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Predigttexte

für die nächsten Tage

ha-Schem   der Lebendige   der Eine   die Ewige   die Heilige

23Er stand auf in jener Nacht, nahm seine beiden Frauen und seine beiden Sklavinnen sowie seine elf Kinder, ging selbst über den Übergang des Jabbok, 24nahm sie dann, brachte sie über den Fluss hinüber und brachte hinüber, was er hatte. 25Doch Jakob blieb zurück, für sich allein. Da rang jemand mit ihm, bis die Morgenröte aufkam. 26Da sah er, dass er ihn nicht überwinden konnte, und berührte sein Hüftgelenk, so dass das Hüftgelenk Jakobs verrenkt wurde, als er mit ihm rang. 27Da sagte er: »Lass mich los, denn die Morgenröte kommt auf.« Und der sagte: »Ich lass dich nicht los, nur wenn du mich segnest.« 28Er sagte zu ihm: »Wie ist dein Name?« Und der: »Jakob.« 29Da sagte er: »Jakob soll dein Name nicht mehr sein, sondern Israel, Gottesstreiter, denn gekämpft hast du mit °Gott und mit Menschen und hast es gekonnt.« 30Da bat Jakob seinerseits und sagte: »Sag mir doch deinen Namen!« Und der sagte: »Wieso fragst du nach meinem Namen?« Und er segnete ihn dort. 31Da gab Jakob dem Ort den Namen Peniël, ›Angesicht Gottes‹, denn: »Ich habe Gott gesehen – von Angesicht zu Angesicht, und mein °Leben wurde gerettet.« 32Da ging für ihn die Sonne auf, als er an Penuël vorübergegangen war, er war aber ein Hinkender wegen seiner Hüfte.

19Am Abend dieses ersten Tages nach dem Sabbat, als die °Jüngerinnen und Jünger hinter geschlossenen Türen saßen aus Angst vor der jüdischen Obrigkeit, da kam Jesus, trat in ihre Mitte und sagte zu ihnen: »°Friede sei mit euch!« 20Als er das gesagt hatte, zeigte er ihnen die Hände und die Seite. Da freuten sich die Jüngerinnen und Jünger, dass sie °Jesus den Lebendigen sahen. 21Jesus sagte noch einmal zu ihnen: »Friede sei mit euch! Wie mich °Gott gesandt hat, so sende ich euch.« 22Und als er das gesagt hatte, blies er sie an und sagte ihnen: »Nehmt die heilige °Geistkraft auf. 23Allen, denen ihr °Unrecht vergebt, ist es vergeben. Allen, denen ihr dies verweigert, bleibt es.«
24Aber Thomas, einer der °Zwölf, der Didymos oder Zwilling genannt wurde, war nicht bei ihnen, als Jesus kam. 25Die anderen °Jüngerinnen und Jünger sagten zu ihm: »Wir haben °Jesus den Lebendigen gesehen.« Er aber sagte zu ihnen: »Wenn ich nicht die Wunden der Nägel in seinen Händen sehe und meinen Finger in die Nägelwunden lege und mit meiner Hand in seine Seite greife, dann werde ich nicht glauben.« 26Nach einer Woche saßen die Jüngerinnen und Jünger wieder drinnen und Thomas war bei ihnen. Jesus kam – die Türen waren verschlossen – und trat in ihre Mitte und sagte: »°Friede sei mit euch!« 27Dann sagte er zu Thomas: »Lege deinen Finger hierher und sieh meine Hände an und nimm deine Hand und greife in meine Seite und sei nicht ungläubig, sondern gläubig!« 28Thomas antwortete und sagte zu ihm: »Ich °verehre dich und will dir gehorchen, du bist der Lebendige, mein °Gott29Jesus sagte zu ihm: »Weil du mich gesehen hast, °glaubst du. Glücklich sind, die nicht sehen und trotzdem glauben.«
30Jesus tat noch viele andere Wunderzeichen vor seinen °Jüngerinnen und Jüngern, die nicht in diesem Buch aufgeschrieben sind. 31Dieses hier aber ist aufgeschrieben, damit ihr °glaubt, dass Jesus der °Messias ist, der °Erwählte Gottes, und als Glaubende in seinem Namen Leben habt.

3Gelobt sei Gott, °Ursprung von Jesus °Christus, °zu dem wir gehören. Gott hat großes Mitleid gehabt und uns wiedergeboren, so dass Hoffnung in uns lebendig geworden ist, weil Jesus Christus von den Toten °aufgestanden ist. 4Wir hoffen, dass wir etwas erben werden, das nie vergeht, das ohne Fehler ist und nicht verwelkt. Es wird in den Himmeln für uns aufbewahrt, 5für uns, die wir behütet werden von Gottes Kraft, weil wir an die °Rettung °glauben, die darauf wartet, am Ende der Zeit für alle offen gelegt zu werden.
6Deshalb könnt ihr euch freuen, obwohl ihr jetzt, wenn es denn sein muss, verschiedenartige Prüfungen durchsteht. 7Darin zeigt sich, dass euer °Glaube echt ist, wertvoller als Gold! Denn wenn Gold im Feuer erprobt wird, vergeht es. Lob werdet ihr erhalten und °Glanz und Ehre, dann, wenn Jesus Christus für alle erkennbar wird. 8Auch wenn ihr ihn nicht gesehen habt, liebt ihr ihn. Obwohl ihr den, dem ihr °vertraut, jetzt nicht seht, jubelt ihr mit einer Freude, die nicht mit Worten ausgedrückt werden kann, die im Glanz strahlt, 9denn ihr erreicht das Ziel eures °Glaubens: euer °Leben wird °gerettet.

