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Erfahrungen mit der Lektüre der Bibel in gerechter Sprache
Einige Erfahrungen, die Sie beim Lesen der Bibel in gerechter Sprache
machen, sind auch für andere von Interesse. Hier ist Raum um davon zu
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Eintragungen bisher: 24 Eintragungen pro Seite: 10
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| Ulrike Domann |
Montag, 26. Juli 2010 22:50 #24 |
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Ich finde, daß die Bibel eine ernste Letüre ist, es lohnt sich, diese zu lesen. mich verwundert, da0 viele Glaubensrichtungen eine fanatische Interpretation der Bibelauslegung betreiben.
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| Rosemarie Anna Kochno |
Mittwoch, 16. Dezember 2009 15:11 #23 |
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Ich habe noch nicht sehr viel mit der Bibel in gerechter Sprache gearbeitet, immer nur einzelne Texte quer gelesen und z. B. mit der Lutherübersetzung verglichen. Im nächsten Jahr mache ich ein Fernstudium Feministische Theologie und werde dann wahrscheinlich ganz viel mit dieser Bibel arbeiten und freue mich schon sehr darauf, dass gerade dieses Studium eine große Bereicherung durch diese Bibel erfährt. Danke.
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| eva maria walther |
Freitag, 04. September 2009 11:39 #22 |
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Aus meiner persönlichen perspektive ist, die "Bibel in gerechter sprache " für mich selbst sehr wertvoll! Danke! mfg eva maria walther
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| Robert Meyer |
Freitag, 14. August 2009 14:37 #21 |
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Ich werde einfach nicht fertig mit Ihrer Übersetzung des Johannes-Prologs. Wie bete ich nun den mir seit Kindheit vertrauten und sehr lieben Englischen Gruss (Tagesgebet am Mittag) ?? Vorschlag erbeten. Als Reaktion dazu: Die Bibel in gerechter Sprache möchte ganz sicher niemand liebgewordene Gebetstexte wegnehmen und auch nicht andere Bibelübersetzungen ersetzen. Als eine von über 30 deutschsprachigen Bibelübersetzungen kann sie aber hoffentlich verdeutlichen, welche Aspekte – neben dem Liebgewordenen – auch in dem jeweiligen biblischen Abschnitt stecken und evtl. bisher überlesen wurden. Zuweilen wird dadurch auch die Gebetssprache bereichert. Aber welche Worte jeweils in einem Gebet angemessen sind, können nur die entscheiden, die sich in der konkreten Situation an Gott wenden.
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| Christiane Eller |
Dienstag, 16. September 2008 12:25 #20 |
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„Weiterdenken“ – ich gebe zu, dass ich mich zu dieser „Studienwoche zum ersten Brief an die Gemeinde in Korinth“ nur nach einem persönlichen Gespräch mit einer der drei leitenden Frauen angemeldet habe. Meine Ehrfurcht vor der deutschen Universitätstheologie ist immer noch so groß, dass ich erst mal davon ausgehe, dass zum „Weiterdenken“ andere Menschen gebraucht werden: solche, die regelmäßig Griechisch übersetzen, die bewandert sind in neutestamentlicher Theologie und den halben Bultmann oder wen auch immer auswendig können. In Hofgeismar habe ich einmal mehr erfahren können, dass diese meine Ehrfurcht eine falsche Furcht ist. Wir haben nicht nur den Bibelwissenschaftlerinnen Prof. Dr. Luise Schottroff, Dr. Marlene Crüsemann und Dr. Claudia Janssen bei der Arbeit über die Schulter geschaut sondern waren in diese Arbeit einbezogen, beteiligt, wurden gehört und konnten förmlich zusehen, wie unsere Fragen und Beiträge in die Gesamtarbeit einflossen. Es hat sich bestätigt, was ich in Gruppen im Umgang mit der Bibel in gerechter Sprache immer wieder erlebe: Menschen teilen im Angesicht biblischer Texte ihr Wissen aber vor allem auch ihre eigenen (Lebens)erfahrungen miteinander, die Texte werden „lebendig“ mitten unter uns, wir fühlen uns angesprochen in unserer sozialen, politischen und wirtschaftlichen Existenz und darin auf eine zutiefst geistliche Weise in unserem ganzen Menschsein. Neben den drei leitenden Theologinnen waren neun Frauen und ein Mann zur Studienwoche gekommen, darunter mehrere in verschiedenen kirchlichen Bereichen ehrenamtlich Engagierte, zwei Theologiestudentinnen und eine Doktorandin, drei in der Frauenarbeit bzw. Erwachsenenbildung Tätige, alle sehr an der Bibel in gerechter Sprache interessiert. Am Vormittag, späteren Nachmittag und auch am Abend wurde in der Gruppe gearbeitet. Der größere Teil des Nachmittags diente der Einzelarbeit. Schwerpunkte waren die Themen „Paulus und die Gemeinde in Korinth“ (1,26-31; 4,11-21), „Sklaverei und Freiheit“ (7,17-24), „Kreuz und Auferstehung/Christologie“ (1,18-2,5) und „Auferstehung und Körper“ (15,35-49). Die intensive Arbeit war gut strukturiert anhand von vier Fragen zur