Bibeltext

Predigttexte

für die nächsten Tage

26Im sechsten Monat aber wurde der °Engel Gabriel von Gott in einen Ort Galiläas gesandt, der Nazaret hieß, 27zu einer jungen Frau(703). Diese war verlobt mit einem Mann namens Josef, aus dem Hause Davids. Der Name der jungen Frau war Maria. 28Als er zu ihr hineinkam, sagte er: »Freue dich, du bist mit Gnade beschenkt, denn die Lebendige ist mit dir!« 29Sie aber erschrak bei diesem °Wort, und sie fragte sich, was es mit diesem Gruß auf sich habe. 30Der Engel sprach zu ihr Folgendes: »°Fürchte dich nicht, Maria, du hast °Gnade gefunden bei Gott. 31Und siehe, du wirst schwanger werden und einen °Sohn gebären und du wirst ihm den Namen Jesus(704) geben. 32Dieser wird groß sein und °Kind des °Höchsten genannt werden. Gott, die Lebendige, wird ihm den Thron Davids, seines °Vorfahren, geben 33und er wird König sein über das Haus Jakobs in °alle Ewigkeiten und seine °Herrschaft wird kein Ende nehmen.« 34Maria aber sagte zum Engel: »Wie soll dies geschehen, da ich von keinem Mann weiß?« 35Der Engel antwortete ihr: »Die heilige °Geistkraft wird auf dich herabkommen und die Kraft des Höchsten wird dich in ihren Schatten hüllen. Deswegen wird das °Heilige, das geboren wird, °Kind Gottes genannt werden. 36Siehe, Elisabet ist mit dir verwandt: Sie hat in ihrem Alter ein Kind empfangen und dieser Monat ist der sechste für die, die unfruchtbar genannt wurde. 37Denn alle Dinge sind möglich bei Gott.« 38Maria sagte: »Siehe, ich bin die °Sklavin Gottes. Es soll geschehen, wie du mir gesagt hast.«
Der °Engel aber ging fort. 39In diesen Tagen °stand Maria auf. Sie wanderte eilig durch das Gebirge in eine Stadt Judäas. 40Sie ging in das Haus des Zacharias und begrüßte Elisabet. 41Und als Elisabet den Gruß Marias hörte, da hüpfte das Kleine in ihrem Bauch. Elisabet wurde mit heiliger °Geistkraft erfüllt, 42und sie brach mit lauter Stimme in die Worte aus:
»Willkommen(705) bist du unter Frauen,
und willkommen ist die Frucht deines Bauches!
43Woher weiß ich, dass die Mutter meines °Herrn zu mir kommt? 44Siehe, als der Klang deines Grußes in mein Ohr drang, da hüpfte das Kleine in meinem Bauch voller Jubel. 45Glücklich ist, die °geglaubt hat, dass sich erfüllen werde, was die Lebendige zu ihr gesagt hatte.«
46Und Maria sprach:
»Meine °Seele lobt die Lebendige,
47und mein °Geist jubelt über °Gott, die mich °rettet.
48Sie hat auf die °Erniedrigung ihrer °Sklavin geschaut. Seht, von nun an werden mich alle Generationen glücklich preisen, 49denn Großes hat die göttliche Macht an mir getan,
und °heilig ist ihr Name.
50Ihr Erbarmen schenkt sie von Generation zu Generation
denen, die °Ehrfurcht vor ihr haben.
51Sie hat Gewaltiges bewirkt.
Mit ihrem Arm hat sie die auseinander getrieben,
die ihr °Herz darauf gerichtet haben,
sich über andere zu erheben.
52Sie hat Mächtige von den Thronen gestürzt und
°Erniedrigte erhöht,
53Hungernde hat sie mit Gutem gefüllt
und Reiche leer weggeschickt.
54Sie hat sich Israels, ihres Sklavenkindes, angenommen
und sich an ihre Barmherzigkeit erinnert,
55wie sie es unseren °Vorfahren zugesagt hatte,
Sara und Abraham und ihren Nachkommen für °alle Zeit.«
56Maria aber blieb mit ihr drei Monate lang zusammen. Dann kehrte sie in ihr Haus zurück.

