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Predigttexte

für die nächsten Tage

ha-Schem   der Lebendige   der Eine   die Ewige   die Heilige

5Siehe, ich lehre euch die Bestimmungen und Rechtssätze, so wie sie Adonaj, mein Gott, mir aufgetragen hat. Ihr sollt euch danach richten, dort innerhalb des Landes, in das ihr kommt, um es in Besitz zu nehmen. 6Beachtet sie und richtet euch danach! Sie machen eure Klugheit und Einsicht in den Augen der °Völker aus, die diese Bestimmungen hören. Sie werden sagen: ›Was ist dies nur für ein kluges, einsichtiges und großes °Volk!‹ 7Ja, welches große Volk hat Gottheiten, die ihm nahe sind, so wie Adonaj, Gott für uns, nahe ist, immer wenn wir ihn anrufen? 8Welches große °Volk hat so °gerechte Bestimmungen und Rechtssätze wie diese ganze °Tora, die ich euch heute darlege?
9Nimm dich jedoch in Acht und achte sorgfältig auf dein °Leben! Vergiss nicht, °was du mit eigenen Augen gesehen hast, lass es dir Zeit deines Lebens nicht aus dem °Sinn kommen! Lehre es deine Kinder und Enkelkinder! 10Am Tag, als du vor Adonaj, Gott für dich, am Horeb standest, und Adonaj zu mir sagte: ›Versammle mir das Volk, damit ich sie meine °Worte hören lassen kann. Sie sollen sie lernen, damit sie mich Zeit ihres Lebens auf der Erde °fürchten und diese Worte ihren Kindern beibringen‹, 11da kamt ihr näher und standet genau unterhalb des brennenden Berges. Die Flammen schlugen bis in das °Herz des Himmels, da war Finsternis, Wolken und Dunkel. 12Adonaj sprach mitten aus dem Feuer zu euch. Nur den Klang seiner Worte hörtet ihr, eine Gestalt saht ihr aber nicht, nur den Klang. 13Er gab euch seinen °Bund bekannt, die zehn Worte, und gebot euch, dass ihr euch danach richten sollt. Er schrieb sie auf zwei steinerne Tafeln. 14Mir dagegen hat Adonaj zu dieser Zeit befohlen, euch die Bestimmungen und Rechtssätze zu lehren, damit ihr euch in dem Land danach richtet, in das ihr hinüberzieht, um es in Besitz zu nehmen. 15Achtet sorgfältig auf °euch selbst! Schließlich habt ihr an dem Tag, als Adonaj, Gott für euch, am Horeb aus der Mitte des Feuers redete, keine Gestalt gesehen! 16Richtet euch nicht selbst zugrunde, indem ihr euch irgendein Idol in Gestalt eines Götzenbildes baut, sei es in männlicher oder weiblicher Gestalt, 17oder mit dem Aussehen eines Rindes auf dem Acker, oder eines gefiederten Vogels, der am Himmel fliegt, 18oder mit dem Aussehen irgendeines am Boden kriechenden Tieres oder irgendeines Fisches, der im Wasser unter der Erde ist. 19Erhebe deinen Blick nicht gen Himmel, damit du nicht die Sonne, den Mond und die Sterne und das gesamte Himmelsheer ansiehst, auf Abwege gerätst, dich ihnen beugst und für sie °arbeitest. Adonaj, deine Gottheit, hat sie all den anderen Völkern unter dem Himmel zugeteilt. 20Euch aber hat Adonaj ergriffen und euch aus dem Schmelzofen Ägypten geführt, damit ihr Adonajs Erbvolk werdet, so wie es heute ist.

20So spricht Adonaj, mächtig über Heere: »Es wird noch sein, dass °Völker kommen und Menschen aus vielen Städten; 21die aus der einen werden zur anderen gehen und sagen: ›Lasst uns gehen! Ja, wir wollen gehen, um das Angesicht Adonajs zu erweichen.‹ ›Ja, auch ich will gehen, um Adonaj, mächtig über Heere, aufzusuchen.‹« 22So kommen viele Völker und starke °Nationen, um Adonaj, mächtig über Heere, in Jerusalem aufzusuchen und das Angesicht Adonajs zu erweichen. 23So spricht Adonaj, mächtig über Heere: »In jenen Tagen, da ergreifen, ja ergreifen zehn Menschen aus allen Sprachen der °Nationen den Zipfel einer einzigen jüdischen Person und sagen: ›Wir wollen mit euch gehen; denn wir haben gehört: Mit euch ist °Gott.‹«

