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Predigttexte

für die nächsten Tage

ha-Schem   der Lebendige   der Eine   die Ewige   die Heilige

13Daran erkennen wir, dass wir in Gott bleiben und Gott in uns: Wir haben von göttlicher °Geistkraft bekommen. 14Wir haben gesehen und bezeugen: °Gott hat ihren Erwählten als °Rettung der Welt gesandt. 15Alle, die bekennen: Jesus ist der °Erwählte Gottes, in denen bleibt Gott und sie bleiben in Gott. 16Wir haben die Liebe erkannt und auf sie °vertraut. Gott hält sie in uns fest. Gott ist Liebe und alle, die in der Liebe bleiben, bleiben in Gott und Gott bleibt in ihnen. 17Dadurch wird die Liebe unter uns vollendet, so dass wir unerschrocken sind am Tag des Gerichts(851) 18In der Liebe ist keine °Angst, vielmehr vertreibt die vollkommene Liebe die Angst. Denn Angst schränkt ein, wer Angst hat, ist nicht vollkommen in der Liebe. 19Wir lieben, denn Gott hat uns zuerst geliebt. 20Diejenigen, die sagen: Ich liebe Gott, und ihre Geschwister hassen, lügen. Denn die ihre Geschwister nicht lieben, die sie sehen, können Gott nicht lieben, die sie nicht sehen. 21Dieses Gebot ist uns gegeben: Alle, die Gott lieben, sollen auch ihre Geschwister lieben.

16Da erhoben sich die Gestalten um zu gehen und richteten den Blick auf die Fläche von Sodom. Abraham ging mit ihnen, sie zu geleiten. 17Adonaj aber erwog: »Kann ich vor Abraham verborgen halten, was ich gerade tue? 18Abraham soll doch zu einem großen und starken °Volk werden, in ihm sollen sich segnen lassen(↑11) alle °Völker der Erde. 19Ja, so kenne ich ihn, dass er seinen Kindern und den Nachkommen seines Hauses Weisung gibt, den Weg Adonajs zu bewahren, indem sie °Gerechtigkeit und °Recht tun, damit wieder Adonaj alles für Abraham verwirklichen kann, was er ihm zugesagt hat.« 20Und so sagte Adonaj: »Das Klagegeschrei über Sodom und Gomorra ist groß. Und ihre °Verfehlung ist außerordentlich schwer. 21Ich will hinabsteigen und will sehen, ob sie wirklich tödliche Gewalt praktizieren, entsprechend der Klage, die vor mich gekommen ist. Und wenn nicht, will ich es auch wissen.«
22Nun wandten sich die Gestalten ab und gingen Richtung Sodom. Abraham aber blieb vor Adonaj (17) stehen. 23Da trat Abraham näher heran und sagte: »Willst du wirklich die °Gerechten zusammen mit den °Schuldigen umbringen? 24Vielleicht gibt es 50 Gerechte in der Stadt – willst du wirklich alle umbringen und nicht vielmehr dem Ort vergeben, um der 50 Gerechten willen, die in ihm sind? 25Entweihen würde es dich, so etwas zu tun! Die Gerechten mit den Schuldigen zu töten, so dass der Gerechte gleich dem Schuldigen wäre – entweihen würde es dich! Sollte, wer die ganze Erde richtet, nicht °Recht üben?« 26Da sagte Adonaj: »Wenn ich in Sodom 50 Gerechte finde, mitten in der Stadt, werde ich dem ganzen Ort um ihretwillen vergeben.« 27Abraham entgegnete: »Sieh doch, nun hab ich einmal angefangen zu der °Macht über mir zu reden, obwohl ich nur Staub und Asche bin. 28Vielleicht fehlen fünf von den 50 Gerechten – willst du wegen der fünf die ganze Stadt vernichten?« Sie sagte: »Ich werde sie nicht vernichten, wenn ich dort 45 finde.« 29Da fuhr er fort mit ihr zu reden und sagte: »Vielleicht finden sich dort 40.« Sie sagte: »Ich tu's nicht um der 40 willen.« 30Er sagte: »Die Macht über mir möge nicht vor Zorn entbrennen, dann will ich reden. Vielleicht finden sich dort 30.« Sie sagte: »Ich tu's nicht, wenn ich dort 30 finde.« 31Er sagte: »Sieh doch, nun hab ich einmal angefangen, zu der °Macht über mir zu reden – vielleicht finden sich dort 20.« Sie sagte: »Ich werde sie nicht vernichten um der 20 willen.« 32Er sagte: »Die Macht über mir möge nicht vor Zorn entbrennen, dann will ich noch diesmal reden. Vielleicht finden sich dort zehn.« Sie sagte: »Ich werde sie nicht vernichten um der zehn willen.« 33Da ging Adonaj, sowie die Rede zu Abraham beendet war. Und Abraham °kehrte zurück an seinen Ort.

