Wir unterstützen das Projekt Perikopenrevision und stellen hier jeden Montag die neu vorgeschlagenen Texte vor.
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Predigttexte

für die nächsten Tage

ha-Schem   der Lebendige   der Eine   die Ewige   die Heilige

26Fürchtet sie nicht! Es gibt nichts Verhülltes, was nicht aufgedeckt werden wird, und nichts Verborgenes, was nicht bekannt wird.
27Was ich euch in der Dunkelheit sage, das sagt im Licht! Und was euch ins Ohr geflüstert wird, das verkündet von den Dächern! 28Ängstigt euch nicht vor denen, die den °Körper töten. Das °Leben aber können sie nicht vernichten. Fürchtet vielmehr die Macht, die Körper und Leben in der Hölle vernichten kann. 29Werden nicht zwei Spatzen für Kleingeld verkauft? Und doch fällt keiner von ihnen ohne °Gott zur Erde. 30Nun sind aber sogar eure Haare auf dem Kopf alle gezählt! 31°Habt nun keine Angst, wie verschieden seid ihr und die Spatzen. 32Denn zu allen, die sich zu mir bekennen vor den Menschen, werde auch ich mich bekennen vor °Gott, für mich Vater und Mutter im Himmel. 33Aber die mich verleugnen vor den Menschen, werde auch ich verleugnen vor Gott im Himmel.

1Hört doch, was Adonaj sagt: Auf, streite mit den Bergen, die Höhen sollen deine Stimme hören!
2Hört den Streit Adonajs, ihr Berge, und ihr beständigen Fundamente der Erde! Denn einen Streit hat Adonaj mit seinem °Volk, mit Israel setzt er sich auseinander.
3Mein °Volk, was habe ich dir getan und womit habe ich dich ermüdet? Antworte mir!
4Ja, ich habe dich heraufgeführt aus dem Land Ägypten und aus dem Haus der Sklaverei habe ich dich losgekauft, ich habe vor dir hergeschickt Mose, Aaron und Mirjam.
5Mein °Volk, erinnere dich doch an das, was Balak, der König von Moab, geplant hat und was ihm Bileam benBeor geantwortet hat, erinnere dich an den Zug von Schittim bis Gilgal, um die °gerechten Taten Adonajs zu erkennen.
6Womit soll ich Adonaj entgegentreten, mich beugen vor °Gott in der Höhe? Soll ich Gott entgegentreten mit °Brandopfern, mit einjährigen Kälbern?
7Hat Adonaj Wohlgefallen an Tausenden von Widdern, an unzähligen Strömen von Öl? Soll ich mein erstgeborenes Kind für meine °Verfehlung geben, die Frucht meines Leibes für mein °sündiges Leben?
8Gott hat dir gesagt, Mensch, was gut ist und was Adonaj von dir fordert: nichts andres als °Recht tun und °Güte lieben und besonnen mitgehen mit deinem Gott.

1Zur Freiheit hat uns der °Messias befreit, steht also aufrecht und lasst euch nicht wieder unter das Joch der Sklaverei fangen. 2Gebt Acht – ich, Paulus, sage euch dies: Wenn ihr euch beschneiden lasst, wird euch der Messias nichts nützen. 3Noch einmal bin ich Zeuge für jeden Mann, der sich beschneiden lässt, dass es seine Pflicht und Schuldigkeit ist, die ganze °Tora zu tun. 4Abgeschnitten seid ihr vom Messias, die ihr durch die °Gesetzesordnung ins °Recht gesetzt werden wollt, herausgefallen aus der °geschenkten Zuwendung. 5Denn unser Warten und Hoffen auf °Gerechtigkeit und Zurecht-Bringen steht im Zeichen der °Geistkraft und des °Vertrauens. 6Im Messias Jesus nämlich bewirkt weder Beschneidung noch Vorhaut etwas, sondern das Vertrauen, das durch die Liebe wirksam ist.