1Das °Volk, das im Finstern wandert, sieht ein großes Licht; über denen, die das Todesschattenland bewohnen, geht ein Licht auf.
2Du mehrst das °Volk(224), machst ihm die Freude groß.
Sie freuen sich vor deinem Antlitz, wie sie sich bei der Ernte freuen,
wie sie beim Verteilen der Beute jubeln.
3Denn das Joch, das auf ihnen lastete, den Stab auf ihren Schultern, den Knüppel des Antreibers über ihnen
hast du zerbrochen – wie am Tag des Sieges über Midian.
4Denn jeder Soldatenstiefel, trampelnd mit Gedröhn, und der Mantel, gewälzt in Blut,
soll verbrannt werden, wird ein Fraß des Feuers.
5Denn ein Kind ist uns geboren, ein Sohn ist uns gegeben, und die Macht liegt auf seiner Schulter.
Sein Rufname ist: ›Wunder-Rat‹, ›°Gott-ist-stark‹, ›Mein-Vaterund-meine-Mutter-auf-immer‹, ›Im-Dienst-des-°Friedens‹,
6um seine Macht zu mehren und für einen °Frieden ohne Ende auf dem Thron Davids und in seinem Machtbereich, um seine Macht fest zu gründen und um sie zu stärken mit °Recht und °Gerechtigkeit.
Dieses wird von nun an und für °immer
die Leidenschaft Gottes der Heere tun.

16Ja, alle stimmen darin überein: erhaben ist die ehemals verborgene, jetzt offenbarte Wahrheit, der Grund unseres Gott ergebenen Lebens, Christos
erschienen als Mensch von °Fleisch und Blut, °gerechtgesprochen in der °Kraft des Geistes, vorgestellt den °Engeln, verkündet unter den °Nationen, °geglaubt in der Welt, aufgenommen in °himmlischen Lichtglanz.

18Doch °auf Gott ist Verlass, und deshalb ist unser Wort an euch kein Ja und Nein zugleich. 19Denn Gottes °Sohn, Jesus °Christus, der von uns unter euch verkündigt wurde, durch mich, Silvanus und Timotheus, existierte nicht als Ja und Nein zugleich, sondern in ihm wurde das Ja Wirklichkeit. 20Denn wie viele Verheißungen Gottes es auch gibt – in ihm sind sie bejaht. Darum sagen wir auch durch ihn das °Amen: Es werde wahr, auf dass Gott °aufstrahle. 21Gott salbt uns für unsere Aufgabe und stärkt uns im °Gesalbten zusammen mit euch. 22Gott hat uns das Siegel der Zugehörigkeit aufgedrückt und uns die °Geistkraft als eine Anzahlung in unsere °Herzen gegeben.

24David, °der zu mir gehört, wird ihr König sein – einen einzigen Hirten werden sie gemeinsam haben. Sie werden meinem °Recht folgen und meine Bestimmungen bewahren und verwirklichen. 25Sie werden in dem Land leben, das ich Jakob, der zu mir gehört, gegeben habe und in dem schon ihre Vorfahren wohnten. Sie und ihre Kinder und die Kinder ihrer Kinder werden dort leben – °auf Weltzeit –, und David, der zu mir gehört, wird ihr Oberhaupt sein – auf Weltzeit. 26Ich schließe ein °°Friedensbündnis mit ihnen – ein Bündnis auf Weltzeit wird es für sie sein. Ich lasse sie zahlreich werden und stelle mein °Heiligtum in ihre Mitte – auf Weltzeit. 27Ich werde unter ihnen wohnen. Ich werde für sie °Gott sein, und sie, sie werden zum °Volk für mich werden. 28Und die Nationen werden erkennen, dass ich der Lebendige bin und Israel heilige, wenn mein Heiligtum in ihrer Mitte sein wird – auf Weltzeit.

14Brich in Jubel aus, freue dich, du Tochter Zion! Ja, sieh doch, ich komme und wohne in deiner Mitte«, Spruch Adonajs. 15»An jenem Tag schließen sich viele °Nationen Adonaj an. Sie werden mir zum °Volk und ich wohne in deiner Mitte. Und du erkennst, dass Adonaj, mächtig über Heere, mich zu dir gesandt hat. 16Als Anteil auf °heiligem Land nimmt Adonaj Juda in Besitz, erwählt noch und wieder Jerusalem. 17Still, alle °Welt, vor Adonaj! Gott bricht schon auf vom heiligen Sitz.«

