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| Hier werden Vorträge, Bibelarbeiten, etc. eingestellt, die auf dem 31. Deutschen Evangelischen Kirchentag in Köln gehalten wurden. |
Beschreibung: |
Eingangsstatements zur Veranstaltung Propheten: Kritiker, Hellseher, Stimme
Gottes? 31. DEKT Köln 2007, Zentrum Juden und Christen, 8. 6. 2007 Prof.
Dr. Frank Crüsemann, Mitherausgeber
Dabei geht es um: I. Die biblische
Prophetie II. Aspekte des christlichen Umgangs mit der biblischen
Prophetie |
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Montag, 18. Juni 2007 |
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Beschreibung: |
Bibelarbeit über Apg 17,16-34, 31. DEKT, Köln, Zentrum Bibel, 9. 10.
2007 Prof. Dr. Frank Crüsemann, Mitherausgeber
... Den Menschen das
Evangelium auf dem Markt, mitten in der Vielfalt anderer Wahrheiten so zu
sagen, dass sie es verstehen, heißt nicht sich von biblischen Wahrheiten zu
verabschieden. Eine solche Anpassung enthält vielmehr die Chance, die eigene
Wahrheit neu zu entdecken. Bisher übersehene, gerade störende und vergessene,
querstehende und unbequeme Aspekte der biblischen Vielfalt mit den Menschen
und für sie neu zu entdecken, kann höchst spannend sein. Denn der Gott der
Bibel ist wirklich immer auch eine uns unbekannte Gottheit, die ganz neu zu
entdecken ist. Das kann den Weg in die Herzen bahnen. |
| aktualisiert am: |
Montag, 18. Juni 2007 |
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Beschreibung: |
PD Dr. Ulrike Bail, Mitherausgeberin 8. Juni 2007 DEKT Köln
Ist es immer so einfach zu erkennen, wer wahr spricht und wer lügt? Wessen Wort ist zu trauen? Trägt das Wort, das er, das sie vorträgt? Wie lange hält ein Wort? Hält es den Schmerz aus, die Freude? In wessen Wort steht Gott? ... Die Bibel in unserer Zeit lesen, bedeutet die Stimmen der Bibel zu übersetzen in unsere Sprache und unsere Zeit. Es wird dabei nicht bei einer Fassung bleiben, denn es ist ein Prozess, der nie abgeschlossen sein wird. Es bleibt Auslegung und Interpretation, ein Ringen um das Wort, das hält, das Wort, das sich ins eigene Leben schreibt, das mit dem eigenen Leben unterschrieben werden kann. |
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Donnerstag, 14. Juni 2007 |
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Beschreibung: |
Prof. Dr. Martin Leutzsch, Mitherausgeber
im Rahmen des Podiums: „Allein die Schrift – aber welche? Die Bibel in gerechter Sprache im Streitgespräch“ 31. Deutscher Evangelischer Kirchentag in Köln 8. Juni 2007
Aufgabe war im Gegenüber zum Kritiker Prof. Dr. Jens Schröter darzustellen, wie die ›Bibel in gerechter Sprache‹ mit dem Problem des Antijudaismus umgeht. Als Beispiele werden Röm 3 und Joh 8,44 verwandt. |
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Mittwoch, 13. Juni 2007 |
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Beschreibung: |
Claudia Janssen, Mitherausgeberin
Von einer besonderen Erfahrung der letzten Jahre möchte ich nun berichten und ich getraue mich sie heilig zu nennen: die Erfahrung der Arbeit an der Bibel in gerechter Sprache. Eine Zusammenarbeit, die immer "mehr" war als das, was die einzelnen zusammengetragen haben. |
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Mittwoch, 13. Juni 2007 |
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Beschreibung: |
Die Bibel in gerechter Sprache ist u.a. dafür angegriffen worden, dass sie die Hoheitschristologie durch Wörter wie Kind Gottes für Jesus beiseite lässt. Diese Kritik macht es sich zu einfach. Der Bruder Jesus ist Gottes Kind wie wir alle Gottes Kinder sind, und doch der Bruder, in dem Gott für uns gegenwärtig ist. Er ist ein Alltagsjesus, wie uns diese Geschichte zeigt, ein nüchterner Mann, der Gott auf die Erde holt, ganz nah zu uns. Deshalb nennen wir ihn Christus, den Messias, weil Gott in ihm uns nahe kommt, weil er Gott verkörpert, ihm einen Alltagskörper gibt. |
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Mittwoch, 13. Juni 2007 |
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Prof. Dr. Luise Schottroff, Mitherausgeberin