21Da kam Petrus hinzu und sagte zu ihm: »°Auf dich höre ich, wie oft wird sich eines meiner Geschwister gegen mich verfehlen, und ich werde ihr oder ihm vergeben? Bis zu siebenmal?« 22Jesus sagt zu ihm: »Ich sage dir, nicht bis zu siebenmal, sondern bis zu siebenundsiebzigmal. 23Deshalb ist die °Welt Gottes mit folgender Geschichte von einem Menschenkönig zu vergleichen, der mit seinen °Sklaven(680) abrechnen wollte. 24Als er mit der Abrechnung begann, wurde ihm einer vorgeführt, der schuldete 10.000 Talente. 25Da er nicht zahlen konnte, befahl der °Herr, ihn, seine Frau, seine Kinder und seinen gesamten Besitz zu verkaufen und so eine Zahlung zu leisten. 26Der Sklave fiel vor ihm unterwürfig nieder und sagte: ›Hab' Geduld mit mir, dann will ich dir die ganze Schuld zahlen.‹ 27Der Herr erbarmte sich über diesen Sklaven, ließ ihn frei und erließ ihm die Schuld. 28Als dieser Sklave herauskam, traf er auf einen seiner Mitsklaven, der ihm 100 Denare schuldete. Er ergriff ihn, würgte ihn und sagte: ›Zahle, was du schuldest.‹ 29Da fiel sein Mitsklave vor ihm nieder und flehte ihn an: ›Hab' Geduld mit mir, dann will ich dir zahlen.‹ 30Der aber wollte nicht, sondern ging her und warf ihn ins Gefängnis, bis er die Schuld bezahlt hätte. 31Seine Mitsklavinnen und Mitsklaven sahen, was geschehen war, und wurden sehr traurig. Sie gingen hin und berichteten ihrem Herrn alles, was geschehen war. 32Da rief ihn sein Herr herbei und sagte zu ihm: ›Du schlechter Sklave! Ich habe deine ganze Schuld erlassen, als du mich darum batest. 33Hättest du dich nicht auch über deinen Mitsklaven erbarmen müssen, wie ich mich über dich erbarmte?‹ 34Und sein Herr wurde wütend und übergab ihn den Folterern, bis er die gesamte Schuld gezahlt hätte. 35Vergleicht! °Gott, Vater und Mutter für mich, wird euch zur Rechenschaft ziehen, wenn ihr nicht alle euren Geschwistern von ganzem °Herzen vergebt.«

1Für die musikalische Aufführung. Vom korachitischen Chor. Nach der Melodie: Junge Frauen. Ein Lied.
2Die °Gottheit ist uns Zuflucht und Macht,
als Helferin in Nöten lässt sie sich finden.
3Darum °fürchten wir uns nicht, wenn die Erde schwankt,
wenn die Berge im Herzen der Meere wanken.
4Die Wasser toben, sie schäumen,
die Berge erbeben, wenn sie sich erhebt. Sela(↑397)
5Die Arme eines Stromes erfreuen die Stadt °Gottes,
die heilige Wohnung der °Höchsten.
6Gott ist inmitten der Stadt, sie wankt nicht.
Die Gottheit hilft ihr, wenn der Morgen anbricht.
7°Völker tobten, Königreiche wankten,
die Gottheit erhob ihre Stimme, da schwankte die Erde.
8Adonaj der Himmelsmächte ist bei uns,
eine Fluchtburg ist uns die Gottheit Jakobs. Sela
9Geht, schaut auf die Taten Adonajs,
der Unfassbares auf der Erde vollbringt:
10Gott setzt den Kriegen ein Ende, überall auf der Erde,
zerbricht den Bogen, zerschlägt den Speer,
verbrennt die Streitwagen im Feuer.
11Lasst ab vom Krieg und erkennt: Ich bin °Gott,
ich bin erhaben unter den °Völkern, erhaben über die Erde.
12Adonaj der Himmelsmächte ist bei uns,
eine Fluchtburg ist uns die Gottheit Jakobs. Sela

7Geliebte, ich schreibe euch kein neues °Gebot, sondern ein altes Gebot, das ihr von Anfang an hattet. Das alte Gebot ist das Wort, das ihr gehört habt. 8Gleichzeitig ist das Gebot, das ich euch schreibe, neu. Es ist in Jesus und in euch verwirklicht, denn die Dunkelheit vergeht und das wahre Licht scheint schon. 9Alle, die sagen, dass sie im Licht seien, und dennoch ihre Geschwister hassen, sind immer noch in der Dunkelheit. 10Die ihre Geschwister lieben, bleiben im Licht und geben keinen Anlass zum Fallen. 11Die aber ihre Geschwister hassen, sind in der Dunkelheit und leben der Dunkelheit entsprechend. Sie wissen nicht, wohin sie gehen, weil die Dunkelheit ihre Augen blind gemacht hat.
12Ich schreibe euch, Kinder: Durch Jesu Namen ist eure °Gottferne aufgehoben. 13Ich schreibe euch °Älteren: Ihr habt den Ursprung erkannt. Ich schreibe euch Jüngeren: Ihr habt das Böse besiegt. 14Ich habe euch, Kinder, geschrieben: Ihr habt °Gott erkannt. Ich habe euch Älteren geschrieben: Ihr habt den Ursprung erkannt. Ich habe euch Jüngeren geschrieben: Ihr seid stark, das °Wort Gottes bleibt in euch und ihr habt das Böse besiegt. 15Liebt nicht die Welt und nicht, was in der Welt ist. In denen, die die Welt lieben, ist °Gottes Liebe nicht. 16Denn alles in der Welt: das °materielle Verlangen, das Streben nach Äußerlichkeiten und das Protzen mit Besitz, ist nicht °göttlich, sondern weltlich. 17Die Welt vergeht und ebenso das Verlangen nach ihr – die aber den Willen Gottes tun, bleiben in °Ewigkeit.

