Wir unterstützen das Projekt Perikopenrevision und stellen hier jeden Montag die neu vorgeschlagenen Texte vor.
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Predigttexte

für die nächsten Tage

ha-Schem   der Lebendige   der Eine   die Ewige   die Heilige

54Nachdem sie ihn ergriffen hatten, führten sie ihn ab und brachten ihn in das Haus des Hohenpriesters. Petrus aber folgte von ferne. 55Als sie im Hof ein Feuer angezündet und sich zueinander gesetzt hatten, setzte sich Petrus mitten unter sie. 56Da sah ihn eine Sklavin beim Feuer sitzen, blickte ihn an und sagte: »Auch dieser war mit ihm.« 57Er aber leugnete und sagte: »Frau, ich kenne ihn nicht.« 58Und kurz nachher sah ihn ein anderer und sagte: »Auch du bist einer von ihnen.« Petrus aber sagte: »Mann, ich bin's nicht.« 59Ungefähr nach einer Stunde versicherte ein anderer: »In Wahrheit: auch dieser war mit ihm, denn er ist ein Galiläer.« 60Petrus aber sagte: »Mann, ich weiß nicht, was du meinst.« Und während er noch sprach, krähte ein Hahn. 61Und der °Befreier wandte sich um und blickte Petrus an. Da erinnerte sich Petrus an die Rede °mit großer Autorität, wie er zu ihm gesagt hatte: »Ehe heute der Hahn kräht, wirst du mich dreimal verleugnen.« 62Und er ging hinaus und weinte bitterlich.

12Auch Jesus hat daher außerhalb des Tores gelitten, um durch sein eigenes Blut das °Volk Israel zu heiligen. 13Somit lasst uns zu ihm vor das Zeltlager ziehen und seine Schande mit ihm tragen. 14Denn wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern streben nach der zukünftigen.

21Erbarmt euch meiner, erbarmt euch meiner, ihr meine Freunde,
denn die Hand Gottes ist es, die mich getroffen hat!
22Warum verfolgt ihr mich so wie Gott
und werdet von meinem °Fleisch nicht satt?!
23Wer gäbe es doch – und meine Worte würden aufgeschrieben.
Wer gäbe es in der Schrift(456) – und sie würden eingeprägt,
24mit eisernem Griffel und Blei,
auf Dauer in Felsen würden sie eingehauen!?
25Ich weiß es: Es lebt, wer mich auslöst,
und °erhebt sich zuletzt auf dem Staub.
26Nachdem meine Haut so geschunden ist
– aus meinem bloßen °Fleisch werde ich °Gott sehen,
27ich bin es, der ich Gott für mich sehen werde,
mit meinen Augen werde ich sehen – und nicht als Fremder:
es verzehren sich danach die Nieren in meinem Leibe.

35Jakobus und Johannes, die °Söhne des Zebedäus, traten zu Jesus und sprachen ihn an: »Lehrer, wir möchten, dass du uns eine Bitte erfüllst.« 36Er antwortete: »Was soll ich denn für euch tun?« 37Sie sagten zu ihm: »Gewähre uns, dass wir in deinem °Glanz rechts und links neben dir sitzen.« 38Jesus entgegnete: »Ihr wisst nicht, um was ihr bittet. Habt ihr die Kraft, den Kelch zu trinken, den ich trinke, oder mit der Taufe °getauft zu werden, mit der ich getauft werde?« 39Sie antworteten: »Wir haben die Kraft dazu.« Da sagte Jesus zu ihnen: »Ihr werdet den Kelch trinken, den ich trinke, und ihr werdet mit der Taufe getauft werden, mit der ich getauft werde. 40Aber über das Sitzen an meiner rechten oder linken Seite habe ich nicht zu entscheiden, sondern darüber entscheidet Gott.« 41Als die zehn anderen das hörten, wurden sie zornig auf Jakobus und Johannes. 42Da rief Jesus sie zu sich und sagte zu ihnen: »Ihr wisst doch: Die als Herrscherinnen und Herrscher über die °Völker gelten, herrschen mit Gewalt über sie, und ihre Anführer missbrauchen ihre Amtsgewalt gegen sie. 43Bei euch soll das nicht so sein! Im Gegenteil: Wer bei euch hoch angesehen und mächtig sein will, soll euch °dienen, 44und wer an erster Stelle stehen will, soll allen wie ein °Sklave oder eine Sklavin zu Diensten stehen. 45Denn der °Mensch ist nicht gekommen, um sich bedienen zu lassen, sondern um zu dienen und das eigene °Leben als Lösegeld für alle zu geben.«

