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Psalm 73, 1-28

19.07.2014 bis 25.07.2014

die Ewige   Gott   der Lebendige   der Eine   Er Sie   Adonaj

5. Sonntag nach Trinitatis

1Ein Psalm. Von Asaf. Trotz allem: Gut ist Gott zu Israel,
zu denen, die aufrichtigen °Herzens sind.
2Aber ich – fast wären meine Füße gestolpert,
meine Schritte beinahe ausgeglitten.
3Ich ereiferte mich über Leute, die prahlen,
als ich das Glück der °Gewaltmenschen sah:
4Sie leiden keine Qualen, ihr Körper ist gesund und satt.
5Menschliche Mühen sind ihnen fremd,
sie sind nicht wie andere Menschen geplagt.
6Darum tragen sie Hochmut als Halskette,
Gewalt umhüllt sie wie ein Gewand.
7Aus dem Fett blickt ihr Auge hervor.
Einbildungen überfluten ihr °Herz.
8Immerzu höhnen sie und reden in Bosheit.
Der Unterdrückung reden sie von oben herab das Wort.
9In den Himmel setzen sie ihren Mund
und lassen ihrer Zunge auf der Erde freien Lauf.
10Darum wendet sich Gottes °Volk ihnen zu,
wie Wasser in Fülle werden sie aufgenommen.
11Sie sagen: Wie sollte °Gott es merken?
Was weiß denn °Gott in der Höhe?
12So sind die °Gewaltmenschen:
Immer im Glück häufen sie Macht an.
13Trotzdem: Umsonst achtete ich auf die Klarheit meines °Herzens,
wusch meine Hände in Unschuld.
14Ich war geplagt jeden Tag, jeden Morgen gestraft.
15Hätte ich gesagt: Ich will auch so reden,
dann hätte ich die Generation deiner Kinder verraten.
16Aber ich wollte nachdenken, dies zu begreifen:
Wie mühsam war das für mich,
17bis ich in Gottes Heiligtum kam.
Da verstand ich, wie es zu Ende geht mit den Gewaltmenschen:
18Ja, auf glatten Grund stellst du sie, lässt sie zertrümmert fallen.
19Wie plötzlich sind sie vor Entsetzen erstarrt,
zugrunde gegangen, zerstört vor Schreck.
20Wie einen Traum nach dem Erwachen –
so schätzt du, °mein Herrscher über alles,
ihr Bild(414) gering, wenn du aufstehst.
21Als mein °Herz bitter wurde und es mir an die Nieren ging,
22da war ich ein Rindvieh, das nichts begreift,
wie Vieh war ich bei dir.
23Trotz allem bleibe ich immer bei dir.
Du hast meine rechte Hand ergriffen.
24Nach deinem Plan leitest du mich
und nimmst mich danach in °Würde an.
25Wen habe ich im Himmel?
Neben dir gefällt mir nichts auf der Erde.
26Auch wenn mein Körper und °Herz vergehen,
mein °Herzensfels, mein Erbteil bleibt Gott für immer.
27Ich sehe: Die sich von dir fernhalten, gehen zugrunde.
Du vernichtest alle, die dich treulos verlassen.
28Was aber mich betrifft: Gottes Nähe ist gut für mich.
Ich fand meine Zuflucht beim Heiligen, dem °Herrscher über allem:
Ich will erzählen von allen deinen Taten.