1Da ließ sich Adonaj vor ihm sehen, und zwar bei den Bäumen Mamres, als er gerade in der Glut des Tages am Eingang des Zeltes saß. 2Er hob seine Augen, schaute auf und siehe, drei Gestalten standen vor ihm. Er sah hin, lief ihnen vom Zelteingang aus entgegen, beugte sich bis zur Erde 3und sprach: »Meine °Herrschaften(16), wenn ich bei dir °Wohlwollen gefunden habe, dann geh doch bitte nicht an deinem °Knecht vorbei. 4Erlaubt, dass etwas Wasser geholt wird, wascht euch die Füße und lagert euch unter den Baum. 5Ich will ein Stück Brot holen, dass ihr euer °Herz erfrischt. Dann mögt ihr vorbeiziehen, denn deshalb seid ihr doch bei eurem Knecht vorbeigekommen.« Sie sagten: »Mach es nur so, wie du sagst.« 6Da eilte Abraham zum Zelt, zu Sara, und rief: »Beeil dich, drei große Krüge Mehl, das feinste, knete Teig und mach Fladenbrot.« 7Aber zu den Rindern rannte Abraham selbst, nahm ein Jungtier, zart und gut, gab es dem Burschen, der es eilends zubereitete. 8Dann nahm er dicke Milch und frische Milch und das junge Rind, das er bereitet hatte, und setzte es ihnen vor. Er bediente sie stehend unter dem Baum – und sie aßen. 9Dann sprachen sie zu ihm: »Wo ist deine Frau Sara?« Und er: »Sieh da, im Zelt.« 10Dann hieß es: »Ich °komme ganz sicher zu dir zurück – zur Zeit, die das Leben braucht. Und siehe, dann hat Sara, deine Frau, einen Sohn.« Sara hörte zu vom Eingang des Zeltes her, der hinter ihm war. 11Abraham und Sara waren schon alt, in die Jahre gekommen. Bei Sara hatte der weibliche Zyklus längst aufgehört. 12Da jauchzte(↑15) Sara innerlich und dachte: »Nachdem ich verbraucht bin, soll ich Liebeslust bekommen? Und auch mein Herr ist alt.« 13Da sprach Adonaj zu Abraham: »Warum jauchzt Sara denn und denkt: ›Sollte ich wahrhaftig noch gebären? Wo ich doch so alt bin?‹ 14Ist für Adonaj eine °Sache zu wunderbar? Zur rechten Zeit kehr ich zu dir zurück, zur Zeit, die das Leben braucht – und Sara hat einen Sohn!« 15Aber Sara stritt es ab und sagte: »Ich hab nicht gejauchzt«. Denn sie hatte es mit der °Angst bekommen. Er aber sprach: »Doch, du hast wirklich gejauchzt.«

1Dann wird ein Zweig aus dem Baumstumpf Isais austreiben, und ein Spross wächst aus seiner Wurzel heraus.
2Auf dieser Person wird der °Geisthauch Gottes ruhen,
der Geisthauch der Weisheit und Einsicht, der Geisthauch des Rates und der Stärke, der Geisthauch der Erkenntnis und der °Ehrfurcht vor Gott.
3Sie wird Wohlgefallen an der Ehrfurcht vor Gott haben.
Nicht nach dem Augenschein wird sie Recht aufrichten, nicht nach dem Hörensagen Ausgleich schaffen.
4Vielmehr wird sie in Gerechtigkeit die °Schwachen richten, in Aufrichtigkeit für die °Armen des Landes entscheiden,
wird das Land mit dem Stock ihres Mundes schlagen und mit dem °Hauch ihrer Lippen die töten, die Böses tun.
5Dann wird sie Gerechtigkeit als Gürtel um ihre Hüften
und die °Treue als Gürtel um die Taille tragen.
6Dann wird der Wolf beim Lamm als Flüchtling unterkommen, und der Leopard wird beim Böckchen lagern;
Kalb, Junglöwe und Mastvieh leben zusammen, ein kleines Kind treibt sie.
7Kuh und Bärin werden weiden, gemeinsam werden ihre Jungen lagern,
und der Löwe wird wie das Rind Stroh fressen.
8Der Säugling wird vergnügt an der Höhle der Kreuzotter spielen,
und nach dem Loch der Giftschlange wird das Kleinkind mit seiner Hand patschen.
9Sie werden nichts Böses tun und kein Verderben mehr anrichten auf dem ganzen Berg meiner °Heiligkeit,
denn die Erde ist erfüllt mit Erkenntnis Gottes, wie die Wasser im Meer den Boden bedecken.
10An jenem Tag wird die Wurzel der Familie Isais als Zeichen für die °Völker dastehen, nach ihr werden die °fremden Völker suchen, und ihr Ruheplatz wird ein °Ehrenort sein.