39Ihr erforscht die Schriften, weil ihr meint, in ihnen °ewiges Leben zu haben – und jene sind es doch gerade, die über mich Zeugnis ablegen. 40Aber ihr wollt nicht zu mir kommen, damit ihr Leben habt. 41Ich sammle nicht °Anerkennung von Menschen, 42sondern ich habe euch durchschaut: Ihr habt die Liebe Gottes nicht in euch. 43Ich bin im Namen °Gottes gekommen, die mir wie Mutter und Vater ist, und ihr nehmt mich nicht an; wenn jemand anders im eigenen Namen kommt, den werdet ihr annehmen. 44Wie könnt ihr glauben, wenn ihr °Anerkennung voneinander sammelt, statt nur die Anerkennung von Gott, der Einzigen, zu suchen? 45Meint nicht, dass ich euch bei °Gott anklage, die mir wie Vater und Mutter ist; Mose ist es, der euch anklagt, er, auf den ihr eure Hoffnung setzt. 46Wenn ihr nämlich Mose °glauben würdet, würdet ihr auch mir glauben; denn über mich hat er geschrieben. 47Wenn ihr aber seinen Schriften nicht glaubt, wie werdet ihr dann meinen Reden glauben?«

1Es erging das °Wort Adonajs an Jona, Sohn Amittais: 2»°Steh auf! Geh nach Ninive, in die riesige Stadt! Rufe gegen sie aus, denn ihre Bosheit ist bis vor mein Angesicht hinaufgedrungen«.
3Da stand Jona auf, jedoch um vor Adonajs Angesicht nach Tarschisch zu fliehen. Er stieg nach Jafo hinab, fand ein Schiff, das im Begriff war nach Tarschisch zu fahren, bezahlte Fahrgeld und stieg ein, um mit ihnen nach Tarschisch zu fahren – nur weg von Adonajs Angesicht.
4Adonaj aber schleuderte einen gewaltigen Sturm übers Meer. Ein großes Unwetter entstand im Meer, so dass das Schiff drauf und dran war auseinander zu brechen. 5Da fürchteten sich die Seeleute. Sie schrien, ein jeder zu seiner °Gottheit und warfen die Gegenstände, die im Schiff waren, ins Meer, um es leichter zu machen. Doch Jona war in das Innere des Schiffes hinabgestiegen. Er hatte sich hingelegt und schlief tief.
6Der Kapitän näherte sich ihm und sagte zu ihm: »Wie? Du schläfst? °Steh auf! Rufe zu deiner °Gottheit! Vielleicht errettet diese Gottheit uns ja, so dass wir nicht untergehen.« 7Einer sprach zum andern: »Lasst uns Lose werfen, damit wir erkennen, wer die Ursache unseres Unheils(369) ist!« Sie warfen die Lose und das Los fiel auf Jona. 8Da fragten sie ihn: »Klär uns doch auf, weshalb uns dieses Unheil trifft. Was ist deine Arbeit? Woher kommst du? Aus welchem Land und von welchem °Volk stammst du?« 9Er sagte ihnen: »Ein Hebräer bin ich und Adonaj, die °Gottheit des Himmels, die das Meer und das Trockene gemacht hat, °fürchte ich.« 10Da erfasste die Männer eine tiefe °Furcht und sie sagten zu ihm: »Was hast du bloß getan?!« Die Männer erkannten nämlich, dass er vor Adonajs Angesicht auf der Flucht war – er hatte es ihnen ja deutlich gemacht.
11Sie sagten zu ihm: »Was sollen wir mit dir nur machen, damit das Meer uns in Ruhe lässt? Denn das Meer wird immer stürmischer.« 12Er entgegnete ihnen: »Nehmt mich und werft mich ins Meer, dann wird euch das Meer in Ruhe lassen, denn ich weiß genau, dass dieses gewaltige Unwetter meinetwegen über euch gekommen ist.« 13Aber die Männer legten sich ins Zeug, um ans Festland zurückzukehren. Doch sie vermochten es nicht, denn das Meer gischtete ihnen noch heftiger entgegen. 14Sie riefen zu Adonaj und sprachen: »Ach Adonaj! Lass uns doch nicht untergehen wegen des °Lebens von diesem Mann! Bringe nicht unschuldiges Blut über uns, denn du, Adonaj, handelst, wie es dir gefällt.«
15Sie nahmen Jona und warfen ihn ins Meer. Da verebbte das Wüten des Meeres. 16Die Männer erfasste eine tiefe °Furcht vor Adonaj. Sie brachten Adonaj ein °Opfer dar und legten Gelübde ab.