Übersetzung, sozialgeschichtlichen Informationen, theologischen Zielen/Bezügen zu anderen biblischen Texten und Reflexion heutiger Praxis. In der persönlichen Studienzeit war auch Gelegenheit, in Kleingruppen an eigenen Fragen (weiter)zuarbeiten. Anschließend wurden die Ergebnisse im Plenum vorgestellt und befruchteten damit den Verlauf der gesamten Woche. Vor allem im nachhinein ist mir wieder deutlich geworden wie wichtig parallel zur Übersetzung der Bibel in gerechter Sprache solche Seminarangebote sind. Bei vielen Menschen hat diese Bibelübersetzung etwas aufbrechen lassen, und es braucht Räume, wo die neuen Fragen besprochen werden können. Ich selbst erlebe mich durch meine Arbeit mit der Bibel in gerechter Sprache in Konventen und Gemeindegruppen immer mehr als Multiplikatorin und habe entsprechende Stärkung und vertiefende Weiterarbeit nötig. Das grundsätzliche theologische Umdenken, das hinter dieser Übersetzung steht, geschieht nicht mit einem Mal, sondern ist ein langwieriger Prozess. Es braucht die regelmäßige Begegnung mit neuen sozialgeschichtlichen Erkenntnissen und die wiederholte Erfahrung, mit dem gewohnten metaphorischen oder auch idealistischen Bibelverständnis in die Sackgasse zu geraten, um aus der realistischen Herangehensweise der neuen Übersetzung dauerhaft Gewinn zu ziehen, d.h., damit selbständig weiterarbeiten zu können. Für mich hat diese Woche ganz konkret 1.Paulus zu einem liebenswerten Menschen gemacht, 2.die Erkenntnis gebracht, dass sich „Berufung“ dezidiert von Statustheologie unterscheidet, 3.„Torheit“/Dummheit sichtbar gemacht als eine Eigenschaft von Menschen, die sich unbeirrbar dem Zynismus und dem so selbstverständlichen Machtmissbrauch der Welt entgegenstellen, 4.„das Wort vom Kreuz“ erschlossen als ein Erzählen vom Kreuz, von Leidgeschichten (und im Erzählen, Zuhören und Teilen der Geschichten geschieht das Wunder vom Erlöstwerden; in solcher Erzählgemeinschaft keimt Hoffnung auf). Die Studientage am Frauenstudien- und bildungszentrum der EKD haben mich sehr bereichert und für uns alle wohl etwas von dem Geschehen in den ersten christlichen Gemeinschaften Wirklichkeit werden lassen. Und so war es nur stimmig, dass wir uns mit einer Abendmahlsfeier nach einer Liturgie von Bärbel Wartenberg-Potter voneinander verabschiedeten.
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| Eva Maria Walther |
Mittwoch, 11. Juni 2008 09:25 #19 |
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Mit großer Freude lese ich die Bibel in gerechter Sprache, weil sie uns sowohl zum mündigen ChristInnensein, als auch zur Gleichberechtigung und zum achtungsvollen Miteinander von Frauen und Männern einläd. Da wird das Christentum wieder ganz lebendig und lebensbejahend. Mir selber ist es wichtig, dass Schechina und Jahwe gleichberechtigt und mit ihrer ganzen Liebe, diese wunderbare Schöpfung erschaffen haben und wir ihre geliebten und gut beschützten Gottes Kinder sind. Das macht mein Herz sehr glücklich. Ich von ganzem Herzen dankbar, die liebevolle und respektvolle Fürsorge von Jahwe und Schechina im Alltag zu erleben! Die Bibel in gerechter Sprache unterstützt mich in meinem lebendigen, lebensbejahenden, selbstbestimmten und selbständigen Frausein. Außerdem läd sie die Welt ein gemeinam in einem Netzwerk für das Leben zum verantwortungsvollen und zuverlässigen Handeln für den Frieden und die Achtung und Bewahrung der Menschenrechte/Frauenrechte/Kinderrechte/Tierrechte, sowie der Natur und der ganzen Mutter Erde ein. Gemeinsam werden wir es schaffen. Bitte wir alle Schechina und Jahwe uns dabei zu unterstützen unser Bestes für ihre geliebt Welt zu geben, damit es uns allen gut geht! Liebe Grüße Eva Maria Walther
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| Helga Müller |
Dienstag, 22. Januar 2008 17:31 #18 |
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Ich glaube, daß die lutherische Übersetzung die bessere ist. In Zeiten, wo sich für die Menschen so viel verändert, wo aber Werte eingefordert werden von der Politik muß es Beständiges geben- das ist die Bibel in lutherischer Übersetzung. Der Feminismus hat uns Frauen nicht zu besseren Menschen gemacht. Sogar Frau Kathrin Göring-Eckart hat im März 2007 für den Kriegs-Einsatz in Afghanistan im Bundestag gestimmt. Orwellsches Neusprech ist die Sprache der neuen Herren. Will das die Kirche wirklich unterstützen? Dann kann man nur noch außerhalb der Kirche seinen Gott in sich selbst finden. Wir werden abwarten und sehen. Freundliche Grüße aus Thüringen von frau Helga Müller, Neustraße 28, 07778 Dornburg
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| Peter Wührn |
Mittwoch, 24. Oktober 2007 16:41 #17 |
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Habe nun schon viel in der Bibel in gerechter Sprache gelesen und bin fasziniert wie sehr sich mir der Text neu erschließt. Herzlichen Dank dafür!