18Die Geburt des °Messias Jesus geschah so: Seine Mutter Maria war mit Josef verlobt. Ehe sie zusammenlebten, zeigte sich, dass sie von der heiligen °Geistkraft schwanger war. 19Josef, ihr Mann, war ein °gerechter Mensch. Er wollte nicht, dass sie einem öffentlichen Verfahren unterzogen wurde; deshalb nahm er sich vor, sich stillschweigend von ihr zu trennen. 20Als er dies bei sich erwog, da erschien ihm ein °Engel Adonajs im Traum und sprach: »Josef, °Nachkomme Davids, scheue dich nicht, deine Frau Maria zu dir zu nehmen. Das Kind, mit dem sie schwanger ist, kommt von der heiligen Geistkraft. 21Sie wird einen °Sohn gebären, und du sollst ihm den Namen Jesus geben. Denn er wird sein °Volk von seinen °Übertretungen der Gebote Gottes retten. 22Das ist alles geschehen, damit sich erfüllt, was Adonaj durch den Propheten so gesagt hat: 23›Seht, die junge Frau wird schwanger werden und einen Sohn gebären und sie werden ihn beim Namen Immanuel rufen, das bedeutet: °Gott ist mit uns‹.« 24Da stand Josef aus seinem Schlaf auf und tat, was ihm der °Engel Adonajs aufgetragen hatte. Er nahm seine Frau zu sich. 25Und er schlief nicht mit ihr, bis sie ein °Kind geboren hatte. Und er gab ihm den Namen Jesus.

26Im sechsten Monat aber wurde der °Engel Gabriel von Gott in einen Ort Galiläas gesandt, der Nazaret hieß, 27zu einer jungen Frau(703). Diese war verlobt mit einem Mann namens Josef, aus dem Hause Davids. Der Name der jungen Frau war Maria. 28Als er zu ihr hineinkam, sagte er: »Freue dich, du bist mit Gnade beschenkt, denn die Lebendige ist mit dir!« 29Sie aber erschrak bei diesem °Wort, und sie fragte sich, was es mit diesem Gruß auf sich habe. 30Der Engel sprach zu ihr Folgendes: »°Fürchte dich nicht, Maria, du hast °Gnade gefunden bei Gott. 31Und siehe, du wirst schwanger werden und einen °Sohn gebären und du wirst ihm den Namen Jesus(704) geben. 32Dieser wird groß sein und °Kind des °Höchsten genannt werden. Gott, die Lebendige, wird ihm den Thron Davids, seines °Vorfahren, geben 33und er wird König sein über das Haus Jakobs in °alle Ewigkeiten und seine °Herrschaft wird kein Ende nehmen.« 34Maria aber sagte zum Engel: »Wie soll dies geschehen, da ich von keinem Mann weiß?« 35Der Engel antwortete ihr: »Die heilige °Geistkraft wird auf dich herabkommen und die Kraft des Höchsten wird dich in ihren Schatten hüllen. Deswegen wird das °Heilige, das geboren wird, °Kind Gottes genannt werden. 36Siehe, Elisabet ist mit dir verwandt: Sie hat in ihrem Alter ein Kind empfangen und dieser Monat ist der sechste für die, die unfruchtbar genannt wurde. 37Denn alle Dinge sind möglich bei Gott.« 38Maria sagte: »Siehe, ich bin die °Sklavin Gottes. Es soll geschehen, wie du mir gesagt hast.«
Der °Engel aber ging fort. 39In diesen Tagen °stand Maria auf. Sie wanderte eilig durch das Gebirge in eine Stadt Judäas. 40Sie ging in das Haus des Zacharias und begrüßte Elisabet. 41Und als Elisabet den Gruß Marias hörte, da hüpfte das Kleine in ihrem Bauch. Elisabet wurde mit heiliger °Geistkraft erfüllt, 42und sie brach mit lauter Stimme in die Worte aus:
»Willkommen(705) bist du unter Frauen,
und willkommen ist die Frucht deines Bauches!
43Woher weiß ich, dass die Mutter meines °Herrn zu mir kommt? 44Siehe, als der Klang deines Grußes in mein Ohr drang, da hüpfte das Kleine in meinem Bauch voller Jubel. 45Glücklich ist, die °geglaubt hat, dass sich erfüllen werde, was die Lebendige zu ihr gesagt hatte.«
46Und Maria sprach:
»Meine °Seele lobt die Lebendige,
47und mein °Geist jubelt über °Gott, die mich °rettet.
48Sie hat auf die °Erniedrigung ihrer °Sklavin geschaut. Seht, von nun an werden mich alle Generationen glücklich preisen, 49denn Großes hat die göttliche Macht an mir getan,
und °heilig ist ihr Name.
50Ihr Erbarmen schenkt sie von Generation zu Generation
denen, die °Ehrfurcht vor ihr haben.
51Sie hat Gewaltiges bewirkt.
Mit ihrem Arm hat sie die auseinander getrieben,
die ihr °Herz darauf gerichtet haben,
sich über andere zu erheben.
52Sie hat Mächtige von den Thronen gestürzt und
°Erniedrigte erhöht,
53Hungernde hat sie mit Gutem gefüllt
und Reiche leer weggeschickt.
54Sie hat sich Israels, ihres Sklavenkindes, angenommen
und sich an ihre Barmherzigkeit erinnert,
55wie sie es unseren °Vorfahren zugesagt hatte,
Sara und Abraham und ihren Nachkommen für °alle Zeit.«
56Maria aber blieb mit ihr drei Monate lang zusammen. Dann kehrte sie in ihr Haus zurück.

