Wir unterstützen das Projekt Perikopenrevision und stellen hier jeden Montag die neu vorgeschlagenen Texte vor.
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Predigttexte

für die nächsten Tage

ha-Schem   der Lebendige   der Eine   die Ewige   die Heilige

4Gott, die °Macht über uns,(260)
hat mir eine Zunge gegeben wie den Lernenden, damit ich es verstehe, die Müden mit einem Wort zu stärken.
Gott weckt mir jeden Morgen das Ohr, damit ich höre wie die Lernenden.
5Die °Macht über uns, Gott, hat mir das Ohr geöffnet, und ich sträube mich nicht. Ich weiche nicht zurück.
6Meinen Rücken gab ich denen, die schlagen, meine Wangen denen, die prügeln.
Mein Gesicht habe ich nicht verborgen vor Schmähworten und Speichel.
7Aber Gott, die °Macht über uns, hilft mir, darum werde ich nicht beschämt,
darum mache ich mein Gesicht hart wie einen Kieselstein
und weiß, dass ich nicht zuschanden werde.
8Nahe ist mir die Macht, die mich °gerecht macht! Wer will mit mir streiten? Lasst uns miteinander vortreten!
Wer will mein °Recht beugen? Sie sollen nur kommen!
9Schaut, Gott, die °Macht über uns, hilft mir. Wer will mich verurteilen?
Schaut, sie alle zerfallen wie ein Kleid, von Motten zerfressen.

1In zwei Tagen begann aber das Pessachfest und das Fest der ungesäuerten Brote. Die Hohenpriester und Toragelehrten suchten Wege, wie sie ihn mit List festnehmen und töten lassen könnten. 2Denn sie sagten: »Nicht beim Fest, sonst gibt es im °Volk Aufruhr.«
3Als Jesus sich in Betanien im Haus Simons des Aussätzigen aufhielt und zu Tisch lag, da kam eine Frau, die ein Salbgefäß mit reinem und kostbarem Öl zum Salben bei sich hatte. Sie zerbrach das Gefäß und goss das Öl auf sein Haupt. 4Da waren einige verärgert und sagten zueinander: »Was soll diese Vergeudung des Salböls(696)? 5Dieses Öl hätten wir für mehr als 300 Denare verkaufen und das Geld den Bettelarmen geben können.« Und sie herrschten die Frau an. 6Aber Jesus erwiderte: »Lasst sie in Frieden! Warum quält ihr sie? Sie hat ein gutes Werk an mir getan. 7Die Bettelarmen habt ihr immer bei euch, und wenn ihr wollt, könnt ihr ihnen Gutes tun; mich aber habt ihr nicht für immer bei euch. 8Sie hat getan, was sie konnte. Sie hat meinen °Leib im Voraus für mein Begräbnis gesalbt. 9Ja, ich sage euch: Überall auf der Erde, wo das °Evangelium verkündet wird, da werden Menschen auch davon erzählen, was diese Frau heute getan hat – um an sie zu erinnern, werden Frauen, Männer und Kinder davon sprechen.«

1°Gottvertrauen aber ist: Grundlage dessen, was Menschen hoffen, und Beweis von Dingen, die Menschen nicht sehen. 2Denn für dieses Gottvertrauen wurden die Alten gerühmt. 3Im Vertrauen auf Gott erkennen wir, dass die °Welt durch Gottes Wort erschaffen worden ist, so dass aus dem Unsichtbaren das Sichtbare geworden ist.

1Dies sagte Jesus. Dann blickte er auf zum Himmel und sagte: »°Du, Gott, hast mich erwählt und die Zeit ist gekommen. Lass den °göttlichen Glanz deines °Erwählten erstrahlen, damit dein Erwählter dich erstrahlen lässt, 2genauso wie du ihm Macht über alle °Geschöpfe gegeben hast, damit er allen, die du ihm gegeben hast, °ewiges Leben gebe. 3Dies aber ist das ewige Leben: Dass sie dich, den allein wahren °Gott, und Jesus, den °Messias, den du gesandt hast, erkennen. 4Ich habe deinen °Glanz auf der Erde leuchten lassen, indem ich das Werk vollendet habe, das du mir zu tun aufgetragen hast. 5Und jetzt, Gott, lass mich bei dir °strahlen in dem Glanz, den ich bei dir hatte, bevor die Welt existierte.
6Ich habe deinen Namen den Menschen offenbart, die du mir aus der Welt gegeben hast. Sie waren dein und du hast sie mir gegeben und sie haben dein °Wort beachtet. 7Jetzt haben sie erkannt, dass alles, was du mir gegeben hast, von dir ist. 8Denn die Worte, die du mir gegeben hast, habe ich ihnen weitergegeben. Und sie haben sie aufgenommen und wahrhaft erkannt, dass ich von dir ausgegangen bin, und sie sind °zum Glauben gelangt, dass du mich gesandt hast.

12Am nächsten Tag hörten viele Leute, die zum Fest gekommen waren, dass Jesus nach Jerusalem käme, 13und sie nahmen die Zweige von Palmen und gingen hinaus aus der Stadt, ihm entgegen, und riefen: »Hosanna; gepriesen, der kommt im Namen Gottes,(↑728) nämlich der König Israels.« 14Jesus fand einen jungen Esel und setzte sich auf ihn, wie geschrieben ist: 15›Fürchte dich nicht, Tochter Zion, siehe, dein König kommt, sitzend auf einem jungen Esel.‹ 16Dies verstanden seine °Jüngerinnen und Jünger zuerst nicht, aber als Jesus in °göttlichem Glanz war, da erinnerten sie sich, dass dies über ihn geschrieben war und dass die Leute dies für ihn getan hatten. 17Die Menschen nun, die mit ihm waren, als er Lazarus aus dem Grab gerufen und ihn von den Toten °auferweckt hatte, die bezeugten dies. 18Deshalb waren ihm auch die Leute entgegengegangen, weil sie gehört hatten, er habe dieses Wunderzeichen getan. 19Da sagten die Pharisäerinnen und Pharisäer zueinander: »Ihr seht, dass ihr nichts ausrichtet; sieh, die Welt läuft ihm hinterher.«

5Euer Verhältnis zueinander soll der Gemeinschaft mit Jesus Christus entsprechen.
6Über °göttliche Gestalt verfügend, hielt Christus die Gottgleichheit doch nicht wie ein glückliches Los fest, 7sondern entäußerte sich selbst aller Vorrechte und nahm die Gestalt eines °versklavten Menschen an, wurde den Menschen gleich und seine ganze Erscheinung zeigte: Er war ein Mensch wie du und ich. 8Er °erniedrigte sich selbst und war dem Auftrag Gottes gehorsam bis zum Tode, dem Sklaventod am Kreuz. 9Darum hat Gott den Erniedrigten erhöht und ihm den Namen verliehen, der über jeden Namen erhaben ist(806), 10damit im Namen Jesu sich alle Knie beugen sollen im Himmel und auf Erden und unter der Erde, 11und jede Zunge bekennen soll, dass Jesus Christus °der Herr ist zur °Ehre Gottes, unserer °Mutter und unseres Vaters.