Wir unterstützen das Projekt Perikopenrevision und stellen hier jeden Montag die neu vorgeschlagenen Texte vor.
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Predigttexte

für die nächsten Tage

ha-Schem   der Lebendige   der Eine   die Ewige   die Heilige

26In unserer Ohnmacht steht uns die °Geistkraft bei, wenn wir keine Kraft mehr haben, mit den überlieferten Worten zu beten. Die Geistkraft selbst tritt für uns ein mit wortlosem Schreien. 27Gott versteht, wofür die Geistkraft sich einsetzt, weil sie im Sinne Gottes für die °heiligen Geschwister eintritt, deren Herzensanliegen Gott kennt. 28Alles wirkt zum Guten zusammen für die, die Gott lieben, weil Gott entschieden hat, sie zu rufen. Das wissen wir. 29Denn alle, die Gott von Anfang an kannte, hat Gott auch von Anfang an dazu bestimmt, das gleiche Wesen und den gleichen Weg zu haben wie der °Sohn, damit dieser der Erstgeborene unter vielen Geschwistern sei. 30Die von Anfang an dazu bestimmt waren, die wurden auch gerufen. Die gerufen wurden, die wurden auch gerecht gesprochen. Die gerecht gesprochen wurden, wurden auch mit °göttlicher Klarheit erfüllt.

5Jetzt aber gehe ich dorthin, woher ich gesandt bin, und niemand von euch fragt mich: ›Wohin gehst du?‹ 6Sondern weil ich euch dies gesagt habe, erfüllt Trauer euer °Herz. 7Aber ich sage euch die Wahrheit: Es hilft euch, dass ich weggehe. Denn wenn ich nicht wegginge, würde der Trost nicht zu euch kommen. Wenn ich aber gehe, werde ich ihn zu euch senden. 8Und jener Trost kommt und wird die °Gottferne und die °Gerechtigkeit und das Gericht der Welt aufdecken: 9Die Gottferne besteht darin, dass sie nicht an mich °glauben. 10Die Gerechtigkeit, dass ich zu °Gott, meinem Ursprung, gehe und ihr mich nicht mehr seht. 11Und das Gericht, dass die Macht, die diese Welt beherrscht, verurteilt ist. 12Ich habe euch noch viel zu sagen, aber ihr könnt es jetzt nicht ertragen. 13Wenn aber jene kommt, die °Geistkraft der Wahrheit, dann wird sie euch in alle Wahrheit führen, denn sie wird nicht von sich aus reden, sondern sie wird sagen, was sie hören wird, und euch das Kommende ankündigen. 14Sie wird meinen °göttlichen Glanz aufstrahlen lassen, denn von dem, was mein ist, wird sie empfangen und euch verkünden. 15Alles, was °Gott hat, ist mein. Deshalb habe ich gesagt: ›Von dem, was mein ist, empfängt sie und wird euch verkünden.‹

14Deshalb beuge ich meine Knie vor °der schöpferischen Kraft, 15die jedes Volk im Himmel und auf Erden benannt hat. 16Gott möge euch entsprechend dem Reichtum seiner °Ehre geben, dass ihr mit Kraft durch Gottes °Geist im Innern gestärkt werdet, 17dass Christus durch den Glauben in euren °Herzen wohne, in Liebe verwurzelt und begründet, 18so dass ihr imstande seid, mit allen °Heiligen zu begreifen, was die Länge und Breite und Höhe und Tiefe ist, 19und die Liebe Christi zu erkennen, die die Erkenntnis übersteigt, so dass ihr mit der ganzen Fülle Gottes erfüllt werdet. 20Gott, die über alles hinaus überströmend mehr zu tun vermag als das, was wir mit der in uns wirkenden Kraft bitten oder denken, 21sei °Ehre in der °Versammlung und in Christus Jesus bis in alle Geschlechter der °ewigreichenden Ewigkeit. Amen.

31Gebt Acht, die Zeit wird kommen, – so Gottes Spruch – da will ich mit dem Haus Israel und mit dem Haus Juda einen neuen °Bund schließen. 32Dieser °Bund gleicht nicht dem Bund, den ich mit ihren Eltern geschlossen habe an dem Tag, als ich sie an ihrer Hand nahm, um sie aus dem Land Ägypten herauszuführen: diesen meinen °Bund konnten sie brechen, obwohl ich über sie geboten habe – so Gottes Spruch. 33Sondern so wird der °Bund aussehen, den ich mit dem Haus Israel nach jener Zeit schließen will: – so Gottes Spruch – Ich werde meine °Weisung in ihr Inneres legen, in ihr °Herz werde ich sie schreiben. Ich werde ihnen °Gott und sie werden mir °Volk sein. 34Sie werden einander nicht mehr belehren und weder zu den Mitmenschen noch unter den Geschwistern sagen: Lerne Gott kennen! Denn sie alle werden mich kennen, alle von Klein bis Groß – so Gottes Spruch. – Denn ich werde ihre °Vergehen verzeihen und an ihre °Unrechtstaten nicht mehr denken.

1Der Junge Samuel also stand im Dienst des Heiligen unter der Aufsicht Elis. Das Wort des Heiligen war selten zu dieser Zeit, Gesichte waren nicht verbreitet. 2Eines Tages nun geschah dies: Eli lag schon an seinem Schlafplatz, seine Augen hatten angefangen, trüb zu werden, so dass er nicht mehr sehen konnte. 3Die Gotteslampe war noch nicht erloschen. Und Samuel lag im Tempel des Heiligen, wo sich der Gottesschrein befand. 4Da rief der Heilige Samuel. Der sagte: »Da bin ich!« 5Und er rannte zu Eli und sagte: »Da bin ich! Du hast mich ja gerufen.« Der aber sagte: »Ich habe dich nicht gerufen. Lege dich wieder hin!« So ging er und legte sich hin. 6Und der Heilige rief noch einmal: »Samuel!« Da stand Samuel auf, ging zu Eli und sagte: »Da bin ich! Du hast mich ja gerufen.« Der aber sagte: »Ich habe dich nicht gerufen, mein Sohn. Lege dich wieder hin!« 7Samuel hatte den Heiligen nämlich noch nicht kennen gelernt, ihm war noch kein °Wort des Heiligen offenbart worden. 8Dann rief der Heilige Samuel zum dritten Mal. Der stand auf, ging zu Eli und sagte: »Da bin ich! Du hast mich ja gerufen.« Da begriff Eli, dass es der Heilige war, der den Jungen rief. 9Und Eli sagte zu Samuel: »Geh! Lege dich hin! Wenn dich dann jemand ruft, sag: Rede, Heiliger! Dein °Getreuer hört ja.« Da ging Samuel und legte sich an seinen Platz. 10Und der Heilige kam, stellte sich hin und rief wie die andern Male: »Samuel! Samuel!« Da sagte Samuel: »Rede! Dein Getreuer hört ja.«

37Am letzten, dem Haupttag des Sukkotfestes, stand Jesus da und rief aus: »Alle, die durstig sind, sollen zu mir kommen und trinken. 38Alle, die an mich glauben, über die heißt es in der Schrift: ›Flüsse lebendigen Wassers werden aus ihrem Inneren fließen.‹(733)« 39Dies sagte er über die °Geistkraft, die alle empfangen sollten, die an ihn glaubten; denn es gab noch keine Geistkraft, weil Jesus noch nicht in °göttlichem Glanz war.