1Du aber, Betlehem Efrata, bist zwar klein unter den Sippen Judas; doch aus dir wird mir die Gestalt hervorgehen, die in Israel herrschen soll. Ihr Ursprung liegt in der Vorzeit, in den Tagen der °Frühzeit.
2Deshalb gibt Gott sie hin bis zu der Zeit, da die Gebärende geboren hat und der Rest ihrer Geschwister zu den Kindern Israels zurückkehrt.
3Und sie wird auftreten und weiden in der Kraft Adonajs, im erhabenen Namen Adonajs, ihres °Gottes. Und sie werden sicher wohnen; denn jetzt wird sie groß sein bis zu den Enden der Erde. 4Und das wird der °Friede sein. Wenn Assur in unser Land kommt und unsere Paläste betritt, dann stellen wir sieben Hirten gegen es auf und acht Menschen, die führen.

11Erschienen ist nämlich die °Gnade Gottes, die alle Menschen rettet. 12Sie ist tätig als unsere Erzieherin, damit wir uns von dem gottlosen Lebenswandel und den weltlichen Begierden lossagen und in der jetzigen °Welt vernunftgeleitet, °gesetzestreu und pflichtbewusst leben, 13während wir auf die beglückende Erfüllung unserer Hoffnung warten, das Erscheinen der °Erhabenheit und Majestät °Gottes und unseres °Retters, des °Christos Jesus. 14Christos gab sich für uns hin, um uns von unserer ganzen °Gesetzlosigkeit loszukaufen und sich ein erlesenes °Volk rein zu waschen zu seinem Eigentum, ein Volk, das darauf brennt, Gutes zu tun.

4Die ihr in der °Gemeinschaft Christi seid, freut euch allezeit, und wiederum sage ich: Freut euch! 5Eure Güte lasst allen Menschen bekannt werden. Nah ist °der, dem ihr euer Leben anvertraut habt. 6Lasst euch nicht von Sorgen bestimmen, bringt vielmehr in jeder Lage eure Anliegen in Gebet und Bitte vor Gott, immer begleitet von Danksagung. 7Und Gottes °Friede, der höher ist als alle Vernunft, bewahre eure °Herzen und eure Gedanken in der Gemeinschaft mit Jesus Christus.

1In jenen Tagen aber erließ Kaiser Augustus den Befehl, dass sich der ganze Weltkreis registrieren(706) lassen sollte. 2Diese Eintragung war die erste und sie geschah, als Quirinius Statthalter in Syrien war. 3Alle machten sich in ihre Heimatstadt auf, um sich eintragen zu lassen.
4Auch Josef ging aus Nazaret in Galiläa hinauf nach Betlehem in Judäa, in die Stadt Davids, weil er aus dem Haus und dem Geschlecht Davids war, 5um sich mit Maria, seiner Verlobten, eintragen zu lassen. Sie war schwanger, 6und als sie dort waren, erfüllte sich die Zeit ihrer Schwangerschaft, so dass sie gebären sollte. 7Und sie gebar ihren ersten °Sohn, wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Futterkrippe. Denn sie hatten keine Unterkunft.
8In jener Gegend gab es auch Hirten und Hirtinnen, die draußen lebten und über ihre Herde in der Nacht wachten. 9Da trat ein °Engel der Lebendigen zu ihnen und der °Feuerglanz der Lebendigen umhüllte sie. Sie aber °fürchteten sich sehr. 10Der Engel sprach zu ihnen: »Fürchtet euch nicht! Denn seht, ich verkünde euch große Freude, die das ganze °Volk betreffen wird: 11Heute ist ein °Retter für euch geboren worden, der °Gesalbte der Lebendigen, hier in der Stadt Davids. 12Und dies sei das Erkennungszeichen für euch: Ihr werdet ein Neugeborenes finden, in Windeln gewickelt, in einer Futterkrippe.« 13Plötzlich erschien zusammen mit dem Engel eine große Schar des himmlischen Chores. Sie priesen Gott mit den Worten:
14»°Glanz in den Höhen bei °Gott!
Und °Friede auf der Erde bei den Menschen,
an denen Gott Freude hat!«
15Als die Engel in den Himmeln verschwunden waren, sagten die Hirten und Hirtinnen zueinander: »Kommt, gehen wir bis Betlehem und sehen uns an, was da geschehen ist und was die Lebendige uns hat wissen lassen.« 16Sie eilten davon und fanden Maria und Josef und das Kleine, das in einer Futterkrippe lag. 17Und als sie es sahen, teilten sie alles mit, was ihnen über dieses Kind gesagt worden war. 18Und alle, die es hörten, wunderten sich darüber, was die Hirten und Hirtinnen zu ihnen sagten. 19Maria aber bewahrte alle Worte und erwog sie in ihrem °Herzen. 20Die Hirtinnen und Hirten kehrten zurück, sie °rühmten und lobten Gott für alles, was sie gehört und gesehen hatten, genau wie es zu ihnen gesagt worden war.