26Hebt eure Augen in die Höhe und seht: Wer hat dies alles erschaffen?
Eine Macht, die ihr Heer entsprechend ihrer Zahl herausführt.
Sie ruft alle beim Namen. Voll Macht und Stärke geht ihr keines verloren.
27Warum sagst du so, Jakob, und sprichst du so, Israel:
»Verborgen ist vor Gott mein Weg, mein °Recht entgeht meiner Gottheit?«
28Erkennst du es nicht? Oder hast du es nicht gehört? Die °ewige Gottheit, Gott, hat die Enden der Erde geschaffen, sie wird nicht müde noch matt. Ihre Einsicht ist unerforschlich.
29Sie gibt den Müden Kraft
und den Ohnmächtigen vermehrt sie die Stärke.
30Junge Leute werden müde und matt, Jugendliche straucheln.
31Aber die auf Gott hoffen, gewinnen neue Kraft, sie steigen auf mit Flügeln wie Adler.(249)
Sie laufen und werden nicht matt, sie gehen und werden nicht müde.

1Danach erschien Jesus den °Jüngerinnen und Jüngern noch einmal am See von Tiberias. Er erschien so: 2Simon Petrus und Thomas, der Didymos oder Zwilling genannt wird, und Natanaël aus Kana in Galiläa und die Söhne des Zebedäus und zwei andere von seinen Jüngerinnen und Jüngern waren zusammen. 3Simon Petrus sagte zu ihnen: »Ich gehe fischen.« Die anderen sagten zu ihm: »Wir kommen mit dir mit.« Sie gingen hinaus und stiegen in das Boot, aber in jener Nacht fingen sie nichts. 4Als es schon Morgen war, stand Jesus am Ufer, die °Jüngerinnen und Jünger wussten jedoch nicht, dass es Jesus war. 5Da sagte Jesus zu ihnen: »Kinder, ihr habt wohl keinen Fisch?« Sie antworteten ihm: »Nein.« 6Er sagte zu ihnen: »Werft das Netz auf der rechten Seite des Bootes aus, dann werdet ihr welchen finden.« Sie warfen es aus und konnten es nicht mehr heraufziehen wegen der Menge der Fische. 7Da sagte jener Jünger, den Jesus liebte, zu Petrus: »Es ist °Jesus der Lebendige.« Als Simon Petrus hörte, dass es Jesus sei, zog er sein Oberkleid an, denn er war nackt, und sprang in den See. 8Die anderen °Jüngerinnen und Jünger kamen mit dem Boot, denn sie waren nicht weit vom Land entfernt, nur etwa 100 Meter. Sie zogen das Netz mit den Fischen. 9Als sie an Land stiegen, sahen sie ein Kohlenfeuer mit Fischen darauf und Brot. 10Jesus sagte zu ihnen: »Bringt von den Fischen, die ihr jetzt gefangen habt!« 11Simon Petrus stieg aus dem See hinauf und zog das Netz an Land. Es war mit 153 großen Fischen gefüllt. Obwohl es so viele waren, zerriss das Netz nicht. 12Jesus sagte zu ihnen: »Kommt und frühstückt!« Niemand von den Jüngerinnen und Jüngern wagte zu fragen: »Wer bist du?« Denn sie wussten: Es war °Jesus der Lebendige. 13Jesus kam, nahm das Brot und gab es ihnen, und den Fisch ebenso. 14Dies war schon das dritte Mal, dass Jesus seinen °Jüngerinnen und Jüngern erschien, nachdem er von den Toten °auferweckt war.

12Mitbegraben mit Christus in der Taufe seid ihr in ihm mit auferweckt durch das °Vertrauen auf die Wirksamkeit Gottes. Gott hat ihn von den Toten auferweckt. 13Auch euch, die ihr einst tot wart in den Übertretungen und der Unbeschnittenheit eures °Körpers, hat Gott mit Christus zusammen lebendig gemacht und uns alle Übertretungen vergeben. 14Das gegen uns gerichtete Schriftstück mit den Verordnungen, die uns feindlich waren, hat Gott gelöscht und es, ans Kreuz genagelt, aus der Mitte getragen. 15Die Mächte und Gewalten wurden ihrer Macht entkleidet und in aller Öffentlichkeit vorgeführt, mitgeführt im Triumphzug Gottes.