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Predigttexte

für die nächsten Tage

ha-Schem   der Lebendige   der Eine   die Ewige   die Heilige

38Als sie sich aufmachten, ging er in ein Dorf. Eine Frau namens Marta nahm ihn auf. 39Und bei ihr war ihre Schwester, die hieß Maria. Diese setzte sich zu den Füßen des °Befreiers und hörte sein °Wort. 40Marta aber war vom vielen °Dienst beunruhigt. Sie trat herzu und sagte: »°Herr, kümmert es dich nicht, dass meine Schwester mich allein zurücklässt, um zu °dienen? Sprich mit ihr, damit sie mit mir zusammen Hand anlegt!« 41°Jesus antwortete und sprach zu ihr: »Marta, Marta, du sorgst dich und lärmst über die Vielheit. 42Eines aber ist nötig. Maria hat das gute Teil gewählt, das wird man nicht von ihr wegnehmen.«

31Er nahm die °Zwölf zu sich und sagte zu ihnen: »Seht, wir gehen hinauf nach Jerusalem, und alles, was in den prophetischen Schriften geschrieben steht über den °kommenden Menschen, wird sich erfüllen! 32Er wird nämlich den °Völkern ausgeliefert werden, ja, verspottet, misshandelt und angespien. 33Und die ihn auspeitschen, werden ihn auch töten, und am dritten Tage wird er °auferstehen34Und sie erfassten nichts, die Rede blieb ihnen schleierhaft, und sie verstanden das Gesagte nicht.
35Als er in die Nähe von Jericho kam, saß ein Blinder am Weg und bettelte. 36Dieser hörte viele Menschen vorbeigehen und erkundigte sich, was los sei. 37Die Leute erzählten ihm, dass Jesus, der Nazoräer, vorbeigehe. 38Da schrie er auf und rief: »Jesus, °Sohn Davids, habe Mitleid mit mir!« 39Und die Vorbeiziehenden fuhren ihn an, er solle schweigen; er schrie jedoch noch viel mehr: »Sohn Davids, erbarme dich meiner!« 40Jesus blieb stehen und ließ ihn zu sich führen. Als der Blinde näher gekommen war, fragte er ihn: 41»Was soll ich für dich tun?« Er antwortete: »°Herr, dass ich wieder sehen kann!« 42Da sagte Jesus zu ihm: »Mach' die Augen auf und sieh! Deine °Glaubenstreue hat dich gerettet!« 43Sofort konnte er wieder sehen. Er folgte ihm und °lobte Gott. Und das ganze °Volk sah es und gab Gott die Ehre.

21»Ich hasse, ich verachte eure Feste!
Eure Versammlungen kann ich nicht riechen.
22Auch wenn ihr für mich °Brandopfer darbringt,
gefallen mir eure °Opfergaben nicht,
und euer Mastkälberopfer sehe ich nicht an.
23Lass mich mit dem Lärm deiner Lieder in Ruhe!
Den Klang deiner Harfen will ich nicht hören.
24Wie Wasser wälze sich heran das °Recht
und °Gerechtigkeit wie ein starker Strom.

31Jesus begann, sie zu lehren: »Der °Mensch muss viel leiden, muss von Ältesten, Hohenpriestern und Toragelehrten verworfen werden. Er muss getötet werden und nach drei Tagen °auferstehen32Ganz offen sprach er diese Vorahnung aus. Da nahm ihn Petrus beiseite und beschimpfte ihn. 33Jesus aber drehte sich um, blickte auf seine °Jüngerinnen und Jünger und herrschte Petrus an: »Weiche von mir, °Satan, denn du willst nicht, was Gott will, sondern was die Menschen wollen.«
34Er rief das Volk mit seinen °Jüngerinnen und Jüngern zu sich und sagte zu ihnen: »Die mir nachfolgen wollen, müssen ihre eigenen Interessen aufgeben, ihr Kreuz auf sich nehmen und mir nachfolgen. 35Die ihr °Leben retten wollen, werden es verlieren. Die aber ihr Leben für mich und die °frohe Botschaft, das Evangelium, verlieren, die retten ihr Leben. 36Denn was nützt es den Menschen, dass sie die ganze Welt gewinnen und ihr Leben schädigen? 37Was können Menschen als Gegenwert für ihr Leben geben? 38In dieser Generation, die den Bund mit Gott bricht und °ungerecht handelt, gibt es einige, die sich für mich und meine Worte schämen. Für die wird sich auch die himmlische °Menschengestalt schämen, wenn sie im °Strahlenglanz °Gottes mit den heiligen °Engeln kommt.«