23Dann werde ich ihnen einen einzigen Hirten berufen, sie zu weiden: David, °der zu mir gehört – er wird sie weiden, er wird ihr Hirte sein. 24Ich, die Lebendige, ich werde für sie °Gott sein, und David, der zu mir gehört, wird Oberhaupt sein mitten unter ihnen. Ich, die Lebendige, verspreche es! 25Ich schließe ein °°Friedensbündnis mit ihnen. Ich schaffe die bösen Tiere aus dem Land – dann werden sie auch in der Wüste sicher wohnen und in den Wäldern schlafen können. 26Ich mache sie und den Umkreis meines Hügels zum Segen. Regen lasse ich kommen zu seiner Zeit – es werden Ströme des Segens sein. 27Die Bäume des Feldes werden ihre Frucht geben, die Erde wird ihren Ertrag hervorbringen. Auf ihrem Land sind sie sicher. Sie werden erkennen, dass ich der Lebendige bin, wenn ich die Haken ihres Jochs zerbreche und sie aus der Hand derer, die sie °knechten, befreie. 28Sie werden nicht länger eine Beute der °Nationen sein. Auch den wilden Tieren der Erde werden sie nicht mehr zum Opfer fallen. Sie werden sicher wohnen – niemand wird sie erschrecken! 29Ich lasse für sie einen Garten wachsen, der weithin bekannt sein wird. Niemand im Land wird mehr durch Hunger zugrunde gehen, und auch die Geringschätzung der Nationen werden sie nicht mehr ertragen müssen. 30Sie werden erkennen, dass ich, der Lebendige, °Gott für sie und mit ihnen bin, und sie, das Haus Israel, sind °Volk für mich – Ausspruch des Lebendigen, mächtig über allen. 31Ihr seid meine Herde, Herde meiner Weide, Menschheit seid ihr, und ich bin Gott, für euch da – Ausspruch des Lebendigen, °mächtig über allen.

1Um Zions willen will ich nicht schweigen und um Jerusalems willen nicht ruhig sein,
bis ihre Gerechtigkeit wie ein Leuchten hervorgeht und ihre °Hilfe brennt wie eine Fackel.
2Die °fremden Völker werden deine Gerechtigkeit sehen und alle königlichen Herrschaften deinen °Glanz
und du wirst mit einem neuen Namen benannt werden, den der Mund Gottes festlegen wird.
3Du wirst eine prächtige Krone in der Hand Gottes sein,
ein königliches Band in der Hand deiner °Gottheit.
4Niemand wird dich noch ›Verlassene‹ nennen, und dein Land ›verwüstet‹, sondern du sollst heißen: ›Mein Gefallen‹ und dein Land: ›Ehefrau‹,
denn Gott hat Gefallen an dir und dein Land wird mit Gott verheiratet.
5Denn wie ein junger Mann ein Mädchen heiratet, so wird dich heiraten, wer dich erbaut.
Wie sich ein Bräutigam freut an der Braut,
so freut sich deine Gottheit an dir.

4Als aber die Fülle der Zeit kam, da sandte Gott das °Gotteskind aus: geboren aus einer Frau und geboren unter die °gesetzte Ordnung. 5Die unter der °Gesetzesordnung leben, sollte es freikaufen, damit wir als Kinder adoptiert würden. 6Weil ihr aber Kinder seid, hat Gott die °Geistkraft des Gotteskindes in unsere °Herzen ausgesandt, die mit lauter Stimme ruft: Abba! °Vater! 7Du bist also nicht mehr versklavt, sondern Kind; wenn aber Kind, dann auch erbberechtigt durch Gott.