21Adonaj aber bestimmte einen großen Fisch, Jona zu verschlingen und Jona war drei Tage und drei Nächte im Bauch des Fisches. 2Da flehte Jona zu Adonaj, seiner °Gottheit, aus dem Bauch des Fisches 3und sprach:
»In meiner Bedrängnis rufe ich zu Adonaj und Adonaj antwortete mir. Aus dem Schoß der Unterwelt schreie ich um Rettung, du hörst meine Stimme. 4Du hast mich ins °Herz des Meeres geworfen, ein Strom umgab mich, all deine Brandungen und Wogen brachen auf mich nieder. 5Ich dachte: Verstoßen bin ich – weg aus deinem Blickfeld. Dennoch will ich deine heiligen Hallen schauen. 6Wasser umschloss mich bis zu meiner °Kehle, die Urflut umringte mich, Schilf umschlang meinen Kopf. 7Bis ans Äußerste der Berge bin ich hinabgesunken. Das Land, dessen Riegel für mich auf immer verschlossen waren. Aber du hast mein Leben aus der Grube herausgeführt, Adonaj, mein Gott. 8Als meine °Lebenskraft in mir zusammenbrach, gedachte ich Adonajs, und zu dir kam mein flehendes Gebet, zu deinen heiligen Hallen. 9Die sich an Vergängliches, ja Nichtiges, klammern, sie stoßen die ihnen zugedachten °Liebesbezeugungen zurück. 10Ich aber bringe dir mit dankbarer Stimme ein Opfer dar. Was ich gelobt habe, will ich erfüllen. °Freiheit ist bei Adonaj11Da sprach Adonaj zum Fisch und er spie Jona aufs Trockene.

32Die Menge der zum Glauben Gekommenen war ein °Herz und eine °Seele und niemand sagte von irgendetwas, das er oder sie besaß, dass es Privateigentum sei, sondern sie °teilten alles, was sie hatten. 33Mit großer Macht legten die Apostel Zeugnis ab von der °Auferstehung Jesu, des °Herrn; und großes °Wohlwollen lag auf ihnen allen. 34Es litt doch auch niemand Mangel unter ihnen. Alle nämlich, die Grundstücke oder Häuser besaßen, verkauften sie, brachten die Verkaufserlöse herbei 35und legten sie den Aposteln zu Füßen. Es wurde einzeln zugeteilt, je nachdem jemand Not litt. 36Josef, der von den Aposteln den Beinamen Barnabas bekommen hatte, was übersetzt ›°Sohn des Trostes‹ heißt, ein Levit aus einer zypriotischen Familie, 37besaß einen Acker, verkaufte ihn, brachte das Geld und legte es den Aposteln zu Füßen.

19Es war einmal ein reicher Mann. Er war mit Purpur und Leinen bekleidet und erfreute sich jeden Tag in glänzender Weise. 20Es war aber auch ein Armer mit Namen Lazarus, er lag vor seiner Tür, bedeckt mit Geschwüren, 21und er hätte so gerne von dem gegessen, was vom Tisch des Reichen fiel. Stattdessen kamen die Hunde, und sie beleckten seine Geschwüre. 22Als aber der Arme starb, wurde er von den °Engeln in Abrahams Schoß getragen. Auch der Reiche starb und wurde begraben. 23Und als er im Totenreich, geplagt von Qualen, seine Augen erhob, sah er Abraham von ferne und Lazarus in seinem Schoß. 24Da rief er laut: ›°Vater Abraham, hab Mitleid mit mir und schick Lazarus herüber, dass er seine Fingerspitze ins Wasser tauche und meine Zunge benetze, denn ich leide in diesem Feuer!‹ 25Abraham aber gab zur Antwort: ›Kind, erinnere dich, dass du dein Gutes in deinem Leben schon empfangen hast, und Lazarus das Schlechte. Jetzt aber wird er getröstet, du aber leidest. 26Und bei alledem besteht zwischen uns und euch eine tiefe Kluft, damit die, welche von hier zu euch hinübergehen wollen, es nicht können, noch die, welche dort sind, zu uns herübergelangen können.‹ 27Da sagte er: ›Ich bitte dich also, °Vater, schick ihn in mein Elternhaus, 28denn ich habe fünf Geschwister, damit er ihnen Beweise bringe, damit sie nicht auch an diesen qualvollen Ort kommen.‹ 29Abraham sagte: ›Sie haben Mose und die prophetischen Schriften! Darauf sollen sie hören.‹ 30Er aber erwiderte: ›Nein, Vater Abraham, vielmehr wenn einer von den Toten zu ihnen geht, dann werden sie °umkehren!‹ 31Abraham sagte zu ihm: ›Wenn sie nicht auf Mose und die prophetischen Schriften hören, werden sie sich auch nicht überzeugen lassen, wenn einer von den Toten °sich erhebt!‹«