1Wenn ich wie ein Mensch rede oder wie ein °Engel und bin ohne Liebe, bin ich ein schepperndes Blech und eine gellende Zimbel. 2Und wenn ich die Gabe habe, die Zeichen der Zeit zu deuten, und alles Verborgene weiß und alle Erkenntnis habe und alles °Vertrauen, so dass ich Berge versetzen kann, und bin ohne Liebe, dann bin ich nichts. 3Und wenn ich alles, was ich kann und habe, für andere aufwende und mein °Leben aufs Spiel setze selbst unter der Gefahr, auf dem Scheiterhaufen zu enden, und bin ohne Liebe, hat alles keinen Sinn. 4Die Liebe hat einen langen Atem und sie ist zuverlässig, sie ist nicht eifersüchtig, sie spielt sich nicht auf, um andere zu beherrschen. 5Sie handelt nicht respektlos anderen gegenüber und sie ist nicht egoistisch, sie wird nicht jähzornig und nachtragend. 6Wo Unrecht geschieht, freut sie sich nicht, vielmehr freut sie sich mit anderen an der Wahrheit. 7Sie ist fähig zu schweigen und zu °vertrauen, sie hofft mit Ausdauer und Widerstandskraft. 8Die Liebe gibt niemals auf. Prophetische Gaben werden aufhören, geistgewirktes Reden wird zu Ende gehen, Erkenntnis wird ein Ende finden. 9Wir erkennen nur Bruchstücke, und unsere Fähigkeit, Zusammenhänge zu erkennen, ist begrenzt. 10Wenn aber die Vollkommenheit kommt, dann hört die Zerrissenheit auf. 11Als ich ein Kind war, redete und dachte ich wie ein Kind und war klug wie ein Kind. Als ich erwachsen wurde, ließ ich zurück, was kindlich war. 12Wir sehen vorläufig nur ein rätselhaftes Spiegelbild, dann aber von Angesicht zu Angesicht. Heute erkenne ich bruchstückhaft, dann aber werde ich erkennen, wie ich von Gott erkannt worden bin. 13Jetzt aber leben wir mit °Vertrauen, Hoffnung und Liebe, diesen drei Geschenken. Und die größte Kraft von diesen dreien ist die Liebe.

1Ruf aus voller Kehle, halte nicht zurück! Erhebe deine Stimme wie ein Widderhorn!
Halte meinem Volk ihre °Vergehen vor und dem Haus Jakob ihre °Verfehlungen.
2Nach mir forschen sie täglich und sie wünschen, meine Wege zu erfahren,
als wären sie ein Volk, das °Gerechtigkeit tut und das von seiner Gottheit °gesprochene Recht nicht verlässt. Sie fordern von mir gerechte °Urteile, und Gottes Nähe wünschen sie.
3»Warum haben wir gefastet, aber du siehst es nicht an? Wir haben °uns gedemütigt, aber du erkennst es nicht an!«
Schau: Am Tag eures Fastens findet ihr zwar Gefallen, aber alle in eurem Frondienst treibt ihr weiter an.
4Schau: Zum Streiten und Auspressen fastet ihr und um mit °gewalttätiger Faust dreinzuschlagen.
Ihr sollt nicht so wie jetzt fasten, wenn eure Stimme in der Höhe erhört werden soll.
5Soll das etwa ein Fasten sein, wie ich es mir aussuche: Ein Tag, an dem sich die Menschen demütigen?
Sollen sie etwa wie Binsen den Kopf hängen lassen, sich in Sack und Asche betten? Wird etwa so etwas ein Fasten genannt und ein Tag, der Gott gefällt?
6Ist nicht dies ein Fasten, wie es mir gefällt: °Unrechtsfesseln öffnen, Jochstricke lösen,
Misshandelte als Freie entlassen, jedes Joch zerbrecht ihr!
7Geht es nicht darum? Mit Hungrigen dein Brot teilen, umherirrende °Arme führst du ins Haus!
Wenn du Leute nackt siehst, bekleidest du sie, vor deinen °Angehörigen versteckst du dich nicht.
8Dann wird dein Licht wie die Morgenröte hervorbrechen, eilends wächst deine Wunde zu.
Dann wird deine Gerechtigkeit vor dir hergehen, der °Glanz Gottes sammelt dich auf.
9Dann wirst du rufen, und Gott wird dir antworten. Du schreist um Hilfe, und Gott wird sagen: »Hier bin ich!«
Wenn du aus deiner Mitte das Joch wegräumst, das Fingerzeigen und die üble Nachrede,