1In jenen Tagen aber erließ Kaiser Augustus den Befehl, dass sich der ganze Weltkreis registrieren(706) lassen sollte. 2Diese Eintragung war die erste und sie geschah, als Quirinius Statthalter in Syrien war. 3Alle machten sich in ihre Heimatstadt auf, um sich eintragen zu lassen.
4Auch Josef ging aus Nazaret in Galiläa hinauf nach Betlehem in Judäa, in die Stadt Davids, weil er aus dem Haus und dem Geschlecht Davids war, 5um sich mit Maria, seiner Verlobten, eintragen zu lassen. Sie war schwanger, 6und als sie dort waren, erfüllte sich die Zeit ihrer Schwangerschaft, so dass sie gebären sollte. 7Und sie gebar ihren ersten °Sohn, wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Futterkrippe. Denn sie hatten keine Unterkunft.
8In jener Gegend gab es auch Hirten und Hirtinnen, die draußen lebten und über ihre Herde in der Nacht wachten. 9Da trat ein °Engel der Lebendigen zu ihnen und der °Feuerglanz der Lebendigen umhüllte sie. Sie aber °fürchteten sich sehr. 10Der Engel sprach zu ihnen: »Fürchtet euch nicht! Denn seht, ich verkünde euch große Freude, die das ganze °Volk betreffen wird: 11Heute ist ein °Retter für euch geboren worden, der °Gesalbte der Lebendigen, hier in der Stadt Davids. 12Und dies sei das Erkennungszeichen für euch: Ihr werdet ein Neugeborenes finden, in Windeln gewickelt, in einer Futterkrippe.« 13Plötzlich erschien zusammen mit dem Engel eine große Schar des himmlischen Chores. Sie priesen Gott mit den Worten:
14»°Glanz in den Höhen bei °Gott!
Und °Friede auf der Erde bei den Menschen,
an denen Gott Freude hat!«
15Als die Engel in den Himmeln verschwunden waren, sagten die Hirten und Hirtinnen zueinander: »Kommt, gehen wir bis Betlehem und sehen uns an, was da geschehen ist und was die Lebendige uns hat wissen lassen.« 16Sie eilten davon und fanden Maria und Josef und das Kleine, das in einer Futterkrippe lag. 17Und als sie es sahen, teilten sie alles mit, was ihnen über dieses Kind gesagt worden war. 18Und alle, die es hörten, wunderten sich darüber, was die Hirten und Hirtinnen zu ihnen sagten. 19Maria aber bewahrte alle Worte und erwog sie in ihrem °Herzen. 20Die Hirtinnen und Hirten kehrten zurück, sie °rühmten und lobten Gott für alles, was sie gehört und gesehen hatten, genau wie es zu ihnen gesagt worden war.

1Am Anfang war die °Weisheit und die Weisheit war bei °Gott
und die Weisheit war wie Gott.
2Diese war am Anfang bei Gott.
3Alles ist durch sie entstanden
und ohne sie ist nichts entstanden.
Was in ihr entstanden ist, 4war Leben,
und das Leben war das Licht für die Menschen.
5Und das Licht scheint in der Finsternis,
aber die Finsternis hat es nicht aufgenommen.
6Es entstand ein Mensch, von Gott gesandt, mit Namen Johannes. 7Dieser kam, um Zeugnis abzulegen: um für das Licht zu zeugen, damit alle durch ihn °zum Glauben kämen. 8Jener war nicht das Licht, sondern war da, um für das Licht zu zeugen.
9Die Weisheit war das wahre Licht,
das allen Menschen leuchtet, die in die Welt kommen.
10Sie war in der Welt,
und die Welt ist durch sie entstanden,
aber die Welt hat sie nicht erkannt.
11In das ihr Eigene kam sie,
aber die Ihrigen haben sie nicht aufgenommen.(726)
12Allen denen aber, die sie angenommen haben,
denen gab sie Vollmacht, Kinder °Gottes zu werden.
Das sind die, die an Gottes Namen glauben,
13die nicht aus Blut und nicht aus °irdischem Bestreben
und nicht aus dem Willen eines Mannes,
sondern aus Gott geboren sind.
14Und die °Weisheit wurde °Materie
und wohnte unter uns,
und wir sahen ihren °Glanz,
einen Glanz wie den eines einzigen Kindes von °Mutter und Vater
voller °Gnade und Wahrheit.
15Johannes zeugte für Jesus, rief aus und sagte: »Dieser war es, von dem ich sagte: ›Der nach mir kommt, ist vor mir entstanden, denn er war früher als ich.‹« 16Aus seiner Fülle haben wir alle Gnade über Gnade erhalten. 17Denn die °Tora ist durch Mose gegeben, und die Gnade und die Wahrheit sind durch Jesus, den °Messias, entstanden. 18Niemand hat Gott jemals gesehen. Der einzige Kind,(727) das im Mutterschoß des °Vaters ist, jenes ist uns vorangegangen.

4Da aber erschien unsere °Rettung, die göttliche Freundlichkeit und Menschenliebe. 5Sie hat uns aus dieser Verstrickung gerettet, keineswegs aufgrund °gerechter Taten, die wir vollbracht hätten, sondern allein, weil Gott Mitgefühl mit uns hatte. So hat Gott uns gerettet durch das Bad, in dem wir noch einmal geboren und neu geschaffen werden durch die heilige °Geistkraft. 6Diese hat Gott reichlich über uns ausgegossen durch die Vermittlung Jesu, des Christos, unseres °Retters, 7damit wir, durch dieses °Geschenk gerechtfertigt, Anteil an der Hoffnung auf das °ewige Leben erhielten.

