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Predigttexte

für die nächsten Tage

ha-Schem   der Lebendige   der Eine   die Ewige   die Heilige

9Als Jesus von Kafarnaum aus weiterging, sah er einen Menschen beim Zoll sitzen, der hieß Matthäus. Jesus sagt zu ihm: »Folge mir!« Und Matthäus stand auf und folgte Jesus. 10Und nun geschah es, als Jesus im Haus zu Tisch lag, seht, da kamen viele, die sich als Zollbedienstete bereichert, und viele, die °Unrecht getan hatten. Sie kamen, um mit Jesus und seinen °Jüngerinnen und Jüngern zusammen zu essen. 11Das sahen einige aus der pharisäischen Bewegung und sagten zu seinen Jüngerinnen und Jüngern: »Warum isst euer Lehrer mit Leuten, die betrügen und Unrecht tun?« 12Jesus hörte es aber und sagte: »Nicht die Gesunden brauchen ärztliche Hilfe, sondern die Kranken! 13Geht nun weiter und lernt, was das heißt: Erbarmen möchte ich, kein °Opfer. Denn ich kam nicht, um die zu berufen, die gerecht handeln, sondern die, die Unrecht tun.«

1Die °Welt Gottes ist in der folgenden Geschichte mit der Wirklichkeit eines Menschen, und zwar eines Grundbesitzers, zu vergleichen. Er ging gleich am frühen Morgen los, um Arbeiter(682) für seinen Weinberg einzustellen. 2Nachdem er mit den Arbeitern einen Denar für den Tag vereinbart hatte, schickte er sie in den Weinberg. 3Und als er um die dritte Stunde hinging, sah er andere arbeitslos auf dem Markt stehen. 4Auch zu ihnen sagte er: ›Geht auch ihr in den Weinberg, und ich werde euch geben, was recht ist.‹ 5Und sie gingen da hin. Um die sechste und neunte Stunde ging er wieder hin und tat dasselbe. 6Als er um die elfte Stunde hinkam, fand er andere dort stehen und sagt zu ihnen: ›Warum steht ihr hier den ganzen Tag arbeitslos?‹ 7Sie antworten ihm: ›Weil niemand uns eingestellt hat.‹ Er sagt zu ihnen: ›Geht auch ihr in den Weinberg.‹ 8Als es Abend geworden war, sagt der °Weinbergbesitzer zu seinem Aufseher: ›Rufe die Arbeiter und zahle ihnen den Lohn aus. Fange bei den letzten an, bis zu den ersten.‹ 9So kamen die von der elften Stunde und erhielten je einen Denar. 10Als die ersten kamen, meinten sie, dass sie mehr bekommen würden. Doch auch sie erhielten je einen Denar. 11Sie nahmen ihn und beschimpften den Grundbesitzer: 12›Diese letzten da haben eine Stunde gearbeitet, und du hast sie uns gleich gemacht, die wir doch die Last des Tages und die Hitze aushalten mussten.‹ 13Er sagte zu einem von ihnen: ›Mein Lieber, ich tue dir kein Unrecht. Hast du nicht einen Denar mit mir vereinbart? 14Nimm, was dir gehört, und geh! Ich will nämlich diesem letzten dasselbe geben wie dir. 15Oder ist es etwa nicht erlaubt, mit meinem Eigentum zu machen, was ich will? Bist du etwa neidisch, weil ich gütig bin?‹ 16Vergleicht! Die Letzten werden die Ersten sein und die Ersten die Letzten.«

12Darum, meine geliebten Schwestern und Brüder, so wie ihr euch immer an mir orientiert habt, nicht nur, wenn ich bei euch war, sondern mehr noch jetzt in meiner Abwesenheit: Arbeitet auf eure Rettung hin mit °Furcht und Zittern. 13Denn Gott selbst ist unter euch wirksam, Gottes Ratschluss bewirkt sowohl das Wollen als auch das Vollbringen.

22So sagt Gott: Die Weise rühme sich nicht ihrer Weisheit, der Starke rühme sich nicht seiner Stärke, die Reichen rühmen sich nicht ihres Reichtums, 23sondern dessen rühme sich, wer sich rühmt: zu begreifen und mich zu erkennen, dass nämlich ich, Gott, °Güte, °Recht und °Gerechtigkeit auf Erden wirke. Denn an solchen Menschen habe ich Gefallen – so Gottes Spruch.

19Obwohl ich frei und niemandem unterworfen bin, mache ich mich selbst zum °Sklaven, um möglichst viele zu gewinnen. 20Ich habe mich jüdischen Menschen als Jude erwiesen, wodurch ich jüdische Menschen gewinne; unter denen, die °Gottes Tora haben, habe ich mich als toratreu erwiesen, so dass ich toratreue Menschen gewinne – auch wenn ich nicht der Verurteilung durch die °Tora ausgeliefert bin. 21Von denen, die die °Tora Gottes nicht kennen, habe ich mich nicht abgegrenzt, obwohl ich selbst nicht ohne die °Tora Gottes lebe, sondern ein toratreuer Christusanhänger bin. Ich wollte die Völker gewinnen, die die Tora nicht kennen. 22Ich habe mich Schwachen als Schwacher erwiesen, um die Schwachen zu gewinnen. Mit allen bin ich solidarisch, um wenigstens einige zu retten. 23Für das °Evangelium tue ich alles, um mit anderen zusammen an seinem Heil teilzuhaben. 24Wisst ihr nicht, dass alle im Stadion um die Wette laufen, aber nur eine oder einer die Siegesehrung bekommt? Lauft auch ihr so, dass ihr sie erringt. 25Alle, die am Wettkampf teilnehmen, leben enthaltsam, um einen vergänglichen Siegeskranz zu erlangen, wir aber kämpfen um einen unvergänglichen. 26So laufe ich, doch nicht ins Leere, so kämpfe ich im Boxkampf, aber nicht wie eine Person, die in die Luft schlägt. 27Denn ich treffe meinen eigenen °Körper und verlange ihm alles ab, damit ich nicht von anderen verlange, was ich selbst nicht schaffe.

15Dies alles habe ich in meinen qualvollen Tagen in häwäl gesehen: Es gibt °Gerechte, die trotz ihrer Gerechtigkeit zugrunde gehen, und es gibt solche, die das °Recht brechen und es in ihrer Bosheit lange machen. 16Gib dich nicht allzu °gerecht und nicht allzu weise. Warum willst du dich zerstören? 17°Brich kein Recht, sei nicht dumm. Warum willst du vor deiner Zeit sterben? 18Es ist gut, wenn du an der einen Sache festhältst und dennoch von der anderen nicht deine Hände lässt. Tatsächlich: Wer Gott °achtet, entkommt allem.