28Einer von den toragelehrten Frauen und Männern trat hinzu. Er hatte gehört, wie sie diskutierten, und hatte bemerkt, dass Jesus Fragen gut beantwortete. Er fragte ihn: »Welches ist das wichtigste aller °Gebote29Jesus antwortete: »Das wichtigste ist: Höre, Israel!(695) Gott ist für uns °Gott, einzig und allein Gott ist Gott. 30So liebe denn Gott, °Gottheit für dich, mit °Herz und Verstand, mit jedem °Atemzug, mit aller Kraft. 31Das zweitwichtigste Gebot lautet: Liebe deine Nächste und deinen Nächsten, wie du dich selbst liebst. Kein anderes Gebot ist größer als diese zwei.« 32Da sprach der Toragelehrte zu ihm: »Gut, Lehrer, der Wahrheit entsprechend hast du gesagt: Gott ist einzig, und es gibt keine andere Gottheit neben ihr. 33Gott von ganzem °Herzen, mit all unserem Verstand und all unserer Kraft zu lieben und meine Nächsten zu lieben, wie ich mich selbst liebe – das ist weit wichtiger als alle Gaben zum Verbrennen und °Schlachten34Als Jesus sah, dass er mit Verstand geantwortet hatte, sagte er zu ihm: »Du bist nicht weit entfernt von Gottes °Reich.« Da wagte niemand, Jesus noch etwas zu fragen.

25Ich möchte, dass ihr die verborgene Wirklichkeit kennt, Geschwister, damit ihr die Dinge nicht nur nach euren Maßstäben beurteilt: Über einen Teil Israels erging eine Verhärtung. Sie wird so lange anhalten, bis die °Völker vollzählig hinzugekommen sind. 26Auf diese Weise wird ganz Israel gerettet werden, wie es aufgeschrieben ist: Aus Zion wird die Rettung kommen, sie wird Jakobs Trennung von Gott aufheben. 27Und dieses ist mein °Bund mit ihnen, wenn ich das von ihnen begangene °Unrecht wegnehme. 28Im Blick auf die Freudenbotschaft sind sie feindlich gesinnt – um euretwillen. Im Blick auf die Auserwählung sind sie Geliebte, auf Grund ihrer °Mütter und Väter. 29Denn Gott bereut es nicht, in °freier Zuwendung Geschenke gemacht und Menschen gerufen zu haben. Das gilt unwiderruflich. 30Einst habt ihr nicht auf °Gott gehört, jetzt! aber habt ihr Barmherzigkeit erfahren, weil sie sich weigerten, auf Gott zu hören. 31Jetzt! sind sie es, die nicht auf Gott hören, weil euch Barmherzigkeit geschenkt wurde. Dies geschieht, damit auch sie Barmherzigkeit erfahren. 32Gott hat alle in ihrem Starrsinn eingeschlossen, um allen Barmherzigkeit zu schenken.

1Am Anfang des dritten Monats nach dem Auszug aus Ägypten erreichte Israel die Wüste Sinai, es war genau am ersten Tag. 2Sie waren von Refidim aus in Richtung Sinai gewandert und schlugen nun ihre Zelte in der Wüste, vor dem Gottesberg auf. 3Mose stieg zu Gott hinauf. Er rief ihm vom Berggipfel her zu: »Das sollst du den Nachkommen Jakobs, allen Israelitinnen und Israeliten, mitteilen: 4Ihr habt miterlebt, wie ich Ägypten behandelt habe. Euch aber habe ich wie auf Adlerflügeln hierher zu mir gebracht. 5Wenn ihr jetzt auf mich hört und euch an meine °Bundessatzung haltet, dann werdet ihr unter allen °Nationen mein bevorzugtes Eigentumsvolk sein, denn mir gehört die ganze Welt. 6Ihr seid für mich ein priesterliches Volk, eine °heilige °Gemeinschaft. Das sollst du Israel °sagen

17Denkt nicht, ich sei gekommen, die °Tora und die prophetischen Schriften außer Kraft zu setzen! Ich bin nicht gekommen, sie außer Kraft zu setzen, sondern sie zu erfüllen. 18°Wahrhaftig, ich sage euch: Bevor Himmel und Erde vergehen, wird von der °Tora nicht der kleinste Buchstabe und kein einziges Häkchen vergehen, bis alles getan wird. 19Wer nur ein einziges dieser °Gebote außer Kraft setzt, und sei es das kleinste, und die Menschen entsprechend lehrt, wird in °Gottes Welt als klein gelten. Aber wer sie befolgt und lehrt, wird in Gottes Welt groß genannt werden. 20Denn ich sage euch: Wenn eure °Gerechtigkeit nicht über die schriftgelehrte und pharisäische Gerechtigkeit hinausgeht, werdet ihr nicht in Gottes Welt kommen.