Statement im Rahmen der Veranstaltung „Bibel in gerechter Sprache - neun Monate danach Erwartungen und Erfahrungen“ Zentrum Bibel 31. Deutscher Evangelischer Kirchentag in Köln 8. Juni 2007
... Es gibt eine christliche Aufbruchsbewegung in diesem Land, die niemand verordnet hat und niemand plant. Für Menschen, die sich an diesem Aufbruch beteiligen, ist die BigS häufig eine Unterstützung. Diese Aufbruchsbewegung entsteht dort, wo Menschen sich für Fragen weltweiter Gerechtigkeit engagieren, wo Frauen nicht müde werden, die Sicht von Frauen einzubringen, wo Menschen sich auf den christlich-jüdischen Dialog einlassen. Sie fangen etwas mit dieser Bibel an, sie lesen sie kreativ und diskutierend, z.B. im Vergleich mit einer anderen Übersetzung. So entsteht neues theologisches Nachdenken, im Dialog mit der Bibel. Die Bibel hat immer wieder in ihrer Geschichte diese Bedeutung gehabt: Schule der Gerechtigkeit, Quelle geistlicher/spiritueller Sprache für diejenigen, die nach spiritueller Sprache hungern... |
| aktualisiert am: |
Mittwoch, 13. Juni 2007 |
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Beschreibung: |
Wir sind umgeben von der Schönheit der Schöpfung -- wir leben als Ebenbilder Gottes auf einer reichen Erde. Unser Blick wird abgelenkt vom Eigentlichen, wir starren auf die Monumente der Macht. Paulus lenkt den Blick auf die Schönheit der Menschen. Die anderen Menschen, die Geschöpfe neben mir und ich selbst, wir sind die Quelle der Gotteserkenntnis. |
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Mittwoch, 13. Juni 2007 |
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Beschreibung: |
Dr. Marlene Crüsemann, Mitherausgeberin
im Rahmen des Zentrums Feministisch-theologische Basisfakultät beim Deutschen Evangelischen Kirchentag in Köln
... Die Worte der Bibel werden von Gott auch in den Mund von Menschen gelegt. Menschen sollen das Wort Gottes auslegen in ihre Wirklichkeit hinein und danach leben. Die Pluralität der Menschen und Zeiten macht es unausweichlich, dass darüber nicht immer, nur teilweise Einigkeit herrschen kann, dass darüber diskutiert und auch gestritten werden muss. Wir haben also das Wort. Aber weil es das Wort Gottes ist, hat es in Wirklichkeit uns... |
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Dienstag, 12. Juni 2007 |
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Beschreibung: |
Prof. Dr. Jürgen Ebach, Mitherausgeber
In einem Vortrag im Rahmen der AG Christen und Juden beim Deutschen Evangelischen Kirchentag in Köln beleuchtet Jürgen Ebach die Vielfalt der biblischen Zeugnisse und somit auch eine der hermeneutischen Grundfragen jeder Bibelübersetzung.
... Das eine steht geschrieben und das andere auch. Und was ist wahr? Schließen ›Wahrheit‹ und ›Widerspruch‹ einander aus oder gibt es auch eine Wahrheit im Widerspruch. Darum soll es nun im Blick auf verschiedene Formen von Widersprüchen in und mit der Bibel gehen. Von inneren Widersprüchen soll die Rede sein, von Stellen, an denen die ›Schrift‹ der ›Schrift‹ ins Wort fällt, aber auch davon, dass die Bibel nicht selten dem widerspricht, was wir heute wissen oder für richtig halten, und schließlich auch davon, ob man biblischen Worten widersprechen darf, ohne damit die ›Schrift‹ als Grundlage von Glauben und Leben preiszugeben... |
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Dienstag, 12. Juni 2007 |
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Beschreibung: |
Alle, die an der Kirchentagsübersetzung für den DEKT in Köln mitgearbeitet haben, sind auch Übersetzerinnen und Übersetzer der ›Bibel in gerechter Sprache‹. Jürgen Ebach erläutert, warum sie sich die Mühe gemacht haben, die sieben für den Kirchentag zentralen Bibeltexte dennoch neu zu übersetzen. Wir dokumentieren einen Ausschnitt aus seiner Bibelarbeit zu Mt 4.
Im Rahmen einer weiteren Bibelarbeit zu Apg 17 begründet Jürgen Ebach, warum hier tines de andres mit ›einige‹ zu übersetzen ist, (anstatt mit ›einige Männer‹) und was es bedeutet, dass ›sie begannen, darauf zu vertrauen‹ übersetzt wurde (und nicht z.B. ›sie wurden gläubig‹). |
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Montag, 11. Juni 2007 |
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