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| Birgit Foth |
Sonntag, 07. Oktober 2007 15:06 #16 |
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Die Bibel in gerechter Sprache liegt neben Luther, Zürcher und Guter Nachricht auf meinem Schreibtisch zur Vorbereitung von Gottesdiensten und Gemeindeveranstaltungen. Als Textlesung im Gottesdienst habe ich sie bislang nicht verwendet, weil mir die Texte entweder den anderen Übersetzungen zu ähnlich oder aber wieder so anders erschienen, dass sie zu viel Erklärungen erfordert hätten. In der Predigt kann ich dagegen gut manche Formulierungen und die dahinterstehenden Erkenntnisse aufgreifen. Für mich ist ihre herrausragende Eigenschaft, dass sie zu theologischer Auseinandersetzung und Nachforschung anregt, ja mich unwiderstehlich in diese Fragen hineinzieht. Ich arbeite jetzt wieder mehr mit den Urtexten, und versuche mir die sozialgeschichtlichen und religionsgeschichtlichen Erkenntnisse zu erschließen, die hinter manchen Übersetzungen stehen. Eine der spannendsten Fragen ist dabei für mich die Christologie, die sehr in Bewegung gerät, wenn die neutestamentlichen Texte im Kontext jüdischer zeitgenössischer Theologie gelesen werden und nicht von den späteren christlichen Bekenntnissen her. Persönlich gefällt mir besonders die neue Aufmerksamkeit für den Namen Gottes und das Nachdenken über angemessene Übersetzungen in die eigene Gottesbeziehung hinein. Ich finde diese Bibel vor allem für Gespräch und Weiterdenken wertvoll. Zum einfach so Lesen ist sie vielleicht weniger geeignet, besonders wegen ihrer Vielstimmigkeit. Die ist zwar an sich wertvoll, aber die Art der Übersetzung schwankt zwischen dem Versuch historisch genau zu sein und dem Anspruch weit in unsere Sprache hinein zu übersetzen. Das macht die Einschätzung schwierig, mit was für einem Text ich es gerade zu tun habe. Die Übersetzungen in die Alltagssprache hinein finde ich aber zum Teil große Klasse. Besonders das vielgescholtene Beispiel Gen 3,1 von der Schlange, die "weniger an aber mehr drauf" hat als die anderen Tiere, finde ich genial. Hier ist die Übersetzung eines Wortspiels gelungen! Überhaupt ist die Übersetzung von Gen 1-4 von Frank Crüsemann sehr sprachschöpferisch. Das hilft, diesen theologisch so grundlegenden und altbekannten Text neu zu verstehen. Schrecklich finde ich dagegen die Übersetzung in Joh1 von sarx mit Materie. Ich bin gespannt auf weitere Entdeckungen.
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| Rolf Plagge |
Dienstag, 02. Oktober 2007 23:11 #15 |
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Nach intensivem Studium während des letzten halben Jahres, sowie einer Info-Veranstaltung mit einer \"Mit-Übersetzerin\" auf Eiderstedt des Ev. Frauenwerks, bin ich zum der Überzeugung gelangt,daß dieses Werk im wesentlichen der Profilierung der Herausgeber/innen dient. Es hat mit den Urtexten weniger zu tun als die Luther-Übersetzung, setzt aber stark auf den Zeitgeist, vor allem in \"feministischer\" Theologie. Am liebsten würden die Mitarbeitenden wohl alle Personen in die \"Jünger/Jüngerinnen\" verfrachten und nur der \"Moderne\" passende Passagen verwenden. Man sollte dies Werk betrachten was es ist, Abfall aus dem Haufen der Kirchengeschichte; keinenfalls ernst zu nehmen. WIEDER EINMAL SOLL DEN CHRISTEN VON OBEN EINE SICHT VERKAUFT WERDEN. Schade, das ein intensiver Zugang in der Regel nur den Angehörigen der Amtskirche möglich ist, bzw. andere qualifizierte Bibelleser sich kaum öffentlich äußern.
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