistvoll und klug sind. Die wollen wir für diese Aufgabe einsetzen, 4uns selbst jedoch dem Gebet und der °Wort°verkündigung widmen.« 5Dieser °Vorschlag gefiel der gesamten Versammlung. Und sie wählten sich Stephanus aus, einen ganz und gar zuverlässigen und von heiliger °Geistkraft erfüllten Menschen, sowie Philippus, Prochorus, Nikanor, Timon, Parmenas und Nikolaus, einen Proselyten aus Antiochia; 6die stellten sie vor die Apostel: Sie beteten und legten ihnen die Hände auf. 7Und Gottes °Botschaft breitete sich aus, so dass die Anzahl der °Schülerinnen und Schüler in Jerusalem stark zunahm. Auch eine große Menge aus priesterlichen Familien folgte dieser °Glaubensweise.

25Ein Toragelehrter °erhob sich, um ihn gründlich zu befragen und sprach: »Lehrer, was muss ich tun, damit ich am °ewigen Leben Anteil erhalten werde?« 26Er sprach zu ihm: »Was ist in der °Tora geschrieben? Wie liest du?« 27Er antwortete ihm:
»Du sollst die Lebendige, deinen °Gott, lieben aus deinem ganzen °Herzen und mit deinem ganzen °Leben und mit deiner ganzen Kraft und mit deinem ganzen Denken, und deine Nächsten wie dich selbst.« 28Er sagte: »Du hast richtig geantwortet. Handle so und du wirst leben.« 29Jener wollte aber weiter Recht bekommen und sagte darum zu Jesus: »Und wer sind meine Nächsten?« 30Jesus nahm diese Frage auf und erwiderte: »Ein Mann ging von Jerusalem nach Jericho hinab und fiel Räubern in die Hände. Diese zogen ihn aus, misshandelten ihn und machten sich davon und ließen ihn halb tot liegen. 31Zufällig kam ein Priester des Weges, sah ihn und ging vorüber. 32Gleichermaßen kam ein Levit an dem Ort vorbei, sah ihn und ging vorüber. 33Da kam einer aus Samaria des Weges, sah ihn und hatte Mitleid mit ihm. 34Er ging zu ihm hin und verband seine Wunden, indem er Öl und Wein darauf goss, dann hob er ihn auf sein Tier, brachte ihn in eine Herberge und pflegte ihn dort. 35Am folgenden Tag nahm er zwei Denare, gab sie dem Wirt und sagte: ›Umsorge ihn! Und was du mehr ausgibst, will ich dir bezahlen, wenn ich wiederkomme.‹ 36Was meinst du, welcher von den dreien sei der Nächste dieses Mannes geworden, der den Räubern in die Hände gefallen war?« 37Er sagte: »Der ihm Barmherzigkeit erwiesen hat.« Jesus antwortete ihm: »So mache auch du dich auf und handle entsprechend!«