7Wie schön sind auf den Bergen die Füße derjenigen,
die Freude verkünden, die °Frieden ansagen, Gutes verkünden,
Rettung ansagen, die zu Zion sprechen: »Deine °Gottheit regiert!«
8Horch! Deine Wachposten erheben die Stimme, jubeln gemeinsam!
Ja, Auge in Auge sehen sie, wie Gott °zurückkehrt zu Zion.
9Brecht in Jubel aus, alle gemeinsam, ihr Trümmerreste Jerusalems,
denn getröstet hat Gott das °Gottesvolk, hat Jerusalem befreit.
10Entblößt hat Gott den heiligen Arm vor den Augen aller °fremden Völker:
Es sehen alle Enden der Erde das °Heil unserer Gottheit.

1Seht, wie viel Liebe °Gott uns geschenkt hat, damit wir Gottes Kinder genannt werden, und wir sind es. Deshalb versteht uns die Welt nicht, weil sie Gott nicht versteht. 2Geliebte, jetzt sind wir Gottes Kinder, aber was wir einst sein werden, ist noch nicht sichtbar. Wir wissen: Wenn es sichtbar sein wird, werden wir Gott gleichen, denn wir werden Gott sehen, wie sie ist. 3Alle, die diese Hoffnung auf Gott setzen, heiligen sich, weil Gott heilig ist. 4Alle, die °gottfern leben, tun auch °Unrecht, und die Gottferne ist das Unrecht. 5Und ihr wisst, dass Jesus erschienen ist, um die Trennung von Gott aufzuheben – und er ist Gott unendlich nahe.

3In Christus sind alle Schätze der Weisheit und der Erkenntnis verborgen. 4Dies sage ich, damit euch niemand täuscht mit schönem Schein. 5Denn wenn ich auch °körperlich abwesend bin, so bin ich doch im °Geiste mit euch zusammen, freue mich und sehe eure Standhaftigkeit und die Festigkeit eures °Glaubens an Christus.
6Wie ihr nun den Christus Jesus °als göttlichen Maßstab empfangen habt, so lebt: 7verwurzelt und auferbaut in Christus und befestigt im °Vertrauen, wie ihr gelehrt worden seid, mit überfließender Danksagung. 8Seht zu, dass niemand euch raubt durch die so genannte Philosophie und leeren Trug, die menschlicher Überlieferung und den Grundprinzipien der Welt entsprechen, aber nicht °Christus. 9Denn in ihm wohnt die ganze göttliche Fülle leibhaftig, 10und ihr seid in ihm erfüllt. Er ist das Haupt aller Mächte und Gewalten.

1Ein Mann levitischer Herkunft nahm eine Levitin zur Frau. 2Die Frau wurde schwanger; sie gebar einen Sohn und sah, dass er gesund und munter war. Sie versteckte ihn drei Monate lang. 3Dann konnte sie ihn nicht länger verheimlichen. Sie nahm ihm ein Papyruskörbchen, dichtete es mit Erdharz und Asphalt ab, legte das Kind hinein und setzte es ins Schilf am Ufer des Nils. 4Aus der Ferne beobachtete seine Schwester, was mit ihm geschehen würde. 5Da kam die Tochter Pharaos zum Nil herab um zu baden, während ihre Gespielinnen am Ufer spazieren gingen. Plötzlich entdeckte sie den Korb mitten im Schilf. Sie schickte ihre Dienerin, die holte ihn heraus. 6Sie öffnete ihn und sah das Baby: der Knabe weinte. Sie hatte Mitleid mit ihm und sagte: »Das ist eins von den hebräischen Kindern.« 7Seine Schwester aber sagte zu der Tochter Pharaos: »Soll ich dir eine von den hebräischen Frauen holen, die gerade Milch hat? Die kann dir das Kind aufziehen.« 8Die Prinzessin antwortete ihr: »Ja, tu das!« Da ging das Mädchen fort und rief die Mutter des Knaben. 9Zu ihr sagte die Pharaonentochter: »Nimm dieses Kind mit und stille es für mich; ich gebe dir den gebührenden Lohn dafür.« Die Frau nahm das Kind und nährte es. 10Der Junge wuchs auf, und sie gab ihn der Pharaonentochter zurück; die nahm ihn an Sohnesstatt auf. Sie nannte ihn Moses, denn – so dachte sie –: »Ich habe ihn aus dem Wasser gezogen.«(30)