Bibelvers-Suche

Die Texte der Bibel in gerechter Sprache jetzt erstmals als komplette Online-Version für jede und jeden zugänglich gemacht! Suchen Sie in über 36.000 Versen nach Ihrer Wunsch-Bibelstelle.

Psalm 22, 1-32

12.04.2014 bis 18.04.2013

Adonaj   der Heilige   ha-Schem   die Lebendige   der Eine   der Ewige

Palmsonntag

1Für die musikalische Aufführung. Nach der Melodie: Hindin der Morgenröte. Ein Psalm. Von David.
2Mein °Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?
Fern meiner °Befreiung sind die Worte meines Stöhnens.
3Mein Gott, rufe ich bei Tag – du antwortest nicht,
bei Nacht – es gibt keine Ruhe für mich.
4Doch du bist °heilig,
wohnst in den Lobliedern Israels.
5Auf dich vertrauten unsere Mütter, unsere Väter.
Sie vertrauten, und du ließest sie entrinnen.
6Zu dir schrien sie und wurden gerettet.
Auf dich vertrauten sie und wurden nicht zuschanden.
7Ich aber, ein Wurm bin ich und kein Mensch,
Spott der Leute, verachtet vom Volk.
8Alle, die mich sehen, verhöhnen mich,
verziehen die Lippen, schütteln den Kopf.
9Wälze es auf die Lebendige!
Sie lässt entrinnen, rettet, an wem sie Gefallen hat.
10Ja, du hast mich aus dem Mutterleib gezogen,
mir Vertrauen eingeflößt an der Brust meiner Mutter.
11Auf dich bin ich geworfen vom Mutterleib an,
vom Schoß meiner Mutter an bist du mein Gott.
12Sei nicht fern von mir, denn Bedrängnis ist nah,
nirgendwo Hilfe.
13Mich umkreisen viele Stiere,
Gewaltige aus Baschan umringen mich.
14Sie sperren ihr Maul auf gegen mich,
wie ein reißender, brüllender Löwe.
15Wie Wasser bin ich hingegossen,
alle meine Knochen fallen auseinander.
Mein °Herz ist wie Wachs geworden,
geschmolzen in meinem Inneren.
16Ausgetrocknet wie eine Tonscherbe ist meine Kraft,
meine Zunge klebt an meinem Gaumen.
In den Staub des Todes legst du mich.
17Hunde umkreisen mich, eine Meute von Bösen umgibt mich,
so wie ein Löwe meine Hände und meine Füße.
18Zählen kann ich alle meine Knochen.
Sie schauen mir zu, begaffen mich.
19Sie teilen meine Kleider unter sich,
über mein Gewand werfen sie das Los.
20Du aber, Lebendige, sei nicht fern!
Meine Starke, komm zu meiner Hilfe, schnell!
21Rette meine °Kehle vor dem Schwert,
aus den Klauen der Hunde mein einziges Leben.
22°Befreie mich aus dem Maul des Löwen,
vor den Hörnern der Stiere. – Du antwortest mir.
23Ich will erzählen von deinem Namen vor meinen Geschwistern.
Mitten in der °Gemeinde will ich dich loben.
24Die ihr der Lebendigen °ergeben seid, lobt sie,
alle Nachkommen Jakobs, °gebt ihr Gewicht.
Fürchtet sie, alle Nachkommen Israels.
25Sie erachtet nicht gering, verschmäht nicht
das Leiden der °Besitzlosen.
Sie verbirgt ihr Antlitz nicht vor denen,
die nach ihrer Hilfe schreien – sie hört.
26Von dir handelt mein Lob in der großen °Gemeinde,
meine Versprechungen will ich erfüllen vor denen, die ihr ergeben sind.
27Essen werden die Armen und satt werden.
Die nach ihr fragen, werden die Lebendige loben.
Euer °Herz wird ewig leben.
28Es werden gedenken und sich zur Lebendigen °wenden
alle Enden der Erde.
Es werden sich vor dir niederwerfen
alle °Sippen der °Völker.
29Der Lebendigen gehört das Königreich,
sie herrscht über die Völker.
30Es essen, werfen sich nieder, alle Reichen der Erde.
Vor ihrem Antlitz beugen sich alle,
die in den Staub hinabgestiegen sind,
deren °Leben nicht mehr lebt.
31Die Nachkommen werden ihr °dienen.
Erzählt wird von °ihr, die über uns herrscht, den Generationen.
32Sie werden kommen,
ihre °Gerechtigkeit kundtun dem °Volk, das erst geboren wird:
Ja, sie hat es getan.