1Jeder menschliche Hohepriester wird zum Dienst für die Menschen als Anwalt vor Gott eingesetzt, damit er wegen der °Toraübertretungen Gaben und °Schlachtopfer darbringt. 2Er kann mitfühlen mit den Unwissenden und in die Irre Geführten, weil er auch selber schwach sein kann. 3Wegen dieser Schwachheit muss er für sich selbst wie für das °Volk Israel die °Entfernung der Menschen von Gott durch Opfer verringern. 4Da niemand sich selbst ein Ehrenamt gibt, sondern von Gott berufen wird, wie es auch bei Aaron war, 5so hat sich auch der °Messias nicht selbst für würdig gehalten, Hoherpriester zu werden. Gott hat aber zu ihm gesagt: »Du bist mein °Kind, ich habe dich heute geboren.« 6Außerdem sagte Gott auch anderswo in der Schrift: »Du bist für immer ein Priester wie Melchisedek.«
7Jesus flehte und betete, unter lautem Schreien und mit Tränen, in seiner °Lebenszeit zur Ewigen, die fähig ist, ihn aus dem Tod zu retten. Aufgrund seiner Ehrfurcht vor Gott wurde Jesus erhört. 8Obgleich er °Sohn war, lernte er aus dem, was er erlitt, den Gehorsam. 9Als er vollkommen war, wurde er für alle, die auf ihn hören, Urheber der °ewigen Rettung; 10er, der von °Gott als Hoherpriester wie Melchisedek ausgerufen worden war.

1Es ereignete sich nach diesen °Begebenheiten: Die °Gottheit prüfte Abraham und sprach zu ihm: »Abraham!« Er sagte: »Hier bin ich.« 2Sie sprach: »Nimm doch deinen Sohn, deinen einzigen, den, den du liebst, den Isaak, und geh los in das Land Morija und führe ihn dort hinauf für ein °Brandopfer auf einem der Berge, den ich dir sagen werde.« 3Da machte sich Abraham früh am Morgen auf, sattelte seinen Esel, nahm seine zwei Burschen mit sich und Isaak, seinen Sohn. Er spaltete Holzscheite für das Brandopfer, machte sich auf und ging zu dem Ort, den ihm die Gottheit gesagt hatte. 4Am dritten Tag hob Abraham seine Augen und sah den Ort von ferne. 5Da sprach Abraham zu seinen Burschen: »Lasst ihr euch hier mit dem Esel nieder, ich aber und der Bursche da wollen dort hingehen, uns anbetend niederwerfen und dann zu euch zurückkehren.« 6Da nahm Abraham die Holzstücke des Brandopfers und gab sie seinem Sohn Isaak zu tragen, in seine Hand nahm er das Feuer und das Messer. So gingen die beiden zusammen. 7Da sprach Isaak zu Abraham, seinem Vater, und sagte: »Mein Vater!« Der sagte: »Sieh mich an, mein Sohn.« Und der sprach: »Sieh da, das Feuer und die Holzstücke. Doch wo ist das Tier für ein Brandopfer?« 8Da sprach Abraham: »°Gott wird sich das Schaf zum Brandopfer ausgucken, mein Sohn.« So gingen die beiden zusammen. 9Und sie erreichten den Ort, den ihm die Gottheit gesagt hatte. Abraham baute dort den Altar auf, legte die Holzstücke ordentlich darauf, band seinen Sohn Isaak und legte ihn auf den Altar, oben auf die Holzstücke. 10Dann streckte Abraham seine Hand aus und ergriff das Messer, um seinen Sohn zu schlachten. 11Doch Adonajs(18) °Engel rief ihn vom Himmel her an und sagte: »Abraham, Abraham!« Der sagte: »Hier bin ich.« 12»Strecke deine Hand nicht aus gegen den Burschen und tu ihm nicht das Geringste an. Ja, jetzt weiß ich, dass du einer bist, der Gott °fürchtet, denn du hast deinen Sohn, deinen einzigen, mir nicht vorenthalten.« 13Da hob Abraham seine Augen, schaute hin, und siehe: ein Widder, hinten, verfangen im Gestrüpp mit seinen Hörnern. Da ging Abraham hin, nahm den Widder und ließ ihn als °Brandopfer aufsteigen anstelle seines Sohnes. 14Abraham gab dem Ort den Namen: › Adonaj sieht‹; doch heute wird gesagt »Auf dem Berg Adonajs wird gesehen.«
15Da rief Adonajs Engel den Abraham zum zweiten Mal vom Himmel her an: 16»Bei mir selbst habe ich geschworen, – Spruch Adonajs – weil du das getan und deinen einzigen Sohn nicht geschont hast, 17deshalb will ich dich über die Maßen segnen und deine Nachkommen über die Maßen vermehren – zahlreich wie die Sterne am Himmel und wie der Sand am Ufer des Meeres. Und deine Nachkommen werden die Tore ihrer Feinde einnehmen. 18Und es werden sich mit Verweis auf deine Nachkommen alle °Völker der Erde Segen zusprechen(↑11), weil du auf meine Stimme gehört hast.« 19Dann kehrte Abraham zu seinen Burschen zurück, sie machten sich auf und gingen zusammen nach Beërscheba, und Abraham blieb in Beërscheba.