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Psalm 139, 1-24

26.07.2014 bis 01.08.2014

Er Sie   Ich-bin-da   der Lebendige   die Eine   ha-Schem   die Heilige

6. Sonntag nach Trinitatis

1Für die musikalische Aufführung. Von David. Ein Psalm. Lebendiger, du hast mich erforscht und kennst mich.
2Du weißt, ob ich sitze oder °stehe,
du verstehst meine Gedanken von fern.
3Mein Gehen und mein Liegen – du misst es ab.
Mit all meinen Wegen bist du vertraut.
4Kein Wort ist auf meiner Zunge –
Lebendiger, du kennst sie alle.
5Von hinten und vorn hast du mich umschlossen
und deine Hand auf mich gelegt.
6Wunderbar ist die Erkenntnis für mich,
unbegreiflich, ich kann sie nicht fassen.
7Wohin kann ich gehen vor deinem °Geist,
wohin fliehen vor deinem Angesicht?
8Stiege ich hinauf zum Himmel – du bist dort,
schlüge ich im Totenreich mein Bett auf – sieh: Du bist da!
9Nähme ich die Flügel des Morgenrotes
und ließe mich nieder am äußersten Rand des Meeres,
10auch dort würde deine Hand mich leiten
und deine Rechte mich festhalten.
11Sagte ich: Nur Finsternis möge mich verbergen,
und Nacht sei das Licht um mich her –
12auch Finsternis würde vor dir nicht finster sein,
und die Nacht würde leuchten wie der Tag,
die Finsternis wäre wie das Licht.
13Ja, du, du hast meine Nieren gebildet,
hast mich gewebt im Leib meiner Mutter.
14Ich danke dir, dass ich auf erstaunliche Weise wunderbar geschaffen bin.
Wunder sind deine Taten, meine °Lebenskraft weiß darum.
15Meine Knochen waren nicht vor dir verborgen,
als ich im Verborgenen gemacht wurde,
als ich gebildet wurde in den Tiefen der Erde.
16Noch unfertig erblickten mich deine Augen.
In dein Buch waren sie alle geschrieben,
die Tage, die schon vorgebildet waren,
als noch nicht einer von ihnen war.
17Wie kostbar sind mir deine Gedanken, °Gott,
wie unermesslich ihre Summe!
18Wollte ich sie zählen, sie wären mehr als der Sand.
Ich erwache und bin immer noch bei dir.
19Wenn du, °Gott, die °Gewalttätigen töten würdest,
wenn die Menschen des Blutes von mir wichen,
20sie, die mit Hinterlist von dir reden,
die sich vergeblich gegen dich erheben.
21Sollte ich nicht hassen, die dich hassen, Lebendiger,
Ekel empfinden vor denen, die gegen dich aufstehen?
22Mit äußerstem Hass hasse ich sie,
zu Feinden sind sie mir geworden.
23Erforsche mich, Gott, erkenne mein °Herz.
Prüfe mich und erkenne mein Grübeln.
24Sieh, ob ich auf einem Weg bin, der kränkt,
leite mich auf einem Weg, der bleibt.