2Und er begann feierlich zu reden und lehrte sie: 3»Selig sind die Armen, denen sogar das °Gottvertrauen genommen wurde(672), denn ihnen gehört °Gottes Welt. 4Selig sind die Trauernden, denn sie werden getröstet werden. 5Selig sind die Sanftmütigen, denn sie werden das Land erben. 6Selig sind die, die nach °Gerechtigkeit hungern und dürsten, denn sie werden satt werden. 7Selig sind die Barmherzigen, denn sie werden Barmherzigkeit erfahren. 8Selig sind die, die reinen °Herzens sind, denn sie werden Gott sehen. 9Selig sind die, die für den °Frieden arbeiten, denn sie werden °Töchter und Söhne Gottes heißen. 10Selig sind die, die verfolgt werden, weil sie die °Gerechtigkeit lieben, denn ihnen gehört °Gottes Welt. 11Selig seid ihr, wenn sie euch um meinetwillen beschimpfen, verfolgen und böse Lügen über euch verbreiten. 12Freut euch und singt laut, weil euer Lohn bei Gott groß ist. Die Prophetinnen und Propheten vor euch sind genauso verfolgt worden.

21Erinnere dich daran, Jakob, und du, Israel, dass du °in meinem Dienst stehst!
Ich habe dich gestaltet, damit du in meinem Dienst stehst, Israel, ich vergesse dich nicht!
22Ich tilge deine °Verbrechen wie eine Wolke und wie Wolkendunkel deine °Sünden.
°Kehre um zu mir, ich habe dich befreit!
23Jubelt, ihr Himmel, Gott hat es getan, jauchzt, ihr Tiefen der Erde, freut euch, ihr Berge, mit Jauchzen, du Wald und alle Bäume darin!
Denn Gott hat Jakob befreit und zeigt an Israel göttliche Macht!

21Jetzt! hat Gott °Gerechtigkeit offenbart unabhängig von den Tatfolgen, die die Tora aufzeigt. Dies ist bezeugt von der °Tora, den Prophetinnen und Propheten: 22Gottes Gerechtigkeit, die wirksam wird durch das Vertrauen auf Jesus, °Messias, für alle, die °vertrauen. Denn es besteht kein Unterschied. 23Alle haben ja °Unrecht begangen, allen fehlt die °Anerkennung durch Gott. 24Gerechtigkeit wird ihnen als Geschenk zugesprochen. Denn Gott hat sich ihnen °zugewendet und sie befreit durch die Gegenwart des Messias Jesus. 25Ihn hat Gott in seinem Sterben als °öffentliches Lebens- und Versöhnungszeichen hingestellt, das durch °Vertrauen wirksam wird. So ist Gottes Gerechtigkeit sichtbar geworden, die zuvor begangenen °Verfehlungen einen Aufschub gewährt hat. 26Gott hat das Gericht aufgehalten und so göttliche Gerechtigkeit jetzt! sichtbar gemacht. So erweist sich Gott als gerecht und macht die gerecht, die durch °Vertrauen auf Jesus leben.
27Können wir uns also überlegen fühlen? Ausgeschlossen! Welches Verständnis der °Tora ist gemeint? – eines, das allein auf dem Tun beruht? Nein, das ist es nicht, sondern eines, das auf °Vertrauen gründet. 28Wir kommen zu dem Schluss, dass Menschen auf Grund von °Vertrauen gerecht gesprochen werden – ohne dass die ganze °Tora getan wurde.

15Wenn dein Bruder oder deine Schwester sich gegen dich °verfehlt, geh' hin und kläre den Konflikt zwischen euch unter vier Augen. Wenn du gehört wirst, hast du einen Bruder oder eine Schwester gewonnen. 16Wenn du nicht gehört wirst, nimm eine oder zwei Personen mit, damit über jeden Konflikt aufgrund der Zeugenaussage von zwei oder drei Personen entschieden werden kann. 17Wenn ihr nicht gehört werdet, sage es der °Gemeindeversammlung. Wenn diese nicht gehört wird, soll dir der Bruder oder die Schwester zur Außenstehenden werden wie die Leute, die betrügerisch Abgaben kassieren, oder die Andersgläubigen. 18°Wahrhaftig, ich sage euch: Alles, was ihr auf der Erde bindet, soll im Himmel gebunden sein, und alles, was ihr auf der Erde löst, soll im Himmel gelöst sein. 19Und ich sage euch auch: Wahrhaftig, wenn zwei von euch sich auf dieser Erde in einer Sache einigen, wird ihnen alles, um das sie gemeinsam bitten, von Gott geschenkt werden, für mich °Vater und Mutter im Himmel. 20Wo zwei oder drei in meinem Namen in Gemeinsamkeit zusammenkommen, bin ich mitten unter ihnen.«

4Höre, Israel!(108) Adonaj ist für uns °Gott, einzig und allein Adonaj ist Gott. 5So liebe denn Adonaj, Gott für dich, mit °Herz und Verstand, mit jedem °Atemzug, mit aller Kraft. 6Die Worte, die ich dir heute gebiete, sollen dir am Herzen liegen. 7So schärfe sie deinen Kindern ein und sprich davon, ob du nun zu Hause oder unterwegs bist, wenn du dich hinlegst und wenn du aufstehst. 8Du sollst sie dir zum Zeichen auf deine Hand binden, und sie sollen dir ein Schmuckstück zwischen deinen Augen sein. 9Schreibe sie auf die Türpfosten deines Hauses und auf deine Tore.